DocAimless schrieb:
Wenn man ein OS so erstellt wie man es braucht und nutzt ist es immer besser, als auf ein Produkt zu greifen, wo man sich diesen anpasst.
Nur wer genau soll das machen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jede "angepasste" Software viel schlechter als die Marktführer-Alternativen waren, weil die Führungskräfte, die nicht mit der Software arbeiten, falsche und unvollständige Vorgaben für die Anpassung gemacht haben, weil sie die Angestellten, die die Software benutzen, nicht oder nicht vollständig verstanden haben.
Und sobald man sich beschwert oder Verbesserungsvorschläge macht, wird es vom Management wie ein persönlicher Angriff abgewehrt, klein geredet und man habe ja bereits so viel Geld gezahlt und könne nicht noch mehr zahlen.
Als "Mittelweg" wird vom Softwareanbieter ein Programmierer geschickt, der einen Crashkurs für ein paar Angestellte durchführt. Diese Angestellten sollen das Crashkurs Wissen dann an alle anderen weitergeben, was in einem Crashkurs-Crashkurs mit Halbwissen wird. Und die paar Fragen, die wirklich relevant sind, können nicht beantwortet werden.
Das Ergebnis ist, dass man nichts eingespart hat oder sogar draufzahlt und sich eine geringere Produktivität für mehrere Jahre auferlegt hat.
Und online kann man überhaupt nichts selbst lernen, weil die Software zu individuell wurde.