Test Linux (Mesa 26) vs. Windows 11 im Test: Aktuelle Gaming-Benchmarks mit Radeon RX und GeForce RTX

DoedelFIX schrieb:
Eine AMD Radeon 6700 XT bezogen auf das Spiel Black Myth: Wukong sieht auf Linux einwenig besser in der Leistung aus als ein gegenüber Windows 11. Aber absolute Abstriche im Farblichen Bild. Warum sieht alles unter Linux so blass und in eine Art milchig aus? Da macht die Arc ein weit besseres farbenfrohes Bild und hält sich an Windows.

So sieht es auch aus, das AMD in Wukong einige Stellen farblich oder im ganzen Dinge falsch darstellen würde.

Liegt das an AMD HDMI?

Das liegt oft an einer falschen Einstellung der Ausgabe über HDMI. Entweder die Grafikkarteneinstellung ist verkehrt und benutzt kein "Full RGB" bzw. kein "RGB 4:4:4: Pixelformat" und/oder das Monitor/TV Gerät ist falsch eingestellt.

Bei TV Geräten gibts häufig einen "PC-Modus", damit die volle Bandbreite dargestellt wird.
 
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Randnotiz schrieb:
Dennoch muss Dich Linux irgendwie ja reizen, dass Du Dir diese Artikel trotzdem durchliest und Dich an der Diskussion beteiligen willst, sogar sagst, ja also eigentlich halten mich nur zwei Spiele bei Windows.
Ich schau immer mal wieder auf Zorin OS. Mittlerweile bekommt man ja auch mit bisschen gebastel die Affinity V2 Suite zum laufen.
Es ist aber eher das Interesse an "was Neuem" als das mich Windows nerven würde. Ich bin mit Windows zufrieden und hatte auch seit XP keine Probleme mehr mit dem Betriebssystem.
 
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Pizza! schrieb:
Die schlechte Borderlands 4 Performance hab ich auch gehabt, es läuft deutlich unrunder und es hat eine Weile gedauert bis ich alles zum laufen bekommen hab.
Gnarf... den Titel hatte ich letztes Jahr im Herbst angefangen und das Weiterspielen steht bei mir fest auf der Agenda, wenn sich die Coop Runde mal organisiert bekommen würde (wie das halt immer so ist...). Da machst du mir ja Mut. Vielleicht lindert ja 595? Egal, muss halt Technikgerumpel durch Skill ersetzt werden, so wie früher! hust**röchel**stockfuchtel
 
Unterm Strich ist Windows nach wie vor besser.
 
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9t3ndo schrieb:
Es ist aber eher das Interesse an "was Neuem" als das mich Windows nerven würde.
Dann pack es dir doch parallel auf den Rechner und betrachte das als Experimentier- und Spielwiese. Du kannst dabei nur hinzugewinnen.
 
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@Grimba
Aber warum? Es wäre ein Betriebssystem ohne Nutzen für mich, da auch diverse Moddingtools nicht mehr laufen würden.
Mehr wie Speicherplatz verbrauchen würde da nicht bei rum kommen.
 
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9t3ndo schrieb:
Na den Grund hast du doch selbst genannt: Das Interesse nach etwas Neuem. Ich meine du schreibst jetzt schon eine geraume Weile in jede neue Linux News rein, und du gibst ja selber Interesse zu. Der Nutzen ist der Erkenntnisgewinn außerhalb der eigenen Komfortzone, völlig wertungsfrei. Ich meine du kannst auch weiterhin so verfahren wie bisher, aber dann müsstest du dich der Frage "Aber warum?" stellen.
 
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Ich teste gerade Bazzite OS auf der 2ten SSD. Was mich sehr positiv überrascht hat, es lief sofort, ohne einen Treiber zu installieren. Nach 15-20min, hatte ich einen fertig installierten PC und konnte sofort los legen.
Ein paar kleinere Hürden, gab es zwar, aber mit der Zeit, findet man sich gut zurecht.

Bis jetzt, laufen auch alle Spiele und UV der 5070ti funktioniert auch eigenermassen. Es gibt auch für viele Programme/Tools für Linux, die eine ähnliche/gleiche Funktion wie bei Win11 bieten.
 
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9t3ndo schrieb:
Es ist aber eher das Interesse an "was Neuem" als das mich Windows nerven würde.
Da würde ich mir einen alten Laptop oder alten Desktop krallen und einfach aus Spaß an der Freude so damit herum spielen.
Also im Sinne von Linux installieren, etwas damit arbeiten, vielleicht schauen, wie weit es wirklich ohne Terminal geht.
Das spielen im Sinne von Computerspiele kommt da später.

Hab ich ungefähr genauso immer mal wieder in der Nutzung, daher läuft ja bei mir auch openSUSE Tumbleweed (welches genauso rollt, wie Arch) neben TuxedoOS, weil letzteres an sich auch schon sehr gut ist, afaik die 9060XT mit dem 6.17er Kernel aber noch keine volle Unterstützung hatte, dafür jedoch wiVRn für mich funktioniert, welches einfach per Flathub installierbar ist.

Liegt genauso auf einer extern angeschlossenen SSD, wie Windows 11, welches ich ja sogar eher noch nur wegen VR noch da habe.
Kann so immer schauen, was mir gerade mehr liegt und im Zweifel schnell wechseln.

Meine Spiele-SSD ist in btrfs formatiert, so dass diese auch von Windows angesprochen werden könnte, meine Dokumente, Bilder und Musik-Verzeichnisse hab ich im Laufe der letzten anderthalb Wochen, auf einen Wyse-Thinclient ausgelagert, welcher bei mir als 2.NAS und Ersatz für einen älteren Pi zum Einsatz kommt, von wo ich diese Orte per NFS oder Samba einfach lokal einbinden kann.

Wie gesagt, ist Spielerei, erlaubt mir persönlich dafür aber auch einen schnellen Wechsel zwischen Hardware und Betriebssystem.
 
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Kann man bei den Einzelbenchmark-Diagrammen eigentlich die Sortierung ausschalten? Das würde mir persönlich in diesem Kontext die Lesbarkeit erhöhen.
 
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@sylvio2000
Nur Steam hat einen nativen Client der sich direkt ohne Umwege auf Linux nutzen lässt.
Bei Epic und GoG kann man alternativ zu deren Clienten, Heroic Games Launcher nutzen, den es sowohl für Windows, als auch Linux gibt und damit deren Spiele ähnlich komfortabel nutzen, wie bei Steam.
Andere Launcher muß man dann genauso über Wine/Proton zum laufen bringen. Das kann man "von Hand" machen oder weitere Tools wie zb Lutris nutzen, die es einem wieder einfacher machen.

Ich starte zum Beispiel Battle.Net über Lutris. Also Launcher um den Launcher zu starten. Wenn dann Battle.Net läuft, verhält es sich genauso wie unter Windows.

Linux kann NTFS Festplatten lesen. Einstellungen seitens Linux sind dabei eher Umgebungsvariablen, die man nicht in den Spieldateien einstellt. Das könnte also funktionieren. Wie CB das gemacht hat, weiß ich nicht und ich würde es auch für den normalen Usecase nicht empfehlen die Dateien von beiden Betriebssystemen gleichzeitig zu nutzen.
 
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Schöner Test, es wird besser mit Linux, aber stand heute performen unter Windows AMD und Nvidia GPUs im SOLL und zeigen keine Abstürze.

Bei Linux beschränkt man sich praktisch auf AMD und hat trotzdem mit Inkompatibilitäten und Abstürzen zu rechnen.

Also alles wie gehabt. Linux daher keine Option. Zumindest solange man nicht aus absoluter Überzeugung umsteigen möchte und die Nachteile in Kauf nimmt.

Dass die RT Performance unter Linux erst jetzt langsam auf Soll Niveau, zumindest mit AMD kommt, finde ich auch schade. Echtzeit RT gibts seit 2018 in ersten Spielen. Seit 2020 sogar in den Konsolen... Früher hieß es mal 1-2 Jahre sind in der IT astronomische Zeitabstände. Heute kann man schon fast in Jahrzehnten rechnen. Das ist einfach nur enttäuschend.

Was mich vor Linux umso mehr abschreckt ist weniger die Tatsache, dass immer mehr dinge gut funktionieren, was mich am meisten abschreckt ist wie viel Zeit vergehen muss, BIS das passiert.
Das war ja mit HDR, VRR und vielen weiteren Technologien das gleiche. Wo ich bei Windows schon wieder das zweite Display oder die zweite GPU nutze, die das unterstützt kommt bei Linux erstmal langsam der Support reingetröpfelt. Wenn also morgen eine neue Technologie aufschlägt, die ich dann vielleicht nächstes Jahr in einem Produkt nutzen möchte, das ich gekauft habe, muss ich dann wieder 5 Jahre warten, bis es mit Linux läuft?

Das ist für mich mit das Hauptproblem. Es gibt kein kommerzielles interesse, dass Features, die Hersteller oder die Industrie in den Markt bringen auch ab Day 0 sauber unterstützt werden. Gerade als technik begeisterter Nutzer ist das einfach der Abturner Nummer 1. Das ruiniert praktisch das ganze Hobby.
 
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WildRedFlower schrieb:
Das liegt oft an einer falschen Einstellung der Ausgabe über HDMI. Entweder die Grafikkarteneinstellung ist verkehrt und benutzt kein "Full RGB" bzw. kein "RGB 4:4:4: Pixelformat" und/oder das Monitor/TV Gerät ist falsch eingestellt.

Bei TV Geräten gibts häufig einen "PC-Modus", damit die volle Bandbreite dargestellt wird.
Nun, der Monitor ist für zwei PCs eingestellt. In Betracht läuft es unter Windows mit der AMD, aber nicht mit CachyOs und KDE Plasma. Beide OS und im Spiel Farben, spielt aber die Intel Arc mit. Da Wayland auch weitere Farb Einstellungen mitbringt und ich auch schon umgestellt habe, wirkt das ein oder andere nur etwas bei AMD aus und bei Intel richtig etwas, was ich in den letzten zwei Tage wieder mit Linux sehen konnte.

Habe eine Gigabyte 6700 XT Elite 12GB abzugeben.
 
Sehr erfreuliche Nachrichten für Space Marine 2 auf RX7000 mit Mesa 26 und GE-Proton10-32:

Das Spiel lässt sich endlich ohne größere Probleme online mit FSR4 spielen! :D Die Ladezeiten sind normal, es gibt keine Audioaussetzer mehr und ebenso keine krassen Slowdowns mehr.

Im Screenshot ist FSR4 Light mit dem Balanced Preset zu sehen (was immer noch um Welten besser aussieht als FSR3 Nativ). Die Performance ist etwas schlechter als unter Windows, aber der optische Zugewinn enorm.
1773053991768.png
 
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sylvio2000 schrieb:
2. Wie funktioniert der dualboot mit den Installationsdateien der Spiele? Ich müsste die Spiele doch sicherlich alle 2x installieren, oder? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Linux auf die NTFS-Partition zugreift und die Spiele von dort startet? (von den ganzen Konfig-Dateien im Windowssystem ganz zu schweigen)
in der Theorie funktionert das, da Linux NTFS unterstützt. Allerdings sollte man es tunlichst vermeiden, sämtliche Guides und Dokumentation raten davon ab, weil es letzendlich zu Problemen führen kann.

Sauber ist es für jedes OS eine enstprechende Partition vorzuhalten, auch wenn das bedeutet man installiert Spiele doppelt
 
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coxon schrieb:
Sehr erfreuliche Nachrichten für Space Marine 2 auf RX7000 mit Mesa 26 und GE-Proton10-32:

Das Spiel lässt sich endlich ohne größere Probleme online mit FSR4 spielen! :D Die Ladezeiten sind normal, es gibt keine Audioaussetzer mehr und ebenso keine krassen Slowdowns mehr.

Im Screenshot ist FSR4 Light mit dem Balanced Preset zu sehen (was immer noch um Welten besser aussieht als FSR3 Nativ). Die Performance ist etwas schlechter als unter Windows, aber der optische Zugewinn enorm.
Anhang anzeigen 1712088
Warum tut man sich das heute noch an… „juhuu, endlich funktioniert mein Spiel, Linux ist voll gut“
 
Wilfriede schrieb:
Warum tut man sich das heute noch an…
Was ist dein Problem? Was stört dich denn daran, wenn jemand etwas Gutes zu berichten hat? Erklärs mir bitte.
 
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WildRedFlower schrieb:
Sehr schön finde ich die Entwicklung zu sehen, dass die Raytracing Leistung bei AMD Karten spürbar besser geworden ist. Aber es gibt auch noch Luft nach oben für Verbesserungen.
solche fortschritte sind auch eine frage der ressourcen - wenn die gpu hersteller nur ein bruchteil der entwickler-ressourcen bei den linux-treibern und bibliotheken einsetzen im vergleich zu dem was sie für die windows-treiberentwicklung tun, dann sind solche ergebnise seltener und die entwicklung schreitet auch langsam voran....sprich unter linux wäre deutlich mehr drin, wenn hier auch der einsatz höher wäre...

ohne größere unternehmen wie valve oder engagierte opensource-entwickler welche ihre zeit in freie treiber reinstecken, wäre der zustand deutlich schlechter.
 
@Grimba
Ich Spiel Borderlands 4 halt in 4K mit nahezu max. Grafik. und das hab ich unter Linux nicht so gut hinbekommen.
Wenn man High End mit Nvidia zockt ist es leider bei manchen Games noch nicht so toll. Wer geringere Anforderungen hat ist mit Linux ganz gut bedient.
Vielleicht werde ich es in einigen Monaten oder nächstes Jahr wieder probieren.
 
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