Linux-Umsteiger-Thread

@Habicht ja, ich hab ja oben selbst geschrieben, dass man auch in der Konsole mit dnf die Updates machen kann. Trotzdem finde ich das grafische Tool (nachdem es jetzt bei mir so eingestellt ist, dass die Updates sofort erfolgen) praktisch.

foofoobar schrieb:
Und wie bekommen dann laufende Prozesse eine aktuellere shared Lib?
Indem man sie neu startet (oder rebootet) 😅. Oder man akzeptiert halt, dass sie bis zum Neustart/Reboot noch mit den alten Libs laufen (was meistens ja auch keine Katastrophe ist). Aber ich denken, genau solche Überlegungen sind der Grund, warum in der GUI das so defaultmäßig eingestellt ist, dass die Updates zur Installation nen Reboot erfordern.
 
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CasualP schrieb:
… genau solche Überlegungen sind der Grund, warum in der GUI das so defaultmäßig eingestellt ist, dass die Updates zur Installation nen Reboot erfordern.
wahrscheinlich ist es so - wie bereits erwähnt, ein Neustart schadet ja nicht, ich fahre meine Rechner so ziemlich jeden Abend runter und starte am nächsten morgen neu, das hat ebenfalls noch nie geschadet. ;)
 
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Also ich halte es so, dass ich genau dann neu starte, wenn das System dies nach einer Aktualisierung explizit anfordert. Ansonsten geht der Recher nur in den Ruhezustand und es werden höchstens einzelne Programme neu gestartet, weil für sie Updates gekommen waren.

Das heißt in meinem Fall, dass mein Mint schon mal vier Wochen ohne Neustart durchläuft. Probleme gabs dadurch bisher keine, auch nach 32 Tagen ohne Neustart (der bisher längste Zeitraum) funktionierte alles sauber. Und solange das so ist, werde ich meine Neustartfrequenz auch nicht erhöhen.
 
Ich habe nicht nur eine Methode der Nutzung im Allgemeinen sowie im Zusammenhang mit Updates und deren Wirkungen bei Nicht-/Neustart. Ich hatte schon mal Probleme wahrgenommen.

Die Meldung zum Neustart ist bei mir deaktiviert - vermutlich beim Deaktivieren "Update-Meldung".
Deshalb achte ich selbst ein bisschen mehr darauf, welche Programme ich geöffnet habe & wann ich aktualisiere. "Aktualisieren" unterlasse ich, wenn ich ein größeres Projekt am PC tätige.
 
Wie lange braucht denn bei euch ein reboot oder anders, wo ist das Problem mal eben neuzustarten?
 
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Ich starte nach Systemupdates auch neu. Hab gern alles korrekt und "sauber". Und sei es nur das Gefühl, dass es dann so ist. :)
 
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areiland schrieb:
Ich gehe halt mal ganz stark davon aus, dass Aktualisierungen die keinen Neustart anfordern, auch ohne Neustart direkt wirksam werden können, indem die betreffenden Komponenten nach dem Abschluss automatisch neu gestartet werden, damit die Aktualisierungen auch aktiv sind.
Mit "ps" und "systemctl" kann man nachschauen wann was gestartet wurde.
 
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sedot schrieb:
Wie lange braucht denn bei euch ein reboot
Weiß ich gerade nicht genau - vermutlich so 20 - 30 Sekunden. Also "kein Hit".

sedot schrieb:
wo ist das Problem mal eben neuzustarten?
Z.B.:
  • ... wenn man gerade etwas herunterlädt ... und dann nach Windows starten möchte, weil der Scanner mal wieder unter Linux nicht gut funktioniert
  • ... die ganzen geöffneten Dateien speichern, wieder öffnen & erneut die Fenster arrangieren
  • ... bei Zugriff auf andere Datenplatten, diese mit Passwort wieder mounten & die entsprechenden Pfade (jeden einzeln) suchen
Deshalb überlege ich genau, ob & wann ich das System aktualisiere. Ohne Automatismen geht das ganz gut.
 
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Also Cachy empfiehlt recht häufig den Neustart, und das mache ich in der Regel dann auch. Wenn nicht, gucke ich meistens, wieviele Dienste es neugestartet haben möchte. Ab einer gewissen Menge mache ich dann auch lieber den Reboot, bei wenigen verzichte drauf.
 
Nachvollziehbar, @areiland und @Tanzmusikus – danke.

Mein Desktop bekommt einfach das Upgrade gefolgt von shutdown bzw reboot, regelmäßig nötige Anwendungen starten beim nächsten Neustart einfach wieder.
Zumindest zypper empfiehlt eindeutig reboot bzw. restart der laufenden (aktualisierten) Prozesse – siehe auch Nutzung von ps, wie @foofoobar anmerkt.
 
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