News Meinungsumfrage: Videospiele machen Spaß, Medienkompetenz fördern sie nicht

Norman_W

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#1

Hellblazer

Lt. Commander
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#2
Na, wenn man mal so schaut, was viele Jugendliche heute unter "soziale Kontakte" verstehen, muss man das gar nicht mal so negativ sehen :D
Per Voice Chat beim Spielen kann man allerdings auch sozialen Kontakt haben, aber das Wissen die "Älteren" ja nicht.
 

Der2er

Lieutenant
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#3
Ich spiele gerne Videospiele.
Gelegentlich Online mit anderen, meist aber offline.

Das man bei Cooperativen Multiplayer Spielen (also z.B. Teams in Shootern oder Strategiespielen) soziale Kontakte knüpfen und pflegen kann, würde ich unterschreiben.
Diese würde ich aber nicht mit Treffen zum Sport, Kino oder Bierchen gleichsetzten.

Also wenn Ältere besorgt sind, wenn ihre Verwandten/Bekannten nur am Bildschirm hocken, kann ich das verstehen.
Solange aber neben dem Spielen an PC oder Konsole noch gelegentlich direkter Kontakt stattfindet, sehe ich aber auch keine Probleme...
 
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#4
So richtig schlimm wird es wenn die Leute die noch nie ein Game gespielt haben sie hätten Ahnung und finden, das jeder der diese Spiel spielt ein Amokläufer ist mit psychischen Problemen. Wollte vor kurzen ein Mann älterer Generation so ein Gespräch mit mir anfangen. Mein einziger Satz war dazu nur: Gespräch beendet. Keiner hat das Recht über Sachen zu diskutieren wo noch nie AUSFÜHRLICH ausprobiert worden ist.
Und bin gegangen.

Aber das für mich am schlimmsten ist wenn die anderen Medien völlig aus dem Kontext geschmissen Szenen, Bilder, usw. zeigen und behaupten wie gewalttätig oder grausam doch Games wären. Da kommt mir das kotzen.
Wenn ich Nicht weiß was Star wars ist und man zeigt mir von Episode 4 nur die letzten 10-15 Minuten könnte man meinen das die Rebellen die bösen und das Imperium die guten sind. Auch aus dem Kontext gerissen und der Unwissende hat jetzt schon eine komplett falsche Meinung davon.
 
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Wolfsrabe

Gast
#5
Plumpe Gut-Böse-Zeichnungen in Filmen und Spielen wirken wesentlich schlimmer auf den Menschen, wie ich finde. Das beherrschen die Amerikaner besonders gut und von dorther kommt ja auch dieses ganze undifferenzierte Zeug. Das genau aber wird nicht kritisiert oder zensiert. In dem Fall kann es auch gar keine Medienkompetenz fördern. Soll es ja auch nicht. Es soll einfach nur der Unterhaltung dienen.
 
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#7
naja welche Medienkompetenz den bei den Jüngeren? 80% sind doch zu dumm bei Google überhaupt etwas zu finden! Sry Medienkompetenz ist mehr als youtube und Fratzenbuch ;p
 

R4sh

Commander
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#8
haha das ist echt war ^^
 

estros

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#9
Spiele sind für mich wie Filme. Unterhaltungsmedium, das Spaß macht. Mal nur 30 Minuten, mal 2 Stunden wenn am Wochenende nichts anliegt.
Natürlich lernt man da Geschicklichkeit wie du auch bei Filmen was lernst. Aber mal ehrlich, eher in der homöopathischen Dosis. Das ist eher ne faule Ausrede, um weiter zu spielen.^^
 
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#10
Was haben Spiele mit Medienkompetenz zu tun? Sie fördern die Hand-Augen Koordination und ggf. die Relexe, aber das wars auch schon. Manche regen vielleicht noch das Denkvermögen an. Viele Games verdummen aber auch einfach nur, insbesondere WoW und Konsorten...
 
M

Moon_Knight

Gast
#11
Ach, das gibt es doch in jeder Generation. Ab einem gewissen Alter verliert man einfach den Anschluss an das Gewusel der Jugend. Die eigene Wahrnehmung wird immer eingeengter und man vergleicht nur noch mit seinen "goldenen Zeiten" ("Wir waren ja in dem Alter ganz anders...").
Ob es die "Negermusik" war, die die Jugend gefährdet:

Noch in den 1950er Jahren wurde vor allem von Kirchen, Schulbehörden und Politikern vor der „obszönen Negermusik“ gewarnt, als der Rock ’n’ Roll vor allem in der Jugend Popularität erlangte.[8] Bei dieser auch noch bis in die 1960er Jahre fortdauernden Verwendung des abwertenden Begriffs, der nun auf die zeitgenössische Rockmusik bezogen wurde, kamen nicht nur beibehaltene rassistische Ressentiments, sondern in der „aggressiven Abwehr der neuen Jugendkultur“ auch der zeitgenössische Generationenkonflikt zum Vorschein
, die Hippie-Bewegung, der Bikini... nie hat die ältere Bevölkerung verstanden, was die junge Generation veranstaltet.
In unserer Zeit sind es Videospiele, in der nächsten Eyeballbrandings oder ähnlich.
Das wird sich doch nie ändern, denn das liegt in unserer Natur.
 

Herdware

Fleet Admiral
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#12
Ich hab durch Computerspiele damals Englisch gelernt. Immer schön das Langenscheidt auf dem Schreibtisch beim Ultima-Spielen.:)
(Der Englischlehrer an der Schule war eine Katastrophe und ich hab bei dem nur Fünfen und Sechsen geschrieben. Motivation war gleich Null.)

Ansonsten waren Computerspiele halt auch etwas, was man mit seinen Freunden gespielt hat. Warum das Kontakte verhindern soll, verstehe ich nicht. Ist vielleicht einfach nicht die Art gemeinsamer Zeitvertreib, für die >65-Jährige sich begeistern können. Aber wohl auch nur, weil sie es einfach nicht besser wissen.
 
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#13
Nicht Computerspiele beeinflussen die Kommunikationsfähigkeit der Gesellschaft.

Mentalität, Leistungsdruck, Zeitmangel, einseitige ( wirtschaftl. interessengebundene ) Werbung und Informationsweitergabe (ebenfalls je nach Interesse des jeweiligen Mediums, z.B. Verbreitung von Risikobewusstsein, (german) Angst) :

Das beeinflusst u.a. die Gesellschaft. Isolation, Fernsehen oder die Boulevardpresse, und die davon beeinflussten Mitmenschen- sind z.B. viel gefährdender für einen Heranwachsenden als ein ehrliches Spiel.

Sinnarme Umfrage ! Aber passt ja zur allegemeinen Medienlandschaft.

Wer viel im europäischen Ausland mit breiten Schichten der dortigen Bevölkerung kommuniziert, merkt erst mal wie gesellschaftlich anders ( milde formuliert) die Deutschen sind.

Glück hat der, der auch über den Tellerrand sehen kann, wie auch in allen anderen Lebensbereichen.
 
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#14
...Diese würde ich aber nicht mit Treffen zum Sport, Kino oder Bierchen gleichsetzten....
Ich auch nicht, würde aber auch Kino nicht mit Sport, bzw. Bierchen ... gleich setzen. Ich würde es als weitere Kategorie der Freizeitbeschäftigung sehen. Davon abgesehen gibt es meines Wissens nach auch nur die "sinnvolle" Möglichkeit Sport+Bier, Kino+Bier oder Spiele+Bier zu kombinieren, wobei ich den Alkoholgenuss hier als bedenklich einstufen würde. XD


So richtig schlimm wird es wenn die Leute die noch nie ein Game gespielt haben sie hätten Ahnung und finden, das jeder der diese Spiel spielt ein Amokläufer ist mit psychischen Problemen. Wollte vor kurzen ein Mann älterer Generation so ein Gespräch mit mir anfangen. Mein einziger Satz war dazu nur: Gespräch beendet. Keiner hat das Recht über Sachen zu diskutieren wo noch nie AUSFÜHRLICH ausprobiert worden ist.
Und bin gegangen. ...
Das ist leider fast immer so. Kurzfristige Scheinkausalitäten werden zur sozialen Wirklichkeit in den Köpfen der Menschen, bevor es passende und objektive Studien dazu gibt. (Meinungsumfragen unterstützen das noch, weil sich Menschen an Anderen orientieren!)



... Aber das für mich am schlimmsten ist wenn die anderen Medien völlig aus dem Kontext geschmissen Szenen, Bilder, usw. zeigen und behaupten wie gewalttätig oder grausam doch Games wären. Da kommt mir das kotzen.
Wenn ich Nicht weiß was Star wars ist und man zeigt mir von Episode 4 nur die letzten 10-15 Minuten könnte man meinen das die Rebellen die bösen und das Imperium die guten sind. Auch aus dem Kontext gerissen und der Unwissende hat jetzt schon eine komplett falsche Meinung davon.
Die Stütze das auch. ^^


Der Sinn dieser Umfrage erschließt sich mir nicht wirklich.
Sie spiegelt auch nur die Meinung in den Köpfen der Menschen wieder. Daraus kannst du bestenfalls ziehen, wie die Menschen von anderen Medien beeinflusst werden und sich daraufhin Vorurteile bilde.
 

Rodjkal

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#15
Videospiele machen Spaß, Medienkompetenz fördern sie nicht
naja warum auch. Ist bei den meisten anderen Sportarten ja auch nicht der Fall. Wenn ich abends 1h ins Fussballtraining gehe und mir dann einen hinter die Binde kippe wüsste ich jetzt auch nicht direkt, wo das meine Medienkompetenz fördert.
Ist das jetzt ne Studie welche Sportarten Medienkompetenz fördern?
 

Viper2111

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#16
Das ist doch immer das gleiche das sich Menschen nicht mit dingen beschäftigen und trotzdem eine Meinung dazu haben. Diese haben sie irgendwo aufgeschnappt. Selber testet man oft nicht bei negativen dingen. Man erzählt trotzdem weiter was man gehört hat... Ob es jetzt die bösen Videospiele sind oder ob es Windows 8 ist. Ich kenne nicht viele die sich ausführlich mit Win8 auseinander gesetzt haben und hinterher noch viele Gründe haben was gegen Win8 spricht. Komischerweise haben "unwissende" ein viel schlechteres Bild.. Manche dinge bekommt man nur schwer (wenn überhaupt) aus den Köpfen wieder raus. Es gibt so viele Beispiele... Aber ich glaube das wird sich auch nie ändern...
Davon mal abgesehen das der Sinn dieser umfrage eher fraglich ist verstehe ich den direkten zusammenhang zur Medienkompetenz auch nicht :-)
 
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