Multifunktionsdrucker für sorgenloses Drucken unter Linux

Kurt Blahovec schrieb:
Nach Benutzung wird wieder der Netzstecker gezogen.
Schlecht für Drucker, gute Drucker drehen ab zu auch im ausgeschaltem Zustand die Walzen minimal um Druckstellen zu vermeiden. Gerade bei längerer Nichtnutzung. Prinzip platte Stelle am Autoreifen bei längerem Stehen.

I
 
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+1 Brother und +1 Laser

brauchst nicht glauben wenn ein Laserdrucker weis Gott was für Emissionen hätte dürftest den in Deutschland verkaufen :D
Auf Arbeit im öffentlichen Dienst haben wir nur Laserdrucker, häufig direkt in den Büros neben den Arbeitsplätzen

Bevor du 1 mal den Toner tauschst hast 10 Tintenpatronen durch weil 50% der Tinte durch Automatische Düsenreinigung etc drauf geht

mit einem Toner kommst durch 1000 Seiten
habe selber einen Brother und bisher hats 1 mal nen neuen Toner gebraucht in weis nicht wievielen Jahren
 
Ok, Laser wäre wohl am besten, aber ...

Alle herausgefilterten Multifunktions-Farb-Laserdrucker sind eigentlich außerhalb des Budgets und extrem klobig und von HP kaufe ich sicher nie wieder etwas.

mae schrieb:
Alternativ schaue ich immer, dass die Drucker einfach Postscript beherrschen. Die drei von Dir gelisteten Modelle sind alles GDI-Drucker. Das war frueher ein absolutes No-Go fuer Linux.
Spock37 schrieb:
Generell für Linux immer Drucker mit PCL 5/6-Unterstützung (noch geringfügig besser: Postscript) nehmen.

Also das mit der "Emulation?" (GDI, PostScript, PCL, etc. + Linux) wusste ich nicht. Der verfluchte OfficeJet Pro 8610 (PCL 3) hat sich unter Ubuntu sogar manchmal zum Drucken bewegen lassen, bis er komplett herumgesponnen hat. Treiber installiert habe ich da keine. Scheint auch gar nichts (offizielles) von HP für Linux zu geben.

Wenn ich nach PostScript oder PCL filtere, kommt im Prinzip ebenfalls nur Zeug außerhalb des Budgets oder von HP.

Mit den offiziellen Treibern für Linux, sollten aber auch die GDI-Drucker auf der halbwegs sicheren Seite sein?
Z.B.:
https://www.brother.at/support/dcpt580dw/downloads
https://download-center.epson.com/s...T-2950+Series&region=AT&os=DEBX64&language=de
https://www.canon.at/support/consum...4-2332178&os=all&productTcmUri=tcm:84-2320168

Sieht es mit "ESC/P-R" + Linux besser aus?
https://geizhals.at/epson-ecotank-et-2950-c11cl41404-a3574939.html?hloc=at

Reicht es für das Überleben eines vom Strom getrennten Tintentank-Druckers, wenn ich pro Woche 1-2 Testseiten drucke?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurt Blahovec schrieb:
Alle herausgefilterten Multifunktions-Farb-Laserdrucker sind eigentlich außerhalb des Budgets und extrem klobig und von HP kaufe ich sicher nie wieder etwas.
Lasderdrucker, egal ob S/W, Farbe, sind halt prinzipbedingt klobiger als Tintendrucker. Beim Laserdruck läuft der Druck mehrstufig ab. Erst werden über eine Rolle die zu bedruckenden Stellen statisch aufgeladen, dann der Toner aufgetragen und anschließend zwischen beheizten Rollen fixiert. Der ganze Kram für diese Schritte inkl. der Transportmechanik zwischen den Schritten muss halt irgendwo hin. Beim Multifunktion kommt dann noch die Scan-Einheit dazu.

Die kleinen (Multfunktions-)Laserdrucker sind aber schon schon so kompakt wie möglich und durchaus schreibtischtauglich.
 
Habe einen Brother MFP (Farblaser).

Lief alles direkt. Linux-Support ist heute kein Thema mehr dank der offenen IP-basierten Standards.
 
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@RMS_der_Zweite Genau das dürfte aber außerhalb des Budgets sein.

Wie geschrieben: Canon Pixma laufen bei mir problemlos, und wahrscheinlich auch die besseren Canon-Laserdrucker, vermutlich sogar als GDI. Aber sorgenfrei ist man eben nur mit Druckaufbereitung im Drucker, was ca. 100-150 € Aufpreis kostet. Richtig sorgenfrei ist man sogar erst mit Postscript.
Ergänzung ()

RMS_der_Zweite schrieb:
Habe einen Brother MFP (Farblaser).

Lief alles direkt. Linux-Support ist heute kein Thema mehr dank der offenen IP-basierten Standards.
Das stimmt so auch nicht, denn es geht ja beim Scannen schon los, und dann weiter mit der Frage, ob man ein [beliebige Schimpfwörter einsetzen] Pflicht-Online-Konto bei dem Druckerhersteller eröffnen muss, und ob wirklich alle Funktionen auch noch ohne "App" zugänglich sind.

Ich weiß keine Details, aber alleine von dem, was man über Jahre so aufschnappt, wäre HP bei mir alleine deswegen, nicht nur wegen schiefer Papiereinzüge (billiger Arbeitgeber-Ex-Laserdrucker), schon sehr lange auf der schwarzen Liste. Lexmark war auch mal chinesisch, und Canon bekleckert sich mittels internem Ablaufzähler, der bei meinem Pixma auch das Scannen blockiert (Totalschaden - end-of-life) und Tintenkosten auch nicht gerade mit Ruhm, auch, wenn die neueren Laserdrucker einen guten Eindruck machen. Und Epson segelt ziemlich auf der GDI-Welle. Brother und Kyocera haben bei den neueren Laserdruckern in der unteren Preiskategorie, nachdem, was man liest, die Tonerkosten stark angehoben.

Ich empfehle gerne originale japanische Druckerhersteller, die langfristig von Kundenzufriedenheit leben müssen, anstatt kurzfristige Aktieninteressen zu bedienen, aber das muss man eben auch bezahlen wollen und können.

Ich weiß auch nicht, ob inzwischen alle japanischen Laserdrucker mit faserarmem Recycling-Papier klarkommen. Vor zehn Jahren war das bei meinem Ex-Arbeitgeber noch ein großes Problem.
 
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Für mich wäre noch wichtig, dass der Drucker über einen Netzwerkzugang (ipp:// ... ) angesprochen werden kann. Am Besten per LAN, notfalls auch mit WLAN. Auf keinen Fall Bluetooth. Und besser nicht nur USB.

Ich musste vor ein paar Wochen einen vorher nur unter Windows genutzten Drucker an einen Linux Rechner anschließen und das Ding kann nur USB. Das will CUPS langfristig nicht mehr unterstützen. Der Drucker wird also in ein paar Jahren unbrauchbar werden.

Mein alter HP 3055 funktioniert deshalb seit ~ 2006 ohne Probleme.
Ergänzung ()

Spock37 schrieb:
Das stimmt so auch nicht, denn es geht ja beim Scannen schon los, und dann weiter mit der Frage, ob man ein [beliebige Schimpfwörter einsetzen] Pflicht-Online-Konto bei dem Druckerhersteller eröffnen muss, und ob wirklich alle Funktionen auch noch ohne "App" zugänglich sind.
Kennt jemand eine Webseite / Datenbank wo solche Daten als Übersicht gesammelt werden?
 
Einen Laserdrucker von Brother habe ich auch. Läuft unter Mint ohne Zutun, anstöpseln reicht. Mit Manjaro ging das nicht so einfach. Es gibt zwar einen Linuxtreiber von Brother, der war aber etwas umständlich unter Manjaro einzurichten. Allerdings läuft der Drucker nun seit Jahren und vielen Updates problemlos.

Wenn der Drucker nur alle paar Wochen oder gar Monate genutzt wird, würde ich einen großen Bogen um Tintenstrahler machen. Spreche aus Erfahrung, die Dinger sind eine Zumutung. Fotos oder Farbausdrucke lassen sich besser und billiger bei Rossmann oder DM machen.
 
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Mein canon tank hat heute Probleme gemacht. Ich drucke recht selten damit ...

Heute kam bei einer Seite der Text nicht raus. Schwarze Farbe weg. Nanu was los. Aufgemacht schläuche angeschaut sah alles voll aus. Düsentest gedruckt, hier kam schwarz problemlos raus?

Tank leer? Habe geleuchtet, nein ist noch Tinte drin. Zwar schon etwas näher dran an der Linie wo man nachfüllen soll, nach 5 Jahren ja auch mal Zeit, aber bei weitem nicht leer. (Nachfüllflaschen etc alles schon da, habs auch fest vorgehabt, bin nur noch nicht dazu gekommen)

Wo ich schon mal die Taschenlampe in der Hand hatte auch nochmal zu den Schläuchen geleuchtet und ja potz blitz. Da war keine Tinte drin im Schlauch für Schwarz. Der Schlauch sah nur gefüllt schwarz aus weil die Tinte ebene rundherum am Schlauchinnenrand haftet aber das Ding war hohl und mit der Taschenlampe hat man klar gesehen, nichts drin.

Also aus irgendeinem Grund Luft gezogen das Ding. Mal jeden Tank kurz geöffnet, mal das Gerät gekippt (Tinte im Tank schwappt noch, also nicht vertrocknet), ... hilft alles nichts, Wartungsmenü und Spülen für Black. Rödelrödelrödel 6 Minuten und wahrscheinlich vielzuviel Tinte verschwendet. Nochmal geleuchtet, Schlauch wieder mit Tinte voll.

Gedruckt, geht wieder.

Das mit der Luft im Schlauch, sollte nicht passieren. Ich kanns mir auch nicht erklären weil letzte Woche erst, hatte ich noch ein DHL Versand Label gedruckt (ausnahmweise, meist tut es der QR Code, muss man gar nicht mehr drucken) und das kam einwandfrei tiefschwarz heraus. Überhaupt kein Anzeichen.

Die Temperaturen sind schlagartig gestiegen und der Drucker steht im Dachgeschoss wo man das leider auch merkt. Aber das kann sich ja nicht die Tinte im Schlauch verflüchtigen?

Wie dem auch sei mit einem Drucker kann man was erleben.

Das Problem jetzt hat mich Zeit gekostet aber kein Geld. Tintenverbrauch ist schwer zu beziffern wenn man 5 Jahre lang nicht nach füllt weil man so wenig druckt. Auch die Wartungkassette wurde noch nicht getauscht werde ich wohl zusammen mit der Tinte machen dann. Mal schauen wie es weiter geht mit dem Apparat

Ich drucke, mit Linux, und mit Android. Über Netzwerk braucht man dazu keine Treiber, die geräte unterstützen das netzwerkprotokoll und fertig. Die Canon firmware, und das Webinterface, sieht trotzdem aus als wärs aus den 1990er Jahren noch, zum glück braucht man sich damit normalerweise nicht herum schlagen
 
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Ich kann Erfahrungen zu einem Epson EcoTank 28xx beitragen. Dieser hat an Weihnachten einen HP CP1515n ersetzt, einen Farblaser, weil ich den nicht mehr dabei bringen konnte, alle Farben sauber übereinander zu drucken.

Der EcoTank ist ein Multifunktionsdrucker mit Duplexeinheit und den nebensgebenden Tanks, welche mit der Kaufgrund waren.
Die Einrichtung war wirklich einfach: Ins WLAN aufnehmen, und schon hat ihn Linux (in meinem Fall pop-os und Mint) erkannt und ich konnte drucken. Auch der Scanner war unter gScan2pdf mir allen(mir bekannten) Features sofort da.
Dass das so problemlos und schnell ging hatte ich nicht erwartet!
Im Vergleich zum Vorgänger hat das Gerät auch ein paar Nachteile:
  • Der Drucker ist lauter, es knackt und klackt beim Drucken schon sehr vernehmlich
  • Der Druck ist langsamer
  • vor allem doppelseitig, weil der Drucker die eine Seite erst Mal kurz trocknen lässt
  • man darf den Rechner nicht abschalten, bevor der Druck beendet ist, sonst hört der Drucker einfach mittendrin auf. Da (zumindest immer Linux) der Druckauftrag aber noch in der Warteschlange ist, wird er beim nächsten Systemstart gedruckt. Das kann unerwartet kommen.
  • Ach kann man nicht einen zweiten Druckauftrag starten, bevor der erste fertig ist, weil der Drucker beschäftigt ist...

Mit Kindern steht der Drucker selten Mal auch nur ein paar Tage still, es gibt immer was zu drucken, darum habe ich noch keine Erfahrungen mit Eintrocknen oder Ähnlichem.

Ich bereue den Kauf jedenfalls nicht. Mal sehen, ob er auch wieder so lange hält wie der Vorgänger...
 
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Elderian schrieb:
Ich kann Erfahrungen zu einem Epson EcoTank 28xx beitragen. Dieser hat an Weihnachten einen HP CP1515n ersetzt, einen Farblaser, weil ich den nicht mehr dabei bringen konnte, alle Farben sauber übereinander zu drucken.

Der EcoTank ist ein Multifunktionsdrucker mit Duplexeinheit und den nebensgebenden Tanks, welche mit der Kaufgrund waren.
Die Einrichtung war wirklich einfach: Ins WLAN aufnehmen, und schon hat ihn Linux (in meinem Fall pop-os und Mint) erkannt und ich konnte drucken. Auch der Scanner war unter gScan2pdf mir allen(mir bekannten) Features sofort da.
Dass das so problemlos und schnell ging hatte ich nicht erwartet!
Im Vergleich zum Vorgänger hat das Gerät auch ein paar Nachteile:
  • Der Drucker ist lauter, es knackt und klackt beim Drucken schon sehr vernehmlich
  • Der Druck ist langsamer
  • vor allem doppelseitig, weil der Drucker die eine Seite erst Mal kurz trocknen lässt
  • man darf den Rechner nicht abschalten, bevor der Druck beendet ist, sonst hört der Drucker einfach mittendrin auf. Da (zumindest immer Linux) der Druckauftrag aber noch in der Warteschlange ist, wird er beim nächsten Systemstart gedruckt. Das kann unerwartet kommen.
  • Ach kann man nicht einen zweiten Druckauftrag starten, bevor der erste fertig ist, weil der Drucker beschäftigt ist...
Womit wie beim Thema wären, denn für den Preis gibt's nur GDI. Und bezogen auf die fehlende oder fehlerhafte Warteschlange: Ist CUPS aktiv?
 
kieleich schrieb:
Wie dem auch sei mit einem Drucker kann man was erleben.
Und besonders dann, wenn Win 11 auch noch mitmischt.

Wir sind wieder auf Laserdrucker zurückgegangen.
 
Spock37 schrieb:
Womit wie beim Thema wären, denn für den Preis gibt's nur GDI. Und bezogen auf die fehlende oder fehlerhafte Warteschlange: Ist CUPS aktiv?
GDI wusste ich und habe mich vorher informiert: Epson stellt Dateien für Linux bereit, die aber offenbar zumindest in den von mir genutzten Derivaten bereits enthalten sind.
Zu CUPS kann ich gerade nichts sagen, ich habe jedenfalls auf beiden Systemen nichts gesondert eingerichtet.

Geben gehe ich davon aus, dass Hardware, die einmal unterstützt wird, unter Linux nicht einfach herausfallen wird. Oder ist das ein Irrtum?
 
Elderian schrieb:
Geben gehe ich davon aus, dass Hardware, die einmal unterstützt wird, unter Linux nicht einfach herausfallen wird. Oder ist das ein Irrtum?
Tja.

Das kann wohl niemand mehr sagen, da die "App-eritis" und die Gier der BWLer/-innen an der Spitze börsennotierter Konzerne unersättlich ist und etwaige Folgekosten (ruinierte Kundenbeziehungen, Gewährleistungen, Insolvenzwellen von ehemaligen Vertragswerkstätten...) generell an die Nachfolger/-innen übergeben werden.

Sonos etc. sollten warnende Beispiele sein.

Deshalb schreibe ich ja: "Sorgenfrei" drucken unter Linux (oder allen anderen Desktop-PC-Systemen, die vielleicht in der Zukunft noch den Weg ins Haus finden, ob Mac oder BSD -- mit Android/iPhone ist die Sachlage anders, da ohne "App" sowieso nichts geht) erfordert einen PCL-fähigen Drucker, sprich: mit integriertem ASIC für die Druckdatenaufbereitung, oder, am allerbesten, einen Postscript-fähigen.

GDI funktioniert immer besser (zum Beispiel bei Canon, siehe mein problemloser Pixma TS 3350), ist und bleibt aber ein gewisses Risiko. Ansonsten zahlt man lieber einmal im Leben ca. 150-200 € Aufpreis und hat danach über die Lebenszeit des Druckers keine größeren Probleme (natürlich kann der App-Terror oder die völlig absurde Idee einer mengenunabhängigen Tinten-Flatrate [a.k.a. Ihr bekommt fünf Flaschen Alkohol pro Monat, ob Cidre doux oder Stroh 80, dürft Ihr Euch selbst aussuchen, aber Ihr dürft nie wieder selbst im Supermarkt einkaufen] einen dennoch heimsuchen).

Mich betrifft das auch: Ich habe auch keine Lust, 200 € Aufpreis zu bezahlen und benutze jetzt doch weiter meinen klapprigen Pixma mit der halb abgebrochenen Zuführung, obwohl ich weiß, dass mich, als Wenigdrucker, dazu praktisch ausschließlich schwarz-weiß, die drei Pixmas in den vergangenen 15 Jahren teurer gekommen sind, als es ein ordentlicher Laserdrucker gewesen wäre. So sind wir aber.

[Das, was mich in unserer modernen BWLer- und Vertragsjuristen-Welt am meisten wundert, ist, dass kaum eine Marketing-Idee zu blöd ist, um Leute dafür zu bezahlen, sie sich auszudenken, wohingegen Techniker/-innen und Ingenieur/-innen nur noch als nicht entscheidungskompetente Weisungsempfänger/-innen, und dementsprechend als personell austauschbare Verschiebemasse in einer Excel-Tabelle, wahrgenommen zu werden scheinen, und nicht einmal mehr der übersichtliche Markterfolg (vgl. Golf 7 vs. Golf 8) zu irgendeiner Art von Einsicht führt. Offenbar haben wir jahrzehntelang die Job-Attraktivität in die falsche Richtung beeinflusst.]
 
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Spock37 schrieb:
Sorgenfrei" drucken unter Linux(...) erfordert einen PCL-fähigen Drucker, sprich: mit integriertem ASIC für die Druckdatenaufbereitung, oder, am allerbesten, einen Postscript-fähigen.
Klingt nach dem Stand vor X Jahren. IPP/Mopria ist treiberlos und braucht weder Postscript- noch PCL-Support. Einfach einen dafür zertifizierten Drucker nehmen und fertig. Auch dein TS3350 hat den Support laut Datenblatt.
Selbst Microsoft setzt darauf und lässt die Unterstützung für Herstellertreiber auslaufen.
 
@RMS_der_Zweite OK, ich habe jetzt bei Geizhals mal geschaut, weil ich von "Mopria" keine Ahnung habe. Das scheint erstmal nur ein WiFi-Standard zu sein, insofern weiß ich noch nicht, ob das auch über USB-Kabel funktioniert.

Deswegen: Vielen Dank für den Hinweis!

Wie auch immer: Wenn ich meine DADF-Kategorie auswähle, habe ich dieselben Kandidaten, wie zuvor, bis auf einige wenige Tintendrucker von HP bzw. einen von Brother. So gesehen würde ich nichts sparen, wenn ich einen Laserdrucker mit Mopria und gleich auch noch PCL nehme. Bei anderen kann das anders sein.

Und HP (developped in China, oder so ähnlich) muss man wollen -- ich will's nicht: HP ist im Bereich der Drucker für mich vollkommen verbrannt. Alleine der Laserdrucker, den mein AG für eine kleine Außenstelle mal eben 2019 gekauft hat, reichte mir, um nie wieder HP-Drucker zu kaufen: der konnte nicht ein einziges Blatt gerade einziehen, egal, welches Papier ich ausprobiert habe. Drucken war schon schlimm, und Kopieren via Einzug konnte man gleich komplett vergessen, das war so schief, dass man sich geschämt hat wegen der Außenwirkung (hauptsächlich Logistikdokumente). Und, ja: Es stand HP auf dem Typenschild. So sind die Gesetze des Marktes: Wenn eine Firma einmal Schrott verkauft, wird sie mit dem Schrott identifiziert, egal, wie billig dieser Schrott war. Und ich kenne kaum eine Marke, die in den letzten 20 Jahren öfter verbrannt wurde, als das noch in den 80ern und 90ern hochangesehene HP im Zusammenhang mit Computerdruckern.

Nichtsdestoweniger ist "Mopria" sicherlich ein wichtiges Feature im Hinblick auf die Zukunft, und von Druckern ohne "Mopria" sollte man im Jahr 2026 vermutlich abraten, sofern sie nicht mit entsprechendem Rabatt verkauft werden und der oder dem Käufer/-in klar ist, dass sie/er "Mopria" nicht benötigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spock37 schrieb:
OK, ich habe jetzt bei Geizhals mal geschaut, weil ich von "Mopria" keine Ahnung habe. Das scheint erstmal nur ein WiFi-Standard zu sein, insofern weiß ich noch nicht, ob das auch über USB-Kabel funktioniert.
Es geht neben Wi-Fi zumindest auch über Ethernet, da es ja kein Standard für den Link Layer ist, sondern auf einer höheren Schicht, wo Wi-Fi und Ethernet dann ja quasi identisch sind.

Nur über USB dürfte es nicht funktioniert, da es dort halt kein TCP/IP und entsprechend auch kein mDNS gibt.

A client uses mDNS to automatically discover a printer through the local 802.11 wireless network. The printer must be connected to the network either wirelessly or with an Ethernet cable. Mopria Print Service also supports printer connection through Wi-Fi Direct.
https://en.wikipedia.org/wiki/Mopria_Alliance#Mopria_Print_Service
 
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