Keylan
Lt. Commander
- Registriert
- Apr. 2012
- Beiträge
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Ist toll wie hier einige mit ihrer Krankheitstags-Statistik meinen prahlen zu können. Erst recht, wenn man, nachdem man klargestellt hat, dass man nicht betroffen ist draufhaut auf all die Blaumacher. Empathie für wirklich Kranke welche ohnehin schon in einer besonders schwachen Position sind und hier noch weiter gegängelt werden? Nahh, die gibt es gar nicht. Alles Simulanten!
Aber wer profitiert eigentlich von der vorgeschlagenen Regelung?
Die Politiker? Eher nicht von der Regelung selbst, wenn überhaupt von der öffentlichen Einschätzung dieser.
Die Arbeitgeber? Auch nicht. Die Regelung selbst ändert nichts relevantes für den Arbeitgeber. Lediglich der erhoffte psychologische Abschreckungseffekt steht hier im Interesse. Dieser Effekt ist aber höchst fraglich.
Die Arbeitnehmer? Ganz sicher nicht, sich nach der Regelung zu verhalten steht ja bereits jedem offen, es ist ja nur eine Verschärfung der Vorgaben welche die persönlichen Optionen weiter einschränkt.
Die Ärzte? Hmmm so Skurril das hier erscheint, aber in jedem anderen Kontext wären sie die Profiteure. Ihre Kundschaft muss häufiger erscheinen. Mehr Patienten mehr Sitzungen mehr "Umsatz".
Nur das so etwas im Gensundheitssystem eben etwas anders ist, als in rein wirtschaftlich orientierte Feldern.
Hier herrscht ohnehin schon das Problem, dass das Angebot nicht ausreicht um die Nachfrage zu bedienen. Und in einer Branche in der ein Humanistisches Weltbild zum Glück noch echte Relevanz hat ist es nicht das Ziel diese Angebot Nachfrage Ungleichheit über eine Preiserhöhung zu steuern.
Aber mal angenommen die Ärzte seihen die Profiteure, was sagen diese denn zu der Regelung.
Das sagt die übliche Suchmaschine zumindest zu mir:
Prompt:
Ach so, wenn diese Simulanten wirklich das Problem sind, wäre die erste wichtige Maßnahme nicht, jeden als Simulanten zu verdächtigen, sondern Methoden einzuführen mit denen man solche Simulanten identifizieren und deren Anteil messen kann.
Probleme löst man nicht indem man wild fixe Ideen ausprobiert, sondern indem man erstmal analysiert was den die Ursachen sind.
Aber wer profitiert eigentlich von der vorgeschlagenen Regelung?
Die Politiker? Eher nicht von der Regelung selbst, wenn überhaupt von der öffentlichen Einschätzung dieser.
Die Arbeitgeber? Auch nicht. Die Regelung selbst ändert nichts relevantes für den Arbeitgeber. Lediglich der erhoffte psychologische Abschreckungseffekt steht hier im Interesse. Dieser Effekt ist aber höchst fraglich.
Die Arbeitnehmer? Ganz sicher nicht, sich nach der Regelung zu verhalten steht ja bereits jedem offen, es ist ja nur eine Verschärfung der Vorgaben welche die persönlichen Optionen weiter einschränkt.
Die Ärzte? Hmmm so Skurril das hier erscheint, aber in jedem anderen Kontext wären sie die Profiteure. Ihre Kundschaft muss häufiger erscheinen. Mehr Patienten mehr Sitzungen mehr "Umsatz".
Nur das so etwas im Gensundheitssystem eben etwas anders ist, als in rein wirtschaftlich orientierte Feldern.
Hier herrscht ohnehin schon das Problem, dass das Angebot nicht ausreicht um die Nachfrage zu bedienen. Und in einer Branche in der ein Humanistisches Weltbild zum Glück noch echte Relevanz hat ist es nicht das Ziel diese Angebot Nachfrage Ungleichheit über eine Preiserhöhung zu steuern.
Aber mal angenommen die Ärzte seihen die Profiteure, was sagen diese denn zu der Regelung.
Das sagt die übliche Suchmaschine zumindest zu mir:
Prompt:
Antwort:Was sagen Ärzteverbände über Krankheitmeldungen und Blau machen in Deutschland?
Ärzteverbände in Deutschland weisen den Vorwurf der „Blaumacherei“ als Generalverdacht gegen Arbeitnehmer zurück. Die hohen Krankenzahlen seien laut Hausärzten und der Bundesärztekammer vor allem auf bessere digitale Erfassung, psychische Belastungen und Arbeitsstress zurückzuführen. Scharfe Kritik gibt es an den politischen Plänen, das Attest ab dem ersten Tag einzuführen. [1, 2]
Hier ist die Haltung der Ärzteverbände auf einen Blick:
- Keine Bestätigung für massenhaftes Blaumachen: Ärztepräsident Klaus Reinhardt betont, dass der hohe Krankenstand keine Frage mangelnder Arbeitsmoral ist, sondern an einer Zunahme echter Belastungen und Infektionen liegt. [1, 2]
- Kritik an Attestpflicht ab Tag 1: Die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und die Pflicht zum Attest ab dem ersten Tag sorgen für Empörung. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Hausärzteverbände werten dies als „Grenzt an Irrsinn“ und reine Symbolpolitik. [1, 2]
- Überlastung der Praxen: Ärzte warnen, dass Millionen Arbeitnehmer mit leichten Erkältungen oder Magen-Darm-Infekten in die Wartezimmer gedrängt werden. Dies gehe zulasten von Patienten, die wirklich medizinische Hilfe benötigen, und verschlechtere den Infektionsschutz. [1, 2]
- Forderung nach Vertrauen: Verbände fordern, dass Vertrauen in die Patienten und die behandelnden Ärzte gesetzt werden müsse, anstatt Bürokratie aufzubauen. [1, 2]
Ergänzung ()
Ach so, wenn diese Simulanten wirklich das Problem sind, wäre die erste wichtige Maßnahme nicht, jeden als Simulanten zu verdächtigen, sondern Methoden einzuführen mit denen man solche Simulanten identifizieren und deren Anteil messen kann.
Probleme löst man nicht indem man wild fixe Ideen ausprobiert, sondern indem man erstmal analysiert was den die Ursachen sind.
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