News Linux-Desktop mit Update: Gnome 51 schraubt an Performance und Apps

Zoba schrieb:
Ich will mich nicht mit irgendwelchen Paketversionen rumschlagen.
Ich weiß jetzt nicht was du nutzt, bei meiner Distribution kümmert sich der Paketmanager um sowas. Die Anzahl an nötigen Befehlen für den regulären Betrieb ist einstellig und könnte mit alias noch etwas reduziert werden.
 
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Ich finde Gnome ist mittlerweile nicht mehr nutzbar. Hatte es fast 10 Jahre lang quasi ausschließlich genutzt, bin aber nun bis auf weiteres zu KDE gewechselt.

Mit gefüllt jedem Gnome Release nimmt man eine weitere Funktion weg, die man nur durch Addons zurückholen kann. Zuletzt daran glauben musste der Minimieren-Button.

Mit Addons kann man sich Gnome wieder einigermaßen nutzbar machen, aber auch diese verlieren manchmal den Support bei neuen Releases. Summa summarum macht Gnome einfach keinen Spaß mehr.
 
sedot schrieb:
Die Anzahl an nötigen Befehlen für den regulären Betrieb ist einstellig und könnte mit alias noch etwas reduziert werden.
Im Grunde braucht man bei den gängigen Paketmanagern unter Linux eigentlich nur 3 Befehle. Einen, um alle installierten Pakete zu aktualisieren, einen zum Installieren und einen zum Deinstallieren.

Und wenn man eine Distribution mit GUI für die Anwendungsverwaltung, braucht es gar keine Befehle, sondern kann Programme/Pakete über eine Suchfunktion finden und mit einem Klick installieren bzw. deinstallieren. Da ist dann mitunter sogar Flatpak direkt mit integrierte (bspw. bei der Anwendungsverwaltung von Fedora oder Mint) und über Updates wird man dort dann auch über ein Icon im Systray informiert, die dann mit einem Klick eingespielt werden.

Ist bei den Distributionen also auch nicht aufwendiger als die Kombination aus Windows-Updates + Anwendungen + Microsoft Store. Unter Windows ist dagegen der Aufwand sogar potentiell höher, da die wenigsten ihre Software ausschließlich über den Microsoft-Store installieren, sondern über selber runtergeladene Installer installieren, die dann entsprechend auch nicht vom zentralen Updatemechanismus von Windows bzw. dem Microsoft Store aktuell gehalten werden.
 
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Ophilon schrieb:
Mit gefüllt jedem Gnome Release nimmt man eine weitere Funktion weg, die man nur durch Addons zurückholen kann. Zuletzt daran glauben musste der Minimieren-Button.
Also ich hab das bisher anders wahrgenommen. Es wurden immer wieder kleine, passende Funktionen hinzugefügt. Das mit dem Minimieren ist mir gar nicht aufgefallen, weil das so gar nicht ins Bedienkonzept passt.
 
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fixedwater schrieb:
Du nutzt CachyOS und damit eine Arch-basierte Distribution. Selbige zeichnen sich dadurch aus, dass meist sehr schnell der neueste, mehr oder weniger heiße Scheiß als Update bei dir landet. Wenn du was auf jeden Fall stabile(re)s suchst, ist das dann die falsche Veranstaltung. Debian und Mint wäre da besser.
Da hast du grundsätzlich recht. Ich verstehe nur nicht, warum man z. B. Octopi mit Shelly als Standard ersetzt hat, obwohl dessen UI noch unausgereift ist. Ist aber auch nicht weiter Schlimm, da man ohne Umstände auf Octopi wechseln kann.
fixedwater schrieb:
Das gibts z.B. auch bei Mint.
Hast du ein Backup-Setup in Mint eingerichtet? Wie sah das grob aus? Konnte auf die schnelle nicht herausfinden, ob Mint da standardmäßig etwas hat, außer dass Timeshift vorinstalliert ist, aber scheinbar vom Nutzer selbst eingerichtet werden muss.
Bei CachyOS gibt es ein geniales Setup direkt ab installation: standardmäßig wird Btrfs und der Bootmanager Limine verwendet und das Tool Snapper vorkonfiguriert, sodass es vor und nach jedem Update einen inkrementellen Snapshot erstellt. Wegen Btrfs merkt man das nicht, so schnell werden die erstellt. Und beim Boot zeigt Limine dann eine Liste aller Snapshots an. Falls der aktuelle nicht funktioniert, nimmt man einfach den nächsten und kann dann über eine GUI die Wiederherstellung einleiten. Der letzte Part ist noch etwas verwirrend aber ich schätze es sehr, dass man für all das keine Dokumentation studieren muss.
fixedwater schrieb:
Eigentlich nicht und wenn doch, kann mensch sie eigentlich immer beheben.
Bei mir war es meistens so, dass nach einem Update die Desktop-Umgebung nicht mehr starten konnte (häufig wegen dem GPU-Treiber). Und die einfache Lösung ist es dann, einen Snapshot wiederherzustellen und auf weitere Updates zu warten, die das Problem beheben. Zumindest klappt das bei Arch-basierten Distros gut. Bei Ubuntu hatte ich immer Angst, auf ein neues großes Release zu updaten, da so oft etwas schief ging oder es mit manuellem Aufwand verbunden war, da z. B. hinzugefügte Software-Repositories nicht mehr kompatibel waren. In der Hinsicht ist Arch einfacher zu handhaben. Was waren deine Erfahrungen mit Updates?
 
192.168.178.1 schrieb:
ob Mint da standardmäßig etwas hat, außer dass Timeshift vorinstalliert ist, aber scheinbar vom Nutzer selbst eingerichtet werden muss.
Du musst Timeshift lediglich starten, die Snapshotfrequenz festlegen und ihm sagen wohin es die Snapshots speichern soll. Danach erledigt Timeshift seinen Job zuverlässig automatisch.
 
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192.168.178.1 schrieb:
häufig wegen dem GPU-Treiber
Ah, wahrscheinlich NVIDIA im System... ja... das ist leider immer wieder der Fall. Arch hier und AMD, keinerlei Probleme, seit Jahren (und ich hab bei Arch mit Gnome 45 angefangen).
192.168.178.1 schrieb:
Ich verstehe nur nicht, warum man z. B. Octopi mit Shelly als Standard ersetzt hat, obwohl dessen UI noch unausgereift ist. Ist aber auch nicht weiter Schlimm, da man ohne Umstände auf Octopi wechseln kann.
Es ist ja nicht "Standard" sondern du kannst ja einfach Octopi weiternutzen - wie du willst. Oder das Terminal. Oder irgendwas anderes...
 
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Ophilon schrieb:
Mit gefüllt jedem Gnome Release nimmt man eine weitere Funktion weg, die man nur durch Addons zurückholen kann. Zuletzt daran glauben musste der Minimieren-Button.
Die sind seit 2011 mit dem Release von Gnome 3 weg. Seither kamen alle 6 Monate eine neue Version. Also dein gefühlt "bei jeder Version" ist was weg macht keinen Sinn.
 
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kim88 schrieb:
Die sind seit 2011 mit dem Release von Gnome 3 weg.
Wobei man das "immer" schon im Tweak Tool (=offizielle Gnome Anwendung für erweiterte Einstellungen) aktivieren konne:
1789834994685.png
 
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Snakeeater schrieb:
Nutzt hier eigentlich jemand Gnome? Falls ja mit welchem Anwendungsfall bzw. Gerät? Ich habe vor vielleicht 10 Jahren Gnome mal ausprobiert und nie wieder angeschaut. Lohnt sich das als XFCE4 Ersatz für Normalo-nutzer?

Also ich habe Gnome auf meinen Desktop Rechner. 32 Kerne, RTX 9070 XT, 64 GB Ram.
Dort mache ich alles und dank einigen Erweiterungen ~15 Stk. ist das mein Traumdesktop.
Gepaart mit einem Atomaren System (Silverblue) hatte ich in den 25 Jahren zuvor noch nie ein besseres System.

Ich habe es aber auch erst seit Ende April 2026. Schauen wir mal wie Fedora 45 und ein Rebase so wird.
 
Ich würde Gnome gerne mögen. Wirklich. Ich finde seine Aufgeräumtheit und das generelle Antlitz eigentlich sehr ansprechend. Es wirkt alles, wie aus einem Guss vom Login Manager angefangen. Das finde ich sehr gelungen.

Und jedes Mal spuckt mir Gnome mit irgendwas in die Suppe, was mich in meiner persönlichen Nutzungsweise einfach nervt. Ich will da jetzt aber nicht im Einzelnen mit dem Finger drauf zeigen, das ist alles schon totdiskutiert.

Für mich ist es am Ende die Wahl, ob ich Form mag und Funktion nachrüsten muss, oder umgekehrt. Und letzteres hat sich in meinem Fall als der gangbarere bzw. reibungslosere Weg herausgestellt.

Trotzdem behalte ich Gnome weiterhin im Auge. Interessant bleibt das Thema nach wie vor für mich.
 
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Grimba schrieb:
Und jedes Mal spuckt mir Gnome mit irgendwas in die Suppe, was mich in meiner persönlichen Nutzungsweise einfach nervt. Ich will da jetzt aber nicht im Einzelnen mit dem Finger drauf zeigen, das ist alles schon totdiskutiert.
Aber genau das würde dein Posting erst interessant und sinnvoll machen.
 
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Wie gesagt, alles totdiskutiert. Da sind Themen bei, welche die üblichen Geister wieder hervorrufen. Das muss nicht sein, ist aber auch letztendlich nicht entscheidend. Entscheidend ist ja nur, dass es mich nervt. Das ist vollständig subjektiv. Das wird mich auch weiter nerven, wenn das irgendjemand irgendwie anders sähe. Und das sei auch jedem von Herzen gegönnt.
 
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