Linux Mint oder Ubuntu ?

Lieber nicht, der Support läuft bald aus und ich sehe mich selbst schon nach Alternativen um. :) Du schreibst, dass das Öffnen des Menüs lang dauert und die CPU stark auslastet. Ist das System allgemein lahm oder kannst du die Hänger irgendwie lokalisieren (Menü, Programmstarts, Programmbedienung, Bootzeit, usw.)?

edit: Welchen Desktop verwendest du denn eigentlich unter Mint? Gnome3 oder Mate?
 
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vorher war ja auf dem rechner XP Pro drauf was relativ flüssig lief (wenn man design sowie schnickschnack ausschaltete).
Bei Mint ist selbst das Öffnen des Menü sehr lahm! Bootzeit würde ich mit xp gleichsetzen.
 
theblade: Nun ja, XP ist aus dem Jahre 2001, deswegen ist der Vergleich nicht ganz fair. :) Aber du hast meine Frage nicht wirklich beantwortet. Dass das Menü lahm ist, weiß ich ja schon, wenn das Problem sich aber nur aufs Menü beschränkt, wird sich sicher eine Lösung finden. Die Frage ist also, ob die Benutzung von Programmen auch lahmt. Und siehe auch meine reineditierte Frage nach der Desktop-Umgebung.

ontaiwolf: Lubuntu dürfte schön flüssig laufen, ist aber mit LXDE auch nicht ganz so bequem wie ein Gnome2 oder zumindest XFCE. Ich würde daher erst mal versuchen, eine gefräßigere DE zum flüssigen Arbeiten zu bringen und Lubuntu erst als mal als Plan B zu sehen.
 
ja gut ich hab jetzt kaum programme getestet (die lahme geschwindikeit ansich hat gestern Abend zu später stunde schon gereicht *g*).

Nicht nur das Menü, auch das ganze "arbeiten" ansich ist langsam (zb vom menü aus in die Systemverwaltung reingehen. Dauert geschtätzte -übertriebene- 5sek
 
Dann teste doch mal etwas ausführlicher. Und die Frage nach der Desktop-Umgebung wäre da auch noch. Könnte mir vorstellen, dass das Anzeigen des Menüs (Einblendeeffekt) die CPU-Last verursacht. Kommt aber auf die Desktop-Umgebung an. Sollte sich der Verdacht bestätigen, kann man zu aufwendige Effekte einfach abschalten.
 
Installier mal den proprietären Grafikkartentreiber.
Über "Zusätzliche Treiber" im Menü.
 
Du kannst XP von 2001 aber auch nicht mal mit XP SP3 vergleichen; Damals vor SP1 oder sogar mit SP1a lief XP flüssig auf einem Gerät mit 256 MB RAM; Versuch das jetzt mal mit SP3 + Virenscanner;

Also Mint nutzt ja Gnome 3 nutzt ja 3D GraKa Support von daher kann schon sein, wenn der Treiber nicht so toll ist, das es sehr langsam läuft; Auf meinem Athlon XP 2000+ hat Ubuntu 11.10 die Installation verweigert; Hab aber nicht mehr probiert, außer von Live-CD zu booten;

Tipp 1: Treiber aktuallisieren und schauen ob es nun besser läuft;
Tipp 2: Mate oder Gnome Classic Desktop versuchen benötigt keine 3D Beschleunigung
Tipp 3: Umsteigen auf Xubuntu (bisschen Mac-Like*) oder Lubuntu ** (bisschen Windows Like*)

* Desktop nach dem Start von der Live-CD oder frisch nach der Installation
** Ist noch leichgewichtiger als Xubuntu;
 
Mal was ganz verrücktes: Von Mint UND Ubuntu abrücken und eine Ressourcenschonendere Alternative installieren?

Kann ja eines der vielen Ubuntu-Forks sein ala - wie schon vielmals vorgeschlagen - Lubuntu, Xubuntu oder eines mit einem anderne Windowmanager, respektive Mint mit den jeweiligen DE/WM. Es gibt noch viel Linux hinter dem Tellerrand. Da sowohl Ubuntu als auch Mint in der Default-Konfiguration herausfallen dürften (das sehe ich definitiv so) kannst du auch nach einer anderen Distribution schauen, wirf doch mal einen Blick auf die How Too hier im Linux-Bereich.

Wenn es wirklich nur für Office/Surfen/Email gedacht ist könnte man auch an Debian denken, die wichtigsten Sachen kriegt man auch mit wenig Erfahrung eingerichtet und die Pakete variieren ohnehin nicht, soll heißen die Office/Internet/Email-Lösungen sind eigentlich auch die die man unter Ubuntu/Mint/Windows kriegt.

Ich fürchte für die modernen Desktopenviroments wie Gnome3 oder KDE4 hat der Rechner zu wenig Power. KDE3 findet sich nur noch wenig und Gnome2 wird wohl auch in bälde aus den Repositiories verschwunden sein.

Ein schlankeres Betriebssystem hat weniger Dienste im Hintergrund laufen und setzt auch weniger auf Eye-Candy und ist somit für schwächere Hardware besser geeignet.

Oder bei Windows XP bleiben. Wenn hier schon mit WINE herumgespielt werden soll.

Mach doch bitte noch mal genauere Angaben zum Einsatzgebiet. Welche Programme sollten auf jedenfall benutzbar sein/bleiben? Es gibt Alternativen, in vielen Fällen musst du aber mit abstrichen bzw. mit Andersartigkeit leben, Soll heißen: Es gibt nicht zu jedem Windows-Programm einen dazu passenden Linux-Port.

Ich möchte hier nicht die "Linux ist nichts für dich, vergiss es!"-Argumentationsschiene starten aber ein Wechsel muss gut überlegt sein, vor allem da die Hardware limitiert und die üblichen Verdächtigen, die ich vorschlagen würde für Windows-Umsteiger, wegfallen. Ich z.b. starte Windows gar nicht mehr. Linux hat Windows komplett ersetzt, allerdings muss ich auch Kompromisse eingehen, oftmals viel im Netz und den HowToos stöbern. Und viele Probleme lösen sich erst nach einigen Wochen. Wenn man sich darauf einlassen kann/will muss man nicht zu den "Einsteigerfreundlichen" Distributionen greifen. Sind diese halbwegs vernünftig eingerichtet hat man ein äußerst stabiles System das auf Jahre hin nutzbar bleibt und auch von Leuten genutzt werden kann die sich nicht mit Computern auskennen.

Es geht hier ja denke ich nicht darum das die Leute für die du das machst Admin-Rechte erhalten sollen und Programme Installieren/deinstallieren wollen, falls ja würde ich fast dazu tendieren doch bei Windows zu bleiben.
 
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Lubuntu ist ein sehr leicht gewichtiges Ubuntu, hat aber Chromium als Browser, Sylpheed als Mailclient und Abiword / Gnumeric für Office dabei; Als Laie sollten diese Software für den Office Gebrauch mehr als ausreichen; Der Filemanager PCManFM gefällt mir auch soweit so gut und ist sehr ähnlich zum Windows Explorer; Spartanisch würde ich nicht unbedingt sagen, es ist alles nötige dabei und arbeitet sehr Ressourcen-schonend; Meine Beurteilung findet ihr hier *
 
Oder Linux Mint LXDE ;-)

Achtung bei Linux Mint Debian, es ist laut den Entwicklern nicht ganz so Einsteiger-freundich wie das normale Mint / Ubuntu, weil Debian nicht so viele Konfigurationstools mit der Grundinstallation mitbringt; Auch sind die Software Repositories von Ubuntu nicht kompatibel zu Debian; *Source
 
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