News Ingenieure braucht das Land

Tja, BA ist ne Lösung. Aber das kostet keine 100 KEuro für die Firma. Ein BA Student ist ja sogar während der Ausbildung einiges Wert. Ich wage mal die Behauptung, ein guter BAler kann sämtliche Kosten mit seiner Wirtschaftsleistung ausgleichen.

Ausserdem hats ja für die Firmen ne Menge Vorteile. Die hängen an der Firma, sind gerne dabei, in der Regel gut motiviert, haben extrem praxisnahes Wissen vermittelt bekommen, kennen sich in dem Laden aus und und und. Perfektes Modell.

Ingenieure werden immer gesucht sein. Und wenn nicht in DE, dann irgendwoanders auf der Welt. Betriebswirte gibts wie Sand am Meer, das Studium ist relativ einfach. Ingenieure müssen da wesentlich mehr leisten.
 
@Mid
Ahem. 40.000 €/Jahr nach vier Jahren im Beruf wären doch schon "etwas" mager, oder? Schon als Berufseinsteiger sollten es deutlich mehr sein, ansonsten is was schief gelaufen.
 
Ich könnte durchdrehen, was sich hier für ein Schwachsinn zusammenfantasiert wird:

- wenn ihr noch nicht mal mit dem Abi fertig seid - einfach mal die Fresse halten!
- wenn ihr nicht studiert oder studiert habt - einfach mal die Fresse halten!
- wenn ihr noch nie in einem Job gearbeitet habt - einfach mal die Fresse halten!
- wenn ihr noch nie Bewerbungsgespräche und Gehaltsverhandlungen geführt habt - einfach mal die Fresse halten!


Was maßen sich hier einige von euch an, mit allerhöchstens gefährlichem Zehntelwissen zu verkünden, was denn wie wäre oder sein müßte?!

Hohlt euch eure Scheißsterne selbst vom Himmel und jammert nicht über Studiengebühren oder zu schwere Matheprüfungen!
Wer keine Kohle für Studiengebühren hat, bekommt Bafög! Und wer erstmal die ersten Monate im Job als Ingenieur verbracht hat, wird mir vielleicht zustimmen, dass die Matheprüfungen nicht schwer genug sind! - Die Kollegen die Euch begegnen werden und sich Dipl.-Ing. nennen dürfen, werden euch verdammt oft an dem ganzen Konzept dieser Ausbildung zweifeln lassen.


Ach - vergebene Mühe!

Zu mir: Dipl.-Ing.; 6 Jahre TU Braunschweig (finanziert durch Bafög und Nebenjobs) davon 1/2 Jahr Praxissemester in Afrika, Berufseinstieg mit 6 Monaten Hartz IV, seit 16 Monaten im Job IN ÖSTERREICH!

Ich bitte alle Wissenden um Verständnis für den vielleicht unangmessenen Einstieg hier, aber Leute ...
 
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Kenne einen, der ist seit 23 Jahren Ingenieur. Und die Sache ist doch die: Über fehlende Ings jammern ist die eine Sache, sich die realen Lebensbedingungen in summa anschauen, die das Arbeiten als Ing. zur Folge hat, eine andere:

- mangelnde Anerkung/Wertschätzung durch andere Fachwissenschaften im eigenen Betrieb (Wiwi, Jura),
- vergleichsweise deutlich zu geringes Einkommen,
- oft mangelnde Aufstiegschancen (es sei denn, man arbeitete unter Ings. wie F. Piech, der ist die löbliche Ausnahme: so Leute bräuchten wir mehr)

Klar suchen alle Ingenieure, die ihnen die neuen Produkte machen, mit denen sie (die anderen) dann groß rauskommen können, sich ihre Boni verdienen: Wie üblich 27 Jahre alt der gesuchte Ing., 6-10 Jahre Berufserfahrung, Prädikatsexamen, mehrprachig, eigenverantwortlich handelnd und entscheidend, teamfähig und teamleitend durch nblq (natural born leadership-qualitys) multikuturell aufgewachsen und int. erfahren, verheiratet, 2 Kinder, bodenständig solide & bescheiden, kreativ aber nicht zu sehr (also rein auf Technisches beschränkt), gleichzeitig aber auch wieder so schwach, sich von seiner rein deutschen GF (ohne entsprechenden Backround, logo) "die Butter vom Brot nehmen zu lassen" - und das Ganze am liebsten für dauerhaft bis zur Rente nicht mehr als 2700 Euro brutto. "Und seine Patente und Erfindungen schenkt er alle aus Solidarität und Begeisterung für die Sache seiner Firma, verzichtet wo immer es geht auf Eigenes". Wie man eine eigene GmbH gründet: Das weiss kein wirklich guter Ing., das ist für Ings. ja auch zu hoch. (und soll so bleiben).


Ich meine: Jetzt über fehlende Ingenieure jammern - aber die letzten 15 Jahre als Arbeitgeber-Funktionär (z.B. Handwerkspräsidenten etc.) immer nur die Platte "von den zu hohen Lohnnebenkosten am Standort Deutschland" gespielt haben (auch, weil das ja so einfach war, ja): Also, wer will denn in so einer Wirtschaftslandschaft wirklich Ingenieur sein?

Klar suche alle Ings. für ihre Betriebe: Aber doch nur als die Kamele, auf denen die anderen zu ihren Vorteilen und Erfolgen reiten.



Hier, quasi das Gegenbeispiel:

http://www.faz.net/s/RubBEFA4EA6A59...FEBA5F002514074793~ATpl~Ecommon~Scontent.html

"Für Ernst Welteke hat sich der Gang vor Gericht gelohnt: Die Bundesbank muß die Ruhestandsbezüge ihres früheren Präsidenten auf fast 13.000 Euro im Monat erhöhen. Das Frankfurter Verwaltungsgericht gab einer Klage Weltekes, der die bisher gewährte Pension von rund 8400 Euro fast verdoppelt wissen wollte, teilweise statt. Die Kammer bestätigte hingegen die Auffassung des Hessischen Landtags, daß man dem langjährigen SPD-Abgeordneten, Fraktionschef und Minister keine zusätzliche „Altersentschädigung“ zahlen müsse.

Welteke war Ende April 2004 im Zuge der sogenannten Adlon-Affäre als Bundesbankpräsident zurückgetreten. Er hatte sich zum Jahreswechsel 2001/2002, als die Einführung des Euro in der Hauptstadt gefeiert wurde, die Übernachtung im Berliner Luxushotel von der Dresdner Bank zahlen lassen. Die Staatsanwaltschaft stellte später ein Verfahren wegen des Verdachts der Vorteilsnahme gegen eine Geldauflage von 25.000 Euro ein. ...

Die Personalabteilung der Bundesbank hatte Welteke nur 35,34 Prozent des letzten Einkommens von rund 24.000 Euro monatlich als Pension zugebilligt. Der Streit entzündete sich daran, ob ein Teil seiner 21 Jahre im Landtag als „ruhegehaltsfähige Dienstzeit“, wie es im Beamtengesetz heißt, einzubeziehen sei. ...

Aufstieg und Fall. Der gebürtige Korbacher Ernst Welteke holte nach einer Lehre zum Landmaschinenmechaniker das Abitur nach und studierte Volkswirtschaft. Von 1972 bis 1974 war er Referent des damaligen Ministerpräsidenten Albert Osswald. In den Landtag zog Welteke 1974 ein, von 1984 - mit einer Unterbrechung - bis 1991 war er Chef der SPD-Fraktion. Hans Eichel holte ihn 1991 als Wirtschaftsminister ins Kabinett, 1994 übernahm er das Finanzressort. Im April 1995 wurde Welteke Präsident der Landeszentralbank. Gefördert vom neuen Bundesfinanzminister Eichel, wurde er 1999 zum Bundesbankpräsidenten berufen."




So ist das doch in Deutschland: Den Typus "kleinbürgerlicher Landmaschinenmechaniker mit VWL-Upgrade und Parteibuch" gibt es landauf-landab überall mit an der Spitze.

Wer will denn dann 4 Stufen darunter in der Hierarchie Ingenieur sein - und bei klarem Verstande?


(und wie bekannt haben wir nichts dagegen, das Leute 10.000 Euro im Monat verdienen, oder als Software-Unternehmer innerhalb von 25 Jahren globalisiert 50 Milliarden Dollar Privatvermögen erwirtschaften)

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Joa, 40% Frauenquote im ersten Semester, 5% im zweiten, habe ich auch beobachtet.

Finde Studiengebühren auch TOP, ich meine, ich hab so viel Geld, ich weiß garnicht wo hin damit!!!

@perfekt!57: perfekter Comment. Kann ich nix hinzufügen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht zu vergessen, was auch extreme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt für Ing. hatte, der Hype um das Auswandern der Firmen in das Ausland!
Etliche Unternehmen rudern nun wieder zurück und haben nun keine Leute, auf die sie zurück greifen können.
Dann kommt erschwerend hinzu das man die alt Ing. ja alle ausgemustert hat,und die Jungen von nichts Plan haben (so wie das nun mal immer ist wenn frisch gebackene Ings von der FH/TU kommen).
Alles in allem sind das Hausgemachte Probleme, die sich die Industrie selber auf die Fahne schreiben darf.

Anzumerken sein noch, dass der Ing. eine aussterbende Gattung ist und zukünftig durch den Bachelor ersetzt wird.

Studiengebühr würde Sinn ergeben wenn der unteren Schicht der nötige Freiraum gegeben würde sich das Studium auch finanzieren zu können!
Aber dummer Weise kann man nur Studieren wenn die Eltern mit Geld gut gesegnet sind oder man die Studiendauer auf seine Nebenjobs abgleicht.
Und wenn die Eltern Kohle haben,dann sind die Spösslinge meist nichtsonderlich motiviert, um nicht zu sagen FAUL.

M.E. kommt sollte es dann noch verpflichtend sein das, wer studieren möchte, derjenige eine abgeschlossene Ausbildung vorzuweisen hat, dann kann man Praktikas gleich weg lassen
und die Leute haben deutlich mehr Sinn für das was sie da studieren (von der Lebenserfahrung mal ganz abgesehen).
Aber das ist nur meine Meinung (als Selbstständiger Unternehmer :-) )
 
$0% im ersten Semester, 5% im zweiten. Na mal sehen, wie sich das entwickelt. Wo sind eigentlich die Kampagnen "mehr Männer in Frauenberufe"? Gibts irgendwie nicht.
 
Mid schrieb:
...wenn ich schon pro-studigebühren höre, würd ich am liebsten türen eintreten.

wenn ihr umbedingt wollte das gebühren erhoben werden, dann gleich auch bitte auf jede ausbildungsstelle, denn was interessiert mich es, ob jemand ,salopp gesagt, einfach zu doof und zu faul war n abitur zumachen. bildung is bildung, egal auf welchen grad.
aso und für die grundschule bitte auch gleich gebühren erheben, weil des is auch bildung, die die kinder da erhalten....

Tja, ein guter Ansatz. Kindergarten kostet Geld, die Schule zahlt der Staat. Und in Zukunft zahlt man für FH/Uni.

Und die Ausbildung kostet auch Geld, das wird aber von dem Ausildungsunternehmen gezahlt. Du siehst, jeder trägt seinen Teil. Dafür habe ich eine sehr gute Ausbildung und Betreuung an meiner FH.

Und ich finde Studiengebühren ok, habe für die letzten 8 Semester und Diplomprüfungsgebühr insg. 10.900,- Euro gezahlt, wird sich aber rechnen für mich.

The Grinch schrieb:

Frauen und Männer unterschiedliche Rassen?

BTW: es gibt nur eine Rasse >> Mensch (in der Biologie).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich kenn das nur aus Österreich. Ist aber ziemlich dasselbe: Die arme Wirtschaft findet keine fähigen Arbeitskräfte.
Wollt ihr wissen warum? Beispiel: Verkäuferjob, geschätztes Volumen von EUR 60 Mio / Jahr. Gehalt: netto EUR 1.500.- / Monat. Projektleiter, Personalverantwortung für ca. 15 Mitarbeiter, Projektvolumen von ca. 70 Mio / Jahr, Gehalt netto 1.700.- / Monat.

In beiden Fällen hab ich den Personalchef ausgelacht und ihm gesagt, er soll mich wieder anrufen wenn er ein ernsthaftes Angebot hat. In einem dieser Fälle ist die Stelle seit 3(!!!!) Jahren ausgeschrieben - entstandener Schaden dadurch also rein rechnerisch ca. 180 Mio. - weil die Bude zu geizig ist, 10000 Euro pro Jahr mehr an Gehalt zu zahlen (damit wärs einigermaßen vernünftig).

Liebe Wirtschaft, solang sich eure Manager so dämlich anstellen (bzw. ihr so dämliche Manager einstellt und feudal vergütet), verdient ihr es nicht besser!
 
Ja die Arbeitslosen Zahl sinkt aber wieso wohl? Wir haben hier einen so grossen zuwachs an Deutschen in der Schweiz wie es dies noch nie gab. Bereits bei mir in der Central Schweiz sieht man mehr Deutsche als Schweizer.

Mich würde mal die Auslands beschäftigeten Zahlen von Deutschland wunder nehmen.

Mit Stellen haben wir zum glück wenig Probleme da die meisten Firmen bei uns einfach Sozialer sind. Das heist es werden bei uns nicht einfach so stellen abgebaut ohne grund. Wen stellen abgebaut werden sorgen sich die meisten Firmen darum das man wieder eine neue erhält und das ist besonder wichtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmals ich komme aus Österreich, kann mir die Studiengebühren nicht leisten und studiere trotzdem.

Wie geht das? Ganz einfach:

Hierzulande sind Studiengebühren (immerhin 365€ pro semester) nur zu bezahlen, wenn man das Geld dazu hat (ist logisch). Sollte man nicht genügend Geld in der Tasche haben (so wie ich), kann man einen Antrag auf Studienbeihilfe stellen und bekommt diesen auch in den meisten Fällen genehmigt.

Über Deutschland kann ich nur lachen ... Einerseits regt sich jeder auf, dass Studiengebühren nicht zu rechtfertigen sind, andererseits haben wir hier in Innsbruck in manchen Studien einen "Deutschlandanteil" von über 60%!

Jetzt stellt sich natürlich die Frage warum ist das so? ... Auch wieder logisch
Seit der Einbringung von Studiengebühren stieg die Qualität der Universitäten in Österreich enorm. Es gibt fast keine Langzeitstudenten mehr, so wie es sie in Deutschland und natürlich auch anderen Ländern gibt.

Mein Motto lautet: Von Nichts kommt nichts.... Man kann sich von einer Universität nichts erwarten, wenn man nicht bereit ist auch was dafür zu geben (oder sich zumindest die Zeit nimmt einen Antrag auf Beihilfe zu stellen).
Wenn man Energie in Form von Fleiß und Geld investiert wird sich das in Zukunft lohnen und man bekommt die Energie in Form von mehr Wissen und höheren Gehältern wieder zurück (LOLA Prinzip)

Also liebe Nachbarn .... REGT euch doch nicht IMMER über ALLES auf. Dadurch wird nur schlechte Stimmung verbreitet und ihr geht früher oder später wirtschaftlich jämmerlich zu Grunde...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Viele !!!! entsorgt, Regeln lesen bitte.)
Von Nichts kommt nichts.... Man kann sich von einer Universität nichts erwarten, wenn man nicht bereit ist auch was dafür zu geben (oder sich zumindest die Zeit nimmt einen Antrag auf Beihilfe zu stellen)

Das klingt wie blanker Hohn...ganz ehrlich! :)
 
Ja, dormiens. Genau das glaube ich nämlich auch. So wie bei euch müsste es auch in Deutschland gehen. Und hier ist das genauso. Wer wirklich bedürftig ist, der bekommt Bafög oder Wohngeld oder wenn das alles nicht geht, dann einen lächerlich billigen Kredit.

@BAD: Jo, die Schweiz wäre für mich auch ein Ort, wo ich mir vorstellen könnte, zu arbeiten. Schönes Land, soweit ich weiss ganz passable Steuern und verdammt gute Bezahlung.
 
Ja Studenten haben wir zur Zeit auch extrem viele Deutsche. Ich kenne da gerade drei hier aus dem Netz :) Zum teil Wohnen diese an der grenze, die anderen sind in die Schweiz gezogen weil die Eltern eine stelle gesucht haben.

Wie teuer so ein Studium wohl bei uns ist?
 
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The Grinch schrieb:
Anzumerken sein noch, dass der Ing. eine aussterbende Gattung ist und zukünftig durch den Bachelor ersetzt wird.

Was ich für meine Person aber schon wieder echt übel finde.

Warum muss Deutschland alles nachmachen was International vorgemacht wird und schafft es dann aber auch wieder eine eigene Note mit einzubringen?

Meine Studiennachfolger bekommen alle fleissig ihren Bachelor, aber zu welchem Preis?

2 Fächer sind ganz weggefallen, bei 3 Fächern wurde die Laufzeit gekürzt, obendrein geht der Bachelor keine 8 Semester, warum sind interessante Fächer gesplittet im Bachelor und Master?

Wie soll da bitte schön das Niveau aussehen, mit dem die Studenten anfangen?

Oder wird das einfach wieder damit gelöst, indem das Prüfungsniveau sinkt? Das kann doch keine Lösung sein.

Ich kann nur über unsere Einrichtung sprechen. Labore auf dem neuesten Stand der Technik. Eigentlich genügend Personal/Fachkräfte da und trotzdem wird gekürzt wo es nur geht. Warum kein Bachelor+Master in 6 Jahren(inkl. 1 Jahr Ausland und nicht wie es immo bei vielen ist das man halt ein Praktikum von 2 Monaten im Ausland absolviert, was soll der Witz?), dazu noch das ganze in Trimestern und Projekte wohin das Auge schaut. Dann würden doch durchaus mehrere Fliegen mit einer Klappe erschlagen werden.

- Studenten bekommen die chance sich in Projekten einzubringen
- in trimestern kann man alles tiefgreifender unterbringen
- die Labs würden sich auch endlich mal rentieren und nicht einstauben
- bessere Personalauslastung und nicht so lächerliche Sprechzeiten wie mi: 09:00-10:00 (wenn da nun 40 leutz im kurs sind wie soll das klappen wenn da mal 15 leutz was klären müssen)

Wenn das ganze Geld kostet (Studiengebühren) warum nicht? Bildung kostet nun mal Geld, aber es sollte trotzdem die Möglichkeit erhalten bleiben auch denen das Studium zu ermöglichen die nicht aus dem vollen schöpfen können.
 
The Grinch schrieb:
...
Anzumerken sein noch, dass der Ing. eine aussterbende Gattung ist und zukünftig durch den Bachelor ersetzt wird....

Der Bachelor wid den Diplom-Ing. nicht ersetzen, das wird der Master machen, welcher dann die gleiche Qualität und Qualifikation bringen wird.

Und ich habe keine Angst vor dem Bachelor, weil es immer ein Schmalspurdiplom sein wird und die Wirtschaft wird ihn immer so behandeln. Es werden auch in Zukunft so viele Master auf den Plan treten wie heute Diplom-Ings, weil die Wirtschaft das einfach fordern wird, i.S.v Stellenbeschreibungen und Anforderungen.

Also keine Angst, der Mangel wird bleiben, die Bachelor-Ings werden kein gleichwertiger Ersatz werden und die Master anstelle der Diplom-Ings. sich auch später die Hande reiben :).
 
Tja, da machste es dir zu einfach. Die Firmen werden verstärkt diese Bachelor nehmen. Ganz einfach, weil die das Fußvolk darstellen. Relativ gut ausgebildet und relativ billig zu haben. Da wird man sich dreimal überlegen, ob man wirklich nen Master auf Stelle XYZ braucht.
 
Fussvolk wird dann aber nicht die Führungsrollen in Entwicklung einnehmen, sondern ausführende Arbeiten erledigen. Die Master machen dann Konstruktion, Planung und Entwicklung, weil das Ausbildung voraussetzt.
Der Bachelor wird nicht reichen für die gut bezahlten Jobs, allenfalls für die Arbeitsameisen in der Technik.
 
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