News iPhone 3G: Produktionskosten-Schätzungen

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#2
einzig und alleine die Kosten für die Fertigung, nicht aber weitere Posten wie beispielsweise für Personal, Marketing oder Forschung und Entwicklung beinhalten.
Das hat Apple doch mitlerweile vollständig an die News/Gerüchte Internetplatformen outsourced.
 

Arachon`

Cadet 4th Year
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#3
Generell muss bei den Angaben aber immer bedacht werden, dass sie tatsächlich einzig und alleine die Kosten für die Fertigung, nicht aber weitere Posten wie beispielsweise für Personal, Marketing oder Forschung und Entwicklung beinhalten.
...und genau aus diesem Grunde kann man sagen, die Abchätzungen der Produktionkosten sind fürn Ar***. ;) Zumindest, wenn man versucht aufgrund dessen, den Verkaufspreis zu kalkulieren...
 

LAZZARUS

Lieutenant
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#4
Kann mir auch nciht vorstellen das die Kosteneinschätzung annähernd richtig ist. Dann wäre der Gewinn relativ gering.
Es ist doch meistens so das man mindestens das doppelte der Herstellkosten verlangt.
 
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#5
Apple will das 3G iPhone ja auch deutlich günstiger an den Kunden abgeben, was für apple ja auch kein so großes Problem darstellt. Da sie eine eventuell recht geringe Gewinnmarge aus der Hardware, über die Umsatzbeteiligung und auch über die Bindung des Kunden an iTunes wieder wett machen, folglich sind wir dann hier mitlerweile an einem Punkt angekommen an dem das Konsolengeschäft seid vielen Jahren ist.
 
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#6
Oha. Ich hätte nie gedacht, dass allein die Produktionskosten so immens hoch sind.
Ich dachte immer, die meisten Kosten werden in die Entwicklung gesteckt.
 
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#7
Ich würde auch sagen, dass Apple zwar keine immensen Gewinne aus dem direkten Verkauf des iPhones zieht, die Gewinne aus den Umsatzbeteiligungen der Provider oder wie zuvor schon angemerkt aus anderen Dienstleistungen oder Produkten sind für Apple wahrscheinlich viel wichtiger. Die Bindung des Kunden an ein Appleprodukt bürgt zusätzlich auch noch die Hoffnung den Kunden vom Kauf weiterer Appleprodukte zu überzeugen. (oder auch nicht :) )

Eine reine Schätzung der Produktionskosten ist in diesem Fall also wirklich unsinnig. Wie ja auch in der News angemerkt, sind alle weiteren Kosten nicht enthalten und dem entsprechenden Umsatz je Handy nicht gegenüber gesetzt.
 
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#9
Dass das iPhone für 499$ pro Einheit an die Netzbetreiber abgegeben wird halte ich allerdings auch für ein Gerücht.
Apple wird da irgendwas zwischen 300$ und 400$ für bekommen, maximal.
Die Netzbetreiber subventionieren ja nicht ein Handy aus den Grundgebühren, sodass die Grundgenühren alleine für das Gerät draufgehen (ja, ich WEIß was ein iPhone kostet und in welchen Tarifen es angeboten wird).
Die Betreiber müssen ja bei den allermeisten Verträgen auch noch damit rechnen, dass die Kunden die UMTS-Flat, Internet-Flat, Wochenend-Flat, WasAuchImmerEsNochGibt-Flat nutzen.
Und diese Kosten müssen ja auch irgendwie reingeholt werden.
Die 499 EURO kamen aus der Zeit, als T-Mobile wegen rechtlicher Unsicherheiten das iPhone auch ohne Vertrag anbieten musste.
Der Kaufpreis von T-Mobile bei Apple mag tatsächlich 499€ gewesen sein, aber da wird mit Werbemittelzuschüssen und so weiter getrickst worden sein wie immer...
Das ist alles nichts neues im Wettbewerb.

Für Apple wird der Verkauf des iPhone inklusive Entwicklung, Marketing, Personalkosten usw. und sofort keinen dramatischen Gewinn abwerfen.
Dafür gibt es einen AppStore, welcher die ganz überwiegend genutze Plattform für Mobile Content auf dem iPhone sein wird.
Und da bleiben 30% Umsatz bei Apple (was eine faire Marge ist im Vergleich zum Wettbewerb).
Die kostenlosen Apps machen kostenlose Werbung und die kostenpflichtigen bringen LKW's voll mit Goldbarren nach hause.
Alles in allem will Apple momentan erstmal den Fuß in den Markt bekommen.
Dazu haben Sie erst ein HighEnd Gerät etabliert, dass viele für elektronisches Viagra halten und haben müssen.
Jetzt wo allen das Wasser im Mund zusammenläuft, die es schonmal gesehen haben (ja... so schlimm ist es auch wieder nicht), kommt es für den Massenmarkt.
Und wenn der erstmal eine gewisse Sättigung erreicht hat, dann geht es nur noch um die Datendienste, denn das sind im Geschäft von heute die wirklichen Gewinnbringer.

Alles in allem eine gute Strategie (nein, eigentlich bin ich kein Apple-Fan, aber was die so machen hat eigentlich immer Hand und Fuß, einziger Haken ist der Preis der oft ohne Bezug zur Realität festgesetzt wird).

Grüße vom:
Jokener
 
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#10
ca. 100-120$ kommt schon gut hin , wenn man noch rund 100$ für entwicklung,herstellung und Marketing hinzurechnet wären das ca. die 30-40% vom endkunden Preis.

Wenn man sich anschaut was allgemein Handy´s im Händlereinkauf kosten würden sich manche die augen reiben.
 

Pat

Commander
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#11
weitere Posten wie beispielsweise für Personal, Marketing oder Forschung und Entwicklung
Ich denke dass diese Punkte weitaus mehr wiegen als die reinen Produktionskosten. Wenn die Produktion also schon ca. 150$ kostet, würde ich da nochmal mindestens soviel oder sogar mehr draufrechnen. Theoretisch könnte man das ja eigentlich auch ausrechnen beziehungsweise abschätzen, wenn man Vergleichszahlen hat und sich in diesem Bereich auskennt!
 

Cochrane

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#12
Faszinierend. Ich frage mich, was für Daten die Jungs erhalten sobald sie tatsächlich mal ein echtes iPhone 3G aufmachen und nachschauen, was drin ist. Bis dahin bleibe ich etwas skeptisch, egal wie die Nummern ausfallen.
 

grödner

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#13
irgendwie ist es normal dass xp, dass wege nicht schaffen würde...ohne die gagets und unter die sicherheitstools hätte MS wirklich alles gut gemacht, man hat schon gesehn dass DX 10 nicht exportierbar ist(vielleicht irgendwann), deswegen bleibt vista zu zeit ein kleines märchen, für gamers wird vista irgendwann zur pflicht werden, weil DX9 irgendwann nicht mehr benützt wird , MS hat zu viele sicherheitscheks eingebaut, und vielleicht zu viele dienste... ich hätte vista die gleichen funktionen wie xp ausgeschtatet, schon von der oberfläche.... gibs nur vista und win 2000, xp habn sie vergessen...schade, vista kernel wäre gut wenn sie hätten ein anderen dateisytem gewählt, (winfs)?!nichts geworden wenn CPU und GPU rechenleistung erbringen, dann ist von vista nicht abzuraten... war früher auch der wechsel von win 98 auf xp...immerhin hats MS viel zu gut gemeint, immerhin soll MS seine gadgets und programme den user selber überlassen
 

grödner

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#14
sry, leider in falschen forum gwesen
 

jK*

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#15
Das iPhone wird wie der Rest aller Apple Produkte in China hergestellt (iPod Citys). Die
Arbeiter dort arbeiten unter absolut schlechten Bedingungen. Bei der Produktion dieser
Geräte entstehen meist schädliche Stoffe. Diesen sind die Mitarbeiter dort den ganzen Tag
ausgesetzt. Die Produktion dort wird sie einen Bruchteil von dem angegebenen Preis kosten. Auch die iPhones werden dort unter den selben Bedingungen hergestellt. Auf der Webseite
von Apple sieht das Marketing etc. natürlich sehr sauber aus. Ist es aber nicht...

Hier mal die Aufschrift auf dem iPhone:
Designed by Apple in California Assembled in China

Aus meiner Sicht eine schweinerei. Aber eben... Solang Apple profit daraus schlägt,
werden sie dies auch nicht ändern.

Btw: Natürlich sind Apple nicht die einzigen die so produzieren. Machen x andere Hersteller
natürlich auch. Aber Apples arbeitsbedingungen gehören zu den miesesten auf der Welt.
Jedenfalls die in China...


Quelle: http://arstechnica.com/news.ars/post/20060612-7039.html
http://www.pcwelt.de/it-profi/busin...ktion_in_china_massive_vorwuerfe_gegen_apple/
 
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