Test Linux (Mesa 26) vs. Windows 11 im Test: Aktuelle Gaming-Benchmarks mit Radeon RX und GeForce RTX

Alles nutzlos solange man es mit einem Satz als Zitat ausdrücken kann/muss:

Solange das Spiel keinen Linux-inkompatiblen Anti-Cheat-Mechanismus aufweist, ließ sich jedes Spiel starten.
 
Nur wenn du solche Spiele spielst und dem bei der Priorität alle anderen Aspekte unterordnest.
 
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sylvio2000 schrieb:
Gerade hier, wo viele technik-affine Menschen unterwegs sind, sollte doch ein Grundverständnis vorhanden sein, warum es so ENORM wichtig ist, nicht von einem riesigen Konzern, mit seinem proprietären Betriebssystem, abhängig zu sein!
Den Satz alleine kann man schon so stehen lassen.

Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es so schön, bei uns Menschen führt das ganze dazu, dass wir uns oftmals versuchen, zu übertreffen, bei Produkten, welche wir im Alltag verwenden, geschieht Entwicklung und Fortschritt durch den Druck, den andere aufbauen.

Jetzt kann man argumentieren, dass es doch bereits macOS dafür gibt, doch wenn wir ehrlich sind, kocht Apple seit Ewigkeiten ein eigenes Süppchen und der Walled Garden ist genau das, nachdem es klingt.

Microsoft übernimmt ja bereits Aspekte aus der Linux-Welt in Windows, aktuell ist der große Aufhänger für viele wohl aber die starke A.I. Integration.
Desktop Linux braucht Windows also nur so "gefährlich" werden, dass Microsoft die eigene Strategie überdenken muss.

Wie stark dies ins Gewicht fällt, bleibt abzuwarten, da sich immer mehr aufs Smartphone/Tablet und in die Cloud verlagert, wir nur noch WebApps oftmals nutzen.
Vielleicht ist dieser Sturm, in dem wir uns befinden, zwischen SteamDeck, A.I. im Betriebssystem und künstliche Hardware-Anforderungen, aber auch genau das, was es für einen Soft-Reboot benötigt.

Sowohl für Windows selbst, aber auch die ganze Industrie.
 
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Ich könnte es umdrehen und sage solange alles was ich brauch zufriedenstellend läuft, ist es egal wenn nicht alles andere auch funktioniert.
Mach ich aber nicht, denn der Zustand ist bisher nicht ganz eingetreten und manche Sachen fehlen mir immer noch ;) Aber es ist ganz klar jammern auf hohem und steigendem Niveau.
Wenn ich mir da das alte KDE 3.5 ansehe und die alten OpenSuse Scheiben die hier irgendwo noch im Regal liegen sind wir doch sehr weit gekommen. Hey es gibt sogar grafische Oberflächen und man muss nicht mehr händisch Wine starten und hoffen das Spiel sieht nicht komplett verkorkst aus.
 
Ich für meinen Teil schiele in Richtung Linux, weil ich eigentlich befürchte, das Windows irgendwann ein Abo-OS wird und darauf habe ich schlichtweg keinen Bock. Auch Cloudpcs und Cloudgaming möchte ich einfach nicht. Ich will mich nicht dauerhaft abhängig von etwas machen, bei dem ich monatlich dafür bezahle.
Netflix, Spotify und Konsorten haben noch ihre Daseinsberechtigung, aber ich hab trotzdem noch eine große Film- und Musiksammlung.

Das Ganze Thema Datenschutz ... ja ist richtig, aber da bin ich allgemein zu desillusioniert und das treibt mich innerlich nicht stark genug zum OS-Wechsel.
Ich bin kein riesen Fan von Windows 11, aber es macht prinzipiell stressfrei seinen Job...und das ist mir im Kern wichtig, weil ich nach der Arbeit einfach nur gerne den PC anschmeiße und biss abschalten will.

Die Fortschritte, die Linux hier macht...sehe ich somit mit viel wohlwollen. Für mich ists im Moment einfach noch nicht soweit, das ich wechseln wöllte, bin aber dankbar für die Vorreiter, die die ganze Vorarbeit machen...da kann ich mich irgendwann mal ins gemachte Linuxnest setzen. Bin halt was das betrifft ein fauler Sack 🤣 Technisch könnte ich mir das sicher mit etwas Aufwand alles schon selber zusammenbasteln und das zum laufen bringen.
 
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Danke für den Test. Ich finds schön, wie Linux vermehrt auch auf Spieleleistung optimiert wird. Was mir halt aber definitiv noch fehlt, ist Adrenaline oder zumindest eine umfangreiche Alternative dafür.

Und auch jedes Feature hat in den Spielen funktioniert. Sei es Raytracing oder Anti-Lag 2, Probleme hat es hier nicht gegeben. Auch das aufzwingen von FSR Upscaling AI per Startbefehl in Steam hat in fast jedem Spiel problemlos funktioniert.
@Wolfgang
  • Lässt sich Raytracing mittlerweile in den meisten Titeln unter Linux ganz normal via Ingame Optionen aktivieren oder sind dazu weitere Schritte nötig?
  • Wie ist das bei Anti-Lag, Frame Gen & co.?
  • Wenn ein Spiel in den Optionen einen Schalter für FSR hat, lässt sich dieser umlegen? Oder ist dazu immer ein entsprechender Startbefehl via Steam nötig? Und greift dann automatisch die neueste im Spiel implementierte Version, oder wie läuft das vom Umschalten von FSR 3.1 auf FSR4 respektive FSR AI?


Meine einzigen Erfahrungen mit Spielen auf Linux basieren bislang auf Zorin OS, welches auf meinem Notebook läuft. Damit kann ich ältere Point & Click Adventures spielen und konnte auch Starcraft starten indem ich battle.net über Steam einbinde (oder alternativ via Lutris).
Seltsamerweise wollte aber z.B. Typing of the Dead Overkill nicht starten, egal mit welchem Proton layer, obwohl es auf ProtonDB als kompatibel gelistet ist.

Das sind dann jeweils die Dinge, die mich noch davon abhalten, auch den Hauptrechner auf Linux umzuziehen.
 
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riloka schrieb:
Wenn ich mir da das alte KDE 3.5 ansehe und die alten OpenSuse Scheiben die hier irgendwo noch im Regal liegen sind wir doch sehr weit gekommen.
War eine wilde Fahrt, seither.

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Wenn man damals noch händisch den dämlichen String in pppoeconf eintragen musste, den man auch bei der DFÜ-Verbindung fürs T-DSL-MODEM eingeben musste, damit man überhaupt online gehen konnte und mit Mühen und Not vielleicht gerade mal so Flash-Container und CS1.6 mit Wine liefen und weiß, wie instabil die NTFS-Treiber damals waren, fallen die Probleme, welche man heute mit Desktop-Linux hat, ungefähr so sehr ins Gewicht, wie unter Windows den Startknopf nach links zu packen.
 
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SavageSkull schrieb:
Kommt halt drauf an, wo der Fokus liegt.
Deswegen hatte ich auch imho geschrieben, trifft halt nicht für jeden zu.
 
Ich nicht, immerhin kann man nun gleichzeitig Telefonieren und Sachen herunterladen und man blockiert nicht für ein Spiele Update die ganze Nacht den Telefonanschluss :D
 
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Return2Burn schrieb:
Die Fortschritte, die Linux hier macht...sehe ich somit mit viel wohlwollen. Für mich ists im Moment einfach noch nicht soweit, das ich wechseln wöllte, bin aber dankbar für die Vorreiter, die die ganze Vorarbeit machen...da kann ich mich irgendwann mal ins gemachte Linuxnest setzen.
Joa, mit der Haltung wirst du nicht der einzige sein. Aber bitte mach dir eines klar: Einen Zustand namens "fertig" wird es hier ziemlich sicher nie geben. Wenn du also tatsächlich rüber schielst, so wäre es zu empfehlen, dir ein präzises K.O.-Kriterium zu setzen, ab dessen Lösung es für dich in Frage kommt. Und das geeigneterweise vielleicht nicht so generisch wählen, wie "alles muss laufen wie unter Windows", weil das nie passieren wird. Idealerweise setzt man sich gleichzeitig ein K.O.-Kriterium auf Windows Seite nach dem Prinzip "ab da bin ich weg".

Zwischendurch hilft es, wenn man wirklich Interesse hat, die Lage selbst im Auge zu behalten und parallel eigene Erfahrungen zu sammeln. Das hilft auch bei der Überwindung der eigenen Bequemlichkeit. Viele, so auch ich, sind darüber letztendlich gewechselt, weil sie Windows irgendwann gar nicht mehr gebootet haben. Das hängt allerdings sehr von den individuellen Anforderungen ab. Aber es ist trotzdem sinnvoll, so zu verfahren, denn das sog. "gemachte Linux-Nest" ist halt nach wie vor Linux und nicht Windows. D.h. es ist anders und man muss bei vielem umdenken, da geht einfach nichts drumrum. So stehst du dann zum Zeitpunkt X nicht völlig unvorbereitet da.
 
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Ich verfolge jeden dieser Artikel in der Hoffnung, dass endlich die bahnbrechende Ankündigung für Linux kommt:

„Alle getesteten Spiele liefen unter Linux ohne Einschränkungen mit gleichen oder besseren FPS.“

Wenn dieser Tag erreicht ist, dann wechsle ich sofort. Und dafür bin ich auch wirklich offen, mir passt der Weg, den MS mit Windows eingeschlagen hat, auch nicht wirklich, aber als User mit Fokus auf Gaming will ich da keinerlei Einschränkungen hinnehmen.
 
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9t3ndo schrieb:
Linux bleibt für mich leider weiterhin völlig unbrauchbar, da ich damit nicht League of Legends spielen kann. Aktuell hat sich da noch BF6 dazu gesellt.

Vor 2 Jahren konntest noch League darauf Spielen und hatte sich iwie smoother angefühlt. Dank Vanguard nun leider nicht mehr aber eh kaum noch Bock auf dieses Game.
 
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Das Windows in Games etwas mehr FPS als Linux hat, gilt nur für aktuelle Hardware. In den meisten Fällen wird jedoch auf älteren Karten gezockt und da ist Linux in den meisten Fällen erheblich(!) schneller. So als ob andere Hardware im Linux Rechner steckt.

 
@Grimba
Seh ich unproblematisch 😅
Das KO-Kriterium ist für mich im "Moment" Windows im Abo oder Cloudpc. Alle Windowsversionen haben nen Supportzeitraum...sprich es ist automatisch Zeit zwischen Verkündung das Abo oder Cloudpc kommen und bis wann man dann auf ein neues Windows-Abo umsteigen müsste.
Da schaue ich mir dann auch erstmal den Shitstorm an und wie der ausgeht.

Ich hab jetzt auch genug Betriebssysteme gesehen. C64/DOS/OS2/Win3.11-W11 + Servervarianten und auch mal OpenSuse oder Mint. Insofern traue ich mir als ITler zu, innerhalb von nem Monat Dualboot aufzusetzen, mir ne Linuxdistri zu installieren, Optimierung und Workarounds im Netz zusammenzusuchen und alles soweit stabil zum laufen zu bringen, das ich da wechseln kann. Im Zweifel mache ich vorher Testläufe in ner Hyper-V oder Virtualbox VM.
Ich bekomm das hin. Da habe ich keinen Zweifel. Hab ich mich beruflich schon über 2 Jahrzehnte jetzt schon in neue Sachen reingefrickelt, von denen ich vorher nur bedingt oder keine Ahnung hatte.

Ich beobachte das hier und lese mit, um die Entwicklung im Blick zu behalten, weil ich Cloudpcs und Windowsabo als logische Schritte in der Weiterentwicklung bei Microsoft sehe und in der IT vieles in den letzten Jahren in die Cloud oder ins Abo geschickt wurde und Linux ist für mich da die realistischste zukünftige Alternative.

Aktuell sehe ich aber keine Notwendigkeit für mich. Da genieß ich lieber mein stressfreies Windows 11 ohne Abstürze, wenn Gefrickel, dann in ner Umgebung in der ich zuhause bin und das bei voller Performance.

Wechseln kann ich immernoch, wenn bei Linux die aktuellen Kinderkrankheiten im Gaming behoben sind und da ist es ja wirklich auf einem guten Weg.

Das Einzige was alternativ wirklich spannend wäre, wäre wenn Linux in 90% aller Fälle beim Gaming schneller wäre...dann würde ich mir das vermutlich eher anschauen.
 
nipponpasi schrieb:
Bei Linux ging es eigentlich von Anfang an um den Desktop. Dafür hatte Torvalds den Kernel ursprünglich entwickelt. (386)
Moment. Torvalds wollte ein Arbeitssystem. Er hat X-Window mal bezeichnet als Fläche zum Draufpacken von vielen xterms.
Im Wesentlichen nutze ich das auch heute noch so. Das ist aber weit entfernt von dem, was der Normalanwender will.
 
Luftgucker schrieb:
Es sind ja trotzdem alles Windows Spiele. Ob jetzt Direct-X oder Proton die ganzen Spielecalls an den Treiber weiterreicht find ich jetzt nicht so aufregend. Spannender wäre eine Maschine mit einer völlig neuen Architektur aber irgendwie scheint das alles in der Sackgasse zu stecken.
Nein das ist ne Henne Ei Frage, erst braucht Linux mehr User bevor Firmen anfangen nativ support zu liefern, mindestens 10% wenn nicht eher sogar 25%.
 
Ich zock ja auch mal ganz gerne. Allerdings ist das fuer mich nicht der Grund GNU/Linux einzusetzen.
Vielmehr das es mein "eigenes Betriebssystem" auf meinem eigenen Rechner ist. Damit kann ich machen was ich will und es weitergeben an wen ich will.

Ob ich da jetzt beim Spielen n paar % weniger als moeglicherweise mit Windows habe. Faellt da nicht ins Gewicht und bekomm ich in der Regel (wenn nicht hier auf CB getestet wird) auch gar nicht mit.
 
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Return2Burn schrieb:
@Grimba
Ich bekomm das hin. Da habe ich keinen Zweifel. Hab ich mich beruflich schon über 2 Jahrzehnte jetzt schon in neue Sachen reingefrickelt, von denen ich vorher nur bedingt oder keine Ahnung hatte.
Die Frage ist eigentlich, warum du das als ITler (bin ich auch) nicht schon viel eher getan hast. Vieles ist so viel einfacher, sobald es unter die Oberfläche geht.. nicht umsonst sind viele Livesysteme fürs Bewegen von Partitionen usw. Mini-Linuxdistros, das sind im Prinzip nur die Bordmittel hübsch verpackt.
 
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