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ich finde spielemagazine und userwertungen nicht beides für den arsch. man muss einfach aus der grossen datenmenge das relevante herausfiltern und sich so ein eigenes bild zusammenstellen, sprich recherche. mit dem silbertablett kommt man heute nicht weiter.
Also dass bei den Spielezeitschriften geschoben wird, ist nicht erst seit den 2000er und danach so.
schaut mal hier hin: http://www.kultboy.com/index.php?site=div/magvsmag
Dort sind derart eklatante Unterschiede, dass man das nicht nur auf Geschmack schieben kann.
Da sieht man, dass es zu früheren C64, Amiga, Atari etc. Zeiten auch schon so war.
ich finde, man sollte ausserdem bei einem magazin den test nicht nur auf die blanke zahl reduzieren. eine blanke zahl ist wie ein schlagwort, kurz und aussagekräftig und ein publisher druckt gute zahlen natürlich gerne auf die verpackung. aber eine zahl allein ist nur der gesamteindruck, der nicht auf details eingeht.
wenn man auch den testbericht liest und den meinungskasten, werden auch details erwähnt, die je nach standpunkt des betrachters unterschiedlich schwer die wertung des spieles verändern können. zudem haben finanzstarke publisher mehr ressourcen als kleine entwickler, was sich in der qualität niederschlagen kann, aber nicht muss (vgl. diablo 3 vs. torchlight 2). hier stellt sich auch die frage, woran misst man ein spiel, an den besten spielen, an den verfügbaren ressourcen? bei serientiteln hat man noch das problem, vergebe ich die wertung für serienspieler oder für neueinsteiger. lange (nicht abgeschlossene ) rede, kurzer sinn, ich möchte nicht bestreiten, dass publisher journalisten am haken haben, aber die aussage, alle spielejournalisten sind korrupt ist für mich einfach zu simpel und greift zu kurz.
chefcod2 schrieb:
Einer meiner Geheimtipps für den kleinen Geldbeutel, kriegt von den Magazinen fast vernichtende Wertungen, obwohl der Spielspaß da ist, man siehe die User-Score.
schaut mal hier hin: http://www.kultboy.com/index.php?site=div/magvsmag
Dort sind derart eklatante Unterschiede, dass man das nicht nur auf Geschmack schieben kann.
Da sieht man, dass es zu früheren C64, Amiga, Atari etc. Zeiten auch schon so war.
Bei FIFA 13 bspw. würde ich momentan gar nichts auf die User-Critics geben, denn nur eine der negativen Bewertungen ist mit Text begründet.
Der Rest wird wahrscheinlich wegen der Bugs die Abstürze usw. verursach(t)en einfach nur schlecht bewertet haben, aus Hass am aktuellen Zustand.
Natürlich ist das verdammt unschön, aber das kann nicht die Grundlage für eine Spielbewertung sein.
Bugs & Co. sollten in jede richtige Bewertung mit einfließen.
Ich kann auf dem Papier das schönste Spiel entwerfen. Bei mangelhafter Umsetzung hat niemand etwas davon.
Natürlich sind solche Bewertungen hinfällig, sobald diese Bugs beseitigt wurden. Aber passiert das heutzutage leider viel zu selten. Gepachted wird zwar hin und wieder, aber pachted man sich um das Problem herum oder bringt neue Bugs mit ein.
Ansonsten ist das Thema doch nichts neues:
Wo Geld fließt, gibt es Korruption, Manipulation, etc.
Deswegen entscheide ich bei meinem Spieleeinkäufen nicht nach Tests, sondern nach Demos, Gameplay Videos, etc.
Es gibt nur wenig Spiele, die ich blind kaufen würde (das nächste Spiel ist Hitman, danach GTA5).
Man schaue sich doch einfach mal den Inhalt eines Spielemagazins an... 50% sind der Hype um Spiele die noch nicht veröffentlicht wurden ("Vorschau"), dann noch redaktioneller Kram usw. und die Tests sind nur ein kleiner Bruchteil von dem die "AAA-Titel" gleich mehrere Doppelseiten abbekommen und viele gute kleinere (vor allem die Indie-Sparte) Titel fallen einfach komplett unter den Tisch. Ein Spielemagazin zu lesen ist doch inzwischen komplette Zeitverschwendung. (Wenn ich da meine alten Amiga-Joker mal wieder auskram, wie groß da noch der Test-Teil war und wie viele Spiele da getestet wurden... ein ganz andere Welt)
Die User-Bewertungen muss man aber ebenso kritisch anfassen oft ist da viel "Shitstorm" dabei weil ihnen einfach irgendwas nicht passt und deshalb gleich ein 0% reingedrückt wird. Oder es sind Liebhaberbewertungen von über 90% die für die große Masse so nicht relevant / nachvollziehbar sind. Das muss man dann für sich selber entsprechend durchfiltern.
Ich habe nicht geschrieben, dass sie nicht einfließen sollen, oder?
Einfließen ist aber etwas anderes als eine Bewertung einzig und allein aufgrund von Bugs abzugeben.
Wenn jemand oder ein Magazin einem Spiel statt einer 8 eine 7(6) gibt, weil es Bugs hat die den Spielfluss (erheblich) stören, dann ist das doch gar kein Problem.
Gibt aber jemand wegen ein paar Bugs zu Release einem Spiel 0 oder 1 Punkte, dann ist die Bewertung unnütz und schwachsinnig, was so bei Metacritic bei FIFA und auch bei anderen Spielen so geschehen ist.
"Ich kann mich bei D3 zu Release nicht einloggen? Das Spiel ist nur 0 Punkte wert." Macht keinen Sinn, oder? Passiert aber so zuhauf.