Linux-Umsteiger-Thread

CasualP schrieb:
Hmm, Mint war mir vorher VIEL zu konservativ, aber diese Probleme und die anscheinend doch sehr mangelhafte Qualitätskontrolle bei Updates in Fedora (auch wenn mir klar ist, dass der Fehler im direkt im Kernel ist und nicht von Fedora direkt verursacht wird) gehen mir jetzt auch auf den Wecker.
Fedora ist halt eine QS-Auslagerung für RHEL.

Und schnelle Updates ohne viel QS ist halt gerade total hip. Wird sich sicherlich wieder ändern.
Modeerscheinungen eben.

Und nicht jeder Update erfordert einen Reboot.
 
foofoobar schrieb:
Und nicht jeder Update erfordert einen Reboot.
Ob man die Änderungen direkt oder per Reboot (Windows-like) einspielen will, kann man bei Fedora ja sogar einstellen. "Windows-like" war voreingestellt, aber das war so mit das erste, was ich geändert habe 🙂
 
@CasualP wo kann mann das den einstellen?
 
@WiP3R Du gehst über das Start-Menü in die Systemeinstellungen, wählst dort "Softwareaktualisierungen" aus (fast ganz unten in der Liste) und stellst dort die Einstellung "Systemakutalisierungen anwenden" auf "Sofort" um.
 
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foofoobar schrieb:
Und nicht jeder Update erfordert einen Reboot.
Richtig,. Aber alle Programme, die die upgedateten Dateien benutzen sollten neugestartet werden. Um sicherzustellen das auch geupdatete Version benutzt wird. Der einfachste Weg dies zu erreichen ist ein Reboot.
Bei Windows ist zudem Mandatory Locking üblich . Was dazu führt , das eine gelockte Datei , die upgedated werden soll, erst überschrieben werden kann, wenn das Programm, das den Lock gesetzt hat, diese wieder freigibt
 
@mkossmann Das ist natürlich korrekt. Trotzdem ist mein Workflow eher, dass ich lieber die Updates ohne Reboot einspiele, entweder betroffene Programme neu starte oder eben akzeptiere, dass von diesen erst mal noch die alte Version läuft, und dann reboote, wann ich es möchte. Ich bin froh, dass Linux (bzw. Fedora) mir hier die Wahl lässt. Dieses Updates einspielen beim Herunterfahren oder Neustart finde ich ehrlich gesagt mega nervig (trotz der vor dir genannten Vorteile) und bin froh, dass ich das nicht so machen muss.
 
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mkossmann schrieb:
Richtig,. Aber alle Programme, die die upgedateten Dateien benutzen sollten neugestartet werden. Um sicherzustellen das auch geupdatete Version benutzt wird. Der einfachste Weg dies zu erreichen ist ein Reboot.
Bei Windows ist zudem Mandatory Locking üblich . Was dazu führt , das eine gelockte Datei , die upgedated werden soll, erst überschrieben werden kann, wenn das Programm, das den Lock gesetzt hat, diese wieder freigibt

Macht linux doch, es startet alles neu im laufenden Betrieb.

Der einzige Reboot der notwendig ist, ist ein Kernel Update
 
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CasualP schrieb:
Bei Distris wie Ubuntu, wo die Nvidia-Treiber direkt mitgeliefert werden, sollte man keine Probleme haben. Da sind die Paket-Abhängigkeiten logischerweise so definiert, dass bei jedem Kernel-Update (das über die Distri geschieht) auch das Nvidia-Modul entsprechend mitgeupdated wird.
Bei meinem Testsystem, also der Resterampe, auf der ich Linux Distributionen teste, habe ich eine GTX 1060 verbaut. Die ist im aktuellen Treiberbranch gar nicht drin und benötigt einen "legacy", das wird auch in solchen Distributionen zum Problem. Nvidia ist da wirklich unangenehm.
 
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Derduke schrieb:
Macht linux doch, es startet alles neu im laufenden Betrieb.
Es kommt drauf an. Bei Systemdiensten sorgt normalerweise das Post-Install-Skript dafür, dass der Dienst neugestartet wird. Bei Anwendungsprogrammen wie Firefox passiert das aber nicht. Da bleibt einfach die (nun veraltete) bestehende Version offen. Zumindest bei nem großen Versionssprung merkt Firefox das dann aber beim Öffnen eines neuen Tabs bzw. Fensters, und bittet um Neustart.
 
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@CasualP ja, richtig man braucht aber dafuer kein system reboot. worum es ja ging

edit: Wer sicher gehn will loggt sich einmal aus und wieder ein
 
@CasualP ich fürchte das geht nur unter KDE? Bei mir mit Gnome fehlt der Punkt.
 
@WiP3R Ja, ich hab mich auf KDE bezogen. Bei Gnome weiß ich es nicht. Was aber unabhängig von der Desktop-Umgebung geht, ist, über die Kommandozeile mit dnf die Updates einzuspielen. Das geschieht dann immer direkt und ohne Reboot.
 
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Ich kenne das auch nur so, das ein Kernel-Update einen Reboot erfordert, damit der neue Kernel auch genutzt wird. Ansonsten nicht.
 
@garfield121 Ja, genauso kannte ich es auch von SuSE, Mandrake/Mandriva, Debian und Ubuntu (alles Distries, die ich voher schon mal benutzt habe). Ich war ziemlich überrascht, dass Fedora es anders handhabt.
 
CasualP schrieb:
Ich war ziemlich überrascht, dass Fedora es anders handhabt.
Dass das von Fedora anders gehandhabt wird, wäre mir neu und ist meines Wissens technisch auch nicht möglich - aber gut, ich werde das mal beim nächsten Kernel-Update überprüfen, bis dahin glaube ich aber nicht daran.
 
@Habicht Meine "normale" Programme werden während dem Betrieb upgedatet. System und Browser werden nur bei Neustart upgedatet.
Eingefügtes Bild (8).png
 
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@Habicht Bei Fedora KDE Plasma ist die Standardeinstellung für "Systemaktualisierungen anwenden" auf "Nach dem Neustart" gesetzt. D.h. während des Betriebs werden die Aktualisierungen nicht aufgespielt, sondern erst, wenn neu gebootet wird. Dieses Verhalten war mir von anderen Distributionen gänzlich unbekannt.
 
WiP3R schrieb:
@Habicht Meine "normale" Programme werden während dem Betrieb upgedatet. System und Browser werden nur bei Neustart upgedatet.
Muss am Gnome liegen, unter Plasma reicht es, wenn der Browser neu gestartet wird - das System muss nur bei Kernel-Aktualisierungen neu gestartet werden.

CasualP schrieb:
@Habicht Bei Fedora KDE Plasma ist die Standardeinstellung für "Systemaktualisierungen anwenden" auf "Nach dem Neustart" gesetzt.
ich aktualisiere im Terminal mit
Diff:
dnf upgrade --refresh
und mache nur bei Kernelaktualisierungen einen Neustart - einen Nachteil daran habe ich in den letzten Jahren nicht erkennen können.
D.h. während des Betriebs werden die Aktualisierungen nicht aufgespielt, sondern erst, wenn neu gebootet wird. Dieses Verhalten war mir von anderen Distributionen gänzlich unbekannt.
Ja, kenne ich in der Form bei einer grafischen Aktualisierung auch nur von Fedora - aber kann man so machen, schaden tut so ein gelegentlicher Neustart ja nun mal auch nicht (man könnte das auch mit "DAU-freundlich" umschreiben) → wie erwähnt, man muss das aber nicht grafisch machen. ;)
 
Das darfst du gerne die Prozesse fragen - mir reicht es, wenn es funktioniert.
Ist wie mit der Sonne, es ist mir egal warum die im Osten aufgeht, Hauptsache sie geht auf. ;)
 
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