Krazee
Lieutenant
- Registriert
- Juni 2012
- Beiträge
- 543
Heute habe ich gelernt, dass Claude beim US Militär im Einsatz ist. uff.
ChatGPT hab ich erst kürzlich von meinen benutzten Anwendungen gestrichen. Hier und da fand ich es hilfreich, doch streng ich dann lieber mal bei gewissen Sachen - wo ich das auch kann - ^^ meine eigenen grauen Zellen weiterhin an. Ich werde auch nicht jünger.
Macht doch perfekt Sinn. "Verteidigungsministerium" gibt ja sonst die generelle Richtung vor, wie die Narrative gestrickt werden, wenn es zum Militäreinsatz kommt. Es setzt unterbewusst voraus, dass immer ein Defensivfall vorliegen muss. Die Bush Regierung hatte sich endlos darin verstrickt und ich denke Viele hier erinnern sich noch an Michael Moore's Fahrenheit 9/11.
"Verteidigungsministerium" macht die USA Außenpolitik vorhersehbar, berechenbar und schränkt auch diplomatisch/geopolitisch sowie innenpolitisch gegen die Opposition massiv ein.
"Kriegsministerium" ist auf der anderen Seite martialisch und deutet eben auch an, dass Erstschlagkapazität durchaus im Arsenal ist und davor nicht zurückgeschreckt wird. Das gibt jeder Verhandlung deutlich andere Gewichtung.
Auch in Hinblick auf zukünftige US-Alleingänge, wo es eben keine NATO-Abstimmungen mehr zu allem gibt, macht es Sinn. Von der massiven und wichtigen Signalwirkung für die Alliierten mal ganz abgesehen. Die ganze Grönland "Geschichte" wurde eben nicht abgetan. Trump wurde für Voll genommen.
Falls es zu einem Krieg kommt und Trump setzt ja sehr viel auf Frieden, wird das auch in den Nachrichten dann schnell anders klingen, wenn das Ministerium genannt wird.
Drehen kann er sowieso alles irgendwie. Mega wichtig sind, wie es aufgefasst wird, wie es klingt und wie es ausschaut. Das sieht man ja auch gut an Personen, wie dem Minister, oder dem (edit: Chairman der) Joint Chiefs of Staff, der dann auch so aussehen muss, was man sich von der Rolle/dem Amt vorstellt. (look the part)
ChatGPT hab ich erst kürzlich von meinen benutzten Anwendungen gestrichen. Hier und da fand ich es hilfreich, doch streng ich dann lieber mal bei gewissen Sachen - wo ich das auch kann - ^^ meine eigenen grauen Zellen weiterhin an. Ich werde auch nicht jünger.
aid0nex schrieb:Einerseits inszeniert sich Trump als Friedensstifter und andererseits dann dieser neue Name...
Macht doch perfekt Sinn. "Verteidigungsministerium" gibt ja sonst die generelle Richtung vor, wie die Narrative gestrickt werden, wenn es zum Militäreinsatz kommt. Es setzt unterbewusst voraus, dass immer ein Defensivfall vorliegen muss. Die Bush Regierung hatte sich endlos darin verstrickt und ich denke Viele hier erinnern sich noch an Michael Moore's Fahrenheit 9/11.
"Verteidigungsministerium" macht die USA Außenpolitik vorhersehbar, berechenbar und schränkt auch diplomatisch/geopolitisch sowie innenpolitisch gegen die Opposition massiv ein.
"Kriegsministerium" ist auf der anderen Seite martialisch und deutet eben auch an, dass Erstschlagkapazität durchaus im Arsenal ist und davor nicht zurückgeschreckt wird. Das gibt jeder Verhandlung deutlich andere Gewichtung.
Auch in Hinblick auf zukünftige US-Alleingänge, wo es eben keine NATO-Abstimmungen mehr zu allem gibt, macht es Sinn. Von der massiven und wichtigen Signalwirkung für die Alliierten mal ganz abgesehen. Die ganze Grönland "Geschichte" wurde eben nicht abgetan. Trump wurde für Voll genommen.
Falls es zu einem Krieg kommt und Trump setzt ja sehr viel auf Frieden, wird das auch in den Nachrichten dann schnell anders klingen, wenn das Ministerium genannt wird.
Drehen kann er sowieso alles irgendwie. Mega wichtig sind, wie es aufgefasst wird, wie es klingt und wie es ausschaut. Das sieht man ja auch gut an Personen, wie dem Minister, oder dem (edit: Chairman der) Joint Chiefs of Staff, der dann auch so aussehen muss, was man sich von der Rolle/dem Amt vorstellt. (look the part)