Immer wieder Thomann?

conXer49 schrieb:
Hoffe doch das du immer noch " Selbstbau-Lautsprecher " im privaten Bereich nutzt . Denn bessere Bedingungen LS an Raum + Hörgeschmack anzupassen gibt es nicht !

Das interessiert mich jetzt; kann man tatsächlich Selbstbau-Lautsprecher an den Raum bzw. den eigenen Hörgeschmack anpassen?
Wie wird das gemacht?

Gruß, Eisholz
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Und das will mir eben nicht in den kopf du bist händler und hast laut eigener aussage viel erfahrung im hifi bereich dennoch verteidigst du hokuspokus aussagen wie superleichte bio mebran dingens spezial gamer frequenzen. Das sind doch blos marketing gewäsch.

Nein, ich verteidige nicht irgendwelche "Marketingaussagen", sondern gebe meine Erfahrungen preis. Und die bestätigen die extrem gute Räumlichkeit der S-500. Den Grund für diese Räumlichkeit hat "Der Nachbar" sehr gut erkannt:

Der Nachbar schrieb:
Um nochmal auf das Everglide S-500 zu kommen. Aus den Tests geht etwas interessantes hervor, wenn man zwischen den Zeilen liest. Die erwähnte Plastizität ist eine typische Eigenschaft von Papiersystemen. Zusätzlich erleichtert diese Art der Wiedergabe technisch bedingt ein besseres und greifbares Instrumentenhören. Nicht der Ton, sondern das Ereignis wird hörbar, wodurch solche Systeme ein visuelles Hören ermöglichen. Das Everglide schaut wie ein alter Foster OEM aus. Durchaus möglich, das sich hier ein umverbauter ADH1xxx verbirgt

Die Ursache liegt eben u.a. in den extrem leichten Membranen (Bio-Cellulose ist trotz des geringen Gewichts gleichzeitig sehr reißfest), welche eine ungewohnte Plastizität, Räumlichkeit und Ortbarkeit vermitteln können und ein besseres Ansprechverhalten haben als herkömmliche Membranen.
Ob man sich dann mit den Marketingaussagen oder der Namensgebung anfreunden mag oder nicht - die Wirkung der leichten Membranen ist da, das lässt sich nicht verleugnen und nur darum geht es!

Schade, wenn dann bei manchen Usern gleich die Schotten dicht gehen, wenn sie Schlagworte wie "Gaming" hören. Denn wären sie in ihrer Denk- und Sichtweise etwas offener, würden sie wie "Der Nachbar" auch die Wahrheit zwischen den Zeilen bemerken, die man unabhängig von Marketingschlagworten zweifelsohne finden wird, wenn man bereit ist, sie zu finden.. ;)




@ Kaidan
Du sagst, dass all diese Tests und Usermeinungen nichts taugen, weil jeder ein anderes Hörempfinden hat. Das mag z.T. auch so sein. Nur wenn div. User und Tester selbst im direkten Vergleich zu anderen Produkten alle zum gleichen Ergebnis kommen, dann wird da wohl schon ein Fünkchen Wahrheit hinter stecken, oder?
Was mich aber stört, ist die Tatsache, dass man nicht nur einen Test verlinkt, die dann alle als "blah blah" abgetan werden obwohl der Tenor identisch ist, im Gegenzug aber ebenfalls Reviews zu Superlux aufgeführt werden, die dann plötzlich als "nachweisbar" angepriesen werden (siehe Posting von Lizman), obwohl es reine Userberichte sind, in denen sich dann Aussagen finden wie "Das billige Aussehen des Kopfhörers kann durch Aluminiumringe behoben werden, die man sich anfertigen lässt, dadurch sieht er sofort hochwertiger aus, allerdings stelle ich die Sinnhaftigkeit in Frage, weil man dann schnell in einem Preisbereich ist, wo man auch gleich einen AKG 240 hätte kaufen können, der von Haus aus netter aussieht.. Das nenn man dann "nachweisbare Tests" und kritisiert andererseits die Namensgebung des S-500 "Professional Gaming". :lol:
 
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Ich habe ja nicht den Wahrheitsgehalt der Tests hinterfragt und bei der Headsetangelegenheit halt ich mich ja meistens raus da ich da keinerlei Erfahrungen habe nur vom Lesen.
 
@ kammerjaeger1 = Bio-Cellulose ist trotz des geringen Gewichts gleichzeitig sehr reißfest),

Was daran jetzt BIO sein soll , kannst du sicherlich erklären ? :rolleyes:

Wenn man deiner Argumentation folgen wollte , geht es letztendlich immer nur um " Microlab" ! :D
 
Bist du vielleicht Werkstofftechniker oder hast du bei der Entwicklung des Everglide mitgewirkt, dass du dich so darüber auskennen zu scheinst? (:
Man sollte wirklich nicht auf jeden Werbespruch hereinfallen. Viel "biologischer" als Cellulose gehts doch kaum, da muss man vor das Wort nicht auch noch ein BIO setzen. Typische Formulierung aus dem Marketing eben. Cellulose als Membranmaterial ist nun auch wirklich nichts besonderes, schon garnicht unglaublich innovativ und wenn man sich mal überlegt, woraus Papier so zum größten Teil besteht (tadaa: Cellulose), könnte an der Vermutung vom Nachbar durchaus was dran sein.
Falls es sich also wirklich um den Fostex handelt, der auch schon im AHD1001 und Aurvana Live verbaut wurde, dann könnte das S-500 tatsächlich ne Empfehlung wert sein. Vorrausgesetzt er ist auch vernünftig verarbeitet....
 
Wir sind doch schon sehr weit von Thomann entfernt und ich denke, das ursprüngliche Anliegen am Thema liegt im Frust in der doch großen oder nur Deutschen Engstirnigkeit um eingefahrene Strukturen. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht oder so ähnlich.

Ich habe nicht umsonst seit Einführung der Gaming Headsets diese als pures Marketinggewäsch abgetan.
Das war aber, bevor Steelseries mit dem Siberia auftauchte und ich schaue mir die Entwicklung mittlerweile doch etwas genauer an.
Auch die anderen Headsets im Portfolio sehen stark nach Superlux OEM aus. Wenn Falcon oder jemand anderes sein Steelseries mal aufschrauben würde und auf der Systmplatine den Namen entziffern würde, dann kann man klar den Hersteller zuordnen, wovon ich jetzt schon zu gut 90% Sicherheit ausgehe. Sonst muss sich selber schrauben.

Auf dem Markt tut sich auch seit dem Auftauchen der neuen Sennheiser PC Serie doch mehr, als es früher der Fall war, da die alte PC Serie über Sennheiser Communication vertrieben wurde und technisch auch nichts darüber hinaus leistete. Es werden mittlerweile bessere Systeme und Gehäuse verbaut, die aber in Frequenzgang nochmals zum Anwendungskonzept angepasst werden. Das wird sicher auch auf das Everglide zutreffen, weil das MMX300 auch klar für Spiele und Kommunikation in der Frequenzkurve angepasst wurde.

Der einzige Makel an vielen Gaming Headsets ist heutzutage die schlecht konzipierte geschlossene Bauweise und daran leiden auch sogenannte Hifi orientierte oder einfache DJ Kopfhörer.
Durch die Bank mumpfiger, eintöniger Oberbass ohne Tiefbass mit abnehmenden Mitten und Höhen, oder alles blechig und hallig mit zunehmenden Resonanzen bei höheren Lautstärken.
Beyerdynamic hat bei den Geschlossenen den Dreh raus und die kleineren DT Serien können sich durchaus hören lassen. Das trifft auch auf Ultrasone zu.
Shure und vorallem Audio-technica hat gute Geschlossene.
Creative hat mit dem Aurvana Live klar Qualität in das eigene Boot genommen und das Fatality pro mKII Headset könnte durchaus mal eine Hörprobe wert sein, sofern man es nicht an einer zum Sounding verhängnisvollen Creative Soundkarte betreibt. Sofern es von Foster kommt und nicht völlig verhunzt ist, könnte man über das Fatality Branding bei dem recht günstigen Preis durchaus hinweg sehen. Wäre für mich ein typischer Kandidat gegen das DT235/MMX2.

Daher ist technisch alles, was den DT235 schlägt schon gehobenes low-fi und man könnte es durchaus als Einstiegs Hifi Droge vermarkten, selbst wenn ein Mikrofon dran hängt und recyceltes Toilettenpapier auf den Ohren den Klang erzeugt. Hörgeschmack stinkt halt nicht.;)

Wie schon erwähnt, ich werde mir mal nächste Woche das Everglide zu Gemüte ziehen und mal schauen, wieviel Audio in dieser geschlossenen Konstruktion wirklich vorhanden ist.

Immerhin war Sony der Inventor für angepasste Papiermembranen in Kopfhörern, die sich technisch von den verbauten Papercone Lautsprechern der 50 - 70 Jahre unterschieden.
Das Papier muss schon extrem leicht und flexibel sein, um maximale Details abzubilden.
Papiermembranen haben soweit ich bis jetzt die Sony und Denon KH gehört habe eine spezifische Eigensignatur, die sich von Mylar unterscheidet. Interessant wird sein, wie weit man tatsächlich durch technische Modifikationen die Systeme zu mylarähnlicher Spielweise animieren kann. Das wird interessant beim Everglide und ist das nicht möglich spricht technisch einiges auch für solche Systeme und deren Eigenschaften.

Ich hoffe auch hier, auch wenn CB nicht das Hifi Forum ist, das wir zumindestens ein etwas objetiveres Kommunikationsformat in diesem Bereich etablieren und mehr bildungserzieherisch wie auch freunschaftliche Hifsbereitschaft aufbauen könnten. Immerhin scheinen gute Kopfhörer und Musik im Allgemeinen intellektuell zu bilden und hier soll keiner nach einer Anfrage dümmer aus dem Forum gehen, nur weil es die anderen selbst nicht besser wissen. Das trifft auf uns alle zu und auslernen tun wir unser Leben lang nicht aus.
 
Der Nachbar schrieb:
Wir sind doch schon sehr weit von Thomann entfernt und ich denke, das ursprüngliche Anliegen am Thema liegt im Frust in der doch großen oder nur Deutschen Engstirnigkeit um eingefahrene Strukturen. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht oder so ähnlich.

Richtig. Das eigentliche Thema sollte geklärt sein und scheint ja auch Wirkung zu zeigen, denn seither habe ich keinen pauschalen Link ohne echte Empfehlung mehr bemerkt. ;)
Insofern könnte das Topic gerne geschlossen werden, wenn ich wüsste wie....

Inzwischen hat sich das Topic dahingehend entwickelt, warum Empfehlungen in eine Schublade gesteckt werden, sobald sie von typischen Nahfeldmonitor-Herstellern oder HiFi-Kopfhörern abweichen. Das war zwar einer der Ausgangspunkte, die mich zum Nachdenken über die Intentionen der pauschalen Thomann-Links gebracht haben, aber gehen über das eigentliche Topic-Thema inzwischen deutlich hinaus.

Wie man leider immer wieder feststellen muss, wird sich an Begrifflichkeiten oder Marketingbezeichnungen aufgehangen, um ein Produkt schlecht zu machen oder in eine Schublade zu stecken, sobald es in die Schiene "PC-Zubehör" fällt. Mir persönlich ist es doch völlig egal, ob man es nun Bio-Cellulose, Cellulose, Papier oder wie auch immer nennt. Und es ist mir auch völlig egal, ob ein Hersteller seine Produkte als "Multimedia-Audiosystem" oder als "Nahfeldmonitor" verkauft. Denn warum soll ersteres schlechter sein, obwohl der Aufbau doch im Prinzip identisch ist (siehe z.B. einige Microlab Stereo-Systeme)?
Auch im Bereich Headsets findet man Hersteller, die eigentlich für ihre HiFi-Kopfhörer bekannt sind und auch hier immer wieder empfohlen werden. So sind z.B. bei Geizhals alleine 13 Headsets von AKG, 23 von beyerdynamic und sogar 101 von Sennheiser gelistet. Nennt dann z.B. beyerdynamic sein Headset "MMX 300 Digital Premium Gaming Headset", so regt sich keiner darüber auf. Wenn dann aber das "Everglide S-500 Professional Gaming Headphone" empfohlen wird, dann regt man sich schon über den Namen auf und schreibt es wg. des Namens ab. Das passt doch nicht, oder?
Beim Superlux 681 z.B. wird es akzeptiert, dass es drei Varianten mit unterschiedlicher Auslegung gibt. Je nach Hörgeschmack (Rock/Pop/Techno/Klassik etc.) kann so jeder seinen Favoriten wählen. Wirbt dann aber ein Hersteller mit der Optimierung auf Gaming und Ortbarkeit, wird das gleich als Marketing-Gewäsch abgetan, ohne es je gehört oder mit preisgleichen Audio-Kopfhörern verglichen zu haben...


Wenn alle User nach diesem Topic so bereit wären wie "Der Nachbar", ihren Horizont trotz früherer Voreingenommenheit zu erweitern, dann kommen wir alle ein großes Stück weiter. ;)
 
Schöner Beitrag Nachbar, sachlicher kann man es wohl kaum auf den Punkt bringen.

Was mich etwas stört, ist die Sache mit dem Sounding bei Karten/Headsets.
Auf der einen Seite hört es sich bei dir an, als sei das Sounding bei Creative-Karten als negativ zu werten, auf der Anderen selbiges bei Headsets als positiv.

Wie ich das sehe, kann beides positiv als auch negativ sein, je nach persönlichem Geschmack.
Wenn das "Gaming-Sounding" auf dem Schwerpunkt Ortung liegt, nimmt man dafür Einbußen in Sachen Atmosphäre und Abweichungen vom Originalklang in Kauf.

Speziell bei Creative-Karten denke ich da an die plattgebügelte Dynamik im Spielemodus, damit feine Geräusche wie Nachladen, fußtapser etc. nicht gänzlich von lauten Ereignissen übertönt werden. Das ist gut um den Gegner zu lokalisieren, schlecht für's Mittendringefühl.
Da stellt sich die Frage was man bevorzugt.

Auch stimme ich zu, dass sich in Sachen Quallität der Gaming-Headsets einiges getan hat, für zu teuer halte ich die Meisten dennoch.


Festzuhalten bleibt, man sollte nicht gleich jedes günstige bzw. Gamingprodukt über einen Kamm scheeren, wir sind ja hier schließlich keine Headset-Nazis - Oder doch? ;)
Denn es gibt sie, die Schnäppchen!
 
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kammerjaeger1 schrieb:
Nennt dann z.B. beyerdynamic sein Headset "MMX 300 Digital Premium Gaming Headset", so regt sich keiner darüber auf. Wenn dann aber das "Everglide S-500 Professional Gaming Headphone" empfohlen wird, dann regt man sich schon über den Namen auf und schreibt es wg. des Namens ab. Das passt doch nicht, oder?
Das oder die Beyerdynamics nehmen aber eine Sonderstellung ein:
Beyerdynamic macht keinen Hehl daraus, auf welchem KH-Modell das jeweilige Headset basiert.
Wäre mir auch nicht bekannt, dass das MMX2 damit beworben wird, besondere "Gamingfrequenzen" zu betonen.
Frag mal bei Sennheiser, oder Everglide nach, woher die Lautsprecher ihrer Headsets (ok, das Everglide ist kein Headset, aber du weiß, was ich meine...) kommen.
(Sennheiser hat mal wenn ich mich Recht entsinne auf eine Anfrage, ob denn die Lautsprecher in ihren PC360/PC350 Neuentwicklungen sind und ob sie sich untereinander unterscheiden mit einigem nichtssagendem Geschwurbel geantwortet - soviel zum Vertrauen in die eigenen Produkte...)

Die von @Der Nachbar erwähnte Engstirnigkeit trifft aber auch auf beide Lager zu.
Sowohl die, die auf Teufel komm raus, ein Headset haben wollen, als auch auf die, die tatsächlich immer (aus persönlicher Erfahrung und wegen des besseren Preis/Leistungs-Verhältnisses) eine KH + Mikro Kombination empfehlen.
 
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Kani schrieb:
Sennheiser hat mal wenn ich mich Recht entsinne auf eine Anfrage, ob denn die Lautsprecher in ihren PC360/PC350 Neuentwicklungen sind und ob sie sich untereinander unterscheiden mit einigem nichtssagendem Geschwurbel geantwortet - soviel zum Vertrauen in die eigenen Produkte...

Interessant, gibts dazu auch ne Quelle?
 
Nein, ich habe schon gesucht, wo ich das aufgeschnappt habe - leider nichts mehr gefunden.
Vielleicht sollte ich das in Klammern setzen, bis ich die Quelle wiedergefunden habe...
 
Wenn ich mich nicht täusche, sind die Treiber mit denen im HD555 identisch, welche wiederrum die selben wie im HD595 sind, welcher dem neuen HD598 sehr ähnlich klingt. :D
Der Klang hängt eben auch wesentlich vom "Drumherum" des Treibers ab (siehe HD555 -> 595 Mod), daher die z.T. doch deutlichen klanglichen Unterschiede .
Selbstverständlich wird nicht für jeden KH ein eigener Treiber entwickelt, sollte einleuchten. ;)
 
Es ist ähnlich wie bei CPUs.
Schafft eine CPU bestimmte Vorraussetzungen nicht, wird der Multi etc. gedrosselt und als kleineres Modell verkauft. Nicht anders auch bei KH, bzw. deren Treiber.
 
Zumindest beim HD595 kann man das vermutlich ausschließen, da der Ersatztreiber von Sennheiser mit Hd555/595 beschriftet wird, siehe hier. Denke nicht, dass da noch selektiert wird.
 
kammerjaeger1 schrieb:
@ Kaidan
Du sagst, dass all diese Tests und Usermeinungen nichts taugen, weil jeder ein anderes Hörempfinden hat. Das mag z.T. auch so sein. Nur wenn div. User und Tester selbst im direkten Vergleich zu anderen Produkten alle zum gleichen Ergebnis kommen, dann wird da wohl schon ein Fünkchen Wahrheit hinter stecken, oder?

Nein, absoluter Fehlschluss.

Man kann natürlich auch Hergehen und Kopfhörer alle durch messen (Was nicht so einfach ist wie bei Lautsprechern, das nur Nebenbei) und sagen: "Kopfhörer XYZ hat einen fast perfekten linearen Frequenzverlauf, der ist der Beste!". Nur bringt das jemandem dem eine Badewannenkurve gefälliger ist, rein gar nichts. Der Hörer wird für ihn zu wenig Bass haben und auch die Höhen werden ihm höchstwahrscheinlich nicht passen.

Des wegen sind Tests zu Kopfhörern oder Lautsprechern auch absoluter Humbug.
 
Falcon schrieb:
Nein, absoluter Fehlschluss.

Man kann natürlich auch Hergehen und Kopfhörer alle durch messen (Was nicht so einfach ist wie bei Lautsprechern, das nur Nebenbei) und sagen: "Kopfhörer XYZ hat einen fast perfekten linearen Frequenzverlauf, der ist der Beste!". Nur bringt das jemandem dem eine Badewannenkurve gefälliger ist, rein gar nichts. Der Hörer wird für ihn zu wenig Bass haben und auch die Höhen werden ihm höchstwahrscheinlich nicht passen.

Des wegen sind Tests zu Kopfhörern oder Lautsprechern auch absoluter Humbug.

Nur für jemanden, der einen völlig ausgefallenen Hörgeschmack hat! Wenn ein halbes Dutzend Leute einen Lautsprecher oder Kopfhörer als sehr gut im Vergleich zur Konkurrenz einstufen, dann kann er schon mal nicht schlecht sein. Und ob er dem einzelnen Leser in seinen Hörgeschmack passt oder nicht, kann er selbst halbwegs einschätzen, wenn er den Test liest. Denn dort werden auch z.B. ein überzogener Bass, Spitze Höhen oder ein neutrales Klangbild o.ä. angesprochen... :)
 
Nein absolut nicht.
Ich selbst zum Beispiel kann mit der Badewanne nix anfangen. Das trifft zum Beispiel auf Beyerdynamic, aber auch (noch schlimmer) auf die ganzen Teufel-Produkte zu. Ebenfalls mag ich den Weichspülsound von Sennheiser (Soweit ich diese kenne) nicht.

Dennoch werden zum Beispiel Teufel häufig getestet und als vermeintlich gut bewertet. Wie man sieht ist Dein Argument absolut nichtig. Lautsprecher/Kopfhörer sind Geschmackssache. Tests somit absolut nutzlos.
 
@ kammerjaeger1 = Mir persönlich ist es doch völlig egal, ob man es nun Bio-Cellulose, ......

Erst beworben und jetzt egal . :cool_alt:

@ kammerjaeger1 = obwohl der Aufbau doch im Prinzip identisch ist (siehe z.B. einige Microlab Stereo-Systeme)?

Und wiedermal ein bißchen Werbung ! :D

Da du deiner eigenen Aussage nach ein "alter Hase " bist , sollte dir doch allzugut bekannt sein das unterschiedliche Materalien unterschiedlich " klingen " .

Auch sollte dir von daher bekannt sein das man KH + LS nicht in einen * Topf * werfen kann !

Und wenn " Microlab" versucht den Markt anzudecken durch entsprechende Produkte , so ist das bei anderen Herstellern verwerflich ? :rolleyes:

@ kammerjaeger1 = Beim Superlux 681 z.B. wird es akzeptiert, dass es drei Varianten mit unterschiedlicher Auslegung gibt. Je nach Hörgeschmack (Rock/Pop/Techno/Klassik etc.) kann so jeder seinen Favoriten wählen.

Nur mal ein wenig :stacheln: und die widersprüchlichen Aussagen werden deutlich !
 
Falcon schrieb:
Nein absolut nicht.
Ich selbst zum Beispiel kann mit der Badewanne nix anfangen. Das trifft zum Beispiel auf Beyerdynamic

Solche Pauschalurteile sind ja von vornherein schon Käse und bezüglich Beyerdynamic obendrein falsch. Wenn ich mir z.B. die Frequenzverläufe von einem Beyerdynamic DT-880(Pro) oder DT-990(Pro) ansehe, die sind sowas von schnurgerade, von Badewanne keine Spur.


Falcon schrieb:
Lautsprecher/Kopfhörer sind Geschmackssache. Tests somit absolut nutzlos.

Schon wieder so 'ne Pauschalaussage.:rolleyes:
Wenn Tests für Dich nutzlos sind, ist es Deine persönliche Meinung, welche natürlich zu respektieren ist.
Allerdings kann ich dieser Aussage nicht zustimmen.
Ich versuche immer möglichst viele Meinungen einzuholen bevor ich mir irgendwelche Technik kaufe. Und dazu gehören eben auch Tests, solange diese gut gemacht und aussagekräftig sind.
Durch solche Tests kann man nämlich anhand von z.B. Frequenzverläufen und Klangbeschreibungen schon mal mögliche Favoriten sondieren.
Am Ende sollten natürlich die eigenen Ohren entscheiden.
Hier mal ein Beispiel für einen, meiner Meinung nach guten Test: KLICK

Gruß, Eisholz
 
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