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NewsIm Test vor 15 Jahren: Intels Core i3-2100 bot Sandy-Bridge-Leistung für 95 Euro
Etwa 2018 wurden bei uns in der IT solche 2011er i3, inklusive Mainboard, einfach weggeworfen. Das konnte ich damals gar nicht fassen. Letztlich war mir jedoch die Mischung aus Aufwand für den Verkauf und die Diskussion mit Kollegen zu lästig.
Wirklich wild waren die CPUs wie E5400 und E7200 - und wie sie alle hießen. Die konnte man, ziemlich simpel und auch ohne wirkliches Langzeitrisiko, um über 1000 MHz übertakten.
Ja das kenn ich auch noch. Aber ich kann mich erinnern das gerade die ganzen Intel Prozessoren ohne K im Namen teilweise richtig günstig waren, gerade nach ein paar Jahren.
Ich hatte früher im 2. PC/Bastel-PC auch noch einen Pentium E2160 (quasi ein Core 2 Duo), den konnte man wenn man Glück hatte um mehr als das doppelte übertakten. (1,8 GHz Takt)
Ich bin damals von einem Core 2 Quad 9450 (@3,2 GHz) auf einen i5-2400 gegangen. Zwar ohne OC (😢) aber beteutend günstiger als ein i5-2500K, welcher dank des Hypes damals teurer war. Dazu noch ein neues Board und das wars. Der Wechsel hat mich insgesamt glaube ich 200-250 € gekostet. (CPU & MB)
Ergänzung ()
kellyfornia schrieb:
Es wird auch hier niemand daran gehindert einen vergleichbarer günstigen aktuellen Prozessor auf ein 50€-70€ Board zu schnallen und Spaß am günstigen Hobby zu haben.
Speicher mag gerade halt teuer sein, aber niemand wird gezwungen eine RTX 5080 samt CPU für 500€ mit vielen Kernen zu kaufen.
Extrempreise einzelner Komponentengruppen gab es immer mal, auch schon vor 10 oder 20 Jahren, siehe HDDs durch die Flut.
Ich habe eher das Gefühl die Ansprüche haben sich geändert. Verglichen mit dem Geruckel und Kompromissen die man damals einging ist das heute nicht vergleichbar, damals hat man halt auch mit Matschegrafik ohne Kantenglättung und 30 FPS gelebt, macht heute kein Mensch mehr.
Ja, das fällt mir auch immer häufiger auf.
Auch moderne Hardware geht nicht sofort kaputt, wenn man nur das Einstiegs-Mainboard kauft und den Standard RAM mit 5200 MT/s oder sogar 4800 MT/s (hust MHz hust). Oder auch bei Netzteilen, da geht auch nicht sofort alles kaputt wenn man nur 60€ ausgegeben hat, anstatt 200.
Aber natürlich gilt immer, you get what you pay for - du bekommst das wofür du bezahlst. Die günstigen Mainboards werden eher nicht 10 Jahre halten, aber in 10 Jahren hat man i.d.R. schon was neues oder was anderes.
Das Thema Ansprüche kann man auch auf vieles Anwenden, Autos, Häuser, Beziehungen, etc. Überall würde sich heutzutage keiner mehr mit dem zufrieden geben was die Groß-/Eltern hatten, unabhängig davon wie gut oder schlecht der heutige Standard ist.
Wer sich 2011 einen i7 2600K gekauft hat, hatte sehr viele Jahre keinen Grund seine CPU aufzurüsten. Erst als langsam mehr als 4 Kerne sinnvoll ausgenutzt wurden, war man mit einem Sockel 2011 6- oder 8-Kerner oder ab Ende 2017 mit dem i7 8700K wirklich besser unterwegs.
Im Idealfall konnte man rund 20 Jahre überbrücken, mit folgender Strategie:
i7 2600k, mit 16GB DDR3
Ryzen 1600, mit 16GB DDR4 (etwa 2018)
Ryzen 5700x, mit weiteren 16GB DDR4. (etwa 2024)
Und am Ende hätte man noch immer einen akzeptablen Verkaufserlös.
Hinterher ist man immer klüger
Real war es eher so, dass man 2017 Beta-Tester für AM4 war und 2011 häufig gesagt wurde, dass die Plattform nicht gut genug sei für mehr als 8GB Ram. Auch wurde gesagt, dass man keine 8 Threads benötigt; was die Benchmarks zu diesem Zeitpunkt in aller Regel auch abgebildet haben.
Natürlich hätte in den meisten Fällen auch ein Pentium gereicht, teils sogar ThinClients. Aber es musste doch auch wirtschaftlich sein - für den Auftragnehmer versteht sich.
Mit der CPU hat Need for Speed Hot Pursuit 2010 immer Hänger gehabt, weil sie nicht genug Kerne hatte. Hab ich leider erst nach dem GPU Upgrade auf ne GTX 670 raus gefunden