Mehrzweck-PC

ph4nt0m

Lieutenant
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Apr. 2004
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985
Hallo,

nachdem mir mein inzwischen deutlich in die Jahre gekommener PC sehr lange Zeit treue Dienste geleistet hat, wird es Zeit für einige neue Komponenten. Neben meinem Gehäuse möchte ich nur die Soundkarte sowie die grüne 1 TB Festplatte behalten.

Der Verwendungszweck hat sich mit der Zeit vom damaligen, reinen Spiele-PC ein wenig verlagert. So soll der Computer z.B. auch in der Lage sein, Video-Filterung mit Avisynth durchzuführen, und sich für wissenschaftliche Anwendungen eignen. Im Rahmen meines Studiums hatte ich z.B. zuletzt mit Algorithmen zu tun, die von CUDA Gebrauch machen. Aus diesem Grund möchte ich mich für eine Nvidia-Karte entscheiden.

Folgende Komponenten habe ich ausgesucht:


Insgesamt macht das ca. 820€. Zuerst hatte ich eine GTX670 eingeplant, aber da ich vorerst meinen 19" Monitor behalten werde und Spiele nicht die Hauptbeschäftigung sind, denke ich inzwischen, dass die GTX660 für mich im Moment sinnvoller ist. Die CUDA-Leistung ist bei den Spieler-Karten natürlich ohnehin nicht berauschend, aber eine Quadro 4000 o.Ä. sitzt nicht drin. Die grundsätzliche Unterstützung von CUDA ist mir erst einmal das Wichtigste.

Ich bin offen für Verbesserungsvorschläge und würde mich über Rückmeldungen freuen. :)

Gruß
ph4nt0m
 
Hallo,
für einen Xeon, der kein bisschen übertaktbar ist, reicht jedes B75 oder H77 Board. Und dann würde auch ein 1230v2 ausreichen, den Aufpreis zum 1240v2 halte ich für zu groß.
Nimmst du jedoch zu deinen Boards einen i7-3770 (ohne K) so könntest du diesen um 400Mhz höher Takten, so dass du mit Turbo über alle Kerne 4,1Ghz gegen 3,6Ghz beim 1240 bzw. 3,5Ghz beim 1230 kommen würdest. Ob du diese Mehrleistung brauchst musst du wissen, bei Anwendungen spürt man sie sicher. Als Board würde ich dann das http://geizhals.at/de/746853 nehmen, andernfalls das http://geizhals.at/de/746893 oder sogar http://geizhals.at/de/759350 je nach Anschlussanspruch.
Als Ram: http://geizhals.at/de/762315
 
Hi,

eine ganz schöne Zusammenstellung hast du da.

Was ich evtl. anders machen würde, wären CPU und Mainboard. Was die Mainboards angeht, so kannst du hier bei einem Xeon E3 problemlos auch zu günstigeren Varianten greifen mit USB3 und SATA 6GB/s. Es muss kein Z77 sein. Auch, wenn man es meinen sollte, aber Z77 ist nicht schneller als etwa H61.^^ Es gibt diverse H77, B75 Boards, die deutlich günstiger sind. Evtl. schaust du hier auch einmal nach einem µ-ATX Board. Dann könntest du dir einen wesentlich kleineren PC zusammenbauen und hast nicht solch ein klobiges Teil in der Ecke stehen. Mögliche Produkte wären hier:

Gigabyte GA-H77M-D3H
Asus P8H77-M

Ähnliches gilt für den Prozessor. Dieser kostet 27 Euro mehr als der 1230er, hat aber nur 100MHz mehr. In meinen Augen kannst du dir den Aufpreis sparen. Die 100 MHz machen definitiv nicht den Unterschied.^^ 1/10 des Kaufpreises an Aufpreis für 100MHz wären mir persönlich zu viel, auch, wenn es natürlich nicht allzu viel Geld ist. Aber warum mehr ausgeben, wenn es nicht nötig ist?

Mit Mainboard und CPU könntest du hier glatt mal ~ 75 Euro sparen. Das wäre schon ein neuer Monitor, eine größere SSD, bessere Grafikkarte usw. Und ich habe bewusst solche Sachen gewählt, bei denen du keine Leistungsunterschiede spüren wirst! Es ist also nicht so, dass du hier auf Qualität oder viel Leistung verzichten müsstest, mal abgesehen von den 100 MHz.^^

EDIT: Ja, bin ich wohl nicht alleine mit meiner Meinung.^^
 
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Vielen Dank für eure Antworten. Mein LianLi-Gehäuse möchte ich allerdings schon gerne weiter verwenden. Und ein µATX-Board sähe darin irgendwie verloren aus. ;) Dass ein H77 gleichwertig ist, solange nicht übertaktet wird, war mir sogar bekannt. Allerdings möchte ich gerne einen eSATA-Anschluss haben und den gibt's (außer bei Intel) nur bei den Z77-Boards (außer natürlich über eine Slot-Blende).

Den Xeon habe ich bewusst gewählt, weil ich auf den integrierten Grafikchip verzichten kann. Ist der Stromverbrauch zwischen Xeon E3-1240V2 und Core i7-3770 denn identisch, wenn ich die Grafik nicht verwende?

Zum Thema Übertakten habe ich mir keine großen Gedanken gemacht. Ehrlich gesagt bin ich seit einiger Zeit aus der Materie raus und kann nicht genau einschätzen, wie groß der Aufwand ist. Bei meinem Athlon64 war es damals so, dass man auf die Stromsparmechanismen (Cool'n'Quiet) verzichten musste, wenn der Takt verändert wurde. Wäre das Übertakten eines Core i7-3770 unter Verwendung des Boxed-Kühlers überhaupt sinnvoll? Bietet der Core i7-3770 in dieser Hinsicht wirklich mehr Möglichkeiten als der entsprechende Xeon? Ich dachte, dass man dazu am besten den Core i7-3770K wählt.
 
Heute erhöht man im Bios einfach den Multiplikator des Turbos und ist fertig. Beim i7-3770 geht das bis 41(4,1Ghz) für alle Kerne, beim i7-3770K theoretisch bis 63, praktisch aber nur so bis 4,7Ghz, dann jedoch mit höherem Verbrauch. Man muss auf nichts verzichten und der Verbrauch geht bei 4,1Ghz auch nicht hoch. Die deaktivierte igpu spart messbar kaum Strom, auf der Jahresrechnung wirst du es sicher nicht bemerken.
Und der esata... gut, die von mir genannten Boards haben das nicht, aber ist der dir so viel mehr wert? Via Slotblech ist ja recht einfach. Falls du es direkt am Board willst würde ich das von dir genannte Asus nehmen.

http://www.overclockers.at/articles/ivy-bridge-the-overclocking-guide als Lektüre zum OC.
 
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Danke für den Link, die Grundlagen habe ich jetzt verstanden. Die Entscheidung zwischen Xeon und i7 muss ich mir am Wochenende noch einmal genau durch den Kopf gehen lassen. Unabhängig davon werde ich aber beim Mainboard lieber eines mit Z77 in der Preisklasse zwischen 120 und 130 € nehmen. Bei den günstigeren Boards sagt mir einfach die Ausstattung und das Layout nicht so zu. :rolleyes: Nur welches der beiden genannten (Gigabyte GA-Z77X-UD3H und ASUS P8Z77-V LE Plus) weiß ich noch nicht genau. Ich tendiere zum Gigabyte, konnte aber zu beiden nichts Negatives finden. Was findest du an dem Asus besser, Na-Krul?

Danke auch für den Tipp mit dem RAM, ich dachte, dass Riegel mit 8GB unverhältnismäßig teuer gegenüber solchen mit 4GB wären, aber das stimmt ja gar nicht. Machen die etwas höheren Latenzen des http://geizhals.at/de/762315 wirklich keinen spürbaren Unterschied zu CL9?

Was gibt es denn zu dem restlichen System zu sagen? Die Grafikkarte und das Netzteil sollten möglichst leise sein und letzteres über ein Kabelmanagement verfügen. Mit der SSD kann ich wohl nichts falsch machen. Die Größe müsste für eine Systemplatte ausreichen, momentan komme ich mit meiner 74GB (allerdings unter XP) auch gut zurecht.
 
Die Grafikkarte ist sehr leise und von der Leistung sicherlich ausreichend:
http://www.techpowerup.com/reviews/ASUS/GeForce_GTX_660_Direct_Cu_II/26.html
Das Netzteil über jeden Zweifel erhaben, auch wenn ich meist das 450 ohne Kabelmanagment nehme und die überzähligen Kabel mit Kabelbindern ordentlich "aufräume".
Zum Thema Ram gibt es hier einen guten Test:
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/welchen-ram-fuer-intel-ivy-bridge-test.1759/seite-3
Ob Xeon oder i7 wäre für mich in diesem Fall schnell entschieden, besonders bei dem Mainboard das du gewählt hast. Das Gigabyte ist besser ausgestattet, wenn ich mir das mal ganz genau anschaue. Asus verbaue ich meistens, war daher mein 1. Impuls. Aber eigentlich wäre wohl das Gigabyte die bessere Wahl. :)
Ja, und die Samsung 830 ist natürlich auch alt bewährt. Bei mir fliegt immer alles auf die SSD, daher würde ich die 256er nehmen, ist auch nicht mehr so viel teurer, aber das hängt sehr vom Nutzerverhalten ab. Gestern gab es die 256er Crucial m4 für 130€ bei Mediamarkt, falls eurer die noch hat wäre das meine 1. Wahl: nicht spürbar langsamer aber vom Preis her unschlagbar.
 
dort macht einer genau das was du machst vom anwendungsberreich der graka: https://www.computerbase.de/forum/threads/gaming-pc-1000eur-auswahl-ok.1147987/

es kommt auf anzahl stream prozessoren x takt u. vram an.da die prozessoren vom takt an der gpu hängen,könnteste mit oc noch minmal was rausholen,wenn das was für dich ist.

man beachte die flops:
https://www.computerbase.de/artikel/grafikkarten/nvidia-geforce-gtx-660-test.1877/
https://www.computerbase.de/artikel/grafikkarten/nvidia-geforce-gtx-670-test.1770/

die 660ti hat die selbe anzahl an prozessoren wie die 670.deshalb würde ich eher bei board u. prozessor sparen,damit du ne 660ti 3gb o. 670 4gb rein bekommst:
http://geizhals.at/de/846254
http://geizhals.at/de/846250

quadrotreiber kann man mit ner inf auch mit geforce karten betreiben.

wenn deine hd`s hotplug haben geht auch der usb3 adapter super an 2,5" u. 3,5":http://geizhals.at/de/836454
 
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