News Linux-Desktop mit Update: Gnome 51 schraubt an Performance und Apps

9t3ndo schrieb:
Irgendwie sieht Gnome und KDE optisch immer wie gewollt aber nicht gekonnt aus. Die einzigen die es bisher irgendwie geschafft haben Linux optisch aus den 90er zu holen ist ZorinOS.
KDE ist auf dem Weg der Besserung aber Font, Symbole und Symbolgröße passt da irgendwie auch nicht wirklich zusammen.
Das liegt weniger am OS sondern am DE. Schau dir Niri mit Otter, Noctalia oder dms an. Da bist du anderen DEs dann Lichtjahre voraus ^^
 
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@Gohma
Eben! Ich vermisse bei Cinnamon nichts und hab auch keinerlei Einschränkungen. Ein pures Gnome brauch ich deshalb auch nicht.
 
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War erst mit KDE unterwegs, alles gut. Dann kamen meine Ubuntu-Experimente (so ab 5.10), mit Gnome, war war auch ok. Später mal KDE nachinstalliert, war irgendwie nichts.
Irgendwann dann mal gute Zeit lang Debian Testing - Phase gehabt, da auch bei Gnome geblieben, war ok.
Dann als KDE 5 kam 'ne Bastelphase gehabt und zu Arch gewechselt und mal wieder da reingeguckt, war ok und wurde im Rahmen der Updates und als Wayland endlich lief immer besser. Ist jetzt auch ok.
"Der Desktop" bei MacOS ist auch ok.
Beim Windows 10 - 11 kenne ich nicht - auch.

Oder kurz: Habe keine emotionale Bindung zu irgendeinem Desktop, sie sind alle irgendwie ok mit ihren Vor - und Nachteilen :)
 
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@areiland ich persönlich bin jetzt kein Fan von cinnamon, könnte aber problemlos damit arbeiten. Generell bin ich nicht mehr so der DE Nutzer.
 
9t3ndo schrieb:
ZorinOS ist nur ein Beispiel [...] das eine UI auch modern aussehen kann,
Also die Konzeption dieses Startmenüs gab es sogar schon seit Windows XP. Klassisches Nullerjahre-Design. Anfangs war es halt knallig bunt, bei Vista/7 war es Transparent ("Aero"), mittlerweile ist es eher schlicht. Bei Zorin OS ist es nun halt grau. Modern finde ich es nicht, darum geht es aber auch nicht. Zorin OS will den Windows-Umstieg einfach gestalten und orientiert sich daher am grundsätzlichen Aufbau.

9t3ndo schrieb:
Da spielen dann halt Font, Fontgröße, Icons und deren Größe im Verhältnis zum Rest eine Rolle.
In dieser Hinsicht ist Default-GNOME doch faktisch modern. Die Icons sind tendenziell eher groß, das stimmt, aber das ist eben bei neueren Interfaces nicht ungewöhnlich. Vergleich mal Systemsteuerung oder Taskmanager in alter Designsprache (Win 7) und neuer Designsprache. Man will eben auch bei Touch-Eingabegeräten ein vernünftiges Interface bieten.

Natürlich kann man das unschön oder unnötig finden, aber zu behaupten, große Icons und kleiner Text seien nicht "modern", ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.
 
9t3ndo schrieb:
:D Ja, also Gnome ist eine Menge aber sicher kein "Hobbyprojekt" - offensichtlich hat hier jemand ein völlig falsches Bild davon, was genau Gnome eigentlich ist und sein will. Und klar, es gibt dort Design- und Usebility-Entscheidungen, die nicht jedem gefallen. Aber die gibt es überall (KDE-"Einstellungshölle", "traditioneller" Look von Xfce und Cinnamon, etc. pp) und es ist letztlich eine Geschmacksfrage, über die natürlich immer gut gestritten werden kann.
9t3ndo schrieb:
Die Linux Bubble redet immer davon das bald Windows abgelöst wird.
Irgendwie bin ich da in einer anderen Bubble. Wenn Leute Windows benutzen wollen, dann sollen sie das tun und damit glücklich werden. Und mit dieser Einstellung bin ich sicher nicht alleine.
9t3ndo schrieb:
(...) Windows 7 Startmenü auch heute modern wirken kann, wenn es richtig umgesetzt ist(...) Da versagen halt default Gnome/KDE.
Ich zitiere mich selbst: "offensichtlich hat hier jemand ein völlig falsches Bild davon, was genau Gnome eigentlich ist und sein will" Spoiler: Ein Startmenü ist im Default-Gnome überhaupt nicht vorgesehen. Desktop-Icons übrigens auch nicht. Und da ich beides nicht benutze, ist das seit x Jahren meine Desktop-Umgebung.
 
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Snakeeater schrieb:
Nutzt hier eigentlich jemand Gnome? Falls ja mit welchem Anwendungsfall bzw. Gerät?
Hier, Fedora.
9t3ndo schrieb:
out of the Box schafft es der Desktop trotzdem nicht ansprechend auszusehen
Zum Glück sind Geschmäcker verschieden.
9t3ndo schrieb:
Zurechtmodden kann man sich jede UI bis es passt.
Also die „Einstellungen“ zu nutzen ist für dich modden?
9t3ndo schrieb:
ZorinOS ist nur ein Beispiel neben Windows 11 und MacOS, das eine UI auch modern aussehen kann, default, und nicht wie eine Lerncomputer Umgebung.
Sagt der, dessen OS Derivat (Ubuntu) eine „gemoddete“ Gnome Variante nutzt. Alles klar...
 
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Das Update liest sich echt gut.

Würde mir ein bisschen mehr Auswahl für native ARM Distris wünschen....
 
Snakeeater schrieb:
Nutzt hier eigentlich jemand Gnome? Falls ja mit welchem Anwendungsfall bzw. Gerät? Ich habe vor vielleicht 10 Jahren Gnome mal ausprobiert und nie wieder angeschaut. Lohnt sich das als XFCE4 Ersatz für Normalo-nutzer?
Ich verwende Gnome auf meinem primären Alltags-Gerät (Surface Pro 7).

Seit Anfang des Jahres bin ich damals von Windows 11 auf Ubuntu gewechselt. Das Ubuntu ein relativ stark angepasstes Gnome verwendet war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst.

Mir gefiel Gnome (Ubuntu) von Anfang an sehr gut, habe mich intuitiv gut zurecht gefunden.
Bis dato hatte ich nur mit Server-Distors via Konsole Kontakt. Im Desktop Bereich hatte ich bis dahin ausschließlich Windows verwendet.

Aus reiner Neugier bin ich vor zwei/drei Monaten auf Fedora gewechselt. Dort wird Vanilla Gnome verwendet. Erst da ist mir der Unterschied zu Ubuntu aufgefallen.
 
awaiK schrieb:
Dass Ubuntu ein relativ stark angepasstes Gnome verwendet, war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst.
Das sind eigentlich nur zwei Extensions (Seiteleiste und Dateien auf dem Desktop), die man sogar in den Systemeinstellungen deaktivieren kann. Dann hat man auch da ein reines Gnome.
 
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fixedwater schrieb:
Wenn Leute Windows benutzen wollen, dann sollen sie das tun und damit glücklich werden. Und mit dieser Einstellung bin ich sicher nicht alleine.
Sehe ich auch so. Ist mir völlig egal, was andere Leute nutzen. Macht für mich ja null Unterschied.
 
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Zoba schrieb:
Ich bin gestern auf CachyOS (mit KDE) umgestiegen und die Menge an Fehlern die mir innerhalb von 2 Stunden auffielen gehen echt auf keine Kuhhaut. Von fehlender Internationalisierung bei Warnung, zu fehlerhaften Funktionen wie z.B. das die Sortierung nach Beliebtheit beim KDE-store für Designs nicht funktioniert oder das wenn man mit rechtsklick aufs Startmenü klickt und dort "andere Designs" auswählt das bei 2 von 3 Optionen alle restlichen anklickt, aber bei der dritten (Window List) einfach die anderen Optionen nicht mehr existieren und man daher nicht einfach zurückkommt.
"wählt man Window List"
Ich benutze seit ein paar Jahren KDE und habe früher immer wieder die verschiedenen DE's ausprobiert. Und sah auch unendlich viele Bugs bei KDE 😄 Ehrlicher weise waren die meisten DE's hoffnungslos verbuggt. Aber das hat sich stark gebessert und KDE läuft bei mir (auch unter CachyOS) stabil ...wenn man vom editieren und herunterladen von Widgets absieht! Und die Store-Apps (Gnome Software, Discover) waren auch immer brutal verbuggt. Ich benutze auf CachyOS immer noch Octopi und den CachyOS-Updater, da mir Shelly viel zu unausgereift ist. Ich verstehe nicht, warum die Distros so aggressiv auf unfertige Software umstellen. Ansonsten bin ich sehr glücklich mit KDE und auch wesentlich zufriedener als vor ein paar Jahren noch mit Windows.
Das schöne ist, dass man bei CachyOS (wenn Btrfs und Limine gewählt) automatische Snapshots der Systemdaten bekommt. Sorgt ein Update dafür, dass der Desktop nicht mehr bootet, kann man ganz einfach den Snapshot booten und wiederherstellen. Das ist für mich das KO-Kriterium, um vollständig auf Linux umzusteigen. Weil die meisten haben weder Zeit noch Lust, den Desktop wiederherzustellen und kritische Fehler durch Updates kommen früher oder später bei jeder normalen Distro.
 
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Snakeeater schrieb:
Nutzt hier eigentlich jemand Gnome? Falls ja mit welchem Anwendungsfall bzw. Gerät? Ich habe vor vielleicht 10 Jahren Gnome mal ausprobiert und nie wieder angeschaut. Lohnt sich das als XFCE4 Ersatz für Normalo-nutzer?
Ich zB seit vielen Jahren auf verschiedensten Geräten, meist mit Fedora drunter. Das coole ist, dass ich mit sehr wenig Aufwand die DE auf verschiedensten Geräten sinnvoll nutzbar machen kann.
Klick gemacht hat es dann aber auf einem MacBook mit großem präzosem Trackpad - Gesten machen GNOME erst so richtig gut und super intuitiv zu bedienen.
Ansonsten aktiviere ich auf einem großen Bildschirm auf jeden Fall immer Dash to Dock und den Fensterwechsler.
Das einzige was mir seit GNOME 3 schon immer fehlt sind die Menüleisten in den Programmen oder wegen mir auch eine Globale wie bei Unity oder Mac OS.

9t3ndo schrieb:
Fehlen tut nichts, es hat halt nur den Look & Feel von Windows 2000, was bei den Designentscheidungen falsch abgebogen ist.
Kollege, das ist hahnebüchener Unfug. Das sind zwei so dermaßen grundlegend gegensätzliche UX und /-Interaktions Paradigmen, dass ich annehmen muss, dass du entweder nie W2K oder nie GNOME 3 benutzt hast. Was nicht schlimm ist, aber dann schau es dir doch erstmal an (i.S.v. aktiv benutzen) bevor du dir eine Meinung bildest.
 
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Flutefox schrieb:
Die Gnome Entwicklercommunity bzw. die Gnome Foundation erachte ich allerdings als verachtenswert, da man dort oft über vielfache Nutzerwünsche hinweg entscheidet, da der typische Gnome Entwickler sich ein Macbook wünscht aber keins besitzt. Das ist leider sehr schade, da viel gutes Feedback so im Sande verläuft.

Flutefox schrieb:
Es gibt vielfach berechtige Kritik an den Gnome Entwicklern und der Foundation, die von der "Community" bzw. den Fanboys rigoros abgebügelt wird. Das ist nicht nur Input in Foren oder Maillisten, sondern auch das ablehnen von konkreten Verbesserungsvorschlägen mitsamt Code. Ich rede dabei auch nicht von irgendwelchen AI Slop Contributions.
Ist wohl ein Problem der "Anspruchshaltung" und auch der Wahrnehmung. 1. und das gilt für jedes Projekt. Es sind immer die Entwickler die bestimmen wie sich eine Software entwickelt nicht die Community oder die Nutzer. Softwareentwicklung ist streng hirachisch.

Ausserdem hat Gnome ein klares Ziel was sie mit ihrem Desktop erreichen wollen. Wenn dann nun Vorschläge kommen die diesem Ziel entgegenwirken werden die eben abgelehnt. Zudem wissen wir (und das gilt für alle Bereiche im leben) nur weil eine kleine Minderheit sehr laut schreien kann - ist es eben noch lange keine Mehrheit.

Gnome ist extrem beliebt. Ausnahmslos alle Enterprise Distributionen: Ubuntu, Red Hat und Suse liefern nur Gnome aus. Die Beliebtheit von Gnome zeigt sich auch im Linux-App-Ökosystem: Die aktivste native Desktop-App-Entwicklung auf Linux findet derzeit im GNOME- und GTK4/Libadwaita-Umfeld statt. Ein Blick auf Neuentwicklungen auf Flathub zeigt. Entwickler bauen neue Werkzeuge bevorzugt nach den GNOME Human Interface Guidelines (HIG), weil sie dort die mit Abstand grösste Nutzerschaft direkt erreichen.
foofoobar schrieb:
An den Wünschen der Anwender vorbei zu entwickeln ist erstrebenswert?
Wer ist den für dich "Die Anwender" - wie oben aufgezeigt - alles was Enterprise Desktop und Linux ist ist Gnome.
Neko/Arc schrieb:
Wir nutzen Gnome tatsächlich nur weil es der Default auf unseren Distros ist (AlmaLinux) und wir legitim die Rechner nur nutzen um eine einzige Applikation zu launchen. Daher nie große Probleme mit Gnome gehabt.
Was in der Regel ja auch der Hauptzweck von einem Desktop ist. Dinge wie Netzwerk konfigurieren und danach Anwendungen öffnen und möglichst nicht im Weg sein.
Garmor schrieb:
Das sind eigentlich nur zwei Extensions (Seiteleiste und Dateien auf dem Desktop), die man sogar in den Systemeinstellungen deaktivieren kann. Dann hat man auch da ein reines Gnome.
Neben den beiden Erweiterungen patch Canonical aber noch an den Gnome Quellcode Paketen rum. So hast du in den Gnome Systemeinstellungen ein paar mehr Menüs die bei Fedora fehlen - bzw nur über dconf-editor oder gsettings zur Verfügung stehen.
 
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Gnome ist mir definitiv zu wenig und zu sehr MacOS
Cinamon ist halbwegs ok, aber veraltetem Look, als Nebenprodukt und eher nur bei Mint als Hauptsoftware eingesetzt dann doch ein neeh
es geht für mich als alter Windows User kein Weg an KDE vorbei!
 
@BxBender
KDE hab ich nie gemocht. Da gefällt mir Cinnamon gerade wegen seines unaufgeregten und unspektakulären Looks doch besser als KDE und Gnome. Allerdings hab ich neben Cinnamon auch Mate installiert, das mir auch gut gefällt. Kann sein, dass Mate meine zukünftige Standard DE wird.
 
192.168.178.1 schrieb:
Und die Store-Apps (Gnome Software, Discover) waren auch immer brutal verbuggt.
Ich hab mir einen Hermes Agent besorgt und installiere jetzt Software nur noch via AI-Agent. Ich will nur das es läuft. Das wie ist mir Schnuppe. Ich will mich nicht mit irgendwelchen Paketversionen rumschlagen.
 
192.168.178.1 schrieb:
Ich verstehe nicht, warum die Distros so aggressiv auf unfertige Software umstellen.
Du nutzt CachyOS und damit eine Arch-basierte Distribution. Selbige zeichnen sich dadurch aus, dass meist sehr schnell der neueste, mehr oder weniger heiße Scheiß als Update bei dir landet. Wenn du was auf jeden Fall stabile(re)s suchst, ist das dann die falsche Veranstaltung. Debian und Mint wäre da besser.
192.168.178.1 schrieb:
Sorgt ein Update dafür, dass der Desktop nicht mehr bootet, kann man ganz einfach den Snapshot booten und wiederherstellen. Das ist für mich das KO-Kriterium, um vollständig auf Linux umzusteigen.
Das gibts z.B. auch bei Mint.
192.168.178.1 schrieb:
kritische Fehler durch Updates kommen früher oder später bei jeder normalen Distro.
Eigentlich nicht und wenn doch, kann mensch sie eigentlich immer beheben.
 
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