News Kindle-Reader: Amazon verschärft DRM ohne Software-Update

Bei Büchern, ob gedruckt oder digital, gibt es meiner Meinung nach schon lange keinen Grund auf Amazon zu setzen.
 
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Weyoun schrieb:
In der Tat. Das neue "Lite-Abo" von Audible ist ebenfalls solch eine Totgeburt: Es kostet zwar 30 % weniger, dafür hat man auf gekaufte Bücher nur während der Abo-Dauer Zugriff.
Ich fürchte leider nicht. Leider überhaupt nicht, solange die Preise so attraktiv sind.

7€ für ein Hörbuch, welches man sich dann genau einmal anhört. Das dürfte für viele Nutzer unschlagbar sein.
 
Ich kaufe nur Bücher aus Papier.

Angenehmer zu lesen und ich gebe die weiter wie ich möchte und sie funktionieren in 100 Jahren noch. Bildschirme habe ich den ganzen Tag im Einsatz.

Einzige sinnvolle Nutzung von elektrischen E-Ink Displays ist bei massiven Seheinschränkungen. Und die Leute sind Amazon wohl egal.
 
Shyfire schrieb:
7€ für ein Hörbuch, welches man sich dann genau einmal anhört. Das dürfte für viele Nutzer unschlagbar sein.
Man bekommt genau ein Hörbuch für den Monatsbeitrag, weitere Hörbücher kosten dann regulär wieder 10 € (wie beim Premium-Abo). Weiterer Nachteil: Das monatliche Guthaben (1 Hörbuch) verfällt, wenn man es nicht einlöst. Im Premium-Tarif kann man die Guthaben ansammeln (habe derzeit drei, weil ich erst wieder um Ostern herum viel hören werde). Somit kann ich also bis Ostern das Abo pausieren, aber weiter die bisherigen gekauften Bücher hören, die ich noch nicht gehört aber schon gekauft / über ein Guthaben eingelöst habe.

Ich sehe also wenige Vorteile im neuen Tarif. Dann doch lieber den Jahrestarif, wo man immerhin 2/12 gegenüber monatlicher Zahlweise spart.
 
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Ich habe einen Kindle Paperwhite, den ich sehr schätze. Meine Bücher die ich bis jetzt bei amazon gekauft habe sind lokal gesichert. Neue Bücher kaufe ich bei Thalia oder finde etwas bei Project Gutenberg.
Calibre regelt dann den Transfer an den Kindle. Zusätzlich hab ich meinen Kindle auch noch mit einem Jailbreak versehen, sodass auch epubs drauf gelesen werden können.
Sollte er irgendwann mal den Geist aufgeben würde ich mir wohl ein Pocketbook holen.
Richtige Bücher werden aber auch noch sehr gerne gelesen. Versuche das immer abzuwechseln 1x echt, 1x digital.
 
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Weyoun schrieb:
Das monatliche Guthaben (1 Hörbuch) verfällt, wenn man es nicht einlöst.
Wow, noch schlechter gehts ja fast nicht :hammer_alt: versuch grad Audible mit Hugendubel abzulösen, so ganz glücklich bin ich damit noch nicht. Aber bei Audible bekomm ich meinen Kram auch wenigstens ohne DRM raus.
 
Poink schrieb:
Ich bin mittlerweile schon weiter und kaufe dort gar nichts mehr.
Ich kaufe dort nur noch, wenn es gar nicht anders möglich ist an ein Produkt zu gelangen. Gleiches gilt aber nicht für E-Books, da bleibe ich für ein offenes und freies Format am besten für Calibre einem offenen E-Book-Reader.
 
Termy schrieb:
ein e-Reader ist halt schon verdammt viel praktischer als dicke Wälzer ;)
warum fällt mir das wieder ein? :)

 
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Fliz schrieb:
Einfach Bücher in Papierform kaufen. Kann man dann jederzeit ohne Strom lesen
Ich hab eine ganze wand voll bücher, wir tragen immer wieder was zum offenen bücherschrank... es wird nicht weniger. aber einen e-book reader gibts auch und der wird auch genutzt... beide szenarien schließen sich nicht aus.

und gerade was bücher an gewicht aufbringen - viel spaß beim umzug.
 
Ich moechte einen EBook Reader nie wieder missen.

Natuerlich hat ein gedrucktes Buch seinen Charme. Das will und kann ich dem garnicht absprechen. Aber bei dem Volumen dass ich lese, ist es inzwischen leider nicht mehr zu rechtfertigen alles als gedruckte Buecher dastehen zu haben. Den Platz habe ich im Leben nicht mehr. Und die Buecherrei ist leider zu weit weg um jede Woche vorbeizufahren. Da ist OnLeihe schon arg praktisch, wenn auch fummelig zu nutzen.

Es gibt aber ja auch andere Quellen: Da ist natuerlich Project Gutenberg fuer die Klassiker, aber auch Archive.org hat eine ganze Menge. Humble Bundle hat auch immer wieder mal epub Bundles zum kaufen.

Ich habe mich beim eBook Reader aber ganz bewusst fuer ein groesseres Modell mit 10" Bildschirm entschieden. Ich brauche es kaum unterwegs, 99% der Zeit lese ich zuhause. Besonders Portabel muss der Reader also garnicht sein. Und mit 10" hat er die Leseflaeche eines gebundenen Buches und ist groesser als viele Taschenbuecher.

Das einzige was mich beim eReader beim Lesen gelegendlich stoert, ist dass man nicht schnell und einfach hin- und her blaettern kann. Insbesondere bei Buechern mit vielen Fussnoten kann dass, jenachdem wie die implementiert sind, schnell stoeren.
 
Fliz schrieb:
Einfach Bücher in Papierform kaufen. Kann man dann jederzeit ohne Strom lesen, niemand kann im nachhinein was ändern und niemand kann einen hindern, das so oft zu lesen, wie man will..
Finde ich auch und man ist deutlich unabhängiger. Sehen in der Vitrine auch schick aus :D
 
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Ich habe 2 Kindle Paperwhite mit Jailbreak, nutze sie auch oft. Bücher kaufe ich aber anderweitig. Solange man sie mit Calible in ein kompatibles Format umwandeln kann, ist alles gut. Bücher gibts daher nur DRM-frei oder gar nicht. Bei MP3 hats ja auch funktioniert.
 
Apocalypse schrieb:
Das war schon netter als jedesmal zum Buchhändler zu gehen, einen Mitarbeiter suchen zu lassen nach seinen Nischentiteln und dann eben auch noch ewig auf die bestellung zu warten.
Was heißt denn ewig auf Bestellungen warten? Ich kann bei meinem Buchhändler bis kurz vor 18 Uhr anrufen, die ISBN durchgeben und am nächsten Morgen kann das Buch abgeholt werden.
 
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WhiteHelix schrieb:
Wow, noch schlechter gehts ja fast nicht :hammer_alt: versuch grad Audible mit Hugendubel abzulösen, so ganz glücklich bin ich damit noch nicht. Aber bei Audible bekomm ich meinen Kram auch wenigstens ohne DRM raus.
Wie gesagt, beim bisherigen Tarif (heißt jetzt aus welchem Grund auch immer "Premium", obwohl der Preis gleich hoch ist) verfällt das monatliche Gratiskontingent nicht. Man kann es ansammeln. Ich höre im Winter um die zwei Hörbücher im Monat und dann auch mal wieder nur ein Buch alle 6 oder 8 Wochen. Somit zahle ich die 10 € monatlich plus ggf. weitere Guthaben (ab und zu kann man ein 30 € Guthaben, was für drei Bücher reicht, für 20 € erwerben). Werde jetzt vermutlich auf den Jahrestarif für 99,95 € umstellen. Ist bzgl. Einsparpotenzial vergleichbar mit den Jahres-PrePaid-Tarifen der großen Mobilfunkprovider, wo man 3 /13 pro Jahr einspart bei Vorauszahlung für das ganze Jahr.

PS:
Es gibt sogar ein 12-Monats-Abo für 189,95 € bei doppelter Anzahl von Büchern (24 anstatt 12). Das kannte ich bis eben noch nicht. Da spart man insgesamt 20 %.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe meinen Kindle im November gekauft und als ich vom Händler zurückkam, direkt gejailbreakt und lese via Koreader darauf.
 
Ranayna schrieb:
Ich moechte einen EBook Reader nie wieder missen.
Dito. Habe auf meinem Kindle mittlerweile fast 1000 Bücher drauf.
Wenn ich die alle in gedruckter Form gekauft hätte... Junge Junge, so viel Platz muss man erstmal haben.
Das DRM juckt mich nicht, ich hatte noch nie das Bedürfnis, die gekauften Inhalte irgendwie illegal zu exportieren.
 
zett0 schrieb:
Ich kann bei meinem Buchhändler bis kurz vor 18 Uhr anrufen, die ISBN durchgeben und am nächsten Morgen kann das Buch abgeholt werden.
Das war aber in der Zeit die @Apocalypse meint bei weitem nicht der Fall.
Vorallem wenn es dann auch noch internationale Titel waren, konnte eine Bestellung ueber den Buchhandel auch schonmal ein paar Tage dauern.
Vielleicht lags auch an den (zu) kleinen Buchhandlungen bei mir im Nachbarort. Existieren tut davon leider keine mehr, ausser einer, der aber auch inzwischen eine Thalia Filiale geworden ist.
Die Stadtbibliothek hat zwar ihr Angebot an englischsprachigen Buechern deutlich ausgebaut, und auch im Thalia ist die Ecke mit den englischen Buechern groesser geworden. Das meisste davon ist aber so garnicht meins, "New Adult" hat da schon deutlich die Ueberhand.

Als ich das letzte Mal da war, ist mir auch eins aufgefallen: Die Zahl an sehr aufwendig gestalteten Buechern ist, auch grade bei Taschenbuechern massiv angestiegen. Bedruckte Buchkanten sind quasi schon Standard. Da muss ich ja sagen: Das ist - zumindest bei einem Taschenbuch - ueberfluessiger "Tueddelkrams", und ein weniger aufwendig gestaltetes Buch, dass dann auch gerne guenstiger sein darf, waere mir lieber.
Auch sowas wie Relief-Cover, die es ja schon laenger gibt, halte ich fuer ueberfluessig, sogar schlecht, denn die hochstehenden Buchstaben verlieren ihre Farben meisstens sehr schnell.
 
Hab noch nie verstanden warum der Kindle so erfolgreich ist.
Aber schön, dass es jetzt auch endlich hier mal Kritik an Amazon gibt, war lange überfällig!
 
Finde es gut, das Amazon den Kunden hier gängelt. Gerne noch mehr. Sehe hier die Kunden ohne Anspruch auf irgendwas.

Ob eBook oder Papier ist genauso eine dumme Diskussion. Man kann ohne Probleme beides nutzen. Es sind alles Medien und man hat die freie Wahl.
 
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