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Leiser Allrounder für CAD --> 600-700€

Es gibt keine onboard-Grafik mehr mit Sandy-Bridge (bei keinem P67-Board afaik). Stell dir mal folgendes Szenario vor: In 2-3 Jahren reicht der PC für neue Spiele etc nicht mehr aus, da kann man die Grafikkarte ausbauen und den PC weiterhin dank H- oder Z-Chipsatz als stromsparenden Office-PC nutzen. Klarer Vorteil. Mit Virtu könnte man theoretisch sogar die IGP und eine diskrete GPU gleichzeitig nutzen, aber bringt momentan leider keine Vorteile.
 
Och Leute...

CUDA hat mit CAD nix, aber echt NIX zu tun. War noch nie so, wird auch nie so sein. Ob nun Quadro oder FirePro ist komplett Banane, nicht Banane ist allerdings ob Quadro/Geforce oder FirePro/Radeon. DIESE Frage erübrigt sich bei dem Budget aber schon im vorraus.

Im Prinzip tuts für den TE der 0815-1337-Haxx0R-BF3-Rechner.

Bitte hört auf sofort nach CUDA zu schreien wenn ihr "CAD" hört... :(
 
Tapion3388 schrieb:
Es gibt keine onboard-Grafik mehr mit Sandy-Bridge (bei keinem P67-Board afaik). Stell dir mal folgendes Szenario vor: In 2-3 Jahren reicht der PC für neue Spiele etc nicht mehr aus, da kann man die Grafikkarte ausbauen und den PC weiterhin dank H- oder Z-Chipsatz als stromsparenden Office-PC nutzen. Klarer Vorteil.

Danke für die Info.

MDMMA schrieb:
CUDA hat mit CAD nix, aber echt NIX zu tun. War noch nie so, wird auch nie so sein.
Ob nun Quadro oder FirePro ist komplett Banane, nicht Banane ist allerdings ob Quadro/Geforce
oder FirePro/Radeon. DIESE Frage erübrigt sich bei dem Budget aber schon im vorraus.
Im Prinzip tuts für den TE der 0815-1337-Haxx0R-BF3-Rechner

Was meinst du genau?
Der Preise für diese Quadro/Geforce oder FirePro/Radeon sind womöglich nicht gefragt.
Diese Grafikkarten sind einfach zu teuer.

Wie sieht es mit den "normalen" Grafikkarten aus ?
 
(M)-CAD ist zu 99% OpenGL. Ob nun CATIA, Unigraphics, SolidWorks, blablablubb.

In CAD-Systemen dienen die Grafikkatzen ausschließlich (!) zur bildlichen Darstellung. CUDA-Cores? Fehlanzeige. Für was auch, gerechnet wird mit der CPU, dargestellt wird über die GPU. Eventuell (!) bastelt Dassault Systems mal CUDA-Unterstützung für seine FEA-Pakete ein, dies wäre auch sinnvoll - alles andere: nein.

BTW, ich sagte ja
DIESE Frage erübrigt sich bei dem Budget aber schon im vorraus.

Nachtrag: wie gesagt, einfach einen normalen Gaming-PC nehmen. Ist zwar nicht ideal (fürs CAD), aber dennoch absolut brauchbar.

Bitte keinesfalls (!!!) Intel-IGP-Dreck nehmen - oder generell alles was keinen eigenen RAM hat... SolidWorks im Software-OpenGL-Modus will sich niemand antun, versprochen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf der Homepage des Herstellers wird aber doch ausdrücklich damit geworben, dass die Proggs von CUDA-fähigen GPUs beschleunigt werden können, hab ich da etwas falsch verstanden?

Aber da du von CAD im Gegensatz zu mir ne Menge zu verstehen scheinst, korrigiere ich meine Empfehlung: Mal vorausgesetzt der TE spielt mit max 1920x1080, dann würde ich ne HD6870 nehmen. Reicht für die genannten Spiele auch, nimmt etwas weniger Strom auf und ist auch bisschen günstiger.

Z.B. diese hier: http://gh.de/621676
 
Zuletzt bearbeitet:
Marketing, don't worry a fuck about that :)
 
CUDA hat durchaus seine Berechtigung, nicht falsch verstehen. Gibt auch genügend Anwendungsfälle in denen CUDA wirklich der Knaller ist. Nur leider beim CAD eben nicht...

HD6870 würde ich auch empfehlen. Gute Wahl :)
 
MDMMA schrieb:
Marketing, don't worry

Tapion3388 schrieb:
irgendwie muss man seine CUDA-Karten ja unters Volk bringen

Fassen wir kurz zusammen...
Also geht auch ein P67 Board mit einer HD6850 / HD6870 für CAD Anwendungen,
wenn man hier OpenGL braucht und man CUDA getrost ignorieren kann ?
Ergänzung ()

MDMMA schrieb:
CUDA hat durchaus seine Berechtigung, nicht falsch verstehen. Gibt auch genügend Anwendungsfälle in denen CUDA wirklich der Knaller ist.

Wo ist das CUDA von Vorteil ?
 
Ja, es geht. Dennoch, volle OpenGL-Beschleunigung gibts nur mit den Quadro/FirePro-Karten. Dies kann schnell mal Faktor (!) 5-10 sein um den die Profi-Karten schneller sind als ihre Desktop-Verwandten. Grafikfehler, Bugs, Abstürze - damit muss man auch rechnen... Aber: es funktioniert. Hauptsache keine Intel-IGP :D

Bezüglich CUDA: Frag doch mich nicht, ich bin CAD-Mensch, kein Video-Konvertierer ;)
 
Tapion3388 schrieb:
irgendwie muss man seine CUDA-Karten ja unters Volk bringen

http://de.wikipedia.org/wiki/CUDA
Ergänzung ()

MDMMA schrieb:
Dennoch, volle OpenGL-Beschleunigung gibts nur mit den Quadro/FirePro-Karten.
Dies kann schnell mal Faktor (!) 5-10 sein um den die Profi-Karten schneller sind
als ihre Desktop-Verwandten. Grafikfehler, Bugs, Abstürze - damit muss
man auch rechnen...

Profi-Grafikkarten nutzt kein Normal User.
Da wären wir uns einig.

Klar gibt es bei der Desktop Variante ein "CAD Grenze".
Aber gleich Bugs bzw. Abstürze auftreten, bei den Top AMD Treibern...?
 
Danke, aber ich weiss schon was CUDA ist. Überall dort, wo nicht sequentiell, also parallelisiert berechnet werden muss, ergibt das große Vorteile, wenn das eine GPU übernimmt. Aber da CAD anscheinend keine signifikanten Vorteile durch CUDA bietet, ist auch eine AMD-Karte in Ordnung. Mir ist schon klar, dass bei bestimmten Aufgaben die GPU viel viel schneller sein kann als die CPU und somit CUDA ja auch seine Berechtigung hat.
Aber wieso denn jetzt wieder nen P67-Board, wir hatten doch schon gesagt, dass dies der denkbar ungünstigste Chipsatz für den TE ist.
 
Hm, ich hab eine ;) Bin aber auch kein durchschnittlicher CB-User ;)

Ja, die treten auf. AMD und nvidia investieren tausende Mannstunden in die Optimierung der Treiber um Zertifizierungen von den ISV's zu bekommen, bei den Desktop-Karten interessiert die das nciht die Bohne...
 
Tapion3388 schrieb:
Aber da CAD anscheinend keine signifikanten Vorteile durch CUDA bietet, ist auch eine AMD-Karte in Ordnung. Mir ist schon klar, dass bei bestimmten Aufgaben die GPU viel viel schneller sein kann als die CPU und somit CUDA ja auch seine Berechtigung hat.
Aber wieso denn jetzt wieder nen P67-Board, wir hatten doch schon gesagt, dass dies
der denkbar ungünstigste Chipsatz für den TE ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Intel-6-Serie

MDMMA schrieb:
Hauptsache kein Intel-IGP
 
Eieiei, ist zwar nett gemeint, aber du musst mir nicht die Wikipedia-Artikel um die Ohren hauen ^^ Er benutzt doch dann seine 6870 und nicht die i5-IGP. Die Vorteile des Boards bleiben aber doch bestehen, er kann den PC auch ohne diskrete GPU weiter nutzen.
Ein P67-Board bringt dazu im Vergleich keinerlei Nutzen und ist dazu noch leicht teurer. Warum also nehmen?
 
Tapion3388 schrieb:
Er benutzt doch dann seine 6870 und nicht die i5-IGP.
Die Vorteile des Boards bleiben aber doch bestehen, er kann den PC auch ohne diskrete
GPU weiter nutzen.

Das ist klar.
Doch eine andere Grafikkarte in den Slot und schon funktionierts wieder.

Tapion3388 schrieb:
Ein P67-Board bringt dazu im Vergleich keinerlei Nutzen und ist dazu noch leicht teurer.

Das P67 Board ist doch günstiger als die Z68 Generation, zudem neuester REV.Nr.
Warum kein NUTZEN ?
 
Ich nutze Solidworks auf zwei Rechnern in meinem Beruf. In einem Rechner habe ich eine Quadro, und im anderen ein GTX 275 im Einsatz.
Der größte Unterschied liegt in der Qualität der Grafikausgabe im 3D Bereich. Im Vergleich zur Quadro sieht alles ein bisschen matschig aus. Die Texturen werden schlecht dargestellt. Auch die Kantenglättung (bei CAD sehr wichtig) ist nicht vergleichbar.
Für gelegentliches CAD kann man eine Gamerkarte wohl nehmen.
 
habe mir das mal durchgelesen und bin nun der Meinung, dass eine normale Grafikkarte reichen sollte :D

Meine aktuelle Zusammenstellung:

CPU: Intel Core i5-2500K http://geizhals.at/deutschland/580328
CPU Kühler: Thermalright HR-02 Macho http://geizhals.at/deutschland/664436
MB: ASRock Z68 Pro3 http://geizhals.at/deutschland/638760
GPU: Sapphire Radeon HD 6870 http://geizhals.at/deutschland/621676
SSD: Crucial m4 SSD 64GB http://geizhals.at/deutschland/626831
RAM: TeamGroup Elite DIMM Kit 8GB http://geizhals.at/deutschland/563816
Netzteil: be quiet! Straight Power E9 450W ATX 2.3 http://geizhals.at/deutschland/677345
Gehäuse: Sharkoon Tarea http://geizhals.at/deutschland/669755 (auch wenn ich bei der Bedinung der Laufwerke usw noch unsicher bin.....)

macht zusammen ungefähr 660€

habe vorerst den i5-2500k gewählt, womöglich möchte ich in ein paar Jahren ja doch übertakten und mir somit die Möglichkeit offen halten?!
Normal müsste mir eine 64gb SSD ausreichen, für die restlichen Daten kann ich ja eine normale HDD benutzen.

Sind die Komponenten in Bezug auf Preis/Leistung gut gewählt bzw erhalte ich dadurch einen leisen PC der nicht allzuviel Strom braucht? (PC läuf einige Stunden am Tag :rolleyes:)

Konstruiere mit CAD nur als Hobby, von daher sind die Baugruppen relativ klein.

Mein Verwendungszweck schaut ungefähr so aus:
70% Internet und Office
20% CAD
10% Games

Als Monitor verwende ich einen 24" LG LED Monitor mit einer Auflösung von 1920x1080 Pixel bzw. hin und wieder meinen 32" LCD Tv mit 1080p.

Müsste für meine Zwecke nicht auch meine Geforce 9600GT mit 1GB Speicher ausreichend sein? Oder Bremse ich damit das System zuviel aus?
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Mit deinen Anforderungen bekommst du mit der Zusammenstellungen einen sehr guten PC. Das sieht alles stimmig aus, wüsste nicht, wo man jetzt noch verbessern sollte.
Ich finde es gut, dass du dir die Option des Übertaktens offen hältst. Das ist wirklich sehr einfach, kriegst du schon hin wenn du dich etwas eingelesen hast. Deine alte Grafikkarte würde ich nicht mehr nehmen, in Spielen bremst sie dich gewaltig aus in 1080p, da ist die 6870 auf jeden Fall besser.

Also alles in allem eine gute Wahl! :) Denk noch daran, die SSD richtig zu konfigurieren, also den AHCI-Modus im BIOS aktivieren und am besten den Standard-Microsoft-AHCI-Treiber verwenden, der beherrscht nämlich den wichtigen TRIM-Befehl (allerdings tut das auch der Intel-Treiber...).

PS: Wenn du deinen Stromverbrauch und die Lautstärke noch weiter reduzieren willst, kannst du dich mal mit dem Thema Undervolting beschäftigen. Du senkst dabei die Spannung der CPU oder der GPU etwas ab, damit bleiben diese kühler und verbrauchen weniger Strom.
Bei deinem Prozessor würde ich schätzen, dass du in jedem Fall 0,1-0,15V runter gehen kannst, bei der CPU änderst du den Wert übrigens im BIOS.
Kaputtmachen kann man damit auch nichts, der PC wird höchstens instabil und startet neu, aber lies dich wie gesagt erst einmal in das Thema ein wenn es dich interessiert.
Hier bei CB wurde das bei deiner CPU auch gemacht:
https://www.computerbase.de/artikel...dge-test.1404/seite-49#abschnitt_undervolting
 
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