News Linux-Desktop mit Update: Gnome 51 schraubt an Performance und Apps

Zoba schrieb:
Ich bin gestern auf CachyOS (mit KDE) umgestiegen und die Menge an Fehlern die mir innerhalb von 2 Stunden auffielen gehen echt auf keine Kuhhaut. Von fehlender Internationalisierung bei Warnung, zu fehlerhaften Funktionen wie z.B. das die Sortierung nach Beliebtheit beim KDE-store für Designs nicht funktioniert oder das wenn man mit rechtsklick aufs Startmenü klickt und dort "andere Designs" auswählt das bei 2 von 3 Optionen alle restlichen anklickt, aber bei der dritten (Window List) einfach die anderen Optionen nicht mehr existieren und man daher nicht einfach zurückkommt.
"wählt man Window List"
Anhang anzeigen 1761165
fehlt hier "alternative widgets"
Anhang anzeigen 1761166


Daher begrüße ich ausdrücklich, dass sich Gnome da etwas bewegt, auch wenn Gnome ganz andere Probleme hat und für mich die UX nicht gut funktioniert. Die Schwuppsizität ist auf jeden Fall jetzt schon gegeben.

Das ist vermutlich auch das Letzte, was man in der Community irgendwie in den Griff bekommen muss. Ich sehe da eigentlich die Distributionen in der Pflicht. Als Nutzer möchte ich nur meiner Distro das Problem melden und die kümmern sich dann darüber, dass es Upstream gefixt wird. Ansonsten müsste ich mich nämlich jetzt mit mindestens Shelly, KDE und Element beschäftigen, damit ich all die Dinge, die ich gefunden habe gefixt bekomme. Klar könnte ich einfach einen Agent á la claude losschicken, aber dann werden die Maintainer sofort patzig ;)
Cashyos würde ich dir nicht empfehlen, KDE ist einfach zu überladen. Nimm einfach Gnome. Nimm einfach Ubuntu, Debian, oder Fedora. mit Gnome oder XFCE
 
@OpticalFiber ??? Cachy unterstützt auch Gnome, so ists ja nicht.

Worauf ich hinauswollte ist, dass die Fragmentierung durch den Unixgedanken "do one thing and do it well" oft dafür sorgt, dass Dinge eben nicht gut miteinander interagieren. Das ist etwas was Gnome durchaus besser hinbekommt. Was aber bei Gnome aber auch leider dazu führt, dass die Entwickler Dinge die sie nicht als sinnvoll erachten einfach ignorieren und auch nicht drauf achten, ob das Erweiterungen bricht. Ich hätte als Nutzer nuneinmal gerne das eingebaute Funktionen auch funktionieren.

Ach ja, Vollzitate sind bäh.
 
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@Zoba dann probier mal Deepin oder Klyin Desktop kommt von China. Was anderes gibt mehr nicht.
Ich nutzen Gnome mit Fedora und fertig. Mehr brauche ich nicht mehr. Damit komme ich zurecht.
Bei WIndows ist es viel schlimmer. Dort ist das Motto Friss oder Stirb. Bei Linux hat man etwas mehr Auswahl. Mit irgendwas muss man sich anfreunden.
 
Snakeeater schrieb:
Nutzt hier eigentlich jemand Gnome? Falls ja mit welchem Anwendungsfall bzw. Gerät? Ich habe vor vielleicht 10 Jahren Gnome mal ausprobiert und nie wieder angeschaut. Lohnt sich das als XFCE4 Ersatz für Normalo-nutzer?
Ja, ich. Laptop, Desktop. Überall. Wenn man sich auf die Design-Philosophie einlässt, gibt’s m. E. nichts Besseres. Einzige wirklich unverzichtbare Erweiterung für mich: Hot Edge! Hab auch mal andere DEs angeguckt, mir hat aber nichts so sehr zugesagt wie Gnome – langweilig gut. :) KDE hab ich wirklich immer wieder versucht zu mögen und es hat mir nie gefallen. Immer irgendwie zu überladen. Dass man wirklich alles einstellen kann, wirkt für mich schnell viel zu viel. Xfce hab ich allerdings nie lange ausprobiert.
foofoobar schrieb:
An den Wünschen der Anwender vorbei zu entwickeln ist erstrebenswert?
Ich bin auch Anwender und bisher mit allen Entscheidungen sehr zufrieden.
 
Snakeeater schrieb:
Nutzt hier eigentlich jemand Gnome? Falls ja mit welchem Anwendungsfall bzw. Gerät? Ich habe vor vielleicht 10 Jahren Gnome mal ausprobiert und nie wieder angeschaut. Lohnt sich das als XFCE4 Ersatz für Normalo-nutzer?
Ja, ich. Und zwar seit Jahren, komplett Vanilla, ohne irgendwelche Erweiterungen oder sonstigen Tweaks.
Gnome ist wie für mich gemacht: simpel, ohne Schnickschnack, reagiert sehr direkt und intuitiv.
Ja, man muss sich darauf einlassen, und wer einen windowsartigen Desktop möchte, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. So jemand ist wohl bei KDE-Plasma oder Cinnamon besser aufgehoben.
Aber das ist ja das Schöne: Jeder kann das verwenden, was ihm am besten gefällt, bzw. den Desktop, der für ihn am besten funktioniert. :)

Ich freue mich über jede neue Version, egal, ob Gnome oder Plasma, weil die sich gegenseitig inspirieren und sich helfen, das Niveau hoch zu halten. Und die letzten Jahre haben beiden Desktops in meinen Augen große Fortschritte gemacht, gerade, was Technik (Wayland), Stabilität und Usability angeht.
 
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Flutefox schrieb:
Achso, deswegen darf ich meine Meinung nicht dazu äußern?
Klar, kannst du tun. Bitte äußere deine Meinung – etwas als „verachtenswert“ zu bezeichnen ist zumindest für mich nicht mehr im Rahmen eines respektvollen Umgangs mit Entwickler:innen oder gegenüber dem Gnome Projekt, ganz unabhängig davon ob Kritik angebracht ist oder nicht.
 
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Gnome ist super, die Kritik hier im Forum ist aus meiner Sicht überzogen. Linux auf dem Desktop hat definitiv seine Probleme, Gnome ist aber keins.
 
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Snakeeater schrieb:
Nutzt hier eigentlich jemand Gnome? Falls ja mit welchem Anwendungsfall bzw. Gerät? Ich habe vor vielleicht 10 Jahren Gnome mal ausprobiert und nie wieder angeschaut. Lohnt sich das als XFCE4 Ersatz für Normalo-nutzer?

Wird halt wie alles eine Frage der Gewohnheit sein. Habe Gnome jetzt selbst nur mal ein paar Stunden genutzt und kam nicht wirklich klar und hätte viel "neu lernen" müssen (vielleicht auch weil ich keinerlei MacOS Erfahrung habe. Daher wurde es dann halt Plasma (damals noch weil XFCE4 kein Wayland konnte, keine Ahnung wie das jetzt ist und wie "gut" es da funktioniert).
Auf Plasma war ich irgendwie sofort "Zuhause".

Ich würde jetzt auch mal ganz dreist die Behauptung aufstellen: Wenn man mit Gnome klar kommt, gibt es keinen Grund zu Plasma zu wechseln und andersherum. Ich habe nicht den Eindruck, dass sich da ein Wechsel irgendwie bezahlt macht. Dann würde ich gleich ganz krass auf einen Compositor wie Sway (ohne klassische Desktop-Umgebung) wechseln, da sehe ich dann nach einem Lernprozess ggf. mehr Effizienz. Wie viel dann da aber im Klein-Klein zum Ärgernis wird weiß ich nicht.

Das ist jetzt von mir nur ins Blaue geschossen - kann gut sein, dass ich da völlig falsch liege.
 
Snakeeater schrieb:
Nutzt hier eigentlich jemand Gnome? Falls ja mit welchem Anwendungsfall bzw. Gerät?
Grafische Desktopumgebung, die grafische Oberflächen von Programmen startet. Bereitstellung zur grafischen Konfiguration häufiger genutzten Einstellungen (Lautstärke, Bildschirmhelligkeit, Netzwerk, Drucker, ..). Wichtig ist mir dabei, dass mir die DE nicht auf den Sack geht und nicht überfrachtet ist.

Wobei die DE optisch halbwegs konsistent ist, Wayland samt fractional scaling und HDR funktionieren einfach.

Erweiterungen, an sich nur:

  • gtile: pseudo Tiling
  • Dash to Dock
  • App Indicator (Anwendungsicons in der Symbolleiste)
  • WeatherPanel

Edit: Der MacOS-Vergleich. Ich habe ja ein paar Jahre Gnome im Muskelgedächtnis. MacOS wirkt auf mich mittlerweile inkonsistenter was Design und Ordnung angeht. Dialoge zu Einstellungen eher undurchsichtiger als bei Gnome.
 
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Ich verwende Gnome (3) seit seinen Anfängen. Bin zu 90% zufrieden. Manche Sachen sind eher eigenwillig. Mir ist allerdings wichtig dass mir der Desktop nicht in die Quere kommt, das ist für mich die Hauptsache eines Desktops. Ich will ja mit einer Anwendung arbeiten und nicht mit dem Desktop. Und genau das ermöglicht mir Gnome. Bei KDE/Plasma war immer die Desktopumgebung "im Vordergrund".
 
Es gibt tatsächlich eine Sache, die brutal nervt an den vielen DEs:

Die Konsistenz bei verschiedenen Anwendungen (Qt oder GTK). Bei dem einen kann man mittels Maustaste zurück in der Ordnerhierarchie, bei dem anderen nicht. Bei dem einen sind die Lesezeichen beim Öffnen oder Speichern anders angeordnet als beim anderen.

Hier wäre ein übergreifender Standard echt mal schön.
 
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Snakeeater schrieb:
Nutzt hier eigentlich jemand Gnome?
Ja, hier. Gnome ist bisher der einzige Desktop wo alle Basics funktionieren wie sie sollen. Bei KDE gab's immer wieder mal Probleme beim Docking.
Neben der Erweiterung für das Akkuladelimit hab' ich nur in den Tweaks einige Änderungen vorgenommen damit der Desktop für mich besser funktioniert. Schriftgröße, Verhalten beim Zuklappen, Animationen ausschalten und die Fenster minimieren/maximieren hab' ich geändert. Ansonsten fällt mir auf die Schnelle nichts ein was ich angepasst hätte.
 
Janoe schrieb:
Ich würde jetzt auch mal ganz dreist die Behauptung aufstellen: Wenn man mit Gnome klar kommt, gibt es keinen Grund zu Plasma zu wechseln und andersherum. Ich habe nicht den Eindruck, dass sich da ein Wechsel irgendwie bezahlt macht. Dann würde ich gleich ganz krass auf einen Compositor wie Sway (ohne klassische Desktop-Umgebung) wechseln, da sehe ich dann nach einem Lernprozess ggf. mehr Effizienz. Wie viel dann da aber im Klein-Klein zum Ärgernis wird weiß ich nicht.

Das ist jetzt von mir nur ins Blaue geschossen - kann gut sein, dass ich da völlig falsch liege.
Das steht wohl außer Frage, ich sehe Gnome auch eher als Komplettlösung und nicht irgendwie Spezialbedarf abdecken. Da gibts ja viel geileres Zeuch (twms ala niri, sway, river, oder mittlerweile mit Komplettlösungen wie noctalia im Verbund) Aber das ist alles mit mehr Arbeit verbunden als bei KDE, Gnome und Co.
Daher auch meine Frage für normale Nutzer, da denke ich im Kopf direkt erstmal an XCE4.
Eventuell hau ich meinen Eltern einfach mal Gnome auf die Platte und schaue wieviele Beschwerden kommen. 😝
 
9t3ndo schrieb:
Klar gehts um die default Settings von Gnome/KDE. Um was denn sonst?
Warum postet du dann vier Beiträge davor Vergleichsbilder zwischen einem Zorin-OS-vorkonfiguriertem GNOME (weit weg von irgendwelchen GNOME Default-Settings), einem MacOS und Windows 11? Und was hat das alles mit KDE zu tun?

Snakeeater schrieb:
ich sehe Gnome auch eher als Komplettlösung und nicht irgendwie Spezialbedarf abdecken.
Am Ende ist es einfach eine Geschmacksfrage, aber ich denke auch, mit GNOME als Komplettlösung macht man erstmal nicht so viel falsch, besonders in Hinblick auf Kompatibilität. Und an das Bedienkonzept gewöhnt man sich recht schnell oder man kriegt es mit einer Hand voll Erweiterungen ganz gut auf verschiedene Ansprüche konfiguriert, denke ich.

Finde GNOME bei weitem nicht perfekt und würde es nicht bis aufs Messer verteidigen, aber so als daily ist es schon ziemlich brauchbar.
 
Web-Schecki schrieb:
Warum postet du dann vier Beiträge davor Vergleichsbilder zwischen einem Zorin-OS-vorkonfiguriertem GNOME (weit weg von irgendwelchen GNOME Default-Settings), einem MacOS und Windows 11? Und was hat das alles mit KDE zu tun?
Weil das für mich als Nutzer so vorkonfiguriert kommt und die Änderungen bei Zorin schon etwas tiefgreifender sind als Symbolgröße und Font anzupassen.
 
@9t3ndo Eben. Mit Default GNOME hat das überhaupt nichts zu tun. Du bist also im falschen Thread und solltest dort meckern, wo es um Zorin OS geht?!
 
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Er ist vermutlich deswegen hier weil er sich darüber beschweren möchte das Vanilla Gnome nicht wie das angepasste von ZorinOS daher kommt.
 
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Achso. Der graue Windows-7-Startmenü-Nachbau von Zorin-OS soll als Beispiel für ein gelungenen Design gelten... Nun ja, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Aber von "modern" kann man da mit bestem Willen nicht sprechen.
 
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@Gohma @Web-Schecki
Einfach nochmal meine Kritik lesen und dann vielleicht verstehen was ich angesprochen habe. ZorinOS ist nur ein Beispiel neben Windows 11 und MacOS, das eine UI auch modern aussehen kann, default, und nicht wie eine Lerncomputer Umgebung.
Die Linux Bubble redet immer davon das bald™ Windows abgelöst wird. Und ZorinOS zeigt wenigstesn das ein graues Windows 7 Startmenü auch heute modern wirken kann, wenn es richtig umgesetzt ist. Da spielen dann halt Font, Fontgröße, Icons und deren Größe im Verhältnis zum Rest eine Rolle. Da versagen halt default Gnome/KDE. Funktion ist halt leider nicht alles heutzutage.
 
Ob ein Design ankommt oder nicht ist ja stark subjektiv, meine Mutter hat Linux Mint mit Cinnamon Desktop bekommen und findet sich damit super zurecht.
 
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