News Nahverkehrs-App: Öffi wieder im Google Play Store verfügbar

mischaef

Kassettenkind
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#1
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#2
Was tut man als Großkonzern nicht für ein paar Cent oder in diesem Fall wegen ein paar entgangenen Cent. Ob das die Kosten jetzt wert war? Das müssen sie dann so bei jeder App machen. Ob es nicht doch besser wäre die Regeln anzupassen? Günstiger ist es sicher.
 
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#3
Irrelevant und keine(n) Nachrichten immer wieder wert.
Habe die App nach dem 5. Artikel auf Golem ausprobiert und finde sie äußert ernüchternd...

Zwei Meinungen bezüglich einer Richtlinie und langsamen Support seitens Google.. Habe für Apple Appstore auch schon Wochen bei einer Revision gewartet; das ist nichts ungewöhnliches.
 

Mirk0

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#4
In München für mich ohne jede Chance gegen die offiziellen Apps.
 
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#5
Wenn ich in Berlin, Hamburg oder München bin, dann nutze ich inzwischen einfach google maps.
Läuft super, Offi hatte ich vor >5 Jahren Mal genutzt.
Lief auch okay. Aber ich brauche keine App die mehr Strom frisst als der simple Browser.
Dennoch danke an den Entwickler.

In den anderen Städten als die o.g. drei bin ich froh den ÖPNV nicht nutzen zu müssen.
Einige Städte sind eine Zumutung was ÖPNV anbelangt.
 
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#6
Ein deutscher Entwickler der sich mit Falschaussagen als Opfer inszeniert und die gesamte deutsche Presse im Rücken hat. Bin immer noch sehr zwiegespalten über diesen Fall. Hier sind auch die Medien mit Schuld, weil sie fern jeder Fakten oder eigener Recherche einfach eine "David vs Goliath" Story gestrickt haben...
Schildbach hätte sich (und den Nutzern) den ganzen Trubel sparen können indem er nach dem ersten Hinweis von Google die offensichtlichen Spendenschnittstellen inkl. Bitcoin-Wallet etc. aus dem Code im PlayStore entfernt hätte. Aus Sicht eines Entwicklers nicht nachzuvollziehen warum man sich wegen so einer Sache überhaupt an die Öffentlichkeit wenden muss. Auch wenn die App privat entwickelt wird und kostenfrei ist, sollte man bei dieser Verbreitung eine etwas professionellere Reaktion erwarten.

Etwas Gutes hat das ganze aber ja, die App ist nun OpenSource und im offiziellen F-Droid Repo verfügbar.:) Außerdem habe viele Nutzer mal mitbekommen wie streng Google im Fall eines (aus ihrer Sicht) Verstoßes vorgeht. Das ist aber leider übliche Praxis und schon lange ein stark kritisiertes Thema in der Android Entwickler Community.
 
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tek9

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#7
Ich finde es wirklich wirklich bitter das nur ein privater Programmierer imstande ist eine App für alle Netze zu programmieren.

Jeder ÖNV veröffentlicht seine eigene App die sicherlich zu höchsten Kosten entwickelt wurde.

Warum bekommen die das nicht selber hin eine kostensparende App für alle Städte zu implementieren... Was für Luschen :p
 

dalaidrama

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#8
Na toll, es ist gerade mal zwei Tage her, dass ich mir, weil die GooglePlaystore-Version outdatet war eben F-Droid und das dortige Öffi runtergeladen hab. Die Einbindung von Google-Maps finde ich allerdings schon praktisch, jetzt also wieder deinstallieren und installieren... bis sie sich irgendwann vielleicht das nächste Mal streiten :rolleyes:

Diese modernen Handys machen auch nuuuur Arbeit ;)
(oder sind es vielleicht doch nicht die Handys selbst, sondern die Profitgier einiger häufig auch großer, reicher Firmen?)
 
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#9
Die App ist einfach genial. Selbst im Ausland nutzbar.
 
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#10
Statt Google Maps könnte er ja auch einfach z.B. HERE Maps verwenden oder OpenStreetMap
 
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#11
Habe soeben das Update im Playstore angeboten gekommen. Endlich ist die App wieder da!!!
In Nürnberg und Chemnitz finde ich die Öffi-App besser als die Pendants der jeweiligen Nahverkehrsbetriebe. Richtig frech fand ich die 6 Wochen Wartezeit. Das erinnert mich an "Weichkochen" oder "Schmoren", um dem kleinen App-Programmierer mal richtig zu zeigen, wer hier das Sagen hat.
 

Iapetos

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#12
Ich freue mich einfach, dass er den Quelltext befreit hat, es die App nun im F-Droid gibt und ich sie nicht über seine Webseite herunterladen muss. Die Integration von OSM wäre tatsächlich wünschenswert. Kann ja noch kommen.

Dank eines google-freien Telefons bin ich nicht auf Google Play angewiesen. :daumen:
 

nr-Thunder

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#13
Mir gefällt die App um einiges besser als die DB app, gerade dass man grafisch sieht wann was fährt ist sehr praktisch. Im Nürnberger Raum ist die lokale Verkehrsapp auch nicht zu gebrauchen.
 
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#14
So seltsam das klingt (siehe weiter unten :D), aber Here Transit war für mich mit Abstand die beste App für Nahverkehr, die ich benutzt habe.

Gab ne super Zeitleiste auf der Routenoptionen dargestellt waren, auf der man auf einen Blick sehen konnte bei welchen Routen man früher ankommt, welche mit öfter Umsteigen waren und welche Verkehrsmittel genutzt werden.

Der Clou: Die gab es nur für WindowsPhone.

HereTransit.png
 

Maliex

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#15
Nachrichten immer wieder wert.
Habe die App nach dem 5. Artikel auf Golem ausprobiert und finde sie äußert ernüchternd...
Nur weil die Nachricht für dich nicht relevant ist, muss das noch lange nicht für andere zutreffen. Ich habe zum Beispiel erst jetzt erfahren, dass es die App jetzt offiziell bei F-Droid gibt und konnte so das inoffizielle Repository vom Entwickler wieder aus F-Droid entfernen.

Statt Google Maps könnte er ja auch einfach z.B. HERE Maps verwenden oder OpenStreetMap
Ich freue mich einfach, dass er den Quelltext befreit hat, es die App nun im F-Droid gibt und ich sie nicht über seine Webseite herunterladen muss. Die Integration von OSM wäre tatsächlich wünschenswert. Kann ja noch kommen. Dank eines google-freien Telefons bin ich nicht auf Google Play angewiesen. :daumen:
Also ich habe v10.0.2-aosp über F-Droid installiert und dort ist es möglich bei einer gefundenen Verbindung auf eine Haltestelle zu tippen und dann "Auf Karte zeigen" -> "Open Street Maps" auszuwählen. Bei mir öffnet sich in dem Fall OsmAnd~.
 

Iapetos

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#16
Ja, das tut es bei mir auch. Ist sicherlich nicht die schlechteste Art, das zu lösen. Eine echte "Integration" ist es wohl nicht. Das ist aber nicht schlimm und hält natürlich die App klein.
 
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#17
Google sollte froh sein, dass es Öffi nicht für iOS gibt und Öffi gleichzeitig für mich DIE Hauptapp darstellt. Sonst wäre mein Umstieg auf iOS ziemlich sicher...

Von den Berliner Verkehrsbetrieben gibts zwar ne iOS-App, aber die finde ich - im Vergleich zu Öffi - scheiße.

Ich finde es wirklich wirklich bitter das nur ein privater Programmierer imstande ist eine App für alle Netze zu programmieren.

Jeder ÖNV veröffentlicht seine eigene App die sicherlich zu höchsten Kosten entwickelt wurde.

Warum bekommen die das nicht selber hin eine kostensparende App für alle Städte zu implementieren... Was für Luschen :p
Hat was mit den unterschiedlichen Verkehrsverbünden und deren Tarifsystemen zu tun.
Einerseits besteht da zurecht seitens der Verbünde kein Interesse, für andere Verbünde einen Kostenaufwand zu betreiben. Andererseits bieten die Apps der jeweiligen Verbünde auch meist die Möglichkeit des Ticketkaufs.

Da müsste man halt im Zweifelsfall zwischen dem Komfort, für Verbindung x direkt in der App das passende Ticket zu kaufen, oder halt einer universellen App für alle Verbünde, entscheiden.

Und gewiss profitieren mehr (potenzielle!) ÖPNV-Nutzer, speziell die Gelegenheitsnutzer die sonst andere Fortbewegungsmittel nutzen, vom direkten Ticketkauf wie von einer über unterschiedliche Verbünde hinweg funktionierenden App, die keine Optionen zum Ticketkauf bietet. Würde ich ein Ticket brauchen, wäre mir die Möglichkeit zum Ticketkauf lieber wie 50MB Speicherplatz zu sparen.

Öffi wird von Schildbach ohne das Problem betrieben, wie ein Verkehrsunternehmen auf Wirtschaftlichkeit zu achten und Komfort um die Dienstleistung herum bieten zu müssen, damit man ÖPNV-Kunden gewinnen kann - ÖPNV an sich ist nämlich im Vergleich zum Auto furchtbar unkomfortabel, also muss das drumherum passend sein, um überhaupt wen (freiwillig) zum Umstieg zu bewegen.

Da die Verkehrsverbünde öffentliche Schnittstellen zur Verfügung stellen ist eine universelle Lösung wegen der fehlenden Gewinnabsicht überhaupt kein Problem...
 
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Iapetos

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#19
LineageOS ohne microG (abgesehen von UnifiedNLP mit Mozilla-Backend). Auf Google-Apps zu verzichten, aber die Google-Dienste zu nutzen, halte ich für keine besonders nachhaltige Strategie. Die Daten werden ja trotzdem gesammelt und ausgewertet.
 
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#20
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