Kann Linux keinen bootfähigen Windows USB Stick erstellen ?

RzumK schrieb:
Hab dann nochmal tastenkombis getestet aber keine chance , sie blinkt nur fröhlich umher.
Den Beitrag von @Alexander2 hast du gelesen?


Und das liegt halt diesmal tatsächlich nicht an Linux.

Für mich klingt das eher nach einer Kombination aus Besch..eindener Bedienbarkeit einer Tastatur und überfordertem Benutzer.

Ich würde halt im Zweifel den Support des Herstellers damit konfrontieren.

Auch das du uns nicht verrätst welcher Treiber da vermisst wird ist wenig hilfreich.
 
RzumK schrieb:
Ich hab mit der gleichen iso auf meinem laptop mit linux mint per woeUSB einen stick erstellt
Das ist auch der richtige Weg. Die Windows-ISOs kann man in einer VM booten, nicht aber auf einen USB-Stick. Die Boot-Routine liefert nicht die erforderlichen Treiber für die Installation vom USB-Stick.

Ich stand 2022 vor demselben Problem.

WoeUSB holt sich die erforderlichen Treiber und modifiziert dann das auf den USB-Stick geschriebene ISO. Das MCT von Microsoft macht dasselbe.

3!93D schrieb:
sudo woeusb --device Win11.iso /dev/sdX --target-filesystem NTFS
Korrekt.

DoedelFIX schrieb:
Linux ist doch nicht anders. Die meisten Linux-ISOs lassen sich nur mit „dd“ auf einen Stick schreiben.
Die Aussage ist Quatsch. Bzw. ist das "nur" falsch. dd schreibt einfach ein Image auf ein Blockdevice. Das Tool hat aber nichts mit dem ISO selbst zu tun. Siehe oben, das der Windows-Installer ist auf dem USB-Stick also ISO-Abbild einfach nicht funktionsfähig. Das ISO muss erst manipuliert werden, um eine Windows-Installation vom USB-Stick aus durchführen können.

Geht es um ein Live-Windows. Dann wäre wohl Ventoy mit Hiren's BootCD PE die richtige Wahl. Das funktioniert aber auch nur eingeschränkt. Auf meinem PC kam das Teil nicht mit der Graka (RT 7900 XTX) überhaupt nicht klar.
 
Pummeluff schrieb:
der Windows-Installer ist auf dem USB-Stick also ISO-Abbild einfach nicht funktionsfähig. Das ISO muss erst manipuliert werden, um eine Windows-Installation vom USB-Stick aus durchführen können.
Richtig, weil die ISO von Microsoft nur nach ISO 9660 erstellt wurde.
Die Linuxdistributionen verwenden Hybrid-ISOs, die sowohl mit DVDs (ISO 9660) als auch auf USB-Sticks funktionieren.

Noch so ein Punkt, wo Microsoft den Kunden das Leben schwerer macht, als es nötig wäre.
 
Je mehr hier geschrieben wird, desto weniger verstehe ich. "ISO manipuliert". Das Problem liegt doch einzig und allein in der Datei install.wim und dass diese aufgrund ihrer Größe nicht auf FAT32 untergebracht werden kann. Soll das heißen, dass Linux da ggf. keine Meldung ausgibt und die Datei stattdessen kalt unvollständig kopiert?

Wenn ja ist das doch kein Problem mit Treibern.

Würde man Linux eine iso-Datei mit install.esd zum Kopieren auf den Stick geben, müsste das ebenso einwandfrei funktionieren wie mit dem Windows-Explorer. Es gibt keine weitere Voraussetzung als FAT32 und vollständige Installationsdateien.

Nur kann man eine iso-Datei mit install.esd nicht bei Microsoft herunterladen.

Und auf keinen Fall manipuliert das MCT eine iso. Das MCT erstellt entweder eine iso oder einen Stick. Da wird keine iso auf Stick gebracht, sondern heruntergeladene Dateien direkt kopiert. Und erstellt das MCT eine iso, dann bringt es sie nicht auch auf einen Stick. Es bildet die iso vielmehr aus den im Hintergrund heruntergeladenen Dateien.
 
Tevur schrieb:
Exakt. Es empfiehlt sich, irgendwo ein Windows-System zur Erstellung mittels MCT vorrätig zu halten.
Den USB Stick den ich mit dem Media Creation Tool von MS erstellt hate war nicht bootbar das Bios hat den Stick garnicht erkannt erst als ich das Iso mit Rufus auf dem USB Stick geschrieben habe konnte der PC das booten also MCT ist auch nicht immer die Lösung.
 
Krass...
Erlaub mir die CB-Forum-Spitze: war das ein Intenso-Stick? :evillol:
 
Wenn du im Setup keine Festplatten siehst, dann Intel RST / RAID im UEFI ausschalten.

Könnte mir auch gut vorstellen, dass Windows mittlerweile Netzwerktreiber voraussetzt, da ein lokales Konto nur noch über Umwege erzwungen werden kann.

zB haben dem Windows Setup die Treiber zur WLAN-Karte meines Lenovos gefehlt - alternativ hatte ich einen USB-to-LAN Adapter angesteckt und es so fertiginstalliert (weil LAN hatte das Setup finden können).
 
Volume Z schrieb:
Je mehr hier geschrieben wird, desto weniger verstehe ich. "ISO manipuliert".
Geht mir nach Deinem Text genauso. :evillol:

Volume Z schrieb:
Das Problem liegt doch einzig und allein in der Datei install.wim und dass diese aufgrund ihrer Größe nicht auf FAT32 untergebracht werden kann. Soll das heißen, dass Linux da ggf. keine Meldung ausgibt und die Datei stattdessen kalt unvollständig kopiert? Würde man Linux eine iso-Datei mit install.esd zum Kopieren auf den Stick geben,
Hä? Was ist eine install.wim und was eine installl.esd?

Volume Z schrieb:
Es gibt keine weitere Voraussetzung als FAT32 und vollständige Installationsdateien.
Wir reden noch immer davon, dass du einen bootbaren USB-Stick mit Windows erzeugen willst, oder? Der hat überhaupt nichts mit FAT zu tun. Da schreibst du das Image auf den USB-Stick. Mit einem Dateisystem kommst du da nicht mal in Berührung.

Volume Z schrieb:
Wenn ja ist das doch kein Problem mit Treibern.
Also noch mal ganz langsam. Unter Linux erzeugst du bootbare USB-Sticks mit Live-Linux, in dem du das ISO des Linux einfach mit dd auf den USB-Stick schreibst. Wenn du bei Microsoft ein Windows runterladen willst, verweist Dich die Seite auf das Media Creation Tool, sofern du unter Windows unterwegs bist. Rufst du die Windows-Download-Seite unter Linux auf, wird Dir stattdessen das Windows-ISO angeboten.

Schreibst du jetzt das ISO wie gewohnt mit dd auf den Stick, bekommst du auch einen bootbaren USB-Stick. Das Ding startet, lässt Dich in der Installationsroutine soweit voranschreiten, bis du den Registration Key eingeben kannst. Und wenn dann anschließend die eigentliche Installation starten sollte, kommt die Fehlermeldung, dass irgendwelche Treiber fehlen.

Und an der Stelle kommen das MCT oder unter Linux eben das WoeUSB zum Einsatz. WoeUSB lädt noch irgendwelche Sachen runter, die dann auf den Windows-USB-Stick zusätzlich installiert werden. Und damit klappt dann auch die Windows-Installation.
 
DoedelFIX schrieb:
Mal zu einer Person, die immer meint, persönliche Hetze zu betreiben: Ich hasse Linux nicht. Ich habe über 13 Jahre Linux-Gaming-Erfahrung. In diesen Jahren hat sich nicht viel geändert, wenn es um einen GPU-Hersteller und Linux geht.
Abgesehen von deiner Erfahrung, die ich dir auch nicht absprechen will ist dein Framing genau das was ich genannt hatte.

Es geht nicht immer nur darum was man sagt, sondern auch wie!
 
Pummeluff schrieb:
Hä? Was ist eine install.wim und was eine installl.esd?

Hoffnungslos.

Lade Dir mal eine Windows-11-iso herunter, mounte sie und öffne den "sources"-Ordner.

Dann erstellst Du eine iso-Datei mit dem MCT, mountest sie und öffnest den "sources"-Ordner.

Achte auf Dateiendung und Größe.

Pummeluff schrieb:
Da schreibst du das Image auf den USB-Stick. Mit einem Dateisystem kommst du da nicht mal in Berührung.

Ein bootbarer Stick, der kein Dateisystem haben soll. Wo bin ich hier gelandet? :freak:
 
Volume Z schrieb:
Ein bootbarer Stick, der kein Dateisystem haben soll. Wo bin ich hier gelandet? :freak:
Bitte? das ist aber richtig was er schreibt. so ist jedenfalls das übliche vorgehen. ob nun per dd oder image writer.
Image ins Programm dem man den Stick angibt. neustarten laden fertig. also nix mit Dateisystem anfassen.
 
Das kann ja alles sein, aber am Ende hat der Stick doch eine Partition, und die hat ein Dateisystem, und das muss FAT32 sein, und wenn die Dateien fehlerfrei sind, reicht das für Bootfähigkeit aus. :freak:
 
Sicher gibt es eine Partitionierung. aber Kontakt/Berührung musste damit 0 haben beim normalen umgehen.
Der Sinn ist ja, das es dann einfach läuft und man nichst bastelt fürs einrichten, deswegen ja überhaupt Images.

Oder würdest du beim Autofahren auch sagen, das du Kontakt mit deinem Motor hast? Ist dann irgendwo wenn das so wäre ne ganz andere Auffassung der Wortbedeutungen.
Ergänzung ()

Volume Z schrieb:
und das muss FAT32 sein, und wenn die Dateien fehlerfrei sind,
Ist komplett egal was da drin ist, entscheidend ist nur das der Image ersteller das richtige wählt. Du musst davon genau 0 wissen wenn man mit images hantiert.

Ich meine du darfst ja wissen was das ist, ich wollte nur klar machen, das du darüber nichts wissen muss. nur image holen, Anleitung befolgen loslegen.
 
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Alexander2 schrieb:
Der Sinn ist ja, das es dann einfach läuft und man nichst bastelt fürs einrichten, deswegen ja überhaupt Images.

Und so funktioniert es eben nicht. Der Inhalt einer Windows-11-iso kann nicht einfach auf das erforderliche Dateisystem geschrieben werden. Da muss entweder die Datei install.wim umgewandelt werden, oder mehrere Partitionen angelegt. Das ist kein trivialer Konflikt. Das MCT umgeht ihn, indem es erst gar keine install.wim verwendet.

Auf jeden Fall muss man sich als Nutzer damit beschäftigen.
 
Volume Z schrieb:
Der Inhalt einer Windows-11-iso kann nicht einfach auf das erforderliche Dateisystem geschrieben werden.
Was du schreibst wird ja sowieso nicht gemacht.
Und ich bezog mich auch eher auf die Linux Seite, wo das alles geht. da wird immer direkt das image auf den Stick geschrieben. alles was vorher auf dem Stick war wird ersetzt.
 
Und ihr seid euch sicher, dass keine ISOs/Images auf RAW geschrieben werden kann? 😁

Die Install.wim wird doch später als Basis auf den Ziel-Datenträger geschrieben, oder?
Die Install.esd ist quasi eine kompromierte 'Install.wim'. Letztlich führen beide zum Ziel.

Das Partitionsformat kann FAT12/16/32, NTFS bzw. extFAT für Windows-ISOs sein.
 
Volume Z schrieb:
Muss nicht unbedingt. Der Stick, bzw. das BIOS versteht meist sämtliche Formate und man "hackt" sich so durch, wie man es braucht (mbr/efi, isohybrid). ISO9660 ist nicht FAT32. Die meisten ISOs sind aber oft ISO9660 Level2 (32 char Dateinamen) und/oder Joliet, während ersteres, ähnlich FAT32, auch nur 4GB große Dateien unterstützt. Windows ISOs sind darauf aber vorbereitet (Split WIM files).
https://askubuntu.com/a/1527457

Manche Leute sind der Meinung ISO9660/ElTorito gehört nicht auf USB-Sticks (wie bereits gesagt, es gibt keinen Standard). So auch der Rufus Dev und hat flux den 'raw dd' Button entfernt, was ihm ordentlich Gegenwind von der Community einbrachte (Bevormundung und so), was verständlich ist. Letztlich funktionieren ISOs meist problemlos (via dd) auf USB-Sticks.
 
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Das Microsoft alles anders macht nur damit niemand kompatibel ist, das ist nichts neues. scheint halt auch bei images so zu sein. nur eigentlich sind es keine Images mehr die die dann verbreiten sondern nur nen softwareset/ne quasi zip file. die haben halt nen iso gemacht weil sonst zu viele fragen kommen oder was weiß ich jedenfallst hat das mit image schreiben nichts zu tun. sondern was du beschreibst ist, es wird entpackt, der stick formatiert, die dateien draufgeschoben und anscheinend müssen die sogar noch angepasst werden. (deine Andeutung mit der ggröße)

Jedenfalls ist das kein Image schreiben wovon alle anderen reden und was bei allen anderen gemacht wird :D

die verwirren nur alle maximal wenn die es weiterhin so bezeichnen, aber das kann man als Absicht abtun.
@Volume Z
 
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