Bis jetzt hat jedes Outsourcing welches dem reinen Gewinnertrag dient, Qualitätseinbußen.
Selbst wenn vor Ort Personal für Arbeiten angeschult wird, so kann kein gehobenes und verantwortungsvolles Arbeitsniveau erreicht werden, da in China genug Wanderarbeiter zur Verfügung stehen.
Aus diesem Grund sind auch kaum Bilder und Daten über die Arbeitsbedingungen aus solchen Fabriken erhältlich. Die Ökobilanz wird auch deutlich schlechter ausfallen.
Gute Mikrofonkapseln gibt es aus gutem Grund nicht aus China, da sich diese Präzisionstechnologie nur mit know How und Fachkräften bauen lässt, wenn gleichbleibender Qualitätsstandard notwendig ist. Den Faktor Technologietransfer nicht inbegriffen.
Wichtige Kernkomponenten in Entwicklung und Herstellung können nicht ausgelagert werden. Passiert das, ist das Unternehmen am Hauptstandort so gut wie am Ende.
Der Vorteil chinesicher Fabriken und Produktionsstandorte liegt in der Flexibilität bei Umstellungen und Verfügbarkeit der einfachen Arbeitskraft für Montagearbeiten wo eine Maschine nicht einsetzbar oder der Mensch selbst nicht rentabel wäre.
Auch der Zeitfaktor bei schnelllebiegen Produkten ist ein Grund, der wiederum keine Langzeitqualität zulässt.
Dann hat man auch vor Ort alle notwendigen Werkzeuge in den Zulieferern, sprich Firmenparks.
Warum wohl pullen Marokkaner Nordseekrabben?
Weil in Deutschland gepullte 100 Gramm Krabben 5€ beim Discounter kosten würden und gut entlohnt werden müssten. Da kann man keinen harten Wettbewerbskrieg führen und selbst beim guten Kaffee ohne Aktionspreis muss man um 5€ zahlen. Alles unter 4€ ist Verlust für Bauer bis Rösterei.
Mit Outsourcing kann AKG im harten und deutlich rentablen Konsumentenmarkt mitmischen. Bei AKG wird Harman aus der Marketingabteilung die Zügel über neue Produkte festhalten und nicht die Ingenieure, die technische Lösungen aus Erfahrung und Forschung entwickeln, was Wissen und langjährige Arbeit voraussetzt.
Hier wird dann die Betriebslaufzeit nicht seitens der Ingenieure, sondern der Verkaufsabteilung veranschlagt, ab wann ein neues Modell fällig wird.
Selbst Ersatzpolster werden gestrichen oder sind nur über verkürzte Zeitspannen erhältlich.
Bitte betrachtet heutiges Outsourcing nicht mit Spezialisierung von Firmen, die tatsächlich in der Lage sind in ihren Gebieten mit Forschung und Enwicklung dem Auftraggeber Lösungen zu bieten. Das kostet nämlich dem Auftraggeber und den Kunden Geld.
Dafür muss ich aber nicht an das andere Ende vom Globus und vor der eigenen Haustür die eigene Infrastruktur zerstören.
Superlux baut trotzdem keine hochwertigen Kapseln. Da ist nichts auf Höhe eines K530 vorhanden, der sogar wie der K242 seinen Preis wert ist. Der K530 hat hier sogar nur 26 oder 32mm Kapseln, die qualitativ 50mm Systeme links liegen lassen. Hochwertige und leichte 50mm Systeme zu entwickeln stellt hohe Anforderungen an die Ingenieure, wie Technik und sowas findet man nicht in 20€ Kopfhörern.
Das Einzige was die Superlux rettet ist die nicht verhunzte Konstruktion, die der Hersteller selbst nicht grundlegend entwickeln musste und brauchbare Kapseln eingesetzt hat.
Die Superlux Kopfhörer sind nicht für harten Studioeinsatz konzipiert und bedienen den Hobbymusiker.