News La Grande Linux Nation: Frankreich setzt auf das freie Betriebssystem

evilhunter schrieb:
In den deutschen Behörden, besonders auf Bundesebene, arbeite verdammt viele fähige Leute.
Leider sind besonders die Bundesbehörden aber allesamt politisch gesteuert, heißt wichtige Projekte/Ziele werden von oben vorgegeben. Wenn für solche Themen kein Bewusstsein existiert, dann kommst du selbst mit dem fähigsten Personal nicht voran.

In SH z.B. hat man es geschafft und es ganz vorne auf die Agenda gesetzt und dabei kommt dann ein Umstieg zustande.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/digitalisierung/linux-plus1
Das ist der dänische Einfluss😅. Wir sind zu nah dran.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: evilhunter
Gibt es denn zu GendBuntu keinen Downloadlink, ich dachte das ist Open Source xD
 
DocAimless schrieb:
DSGVO wird ja sofort und immer unterstützt und eingehalten
Ja, wird es.

Hier weiß ich auf jeden Fall, dass einzelne Personen nicht so einfach von Chinesen/Russen bestochen werden können, die dann vollen Zugriff auf den kompletten Sourcecode haben.
 
StephenFalken schrieb:
welche Softwarefirma portiert nicht mal eben schnell die Anwendung auf Linux, wenn es von einem absoluten Großkunden gefordert wird?
Hab kürzlch einen Short gesehen:
Kann auch manchmal praktisch sein auf Linux umzusteigen.
nipponpasi schrieb:
Spotify weist auf seine Homepage darauf hin, dass der GNU/Linux client freiwillig von Spotify Entwicklern bereitgestellt wird, Welche die Musik damit unbedingt auf ihren eigenen Entwicklerrechnern hoeren wollen.
Ähnlich wie bei War Thunder, der native Linux Client wird meines Wissens nach von nur einem Entwickler erstellt, weil er großer Linux-Fan ist^^
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: [SM]Valen, Kuristina, nipponpasi und eine weitere Person
@Kaito Kariheddo

Ohne Worte... 🤭
Screenshot_20260412-191517.Firefox.png
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak und Kaito Kariheddo
Belter schrieb:
Fehlende Funktionen kann man ja entwickeln.
DAs ist der Punkt, sollte tatsächlich etwas fehlen kann man es entwickeln lassen mit leuten direkt aus europa und wenn man eine Vorstellung hat was man noch alles braucht kann man auch sachen entwickeln lassen, wo Microsoft und andere Firmen vielleicht einfach keine Lust drauf hatten./Es nie gemacht haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak
user_zero schrieb:
Du sprichst einen Punkt an, den ich übersprungen habe: Die Ausbildung der Informatiker für Systemintegration. Und die ist in Deutschland so veraltet und so schlecht, ich mag gar nicht drüber nachdenken.
Das ist an der Stelle komplizierter, weil die eigentliche Qualität der Ausbildung hängt weitgehend in dem Fall vom Ausbildungsbetrieb ab und wie gut da die Leute sind und da gab und gibt es immer gute und schlechte Betriebe.

Über die Qualität der Berufsschule - da hülle wir besser mal einen Mantel des Schweigens. Klar gibt es auch da auch sehr gute Lehrer, im großen und ganzen, ist es allerdings wirklich zum Teil stark veraltet und in manchen Fällen auch zu stark auf gewisse Anbieter zugeschnitten - ist ja auch die Handelskammer. Ich lege mich regelmäßig mit den IT-Lehrern der Berufsschule und geige den auch entsprechend meine Meinung, vor allem wenn sie mal wieder vollkommenen Schwachsinn unterrichten, der auch bereits vor 20 Jahren quasi schon nicht stimmte. Das Problem ist hier halt, wie viele bei der IHK in solche Posten rutschen.
user_zero schrieb:
Was spricht also in Deinen Augen gegen eine übergeordnete Instanz, die die Leitlinien auf Stand der Technik zusammenfasst und sogar aktiv vermittelt?
An dieser Stelle unterstellst du mir eine Aussage, die ich nicht getroffen habe, zudem solltest du dich bitte entscheiden, ob du nun ein White-Paper haben möchtest oder Leitlinien:
user_zero schrieb:
Warum erstellt das BSI nicht schon seit Jahren Whitepaper für die Admins kleiner und mittlerer Unternehmen, um mit Open Source ein sicheres Netzwerk hochzuziehen, was punktuell von außen erreichbar ist?
Das BSI veröffentlicht regelmäßig Leitlinien, in denen entsprechende Vorgaben zur Netzkwerksicherheit, Datensicherheit und Co gemacht werden und schreibt sogar verschiedene Schutztstufen vor - ich bekomme das Zeug regelmäßig und muss diese auch umsetzen - teilweise auch zum Leidwesen einiger Kollegen, die meinen, dass ein Gerät ja noch läuft und warum wir da was neues kaufen müssen.

Das Ding hier bekomme ich quasi per Hauspost, dazu auch Hinweise vom Datenschutz und so weiter. Wie ich diese Vorgaben erfülle, wird allerdings eben mir überlassen, dass muss allerdings auch dokumentiert werden. Und je nach Schutzklasse muss ich das ganze sogar mit Tests und Co sogar nachweisen.

Das Problem hier ist nur wieder mal ein anderes - und auch das habe ich bereits versucht zu beschreiben und ich merke das immer wieder selbst auf der Arbeit, ich bekomme es aber auch bei quasi jedem mittelständischen Unternehmen und Co mit, die keinen IT-Hintergrund haben: Sicherheit kostet Geld und an der Stelle meine ich nicht mal Lizenzen, sondern nennen wir das Hauptproblem für viele Chefs - und die sind es auch die in der IHK sitzen oder über die Vereinigung des Mittelstandes und Co direkt auf die Politik einwirken: Unproduktives Personal. Ich hab all diese Diskussionen auf politischer Ebene sowie auch in Firmen miterlebt. IT kostet Geld, bringt jedoch kein Geld ein - halt die klassische Milchmädchenrechnung der meisten Chefs.

Die IHK-Ausbildung orientiert sich daran, was die Wirtschaft hier haben will: "Allround-IT-Hivis". Der IT-Systemintegrator soll Netzwerk-; Server-; System- und Useradministrator sein und ich mach diesen Vierling gerade bewusst so auf um das Problem zu veranschaulichen: Klar kann man alles auch in einer Person machen, hat nur den Nachteil, dass man hier an keiner Ecke wirklich "perfekt" werden kann. Dazu noch der Unterschied zwischen Planung und Betrieb. Man kann ein guter "Administrator" sein, jedoch bei der Planung es dennoch verkacken, weil man nicht strategisch genug denkt.

Die IT in vielen mittelständischen Unternehmen als auch in Behörden und Ämtern ist zudem zum Teil organisch gewachsen und Veränderungen kosteten Geld, dazu kann es auchb bedeuten, dass ggf. die Arbeit mal unterbrochen werden muss zur Änderung - Parallelstrukturen sind wieder Geld und so weiter.

Würde ich heute für uns das Netzwerk neu planen, dann würde ich auf ein Zero-Trust-Netzwerk umsteigen, ebenso auf ein Linux-System. Die Kolleginnen würden ein Hardwaretoken für die Anmeldung bekommen, haben sie den vergessen: Sperre, neuen austellen. Bei Anwendungen würde ich entsprechend des Anwendugnfall entscheiden, wie diese entwickelt wird. Für manche Sachen eignen sich "Browser-Anwendungen", für andere sind "klassische" Programme besser. Pauschal alles Browser-Anwendungen, am besten noch SPAs, da drehen sich mir die Zehennägel hoch, da die auch ihre Probleme haben können. Ich hab im Studium gelernt, dass man zwar alles mit allem machen kann - die schraube kann auch mit dem Hammer eingeschlagen werden oder mit dem Messer hinein gedreht, der Schraubenzieher ist aber halt besser.

Genauso würde ich heute alles auf Open-Source umstellen und das als Bedienung für Firmen machen, die wir beauftragen. Gibt nichts schlimmeres als von einer firma abhängig zu sein, die eher maue Qualität abliefert - erlebe ich aktuell, nur können wir nicht weg ... .

Und so gut das system nach diesen Umstellungen auch wäre: Mit welcher Zeit soll ich das umsetzen, wenn das Alltagsgeschäft voll reinschlägt. Da müssen dann teils schnelle Lösungen her und die sind dann das Pflaster, dass man aufklebt.
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Linux installieren! Beste Wochenendbeschäftigung
Naja, mittlerweile in weniger als 5min erledigt , wenn man zb den neuen Archinstaller nimmt ;) dann haste auch mehr Zeit das sonnige Wetter draussen zu nutzen :D

Ansonsten find ich die Maßnahme Frankreichs wirklich sinnvoll angebracht. Gemäß dem Motto: Weniger Labern, mehr machen; iJe l'aime🫶

Dann gibts für Les Professionnels wieder ordentlich zu tun!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak
Loopman schrieb:
Man (die EU) müsste hier gemeinsam viele Dinge angehen. Angefangen bei einer eigenen Distri, mit guter und durchdachter Updatepolitik und ohne großem KlimBim. Und auch nicht mit unzähligen Alternativen von Oberflächen und Programmen. Eins Programm für eine Aufgabe festlegen und gut ist.

nein genau das gegenteil! Es braucht standarts, viele lösungen, vorgeben sollte ein gesetzlicher Rahmen mit Anforderungen sein, und dann auschreibungen wo der beste den Zuschlag bekommt.

Ein Programm, eine Firma, dann hat man wieder Stillstand... das reicht dan wieder land x,y,z nicht... und am ende hat man ein flicken Teppich. Aber wir bräuchten ja endlich allgemeine anwendbare Standarts, aus der sich dann eine heimsche, europäische SOftware, Disto Industrie bilden kann.

Ein OS, ein Programm, eine FIrma, und die ist wieder zufüllig vom Schwager des Abgeordneten xyz?! Das kostet dann X billionen.... und bekommt dann alle 20 Jahre für x Billionen ein update?!?!

WIr brauchen einen lokalen Markt in Europa, wo Geld hinfliest, wo die die ihr Hirn benutzen und gute Lösungen anbieten dann erfolgreich sind und auch davon leben können. also diese mittelding aus wettbewerb, innovation...

Wie sollten LInux, Unix in Europa fördern. Aber eben nicht nur eine Disto ein Programm...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak
DocAimless schrieb:
hust *SPD - Ude hat es gewollt und Reiter hat es beendet.
Ja die auch. Die machen mittlerweile nur noch Politik für die Lobbys und nichts anderes.
Und in Bayern gibt die CSU den Ton an also ist das auch auf deren Mist gewachsen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak
Früher war ich sehr skeptisch, da hat Microsoft allerdings noch nicht ständig seine Programme meines Erachtens verschlechtert, sondern verbessert..

Seit ich zusätzlich weiß, dass in Behörden sowieso kaum noch Megabrains sitzen, finde ich das gut: Auch Linux kann man so konfigurieren, dass 1-Finger-Uschi so gut wie nichts mehr falsch machen kann.
 
In Deutschland hätte jedes Bundesland eine eigene Distribution. Am Ende würde es noch mehr Chaos geben, Deutschland ist nicht dafür gemacht :freak:
 
Sind diese Google freien Smartphones dann von Apple oder was? Wahl zwischen Pest und Cholera in diesem Kontext.
 
Zurück
Oben