Krik schrieb:
Ein Rad wird auch seit Jahrtausenden verwendet und für 99% der Fälle ist uns was besseres als das noch nicht unter gekommen.
Man kann daher auch sagen, dass wir mit Maus und Tastatur die optimale Peripherie für unsere alltäglichen Computerarbeiten entwickelt haben.
Mir geht es nicht um das Was, sondern um das Wie - um bei deinem Rad-Beispiel zu bleiben: Das Rad als solches war zu Beginn ja nicht viel mehr als ein hohler Kreis mit ein paar Speichen darin, den man auf ne feste Achse gespannt hat. Was konnte es? Sich drehen.
Ein heutiges Rad kann einen lächerlich geringen Rollwiderstand "produzieren" wie am Zug, ein Fahrzeug per Kette geländegängig machen wie beim Panzer, und einen an der Straße kleben lassen wie beim Rennwagen. Dazu erfüllt es heute deutlich mehr Funktionen als früher, überträgt das Rad doch häufig den Antrieb, ermöglicht Lenkung, und weitere spezialisierte Punkte, wie die Zentrierung von Zügen auf die Schiene.
Wir haben das Rad zwar nicht neu erfunden, aber ein Kutschenrad ist heute ungefähr so nützlich wie die Kutsche selbst.
Krik schrieb:
Innovationsarm finde ich das nicht. Man ist vom Kugelsensor zum optischen Sensor gewechselt. Die Sensoren funktionieren nun auf fast allen Oberflächen, die es gibt. Die Kommunikation
Wie gesagt, wir reden da wohl aneinander vorbei; Ich habe vier Finger und dazu einen opponierbaren Daumen, nichtsdestotrotz teilen sich bis heute drei Knöpfe zwei meiner Finger, weil sich das Layout vor dreißig Jahren etabliert hat.
Insellösungen gibt es natürlich wie Sand am Meer, die aber nichts nützen, wenn es nirgends native Unterstützung gibt und man am Ende fummeln muss.
Krik schrieb:
Das liegt aber an den dort verwendeten Schaltern, die an sich fast kein Feedback aufweisen. Die Vibration hilft hier nach.
Ich meinte es eher wie allgemeines Force-Feedback, nicht als Ersatz für nen Klick.