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Mass Effect 3 Thread

Der folgende Link erklärt meiner Meinung nach sehr gut, warum die Fans mit dem Ende unzufireden sind. Nur anklicken, wenn man schon durch ist, oder aber man unempfinldich gegenüber Spoilern ist.
Ist leider in Englisch, aber sollte mit Schulenglisch zu verstehen sein.

Klick


Der Artikel zeigt halt auch nochmal schön, wo das Problem liegt.

Die Flotte der vereinten Galaxis dümpelt jetzt im erdnahen Raum rum. Im Kodex steht, dass man per FTL-Antrieb etwa 12 Lichtjahre am Tag schafft. Ein Reaper ist in der Lage 30Lichtjahre am Tag zu fliegen.
Das klingt jetzt erstmal wahnsinnig schnell, ist es auch, bloß im Maßstab der Galaxis bin ich immer noch teils Jahrhunderte unterwegs, um die jeweilige Heimatwelt zu erreichen. Die Quarianer beispielsweise müssen an das andere Ende der Galaxis. Deren Flotte ist verhungert, bevor sie über in der Nähe ihrer Heimat sind.

Bei den Turianern das Selbe. Ich begehe also, egal wie ich mich entscheide, einen Völkermord an einem Teil meiner Verbündeten.

Die Crew der Normandy strandet auf einem fremden Planeten, die haben sicherlich Notrationen an Bord, die sich auch strecken lassen. Aber keines von den Besatzungsmitgliedern ist ehemaliger Landwirt, aber selbst wenn, Samen um Landwirtschaft zu betreiben hat ein Kriegsschiff sicherlich nicht an Bord. Und ob die lokalen Pflanzen essbar sind, kann man mehr oder weniger nur durch Trial&Error herausfinden...
Dazu kommt, dass auf der Normandy in jedem Fall zu wenig Personen sind, um eine neue Zivilisation zu gründen, das sind einfach zu wenige.
Bevor das allerdings passiert, ist die Crew wahrscheinlich eher verhungert, abgesehen von EDI, der geht vielleicht nur die Energie aus, wenn sie überhaupt noch da ist.

Man könnte sogar argumentieren, dass man durch das Zerstören der Portale einen galaxisweiten Genozid auslöst. Das Portal, welches man in Arrival zerstört, vernichtet schließlich ein ganzes Sonnensystem. Und jetzt zerstört man fröhlich über die ganze Galaxis verteilt die Portale und von irgendwas muss die Ausbreitung der roten, grünen oder blauen "Druck"welle ja initialisiert worden sein.

Bin ich also am Ende der schlimmste Massenmörder der Geschichte? Na Prost Mahlzeit!
 
@DasWams
Kann ich fast zustimmen. Allerdings zur "Explosion" der Portale. The Arrival hat gezeigt was passiert wenn man ein Portal zerstört. ABER man einen verdammt großen Asteroiden darauf zufliegen lassen.

Und jetzt kommt der ausschlaggebende Punkt. Niemand weiß, ob die Portale nicht genau die Möglichkeit bieten wie es am Ende gezeigt wird. Die Energie des Portals wird halt für diese Schockwelle genutzt, aber "transformiert" (keine Ahnung wie man das anders ausdrücken soll). Nehmen wir einfach mal an es WÄRE so. Dann bleibt aber immer noch das von dir angesprochene Problem: Keine Protale mehr!
 
@DasWams sollte das in deinem Spoiler tatsächlich zutreffen teile ich die besorgnis durch aus.

Denn wer will schon als:
Schlimmster massenmörder der Galaxis da stehen?
 
@Darkblade08
Dann haben wir aber immer noch ein "Plothole", denn erklärt wird nirgends, dass die Portale auch ihre Energie anders abgeben können, wenn sie zerstört werden.

Spinnt man den Gedanken mit den explodierenden Portalen weiter, dann kann man fest davon ausgehen, dass die Heimatwelten der Völker zerstört sind. Palaven, Thessia, Sur'kesh, Rannoch und Tuchanka haben ein Portal, genauso wie die Erde.
Das würde bedeuten, dass ich einen "Restart" für eine ganze Galaxie zu verantworten habe, weil ich alle weit entwickelten Völker ausgelöscht habe und eventuell ein paar junge Zivilisationen zurück in die Steinzeit geworfen habe.

Desto länger ich über das Ende nachdenke, desto weniger gefällt es mir. Vom Grundsatz her sind die Ideen gut, aber das Ende ist nicht wirklich ausgearbeitet und das ist gerade für den Abschluss einer Trilogie eine traurige Sache.
Stellt euch vor der Herr der Ringe würde einfach damit enden, dass Frodo Gollum in die Lava schmeißt und danach läuft der Abspann, bzw. danach ist das Buch zu Ende. Klar die Story ist abgeschlossen, aber das wäre auch nciht befriedigend.
Oder das Vader den Imperator in den Kern wirft und dann kommt der Abspann.
Das Ende ist leider einfach, so wie es jetzt ist, nicht zu Ende gedacht.
 
@daswams und andere
Deshalb war die Zerstörung von Reaper "rot", weil man dann Riesengenozid aller Rassen begeht? Also wirklich man kann echt sagen, dass in JEDEM Fall Reaper als Gewinner hervorgehen. Denn in alle Möglichkeiten gibt es keine Rettung für Menschen, Asari usw..
Das ist doch Allerhöchste. Denn es muss eine gute Ende geben, das ist aber hier nicht möglich, da nicht vorgesehen. So ein Schmarrn.
 
Egal welches Ende, die Massenportale explodieren immer. Es ist halt bloß die Frage, ob sie explodieren wie im Arrival-DLC oder aber ob sie die Energie anders abstrahlen und dann einfach auseinanderfallen.

Fallen sie auseinander, dann vergeht man halt "nur" ein Verbrechen an seinen turianischen und quarianischen Verbündeten, weil die so oder so verhungern müssen, da sie mit den organischen Stoffen auf der Erde nichts anfangen können.

Im Roten Ende gäbe es einen Gewinner, nämlich die Spezies, die nach "uns" kommen. Also junge Völker, die sich noch nicht so weit entwickelt haben. Die könnten sich dann ohne Einschränkungen entwickeln, das wäre dann allerdings in jedem Ende so.
Sie würden halt irgendwann vielleicht ein ausgedehntes Trümmerfeld vorfinden, welches die Schlacht gegen die Reaper zurückgelassen hat und wüssten dann, dass andere organische Zivilisationen sich "geopfert" haben, um ihnen ein freies Dasein zu ermöglichen.
 
@DasWams
zum letzten Satz. Stell dir vor du kannst gar nicht anders als Halb Synthetik und halb Mensch, also das was nicht vorkommen sollte, den Zyklus zu initiieren! Somit wäre Shepard also in Konsequenz genau das Ergebnis das die Reaper fürchten würden. Damit hätten die Reaper trotz allem die Organischen vernichtet, dadurch die Synthetischen nicht erst aufkommen lassen und Shepard hat sozusagen genau daraufhin gearbeitet und sich sogar selbst liquidiert.

Das erklärt natürlich die Umstände der anderen Mitglieder nicht näher, ist mir schon klar. Jedoch sollte man sich fragen, ob es das muss?
 
@DasWams
Beim blauen/control Ende fehlt eine wichtige Szene, in der zu sehen ist, wie das Portal komplett zerstört wird. Die gibt es nur bei den anderen beiden Entscheidungen. Stattdessen sieht man aber nur ein paar kleine Teile herausfallen. Dann endet die Szene, noch vor der kompletten Zerstörung des Portals.

Ich glaube nicht, dass die Portale bei jedem Ende unbrauchbar sind. Wieso auch? Weil das Kind das so sagt? Das Kind sagt auch man man würde sterben, wenn man die Reaper vernichtet. Oder es deutet es zumindest an. Es sagt nur, dass man selbst auch zum Teil synthetisch ist, was eben implizieren würde dass man dann auch sterben müsste. Man kann trotzdem überleben. Also ich würd nicht viel drauf geben, wenn es sagt, dass die Portale kaputt sind. Sollte das Ende überhaupt real sein... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, habe mir gerade das Ende angesehen, da fehlt wirklich die Explosion der Portale, die Citadel gibt es in dem Ende ja auch noch.
Könnte man jetzt natürlich wieder als Argument für die "Indoktrinationstheorie" nehmen, aber wer weiß. Für mich ändert es nichts daran, dass Bioware mit dem Ende Mist gebaut hat.
Bleibt aber das Problem erhalten, welches Turianer und Quarianer mit ihrer Nahrung haben und etwas so Kompliziertes wie ein Massenportal lässt sich sicher auch nicht in ein paar Wochen reparieren.

95% des Spiels sind meiner Meinung nach erstklassige UNterhaltung und dann kommen die mit so einem schlecht ausgearbeiteten Ende um die Ecke, das auch noch mächtig viele Logiklücken hat.
Wie kommen zumindest Teile der Crew auf die Normandy? Warum flieht Joker aus der Schlacht? Das muss ja schon geschehen, bevor man seine Entscheidung trifft, aber gerade das widerspricht dem ganzen aufgebauten Beziehungen von Sheppard zu seiner Crew.
Ich hatte immer das gefühl, dass die eher in den Tod gehen würden, als einfach aus der alles entscheidenden Schlacht um die Zukunft allen Leben in der Galaxie abzuhauen.
 
Dass ME3 ein tolles Spiel ist streite ich nicht ab. Ich hatte 99% der Zeit viel Spaß damit. Nur zerstört das Ende in meinen Augen einen Stützpfeiler der ME Serie: den Wiederspielwert.
Allein ME2 habe ich 4-6 mal in verschiedenen Variationen gespielt um möglichst alles zu erleben (Beziehungen, Klassen, Enden, Paragon, Renegade). Dass sich all diese Entscheidungen nicht auf das Ende auswirken ist für mich eine glatte Ohrfeige der Entwickler. Warum sollte ich ME und ME2 noch mal spielen wenn sich nichts wirklich ändert?
Spiele sind ein interaktives Medium und nicht wie Filme, die absolut statisch sind. Entweder die Entwickler machen ein Schlauchspiel a lá CoD oder Half Life und entreißen dem Spieler komplett die Zügel, oder sie gauckeln ihm die Illusion von Entscheidungsfreiheit und Konsequenzen vor. Eine Serie als DAS interaktivste Spiel aller Zeiten aufzubauen und dann alle vorher getroffenen Entscheidungen aus dem Fenster zu werfen ist einfach Inkonsequenz seitens der Entwickler.
Wenn ich von Anfang an weiß "Ist doch egal was ich im Spiel mache.", dann rege ich mich auch nicht über das Ende auf. (Außer es ist wirklich 1A Sch***e). Ich konnte es von Anfang an nicht beeinflussen, genausowenig wie ich auf das Ende von "Der Herr der Ringe" oder die Griechenlandpleite einwirken kann. ME ist aber anders, es soll ein interaktives Universum mit Entscheidungen und Konsequenzen simulieren, dessen Folgen nicht sofort sichtbar sind. Die Spieler wurden ermutigt Entscheidungen zu treffen und dann mit den Konsequenzen umgehen zu können.
Mich hat das Ende der ME Serie an eine Unterrichtsstunde erinnert die sicherlich jeder schon mal erlebt hat: "Der/Die Lehrer/inn fragt die Schüler nach ihrer Meinung, interessiert sich aber für keine außer diejenigen die sich mit der eigenen decken.
Warum überhaupt fragen wenn man am Ende sowieso macht was man will?

Im Übrigen bin ich nicht der Meinung dass ME3 wie ein Disneyfilm enden muss (Böse besigt, Prinz + Prinzessin, Wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute). Shepards Tod hätte ich durchaus akzeptiert... wenn es gut dargestellt wird. In Dragon Age Origins konnte man sich Opfern um den Erzdämon zu besiegen. Nur wurde diese Tat im Gegensatz gebührend gewürdigt. Es gab ein Begräbnis wo man als Held gefeiert wurde, man sah sogar die trauernde Freundin bzw. den Freund und alle seine Begleiter, welche man um sich geschart hatte. Der Held bzw. die Heldin war tot, aber man hatte das Gefühl "Ja, dieses Opfer war es Wert. Ich habe etwas erreicht. Die Welt ist ein besserer Ort.". Zudem konnte man sich opfern, man musste es aber nicht. Man hatte vier Optionen: Sich selbst Opfern, Alistair opfert sich, Loghain opfert sich, man hat Morrigans Angebot angenommen. Nur eine davon endete mit dem Tod des Helden und selbst dieses Ende war, wie schon beschrieben, zumindest für mich, befriedigend. ME3 lässt mir überhaupt keine Wahl, alle Enden scheinen mit dem ungeklärten Tod Shepards zu schließen und bis auf die Farbe der Explosion ändert sich kaum etwas.

ME3 lässt einen sprichwörtlich im Dunkeln allein. Herrscht nun Frieden in der Galaxis? Hält das Bündnis der Völker? Wie geht es weiter ohne die Mass Relais? Was ist mit Shepard? Dafür dass ihre große Liebe gerade gestorben ist sieht Liara aber recht fröhlich aus...

Ich komme zu folgendem Schluss:
Entweder schert sich BioWare nicht sonderlich um seine Fans, man hat das Ende absichtlich offen gelassen um die Serie weiterzuführen, es folgt ein Addon oder DLC oder BioWare sind schlicht die Ideen ausgegangen und musste unter Zeitdruck die Entwicklung abschließen.

Und noch etwas was völlig aus dem nichts kam: Die Beziehung zwischen Garrus und Tali. Ich bin in den Raum gelaufen wo Garrus normalerweise steht und finde ihn mit Tali zusammen. OK, süß. Nur wo kam diese Beziehung her? In ME1 und ME2 gab es kaum Kommunikation zwischen den beiden und es wurde auch nie angedeutet. Wenn Crewmitglieder untereinander Beziehungen haben, dann ist das super, immerhin macht es die Crew "menschlicher". Nur muss so etwas auch erwähnt werden. Aragorn hat Arwen im dritten Buch nicht einfach aus heiterem Himmel geheiratet. Die beiden hatten eine lange Beziehung miteinander, welche im Laufe der Bücher und besonders in den Filmen beschrieben wurde. Hier wirkte die plötzliche Beziehung so spontan wie aus Gilmore Girls oder einer anderen schlechten Teenie Soap. Und ich habe mir die Gespräche mit Tali und Garrus alle angehört und nichts übersprungen. Vielleicht wurde es in einem der Bücher besser erklärt, nur kann man nicht erwarten dass alle Spieler die Bücher lesen um das eigentliche Spiel zu verstehen.

Schmälert das Ende die Erfahrung? Nein, die Spiele sind immer noch 1A und auch ME3 hat mich emotional mitgenommen wie die anderen Teile. Beim Tod eines Begleiters habe ich richtig gespürt "Scheiße, ich heule fast wegen einer fiktiven Figur in einem Spiel!" und einige Dinge wurden teils sehr interessant geklärt.
Auf dem Mond musste man in ME1 eine durchgedrehte KI besiegen. In ME3 stellt sich heraus dass diese KI EDI war... cool.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wäre mit dem Ende schon zufrieden gewesen, wenn es einfach mehr ausgearbeitet gewesen wäre. Aber das war einfach zu wenig um ein richtiges Ende zu sein.
 
@Miniami

Pack mal die Sache mit EDI in einen Spoiler, gibt bestimmt noch Leute, die noch nicht so weit sind.
zu Garrus und Tali.
Ich hatte Garrus bei der Mission dabei, in der man das Geth Schlachtschiff zerstören muss. Ganz am Anfang steht man ja dann mit seinem Squad in der Luftschleuse und Garrus fragt Tali, ob sie nicht bei ihm vorbeikommen möchte, er hätte turianische Schokolade und da das turianische/quarianische Essen so schlecht ist an Bord der Normandy, könnte sie ja mal auf ein Stück Schokolade vorbeikommen.

Es bahnt sich sozusagen im Verlauf des Spiels an.
 
DasWams schrieb:
@Miniami

Pack mal die Sache mit EDI in einen Spoiler, gibt bestimmt noch Leute, die noch nicht so weit sind.
zu Garrus und Tali.
Ich hatte Garrus bei der Mission dabei, in der man das Geth Schlachtschiff zerstören muss. Ganz am Anfang steht man ja dann mit seinem Squad in der Luftschleuse und Garrus fragt Tali, ob sie nicht bei ihm vorbeikommen möchte, er hätte turianische Schokolade und da das turianische/quarianische Essen so schlecht ist an Bord der Normandy, könnte sie ja mal auf ein Stück Schokolade vorbeikommen.

Es bahnt sich sozusagen im Verlauf des Spiels an.

Das stimmt, aber man erfährt nur in einer Mission davon und nur wenn man die richtige Teamkombination dabei hatte. Wer z.B. die Klasse "Soldat" gespielt hat brauchte Garrus eigentlich nie mitzunehmen, da er für mich eher den Infantristen bzw. Sniper gespielt hat. Gegen Ende hatte ich sowieso mein Lieblingsteam und da ich als Engineer gespielt habe, und Tali genau diese Klasse gestellt hat, brauchte ich sie eigentlich nie.

Warum hat BioWare diese Erkenntnis nicht in ein Gespräch auf der Normandy oder der Citadel eingebaut? Hier finden die wirklich guten Gespräche mit den Teammitgliedern statt und hier lernt man sie auch abseits des Schlachtfelds kennen. Hätte Garrus wegen seiner Beziehung ewig rumgedruckst und sich ständig versprochen, dann wäre das super gewesen. Wer als Femshep gespielt hat und eine Romanze mit Garrus hatte weiß wie unsicher er plötzlich wird wenn es um Beziehungen geht. Oder EDI gibt einem den Hinweis, immerhin spioniert die ja alle auf der Normandy aus (sie ist ja schließlich die Normandy).
Stattdessen erfährt man per Zufall davon und es kommt auch später nicht mehr vor (soweit ich weiß).
 
Zuletzt bearbeitet:
Miniami schrieb:
. Shepards Tod hätte ich durchaus akzeptiert... wenn es gut dargestellt wird.


Sag mal, hättest du das nicht in einen Spoiler Tag packen können, aber nein, ihr müßt ja euren Unmut kundtun, egal ob andere Spieler das Ende schon erlebt haben oder nicht...so was von Rücksichtslos, aber irgendwo bin ich ja selber schuld, wenn ich in diesen Thread lese.
 
@Miniami
Was hat DasWams vorgeschlagen? Richtig, Spoiler-Tags nutzen. Und was machst du? Ignorierst das und schreibst munter weiter. Bravo!
 
Na, zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich nur meinte, er solle das mit EDI in den spoiler packen. Aber den Rest hätte er natürlich auch wegpacken können.

@Blueline

Das Ende ist nicht so festgeschrieben, der Weg ist was zählt, glaub mir ;-)
 
Mein Gott, das halbe Internet kennt das Ende bereits. Auf Youtube gibt es schon hunderte von Videos wo das Ende zerrissen wird, von Hitler bis Schwarzenegger.

Außerdem kann man kaum über ME3 diskutieren ohne das Ende nicht zu erwähnen. Erwähnt mal Disneys Bambi und die Diskussion wird automatisch zum Tod der Mutter wechseln... Und jeden zweiten Satz als Spoiler zu kennzeichnen finde ich lästig. Wer ME3 noch nicht durch hat braucht sich auch nicht auf Foren rumzutreiben wo dieses Spiel in allen Details besprochen wird,Die um sich dann über Spoiler zu beschweren.

Fairerweise werde ich aber ein paar Dinge nennen die mir an ME3 gut gefallen haben.

- Die Grafik ist gut und tut ihre Arbeit, aber die Gesichter der Charaktere sind wirklich gut gelungen. Man kann alle Emotionen sofort ablesen ohne dass sie puppenartig wirken (wie in TES IV: Oblivion). Zwar kein Crysis oder LA Noire, aber immer noch super.
- Die Sprecher sind nach wie vor super, allerdings ziehe ich Femshep vor. Jennifer Hale spricht diese Rolle einfach viel überzeugender, bei Mark Meer hatte ich immer das Gefühl dass er gleich Footballergebnisse verkünden würde.
- Der Soundtrack ist einfach genial. Clint Mansell an Bord zu holen war eine großartige Entscheidung und Stücke wie dieses sind einfach nur atemberaubend gut. Guckt mal den Film "Moon", den Soundtrack hat er auch komponiert.
- Das Gameplay ist zwar simpel, macht aber eine Menge Spaß und wenn man das wesentlich flottere Bewegungssystem beherrscht spielt sich ME3 wirklich temporeich.
- Die Begleiter sind nach wie vor interessant und ihnen zuzuhören macht Spaß. Garrus ist nach wie vor der zynische Veteran, Joker der Scherzkeks der Gruppe, Wrex ist herrlich komisch mit seiner direkten und brutal ehrlichen Art, Mordin immer noch verrückt wie eh und je, Tali die Selbstbewusste und doch Unsichere, Legion kühl und absolut rational...
- Die Steuerung ist gut gelungen und spielt sich flott. Ich musste nichts anpassen und nach wenigen Minuten gingen alle Befehle locker von der Hand.
- Die Entscheidungen die man treffen darf sind wirklich gut gemacht und zwingen einen wirklich dazu etwas zu überlegen. Außer man hat viele Paragon/Renegade Punkte, dann kann man kaum etwas falsch machen. Trotzdem, man bekommt die Folgen schnell zu spüren und viele Entscheidungen bringen auch Opfer mit sich. Wen lasse ich sterben? Rette ich Volk X oder sichere ich mir einen vielleicht entscheidenden taktischen Vorteil?
 
Hallo zusammen,

also ich habe ME3 seit ungefähr 4-6 Tagen. Alles in allem hat es mir viel Spass gemacht und ich fand das ganze Ambiente und die Emotionen gut, mal was anderes. Grafikmässig war es zwar nicht so der Brüller aber für ein Rollenspiel recht gut und Grafikfehler oder Bugs traten auch nicht auf. Desweiteren ist alles schön in Szene gesetzt langweile kommt so gut wie nie auf. Also eigentlich ein gutes Gesamtpacket für Rollenspiel und Action Fans. Ich war auch bedacht darauf gemäß des Rollenspiel Parts immer alles richtig zu machen viele zu retten und die Völker zu vereinen. Dachte mir vielleicht das durch eine Große Flotte und viele Verbündete ich am Ende eine Schlacht führen könnte bzw das es Auswirkungen auf das Ende hätte. Habe ME3 dann vorhin auch durchgespielt und ich gehöre auch zu denen die recht entäuscht zum ende hin sind.

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!!! Spoiler. !!! (Ich würd ja gerne diesen Spoiler Befehl nutzen wenn ich wüsste wie xD Daher Achtung ab hier nur weiterlesen wer das Game durchgespielt hat oder Überraschungsparty's nicht leiden kann xD)

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Und zwar baue ich stundenlang enge Beziehungen zu meinen Kameraden auf verknüpfe Freundschaft und Vertrauen zwischen eigentlich verhassten Völkern, vereinige quasi die ganzen verschiedenen Rassen nur damit am Ende ehh alle sterben?. Ich habe das Ende gewählt indem ich wie Anderson in der Vision die Kabel zerschieße und was passiert? Eine Druckwelle vernichtet alle Reaper UND scheinbar auch Menschen auf der Erde bzw. Raumschiffe und alles was so im Radius ist gleichzeitig explodiere ich in der Citadel und wenn das noch nicht reichen würde explodieren alle Tore und somit sind fast alle Tod und am Ende kommt "ja Shepard war eine Legende er hat die Reaper besiegt alle leben in Frieden"???? wer den? die paar Völker die daheim gegammelt haben und dann noch weit genug von nem Tor weg waren? Wieso habe ich eigentlich die 28 Stunden mir den Arsch aufgerissen um alle organischen Lebensformen des Weltalls vor den Reapern zu retten wenn sowieso fast alle sterben???

Und scheinbar hat sich somit meine ganze "guter Ruf" Geschichte überhaupt nicht aufs Ende ausgewirkt, das fing schon an als der Strahl mich trifft mein Team Tod ist ;((( (Garrus und Liara) und viele andere und ich halbtod durch die Gegend wandel, ich hatte dann aber doch Hoffnung als ich mit Anderson(der wie ich hoffte nur leicht durch mich getroffen wurde(weil ich zu dem Zeitpunkt ja kontrolliert wurde)) da rumgechillt habe und dachte ohja jetzt kommt so ein Visier und ich schieß mit einem blauen Strahl alle Reaper kaputt und Anderson und ich sind Helden und meine Crewmitglieder leben teils noch vorallem die mit denen ich eine sehr enge Bindung und je nachdem XXX hatte.

Und dann taucht der Bengel vom Anfang auf macht einen auf Gott und gibt mir die Wahl Tod oder Tod? Gut da gibst noch das Ende wo man die Kontrolle über die Reaper nimmt wie der böse Cerberus Kerl dessen Namen keiner kennt. Aber da gehen wohl auch alle Tore kaputt und Shepard und natürlich auch mein Team...

Das stimmt mich alles sehr unzufrieden ehrlich gesagt und ich habe nicht mal mehr Lust das andere Ende zu testen dadurch habe ich eigentlich auch nicht vor ME3 noch einmal zu spielen obwohl es mir eigentlich bis über die Hälfte mehr als gut gefiel. Anfangs dachte ich auch das es sich noch weiter ziehen würde und ich Stück für Stück alle Sektoren mit Flotten sichern/retten/befreien muss und dann mit dem Tiegel die Riesen Reaper fetzen würde.

Schade eigentlich trotzdem gutes Spiel nur das Ende wird nur den Pessimisten gefallen und die, die die Augen 10 min vor Schluss schließen und sich wie ich das vorstellen "Shepard und Anderson sitzen vor dem Panoramafenster Garrus und Liara tauchen auf schwerstverletzt aber lebendig der Tiegel feuert durch mich alle kaputt(alle Reaper natürlich). Ein Video wie alle sich freuen und feiern(wie in Star Wars Episode 6 nur ohne die Pelzknäuel) und vielleicht noch nach dem Abspann wie Shepard im Krankenhaus ist bzw entlassen wird und alle sich wiedertreffen und Shepard sein Team usw. geehrt werden und quasi alles gut ist. xD Ja ich weiß "Happy End" paar dürfen ja sterben aber alle? och nöö
 
Zuletzt bearbeitet:
Spoileranleitung:

Text[/SPOILER <<< eckige Klammer noch am Ende
Benutzt einfach die Zitatfunktion (Sprechblase) und ersetzt die Worte QUOTE durch SPOILER.
 
Zum Soundtrack...klar ist sicherlich ganz gut, aber mir fehlen die Stücke aus Teil 1 und 2. Irgendwie kommt mir ME3 da vor wie ein ganz anderes Spiel.
 
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