News Magic Leap One: Entwickler können AR-Brille für 2.295 US-Dollar kaufen

Morvan

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#1
Ab heute lässt sich die Magic Leap One für 2.295 US-Dollar bestellen. Erste Reviews des AR-Headsets zeichnen ein durchwachsenes aber insgesamt eher positives Bild. Gelobt wird die Digital-Lightfield-Technologie und die Vision, die sie erzeugt. Kritisch bleiben das enge Sichtfeld (FoV) und die verfügbare Software.

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#2
Spannend, aber als Ahnungsloser sehe ich jetzt nicht den grossen Unterschied zur Hololens. Und mal schauen ob da wirklich was draus wird. Bei der Hololens ist es ja so, dass sie kaum noch jemanden interessiert, obwohl die Technik funktioniert. Entwicklung auf dem Ding ist zu teuer und keiner nutzt sie im Moment. Ein Teufelskreis eben, nur dass im Gegensatz zu den ersten Smartphones diese Brillen gleich das vier- bis sechs-fache kosten.
 

[wege]mini

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#5
da wette ich dagegen.....

beide hardwarehersteller sitzen in den startlöchern und würden gerne high end gpu´s aus dem labor in 10nm in millionen von stückzahlen bauen und an gamer verkaufen.

die handy hersteller zahlen aber solch irrsinnige summen für die begrenzten fertigungs kapazitäten, dass sie 3k dafür nehmen müssten. also wird es wohl "billig" 10nm bei nvidia und gleich 7nm bei amd, wenn es nicht mehr so viel kostet.

keine software, kein hardwaremarkt und anders rum. die konsolen drücken 2020 mit ca. 10tera rechenleistung in den markt, dann gibt es bei ar und vr nen riesen sprung. bis dahin müssen die entwickler von software fertig sein.

mfg
 
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DonDonat

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#6
Schade, dass die Magic Leap doch so teuer ist...
Jedes mal, wenn davon gesprochen wird, dass VR zu teuer ist, sehe ich die Preise von Holo Lens oder jetzt der Magic Leap und frage mich dann, wieso man dass bei den News zu AR viel seltener liest?

Trotz des immer noch sehr kleinen FOV, würde ich die Magic Leap trotzdem gerne mal testen :)
 

cliscan

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#7
Eine Technologie für die offenbar niemand ein wirklich überzeugendes Anwendungsszenario für den Einstieg in den Massenmarkt kennt wird seit Jahren von immer mehr Herstellern entwickelt und die verlassen sich offenbar alle darauf, dass bald einmal irgendwem eine sinnvolle Nutzung der Technologie einfällt. Das ist Absurd.

Ich persönliche finde schon graphische Oberflächen in den meisten Anwendungsfällen ineffizient und das nicht nur, weil alltägliche Arbeitsvorgänge in diesen Oberflächen unglaublich schlecht/unübersichtlich zu automatisieren sind, sondern bespielsweise auch, weil man bei jeder größeren Oberflächenänderung wieder wie der letzte Anfänger nach altbekannten Funktionen in der Oberfläche suchen muss und so ständig teure Arbeitszeit verschwendet.

Wo ich auf DOS als Kind vor über 30 Jahren einmal Befehle gelernt habe und die bis heute ohne Herumsuchen oder sonstige Verzögerungen benutzen kann, hätte ich, wenn ich noch mit graphischen Oberflächen arbeiten würde, wie ich das in den 90er Jahren etliche Jahre tat, alleine bei Windows in der Zwischenzeit etliche Male diverse Klickwege zu altbekannten Funktionen neu suchen und neu auswendig lernen müssen. Das ist komplett ineffiziente Verschwendung von Lebenszeit zur Erlangung von Wissen, dessen Nutzen mit der nächsten Windows-Version mit veränderter GUI oft schon wieder überholt ist und die AR-Technologie läuft auf dasselbe ineffiziente da graphische Bedienkonzept hinaus.

Wenn das Pferd längst tot ist, sollte man vielleicht irgendwann einmal aufhören es weiter anzutreiben und absteigen bevor es anfängt übel zu riechen. ;-)
 

Elvis

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#8
Klingt jetzt nicht so besonders berauschend. Ich konnte bei uns in der Firma die Holo Lens mal etwas antesten und ja, es war ganz interessant, aber eher ein Ausblick in die noch relativ weit entfernte Zukunft und aufgrund der Qualität und des FOV sehr verbesserungswürdig.
 
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#9
Wo ich auf DOS als Kind vor über 30 Jahren einmal Befehle gelernt habe und die bis heute ohne Herumsuchen oder sonstige Verzögerungen benutzen kann, hätte ich, wenn ich noch mit graphischen Oberflächen arbeiten würde, wie ich das in den 90er Jahren etliche Jahre tat, alleine bei Windows in der Zwischenzeit etliche Male diverse Klickwege zu altbekannten Funktionen neu suchen und neu auswendig lernen müssen. Das ist komplett ineffiziente Verschwendung von Lebenszeit zur Erlangung von Wissen
Hab ich auch, das war dann aber schon an Gemeinsamkeiten. Wie kurzsichtig manche Ansichten sind. Wenn dir ein heutiger Nutzer mit derselben Begründung sagen würde, DOS Befehle sind Schrott, hab als Kind die GUI bedienen gelernt, was für ne Verschwendung wäre es, nun irgendwelche Befehle zu lernen was ich mit zwei Klicks erledigen kann, wie würde deine Antwort lauten? Ich habe eine gewisse Vorstellung, bin aber trotzdem gespannt.
 

SP1D3RM4N

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#10
Wo ich auf DOS als Kind vor über 30 Jahren einmal Befehle gelernt habe und die bis heute ohne Herumsuchen oder sonstige Verzögerungen benutzen kann, hätte ich, wenn ich noch mit graphischen Oberflächen arbeiten würde, wie ich das in den 90er Jahren etliche Jahre tat, alleine bei Windows in der Zwischenzeit etliche Male diverse Klickwege zu altbekannten Funktionen neu suchen und neu auswendig lernen müssen. Das ist komplett ineffiziente Verschwendung von Lebenszeit zur Erlangung von Wissen, dessen Nutzen mit der nächsten Windows-Version mit veränderter GUI oft schon wieder überholt ist und die AR-Technologie läuft auf dasselbe ineffiziente da graphische Bedienkonzept hinaus.

Wenn das Pferd längst tot ist, sollte man vielleicht irgendwann einmal aufhören es weiter anzutreiben und absteigen bevor es anfängt übel zu riechen. ;-)
Ich glaube fast, dass GUI bleiben wird. Sorry :/
 

Blaexe

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#11
@[wege]mini

Es geht nicht um die Rechenleistung. AR ist vor allem was die Optiken, die Kosten, das Design und die Akkulaufzeit angeht noch lange nicht so weit. Das FOV beträgt 40°. Zu wenig. Tracking ist noch nicht optimal. Die Geräte kosten viel (!) zu viel. Und AR ist vom Prinzip her dafür gedacht, die Geräte im Alltag und in der Öffentlichkeit zu tragen. Solche Geräte sollen (und werden) irgendwann das Smartphone ersetzen. Da wird aber noch einige Zeit vergehen. AR ist noch nicht bereit.
 

Smulpa2k

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#12
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#14
Bei dem Blickfeld klingt das nicht ganz zuende gedacht bzw entwickelt. Ist eine zu erwarten, die auch auf ein 100 Grad Blickfeld kommt?

Wenn die Brillen schon leicht, hochauflösend (4-8k) und schnell sind (120+Hz pro Auge) wirds interessant. Aber natürlich für einen erträglichen Preis und keine 2-5k€ ^^.
 

Jesterfox

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#15
Ja, das FoV ist momentan wirklich noch ein Problem der AR Brillen. Aber die Technik an sich ist schon richtig geil. Hatte schon mal das vergnügen eine HoloLens probieren zu können und was damit geht ist schon echt cool.
 
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#16
Zitat von computerbase :
O mein Gott, das ist schon ein krasser Schreibfehler. entweder heißt es versandt (altdeutsch irreguläres Verb, gemäß der zweiten mittelhochdeutschen Lautverschiebung), oder aber ganz banal nach neuer Rechtschreibung versendet - also als reguläres Verb gebeugt. Hier steht aber ein Nomen!
 
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#17
Über 2000€ für 40° FOV? Für so einen Quark lohnt sich das Entwickeln ja gar nicht. Ich stelle mir das Benutzen sehr verkrampft vor, wenn man da nicht am Inhalt vorbeischauen will. Und gerade das Beispiel mit dem virtuellen Monitor passt da so gar nicht. Der wäre ja winzig klein,
 

Jesterfox

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#18
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#19
@Raucherdackel! Die Magic Leap wird eh nicht per Lieferdienst geliefert, soweit ich den Wired-Artikel verstehe bringt ein Kundendienstmitarbeiter von Enjoy, der Firma die Magic Leap dafür engagiert hat, die Magic Leap einfach vorbei und richtet sie dann zusammen mit dem Kunden ein^^
 

M@tze

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#20
Magic Leap liefert in erster Linie die Hardware und verlässt sich darauf, dass Entwickler mit eigenen Ideen die Anwendungsmöglichkeiten schaffen.
Sehe ich das richtig? Sie haben jetzt jahrelang die Hardware entwickelt, wissen aber selbst nicht so genau was sie damit praktisch anstellen sollen? Frei nach dem Motto "Biete Lösung - suche Problem!"?
 
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