News KI-Halluzinationen: Google haftet, wenn der AI Overview Falsches behauptet

Syntax_41 schrieb:
Wenn der Statiker vorher sagt, dass Fehler drin sein können und du es besser noch mal nachprüfen solltest

An dieser Stelle hast du deinen "KI macht es so Denkfehler", wenn mir mein Statiker sagt: "ich weiß nicht so genau was ich da gerechnet habe, lass jemanden meine Arbeit prüfen", dann möchte ich mein Geld wieder und er kann seinen Pfusch behalten.

Das ist ganz unabhänig davon, dass jeder vernünftige Statiker, seine Ergebnisse immer durch eine zweite Instanz prüfen lassen sollte.

Es gibt im Ingeneurwesen keine Fuzzy Logik, entweder der Fahrstuhl trägt 10 Personen oder nicht, das ist eine garnatierte Angabe für die die ausführenden Personen teils mehrere Jahrzehnte lang haften!

Intern arbeiten die dann mit entsprechenden Aufschlägen, da muss ich mir als Kunde keinen Kopf drüber machen, so ein Fahrstuhl trägt also z.B. immer das genannte Gewicht (mehr als 2x) und nicht nur, wenn der Ingeneur einen guten Tag hatte und der Kunde vielleicht einen zweiten einegstellt hat, um die Ergebnisse nochmal zu überprüfen :--D
Ergänzung ()

Syntax_41 schrieb:
Wenn vor seiner Unterschrift steht, dass die Berechnung falsch sein könnte, ist er eigentlich raus aus der Haftung.

Das ist nichtig als Fachmann, der darf sich nur Statiker nennen, weil er sowas nicht schreiben darf!

Jeder darf sich Clown nennen aber nicht jeder darf sich einfach Statiker nennen, kleiner aber feiner Unterschied!
 
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iron_monkey schrieb:
An dieser Stelle ....
Mir ist der Statiker ehrlich gesagt völlig egal. Das war nicht mein Beispiel und auch nicht der Punkt der Diskussion.

Es ging um Google, KI-Zusammenfassungen und die Frage, ob ein Hinweis wie „kann Fehler enthalten“ rechtlich und praktisch eine Rolle spielt. Stattdessen wird jetzt seitenlang über Statiker, Fahrstühle und Berufshaftung diskutiert, als hätte jemand heimlich das Thema ausgetauscht.

Mein Punkt war simpel: Wenn eine KI-Zusammenfassung ausdrücklich darauf hinweist, dass Fehler möglich sind, dann ist das nicht dasselbe wie eine fachlich unterschriebene Garantie. Über Googles Verantwortung kann man trotzdem diskutieren, aber dieses Statiker-Beispiel war nur ein Nebenbeispiel und nicht der Kern.

Und ja, ich glaube am Ende trotzdem, dass Google diesen Prozess gewinnen wird. Nur weil die Gegenseite vielleicht eine einzelne Schlacht gewinnt oder einen guten Punkt landet, heißt das noch lange nicht, dass sie den ganzen Krieg gewinnt.

Sich am Statiker-Beispiel festzubeißen, ist halt wieder klassischer Foren-Sport: Nebenkriegsschauplatz eröffnen und dann so tun, als hätte man das Hauptargument erledigt.
 
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Syntax_41 schrieb:
Sich am Statiker-Beispiel festzubeißen, ist halt wieder klassischer Foren-Sport: Nebenkriegsschauplatz eröffnen und dann so tun, als hätte man das Hauptargument erledigt.

Ich will mich nicht dran festbeißen, war dann halt einfach ein unpassendes Beispiel.

Syntax_41 schrieb:
Und ja, ich glaube am Ende trotzdem, dass Google diesen Prozess gewinnen wird. Nur weil die Gegenseite vielleicht eine einzelne Schlacht gewinnt oder einen guten Punkt landet, heißt das noch lange nicht, dass sie den ganzen Krieg gewinnt.

Mal schauen, ich kann das nicht wirklich abschätzen aber meine Logik nach, muss irgendwer haften, notfalls sollen sie halt ne Versicherung abschließen ^^
 
@iron_monkey Ich habe das Beispiel nicht eingeführt, nur darauf reagiert.

Ich würde mein Geld auf Google setzen. Die haben eine größere Kriegskasse und können Prozesse ewig führen.
 
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