News Im Test vor 15 Jahren: Intels Core i3-2100 bot Sandy-Bridge-Leistung für 95 Euro

kellyfornia schrieb:
Es wird auch hier niemand daran gehindert einen vergleichbarer günstigen aktuellen Prozessor auf ein 50€-70€ Board zu schnallen und Spaß am günstigen Hobby zu haben.

Speicher mag gerade halt teuer sein, aber niemand wird gezwungen eine RTX 5080 samt CPU für 500€ mit vielen Kernen zu kaufen.

Extrempreise einzelner Komponentengruppen gab es immer mal, auch schon vor 10 oder 20 Jahren, siehe HDDs durch die Flut.

Ich habe eher das Gefühl die Ansprüche haben sich geändert. Verglichen mit dem Geruckel und Kompromissen die man damals einging ist das heute nicht vergleichbar, damals hat man halt auch mit Matschegrafik ohne Kantenglättung und 30 FPS gelebt, macht heute kein Mensch mehr.
Kannst ja mal gerne vergleichen was du vor 10-20 Jahren für High End bezahlt hast und was du heute dafür abdrücken musst.

Da werden auch dir erhebliche Unterschiede auffallen.
 
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Irgendwie erinnert mich die aktuelle Situation mit dem 7500x3D stark an das Szenario von damals mit dem i3.🤔
 
Fighter1993 schrieb:
Die Top Grafikkarte hat damals 500€ gekostet.
Heute kostet die Top Grafikkarte 4000€.
PC Komponenten sind durch die Bank teurer geworden.
Die Top-Grafikkarte war damals auch schon in kurzer Zeit in Teilen obsolet, während im letzten Jahrzehnt eine GTX 1060 oder RX 580 für 99% der Titel in Mittel/Hoch für 60 FPS ausreichend waren.

Diese CPU hier hat damals 100€ gekostet, dafür bekam man bis Weihnachten 2025 einen neuen PC mit Intel N100, 16 GB RAM und 512 GB SSD.

Ja die Speicherpreis sind irre aktuell und Premium-Komponenten gehen in Preisbereiche die es damals noch gar nicht gab, aber mal ausgenommen vom Speicher aktuell waren die letzten Jahre sogar außerordentlich günstig für Hardware die den meisten 5-10 Jahre ausreichen dürfte z. B. 5700X, 32 GB RAM samt Mainboard bekam man locker für unter 300€.
 
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R4ID schrieb:
Da werden auch dir erhebliche Unterschiede auffallen.
Naja, ist halt hauptsächlich den Nvidia Grakapreisen geschuldet - danach kommt das DDR5 Problem, dann das SSD Problem.
 
jauns91 schrieb:
Krass wie der i3 den AMD 1100T mit 6 Kernen abgezogen hat. AMD hatte damals halt echt nix in der Hand.
Ja, der Turbo des 1100T funktionierte schlecht und zu selten. Hat man viele Jahre später (auch) im Vergleich zu späteren AMD -Turbo ermittelt.

Ansonsten bot 2/4 statt 2/2 beim i3 messbare Vorteile und die CPU war gute Wahl für Business PCs.
Zudem 2/4 plus 4/4 plus 4/8 via einem DIE brachte Umsatz in verschiedenen Klasse bei geringen Fertigungskosten.
Unklar, warum dann später nicht einfach nur 1x Cluster 4x E-Cores dazu kam statt noch mehr E-Cores zu verbauen.
 
Die eigentliche Konkurrenz war der Phenom II X4 965, der wurde ab Ostern 2011 für 95 Euro verkauft.
 
Ich habe davon ein paar und sie auch ganz erfolgreich gebencht-------

https://hwbot.org/benchmarks/superpi_-_1m/submissions/5568068
https://hwbot.org/benchmarks/cinebench_-_r11.5/submissions/4212472

usw

Sandy waren / sind immer noch meine liebsten Benchopfer das es zum einen kein Ln2 nötig war und durch die begrenzten OC Möglichkeiten es auf etwas anderes ankommt.
Ich hatte da so viel Fun dran das ich inzwischen fast alle habe die es gibt

Tray 004.jpg
 
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konkretor schrieb:
Die Teile wurden oft in Office Rechner verbaut, dort hab ich die Teile zu hauf gesehen. Die Spieler waren auf dem Sandy Bridge I5 2500/2600 unterwegs.
Jup, die gab es hier auf der Arbeit zum Teil auch noch, als ich angefangen habe. Da hatten die schon vier Jahre auf dem Buckel. Man hat die zwei Kerne dann schon gemerkt, wenn man mehrere Sachen gleichzeitig offen hatte und PP eine oder mehrere Gedenksekunden brauchte, um vierzig Seiten Präsentation zu laden. Abgesehen davon waren diese Rechner aber unverwüstlich.
 
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R4ID schrieb:
Kannst ja mal gerne vergleichen was du vor 10-20 Jahren für High End bezahlt hast und was du heute dafür abdrücken musst.

Da werden auch dir erhebliche Unterschiede auffallen.
Kannst ja Mal vergleichen wie lange/weit du damals mit Highend gekommen bist, bist du wieder tauschen musstest und mit welchen FPS gespielt wurde.
 
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Mein i3! Ich hatte den ungelogen die KOMPLETTEN 2010er Jahre genutzt. :D Spätestens in Kingdom Come Deliverance wurde es aber etwas stotterig. :daumen:


Zwirbelkatz schrieb:
Damals war die Hardware günstiger. Auch genügte in der Regel ein Mainboard für um die 70€. Damals galt noch die Aussage, dass OC-Ram nichts brächte, sodass auch dieser in aller Regel eher bezahlbar war. Allerdings halten die Teile dafür heutzutage deutlich länger.

Mein aktuelles Board kostete (noch) 70 Euro.


Meine CPU (Ryzen 5600) kostete mich so viel wie damals mein i3 2100 (90 Euro).




Und meine GPU ist technisch älter als die Ampel -- und immer noch im Amt. :D




Klar, die Anschaffungspreise sind gestiegen, die Boardpreise post AM4 auch. Zur Wahrheit gehört aber: Damals war auch in Fach- und Influencer-Kreisen noch ganz andere Gaming-Performance akzeptiert. Und selbst ICH hatte damals bereits seit einem halben Jahrzehnt nen Flachköpperbildschirm. :D


Unbenannt.png


https://www.computerbase.de/artikel/gaming/battlefield-3-test.1616/seite-9
 
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Der 2100 / 2120 gehört wohl zu den Prozessoren, die ich mit Abstand am meisten in der Hand hatte. 2011 mit der Ausbildung angefangen und direkt unzählige PCs damit aufgestellt und etwa 3 Jahre später wieder abgebaut. Für Office war das wirklich eine super CPU - sparsam, gut und leise zu kühlen, die Officemühlen waren günstig und wir hatten gute Margen dran. :evillol:

Im Bekanntenkreis habe ich den fast gar nicht angetroffen. Da war man eher mit Core2Quad oder dann mit mit 2500/2600 unterwegs.
 
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@Svennc oh man, hat n paar Sek. gedauert bis ich geschnallt hab, dass das n Bild ist und ich es nicht zitieren kann 😅

Ich geb dir und CB Recht was die 30 - 40fps angeht.
Fairerweise muss man ich aber auch sagen dass ich und so ziemlich jeder den ich kannte die Details so weit runtergeschraubt haben um Battlefield 3 doch irgendwie im MP mit 60fps laufen zu lassen.
Singleplayer hab ich dann auch mit 30fps gespielt.
 
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EadZ schrieb:
Der 2100 / 2120 gehört wohl zu den Prozessoren, die ich mit Abstand am meisten in der Hand hatte. 2011 mit der Ausbildung angefangen und direkt unzählige PCs damit aufgestellt und etwa 3 Jahre später wieder abgebaut. Für Office war das wirklich eine super CPU.


Für Office hätte locker auch ein Pentium gereicht. Aber: Es soll Chefs gegeben haben, die gönnten ihre Bürohengsten und Hengstinnen den Spaß! :D


spiel.png


pp.png
 
Intel hat schon alles richtig gemacht, da den Multi zu sperren. Die hätten keinen anderen Zweikerner verkauft wenn der offen gewesen wäre 😜
 
Sandy Bridge war allgemein sehr günstig. Ich habe damals im unteren Segment lieber den ein Jahr später erscheinenden Ivy Bridge gekauft, da verbrauchsärmer und die deutlich stärkere iGPU verbaut wurde. Dennoch war Sandy Bridge mMn die erste Generation, bei der auf Stromsparen im Idle geachtet wurde.
 
DerNiemand schrieb:
Ich erinnere mich noch daran als man PCs als Hobby hatte ohne direkt eine ganze Niere loszuwerden.
Die Spiele von damals kann man auch heute noch mit ganz simpler Technik für wenig Geld spielen.

Anders sieht das natürlich mit den heutigen weitaus anspruchsvolleren Spielen aus. Dazu reicht dann nicht mal ein Highend-Rechner von vor 15 Jahren. Selbst wenn man alle Regler ganz nach unten schiebt, wird das eine ruckelige Angelegenheit. Sozusagen Standbild an Standbild.
 
R4ID schrieb:
Kannst ja mal gerne vergleichen was du vor 10-20 Jahren für High End bezahlt hast und was du heute dafür abdrücken musst.

Da werden auch dir erhebliche Unterschiede auffallen.
Wie meinst du dass?
 
Stimmt, irgendwann brauchte man mindestens eine K CPU. Meistens sogar zusätzlich ein Mainboard mit Z-Chipsatz.

Gerne erinnere ich mich auch an die theoretische Möglichkeit, sowas wie einen i3 12100 oder 12400 zu übertakten.
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Insbesondere den i3 12100 fand ich damals stark. Als er neu war! Irre, dass uns solche Prozessoren aber noch immer begleiten.
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Das Eisen war allem Anderen um Jahre voraus.
 
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