Mainboard Wasserschaden

ux21e

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Grüße euch liebe Nerds,

lasst mich mit einer netten Geschichte beginnen, deren Pointe ein funktionsloses Asus UX21e ist.
Meine Freundin schüttete ein Glas Wasser über das Zenbook. Sofort schaltete sich das Notebook ab. Soweit so gut.
Jeder würde es nun auseinanderbauen, lange trocknen und in keinem Fall wieder einschalten.
Weit gefehlt... :lol:
Nach dem Powerschub stürzte das Notebook unwiderruflich ab.
Ich habe das Mainboard nun ausgebaut und einige "oxidierte" stellen auf der Platine gefunden.
Kann man hier noch etwas mit Isopropanol oder sonstigen Lösemitteln erreichen? Oder ist die Platine ein Fall für die Tonne?

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Wollte gerne noch mal einen kompetenten Rat einholen, bevor ich das neue Mainboard im Land der fröhlichen Gesichter bestelle ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Von Präfix Erfahrungsbericht auf ohne Präfix geändert)
Ab in die Tonne damit.
 
Wo ist denn der Erfahrungsbericht?

Jeder würde es nun auseinanderbauen, lange trocknen und in keinem Fall wieder einschalten.Weit gefehlt...


Damit hättet Ihr sinnvollerweise anfangen sollen. Was man da auf den Bildern sieht, das sieht nach einem Totalschaden aus. Aber vermutlich hätte auch das trocknen nichts gebracht. In dem Moment, als das Wasser eindrang und das Notebook im Betrieb war, da war es wohl auch direkt ums Mainboard geschehen.
 
kannst es ja mal versuchen mit Isopropanol wenn schwein hast dann läuft der wieder und wenn nicht hast es wenigstens versucht. Dann hast mehr freude an einem neuen Laptop
 
Nun ja, bekanntlich stirbt die Hoffnung zu Letzt :rolleyes:
War mir eigentlich auch klar, dass hier einige "Kurzschlüsse" stattgefunden haben.

Meine Freundin ist nun um einige Taler ärmer und um Erfahrung reicher. Ein fairer Tausch :D

Danke euch !
 
lass mich raten die dame hats nochmal versucht anzuschalten mit wasser inside ?
 
Das Board ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit reif für das Recycling.

Sicher, ein Versuch mit Isopropanolalkohol kann nicht schaden. Sollte es dann doch wieder erwarten funktionieren, kann man das in der Rubrik 'großes Glück' verbuchen.
 
Jeder würde es nun auseinanderbauen, lange trocknen und in keinem Fall wieder einschalten.
Weit gefehlt...
Nach dem Powerschub stürzte das Notebook unwiderruflich ab.

Powerschub ist hier die Metapher für erneutes Starten des Notebooks :D;)
Und ja, wer den Schaden hat, brauch für den Spott (meinerseits) keine Sorge tragen :rolleyes:


Edit: Ich werde es auf jeden Fall mal versuchen. Wer schon kein Lotto spielt oder an Sportwetten teilnimmt, sollte sein Glück auch mal auf anderen Wegen ausreizen. :D
Ich werde euch Bericht erstatten !
 
Zuletzt bearbeitet:
Wem gehört den das Notebook? Wenn es dir war könnte man eventuell was über die Haftpflicht deiner Freundin (wenn vorhanden) machen (wichtig ich will hier in keinster weise zu Versicherungsbetrug anregen).
 
Klar ist das läuft nicht mehr weil es oxidiert ist, sondern weil es Kurzschlüsse gab. Sind denn im Bereich der Oxidationen Steckkontakte vom RAM oder WLAN oder anderen funktionswichtigen Komponenten? Dann macht es Sinn, weiter Reinigungsversuche zu unternehmen. Ich würde als erstes beim RAM schauen und falls 2 Riegel drin sind einen rausziehen und den verbleibenden mit einem Reinigungpad (vom Klemptner zur Kupferrohrreinigung) reinigen.
Wenn das WLAN-Modul nicht funzt - so what!
 
Auf den ersten Blick sieht der Schaden nicht wirklich schlimm aus. Erst wenn die Flecken braun werden, Bauteile aufplatzen und ganze Leiterbahnen unter Strom ausbrennen, dann ist das Mainboard auch wirklich defekt.

Bei diesem Schaden ist es trotzdem ein Glücksspiel bei der Menge an elektronischen Komponenten, die intern zerstört sein könnten. Unter Umständen ist es nur USB und Audio. Kurze Kurzschlusszeiten können eingie Komponenten gut vertragen, aber wenn der Akku nicht mal schnell wechselbar ist, dann steigt das Risiko für weitreichende Schäden.

Hier müsste aber eine Komplettreinigung auf der betroffenen Seite mit Spezialreiniger, der Oxide und Feuchtigkeit unterwandert. Von Flüssigkeit unterwanderte Bauteile mit Oxidschichten können sonst weiterhin kurzgeschlossen bleiben. Reiner Alkohol wird hier nicht helfen. Problematisch sind auch betroffene BGA IC. Entweder entlöten, was die sichere Lösung ist oder mit gewissen Druck durchwaschen.

Mit der zweiten Inbetriebnahme sehe ich einen Reparaturerfolg eher bei 20% oder drunter liegen.
 
Alle Bemühungen mittels OH-Gruppen blieben vergebens. :rolleyes:
Ab in die Tonne !
 
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