Nichtraucherschutzgesetz

Was haltet ihr vom Nichtraucherschutzgesetz?

  • Ich finde es gut - weiter so!

    Stimmen: 67 60,4%
  • Mir ist das egal, sollen die machen was sie wollen.

    Stimmen: 14 12,6%
  • Eine Unverschämtheit - bald sind wir Raucher Kriminell!

    Stimmen: 30 27,0%

  • Umfrageteilnehmer
    111
  • Umfrage geschlossen .
Nun habe wir jede Menge ernste oder weniger ernste Argumente für oder gegen das Rauchen gelesen.
Das Gesetz gilt basta.
Ich verstehe das ganze gerede nicht, wenn, und das ist ja glaubhaft dargelegt das Rauchen für alle, die damit direkt oder indirekt in Kontakt kommen dermaßen schädlich ist, warum wird es dann nicht einfach ganz verboten und unter Strafe gestellt? Und das ist keine ironische Frage.
 
@OMaOle
Weil der Staat dadurch mehr einnimmt als ausgibt.
^^
Somit wäre es also nicht lohnend, den woher würden die Gelder kommen?

@Tripex
Stimmt dazu Rauchen würde man trotzdem, dann wäre es halt illegal. Somit wäre der Reitz für Neu Anfänger ja auch noch höher.
 
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[iornievermutung]Dann werden alle Deutschen 80-90 Jahre alt, Renteneintritt auf 80 erhöht, Patientenzahlen gehen runter, Steuereinnahmen auch, Tabakläden können sich nicht halten, Kneipen/Bars wird es weniger geben (Wozu weggehen? Zuhause is genauso toll mit ner PerfectDraft und Fässchen.), die Anzahl der Lungenkrebserkrankungen wird sich verringern, aber nur wenig, da es ja immer noch Autos und Industrie gibt.[/ironievermutung]

Defacto, alle Raucher werden auf den harten Entzug gesetzt, die Folgen hiervon wären interessant, da Rauchen als Apetithemmer gilt - wirtschaftliche Folgen von beidem sind nicht abzuschätzen, da dieses Konstrukt noch komplexer wird, da ja dann Rauchen und Lebensmittel betroffen sind und deren Gesundheitsfolgen.

Ein solche drastischer Schritt wäre nur zu machen, wenn alle Raucher dabei unterstützt werden, medizinisch wie psychologisch. Hinzu kommt der Faktor der bei mir auf der Arbeit eine Rolle spielt: Wer raucht, hat jedesmal eine kleine zusätzliche Pause, Nichtraucher dürfen einmal 10 Minuten. Wir haben auf der Arbeit die interessante Situation, das wir nen hohen Verschleiß an Nichtrauchern haben, die entweder Ausgebrannt sind, an Folgen von totalem psychischen Stress leiden, Nervenzusammenbrüche haben, oder den Job ganz einfach hinwerfen. Wir haben in 4 Jahren 40 Nichtraucher gehabt, die und wieder verlassen haben. Bei den Rauchern ist gerade mal einer gegangen und das auch nur in die Rente.

Diesen Rauchern müsste man demnach helfen, da sie ohne die "zusätzlichen" Pausen in dem Job den ich hier mache verheizt werden, was anderes ist es nicht. Das wird auch viele andere Berufe so treffen. Btw. wir rauchen draussen vor dem Gebäude.

Hinzu kommt, ich hatte mal mit dem rauchen aufgehört und danach 19 Kilo zugenommen. Die gleichen 19 Kilo waren danach wieder weg, nachdem ich wieder angefangen hatte mit dem rauchen. Hier wäre also auch dringen Hilfe für die ganzen Raucher notwendig.

Stellt sich nur eine Frage: Wer zahlt das alles? Und wer jetzt schreibt natürlich die Raucher selber, der soll sich bitte einweisen lassen, der lebt in ner Phantasiewelt, die so nicht existiert. Oder gleich zu den Bayern auswandern, da wäre er dann richtig aufgehoben (Bin selber halber Bayer, aber was die da abziehen ist typisch bayrisch konservativ und lässt mich an gesunden Menschenverstand zweifeln.)

So, nun dürfen die militanten Nichtraucher weiter drauf eindreschen und mit ihren scheinheiligen Getue weitermachen.
 
irgendwie ist mir dein Post ein wenig schräg. Kannst du vielleicht erklären welches scheinheilige Getue du meinst?

Willst du sagen, Rauchen hilft seinen Geist zusammen zuhalten? Und in wie fern meist du müsse man den "Aussteiger" helfen? Meinst du nicht eure Regelung ist einfach dumm? Wie viel rauchst du wären der Arbeitszeit? 5, 10, 15? Kommen dann 30 Minuten oder doch eher 1 Stunde Pause zusammen? Ich würde sagen die vernünftige Lösung und komplett ohne kosten wäre es einfach zu sagen, jeder hat 30-45 Minuten Pause, die er sich frei einteilen kann und per Stechkarte kontrolliert werden egal ob Raucher oder Nichtraucher. Das Rauchen hat nämlich gar nicht damit zu tun wie du schon selbst festgestellt hast, dass die Nichtraucher bei euch nicht arbeiten wollen, sondern bloß, weil sie viel mehr arbeiten müssen. Durch eure Sucht werdet ihr auch noch bevorteilt.
Zum Thema Kostenübernahme für andere Sachen. Vielleicht wäre es dazu hilfreich, dass in der Gesellschaft Rachen als Sucht angesehen wird. Dagegen sind allerdings gerade die Raucher. Die m einen ja das ist doch nur ein Genussmittel. Warum soll jetzt das Gesundheitssystem zur abgewöhnen von Genussmitelan bezahlen?
 
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wunschiwunsch schrieb:
irgendwie ist mir dein Post ein wenig schräg. Kannst du vielleicht erklären welches scheinheilige Getue du meinst?
Ich kenne genug Nichtraucher, denen ich das ähnlich mit Alkohol erkläre, ich selber trinke sehr wenig und sehr selten, kennen aber sehr viele Nichtraucher, die ihren Alkohol aufs schärfste verteidigen, von mir aus darf der ganz weg. Aber lassmer das Thema mal.

Willst du sagen, Rauchen hilft seinen Geist zusammen zuhalten? Und in wie fern meist du müsse man den "Aussteiger" helfen?
Medizinisch unterstützen beim Ausstieg, psychologisch beim Ausstieg und der Zeit danach, vor allem die Zeit nach 1 Jahr ist wieder hart, da werden sehr viele rückfällig.

Meinst du nicht eure Regelung ist einfach dumm? Wie viel rauchst du wären der Arbeitszeit? 5, 10, 15? Kommen dann 30 Minuten oder doch eher 1 Stunde Pause zusammen? Ich würde sagen die vernünftige Lösung und komplett ohne kosten wäre es einfach zu sagen, jeder hat 30-45 Minuten Pause, die er sich frei einteilen kann und per Stechkarte kontrolliert werden egal ob Raucher oder Nichtraucher. Das Rauchen hat nämlich gar nicht damit zu tun wie du schon selbst festgestellt hast, dass die Nichtraucher bei euch nicht arbeiten wollen, sondern bloß, weil sie viel mehr arbeiten müssen. Durch eure Sucht werdet ihr auch noch bevorteilt.

Erstens ist diese Regelung nicht dumm, sondern wenn dann nicht fair oder nicht wirklich förderlich. Zweitens, je nach Stresspegel 4-5 Zigaretten á 6 Minuten (Treppe rauf und runter kommt dazu, 4 Stockwerke.). Stechkarte gibts bei uns nicht, wird es auch nie geben, da der Betriebsrat dagegen ist. Ausserdem gibt es bei uns einen Leistungsindex, wer wieviel "abarbeitet" und alle Raucher haben bessere Zahlen/Werte und mehr abgearbeitet Fälle/Störungen/Aufträge als die Nichtraucher, im Schnitt ca. 9% mehr. Das heisst also eigentlich, das alle Raucher in weniger Zeit mehr Arbeit leisten, als die Nichtraucher mit mehr Zeit. Wir lassen also nciht die Nichtraucher unter unserenem Zigarettenkonsum mehr Arbeit machen, sondern wir selber als Raucher erledigen mehr.

Hier ist also deine Schlussfolgerung, das die Raucher schuld dran sind, das die Nichtraucher bei uns verheizt werden nicht richtig, da ja anhand von Leistungsindexen festgestellt wird seit Jahren, das die Raucher mehr Arbeit leisten als die Nichtraucher. (Btw. haben wir 20 Raucher und 30 Nichtraucher in unserer Abteilung, sehr nette Aufteilung.) Das sieht man übrigens in fast allen Abteilungen bei uns in der Firma, in der von etwa 1100 Mitarbeitern knapp 45% Raucher sind.

Im Grunde aber sollte das rauchen während der Arbeitszeit ganz verschwinden imho, aber das wird aufgrund meiner Tätigkeit nicht passieren, alle Kollegen die mit rauchen aufgehört haben, haben nach spätestens 2-3 Monaten wieder angefangen. Rauchen beschert mehr Pausen, ergo besser für die Psyche bei uns. Btw. heute hat uns wieder ein Nichtraucher verlassen, nach 7 Monaten in unserer Abteilung Burn Out Syndrom mit 27 Jahren. Und sowas hat studiert und ist Informatiker, naja.

Zum Thema Kostenübernahme für andere Sachen. Vielleicht wäre es dazu hilfreich, dass in der Gesellschaft Rachen als Sucht angesehen wird. Dagegen sind allerdings gerade die Raucher. Die m einen ja das ist doch nur ein Genussmittel. Warum soll jetzt das Gesundheitssystem zur abgewöhnen von Genussmitelan bezahlen?

Ich sehe rauchen als Sucht an und wenn man wie oben geschrieben rauchen als ganzes Verbieten würde, wäre es kein Genussmittel mehr, sondern eine illegale Droge. Btw. wieso soll das Gesundheitssystem dann jetzt weiter für Alkoholkranke zahlen, Alkohol ist ja auch nur ein Genussmittel. Wieso Hustenbonbons? Sind auch nur Genussmittel (Ich habe nen Bekannten, der ist süchtig nach Hustenbonbons, der futtert 2 Packungen am Tag auf der Arbeit.). Generel wieso Fettleibigkeit vom Gesundheitssystem bezahlt wird? FastFood, Fetthaltiges und Zuckerhaltiges sind auch Genussmittel, wobei mittlerweile nachgewiesen wurde, das Zucker und Fett abhängig machen. (Hier lesen, Hier lesen und Hier lesen)

Die Frage ist nicht obs jemand anerkennt, den ein Süchtiger wird normal nie zugeben das es eine Sucht ist, das ist bei Drogensüchtigen dasselbe, sondern als was es die Gesellschaft anerkennt, bzw. das Gesundheitswesen. Im Grunde ist deine Frage am Ende ein Eigentor, da somit alle süchtigmachenden Genussmittel ja garnichtmehr den Schutz des Wortes "Sucht" geniessen dürften und auch somit vom Gesundheitssystem nichtmehr getragen werden sollten, was in einer rasenden Geschwindigkeit zu einem Kollaps führen würde.

Btw. hast du schonmal nen Entzug mitgemacht? Nein, dann halt dich bei solchen Themen bitte etwas bedeckt, da ich schon zweimal den Entzug hinter mir habe, nur immer schwach wurde, da keine Nachbetreuung vorhanden war. (Und ich nicht wusste, das es sowas gibt auch für Raucher, beim nächstenmal weis ichs.)

P.S.: Entschuldigung für die Zitierweise, aber ohne Vollzitat wäre der Kontext verschwunden gewesen.
 
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Ok, dann hab ich ja Glück, dass ich nicht scheinheilig bin. Bin auch noch militanter Antialkoholiker ;).

Mit der mehr Arbeit ist relativ. Haste recht. Aber sie haben mehr Arbeitszeit. Das sie wiederum nicht mehr schaffen ist unter dem Aspekt, dass dein/euer Job sehr Stressig zu sein scheint auch nicht so abwegig. Ist ja nicht neu, dass man durch mehr Pausen effektiver arbeiten kann. Das ihr mehr Fälle abarbeitet liegt also bloß an den Pausen, nicht das ihr raucht.

Das Raucherentzug nicht bezahlt wird, weil es in der Gesellschaft als normal angesehen wird. Bei 33% Raucher oder wie viele es gibt, wird es schwer es schwer es als Krankheit anzusehen. Schließlich gibt es dann in allen Bereichen die das beschließen Leute die sich auf den Schlips getreten fühlen und es verhindern. Also ich hätte mich besser ausdrücken sollen und sagen, eine große Anzahl von Raucher verhindern, es als Krankheit anzusehen. Das gleiche ist ja auch beim Alkohol zu sehen und von vielen Ärzteorganisationen immer wieder drauf aufmerksam machen. Solange man Alkoholismus nicht als Krankheit ansieht, kann man nicht viel machen bzw. helfen das Gesundheitssystem nicht. Wieso geschieht das? Weil genau wie beim Rauchen es für zu viele Leute einfach zum Täglichen Leben dazugehört und die sich beleidigt fühlen, wenn man ihnen eine Suchtkrankheit unterstellt. Sicher ist das normal für Süchtige. Das Problem ist halt die Masse.
 
wunschiwunsch schrieb:
Ok, dann hab ich ja Glück, dass ich nicht scheinheilig bin. Bin auch noch militanter Antialkoholiker ;).

Ich kann auch ohne, auch wenn ich kein Anti bin, aber ich trinke so selten, das ichs an beiden Händen abzählen kann wie oft im Jahr ich überhaupt mal ein Bier trinke oder auchmal mehr. Was nicht gegen meine Aussage mit der PerfectDraft steht, meine Freunde/Bekannten trinken halt das meiste, ich dagegen wenns hochkommt einmal im Monat 1-2 Bier.

Mit der mehr Arbeit ist relativ. Haste recht. Aber sie haben mehr Arbeitszeit. Das sie wiederum nicht mehr schaffen ist unter dem Aspekt, dass dein/euer Job sehr Stressig zu sein scheint auch nicht so abwegig. Ist ja nicht neu, dass man durch mehr Pausen effektiver arbeiten kann. Das ihr mehr Fälle abarbeitet liegt also bloß an den Pausen, nicht das ihr raucht.
Leider ist das rauchen bei uns der einzige vorwand öfters eine kleine Pause machen zu können. Und ja, es ist relativ zu betrachten, weil das auf unsere Firma zutrifft, nicht aber auf die Allgemeinheit. Ist schwer einzuschätzen.

Das Raucherentzug nicht bezahlt wird, weil es in der Gesellschaft als normal angesehen wird. Bei 33% Raucher oder wie viele es gibt, wird es schwer es schwer es als Krankheit anzusehen. Schließlich gibt es dann in allen Bereichen die das beschließen Leute die sich auf den Schlips getreten fühlen und es verhindern. Also ich ... Suchtkrankheit unterstellt. Sicher ist das normal für Süchtige. Das Problem ist halt die Masse.

Oder ganz einfach: Solange die Raucher es nicht zugeben, es Lobbys gibt und der Staat gut dran verdient, haben die Leute ein Problem. ;)
 
Das mit den Kosten für das Gesundheitssystem und den Einnahmen ist eine Sache.
Aber kein Raucher raucht deswegen, das kann mir niemand weiß machen. Ist zwar ein interessanter Aspekt, lasse ich aber nicht als Ausrede gelten. ;)

Zu der Produktivität... Bei uns in der Firma, sind Raucher Auslaufmodelle. Es gibt sie zwar, aber die Nichtraucher oder zumindest die, die nicht während der Arbeitszeit rauchen, überwiegen. In der Praxis dürfte kein Unterschied zu merken sein.
Ein Kollege, mit dem ich mich gut verstehe, geht am Tag vielleicht dreimal für 5min eine Rauchen. Manchmal geselle ich mich dazu, einfach, um auch mal eben ne Auszeit zu bekommen. Bei uns stehen aber auch so Abzugskabinen. Die einen fanden das zwar lächerlich, aber in einem klimatisierten Gebäude, bei dem man nicht die Fenster öffnen kann, zieht das Zeug nur schwer wieder raus und damals waren die Flure regelrecht verpestet, was auch unter dem Aspekt von Kundenbesuchen nicht so toll aussieht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier greifen mehrere Probleme in einander, die sozialer Natur sind. In einer hastigen und leistungsorientierten Gesellschaft bleibt das Soziale oft nunmal auf der Strecke. Inwiefern die Zigarette da helfen soll. Als Ausrede für eine Pause sicher ein Mittel.
Aber wirklich der Hit ist die Lösung nicht. Das zeigt eher den Notstand.

Aufhören ist so ein Ding. Ich habe viele Fälle in meinem Bekanntenkreis erlebt, die es versucht haben, geschafft haben, doch wieder angefangen haben, oder auch nicht.
Immer waren dann so Rechtfertigungen im Spiel, wie der Stressabbau, etc.
Der krasseste Fall war mein Stiefvater. Der hat nichtmal seine Schachtel auchgebraucht sondern sie einfach weggeschmissen und seitdem keine mehr angefasst. Auch wenn der manchmal einen Dachschaden hat, aber dafür bewundere ich ihn.

Es ist Kopfsache. Wenn man es wirklich überzeugt will, ist es leichter, als wenn man sich irgendwie einreden muss, dass man es nicht mehr machen soll.
Ein Kumpel hat auch immer gut gerraucht, bis er dann auf einer Fete soviel geraucht hat, dass der am nächsten Morgen gehustet hat wie ein Schlot und sogar ein bisschen Blut dabei rauskam. Das hat ihn überzeugt. :D

Das Argument mit den anderen Giftstoffen ist immer in Gebrauch. Ist aber eigentlich wiedermal das Zeigen auf andere, statt sich etwas einzugestehen. In dem Punkt ähneln sich fast alle Raucher. Aber auch viele Menschen in anderen Punkten mit der gleichen Vorgehensweise.
Ich meinte mal zu meinem Kumpel, dass er immer zu dicht auffährt. Statt es zuzugeben, meinte er nur, dass ich irgendwann mal da und da zu schnell gefahren sei und grob übersetzt damit nicht das Recht hätte, ihn zu kritisieren, was eigentlich Blödsinn ist, da es nichts an dem Tatbestand ändert. Ich wäre echt froh, wenn einige sich da mal bewusst werden könnten. :(
 
Hallo,
zu dem Thema möchte ich auch meine Meinung äussern.

Ganz klar ich bin gegen das Gesetz und ja verdammt ich bin Raucher. Und sogar gerne.

Ich bin dafür das in öffentlichen Gebäuden, Zügen etc das Rauchen verboten ist auch ganz klar.

Was ich nicht mag das ich mich bevormunden lassen muss in Sachen Gastronomie. Es wird doch kein Mensch gezwungen eine Kneipe oder ein Restaurant zu besuchen! Das basiert doch wohl auf einer freiwiligen Entscheidung desjenigen der das Restaurant oder so besuchen möchte.

Und bei dem Gesundheitsfaktor lache ich mich klar kaputt. Die Kosten die Raucher verursachen dürften doch um einiges unter dem liegen was Sportunfälle in der Freizeit verursachen.
Zudem Leute, wir Raucher sterben eher, also können wir nicht solange Rente beziehen.
Ausserdem tragen wir durch die unverschämte Steuer einen gewaltigen Obulus dazu bei die Kosten die durch uns entstehen zu deckeln.

Ich mag diese Intolleranz gegen Raucher nicht, ich bin ein freier Mensch und wenn ich rauchen will ist das meine freie Entscheidung.

Was kommt denn als nächstes. Bierverbot usw.

Hallo wo lebe ich denn in diesem Staat?
 
@ woddie

Vermutlich haste recht, dass rauchen für die Staatskasse vorteilhaft ist. Aber ehrlich gesagt ist das total zweitrangig bei den vielen Nichtrauchern. Das größte Problem für mich ist, dass es einfach mal stinkt und durch den Qualm die Augen anfangen zu tränen und schmerzen. Das ist einfach verdammt unangenehm. Mit dem Wissen, dass es der eigenen Gesundheit auch schadet, und nicht nur der der Raucher, wird es auch noch unschöner. Interessant ist da auch, dass damals in Zügen viele Raucher nur zum Rauchen in die Raucherabteile gegangen sind und jetzt auch in Raucherbereiche der Gaststätten. Wenn man sie gefragt hat wieso sie das tun, haben sie genau das gesagt, was ich angeführt habe. Es stinkt verdammt und die Augen fangen an zu tränen bei dem Qualm.

Thema Sportunfälle wird dir auffallen, dass es nichts damit zu tun hat, denn es verletzt sich ja vermutlich nur der, der beim Sport mitmacht. Aber wie schon geschrieben schadet der Raucher dem Nichtraucher mit.
Das Nichtraucherschutzgesetz bevormundet dich meiner Meinung nach übrigens kein bisschen. Schließlich wird dir nicht grundsätzlich verboten zu rauchen, du sollt es nur an einigen Stellen nicht tun. Übrigens existiert in vielen unserer Nachbarstaaten ein totales Rauchverbot in Gaststätten. Darum versteh ich deinen letzten Satz auch nicht. Er hört sich so an, als ob du findest Deutschland ist in dem Punkt so schrecklich. Deutschland ist deiner Überzeugung noch viel dichter als Rest Europa.

Eine Intoleranz in Nichtraucherschutzgesetzen ist auch nicht zu finden. Das Raucher es so sehen, ist nur dadurch geschult, dass Nichtraucher es jahrelang geduldet haben. Darum haben einige den Anschein es ist völlig okay. Ist es aber nicht. Es stört andere Menschen und schadet ihnen sogar. Ich würde eher sagen, Raucher sind die Intoleranten. Den diese scheren sich oft einen Dreck, ob es den Leuten am Nachbartisch oder wo auch immer stört, wenn sie sich eine Zigarette anstecken. Das ist Intoleranz.
 
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Woddie spricht nur Punkte an, um es zu rechtfertigen aber es sind keine Gründe, weshalb er raucht.

Deine Freiheit. Damit nimmst du die Freiheit deiner Mitmenschen, die das Gequalme ertragen müssen. ;)
 
Ich stimme für: Ich finde es gut - weiter so!

Manchmal nervt es mich gewaltig, wenn auf den öffentlichen Bahnhöfen weiterhin geraucht wird, obwohl es doch ausdrücklich verboten ist. :mad:

Die Tabakwerbung (Strassenwerbung, in Zeitschriften usw.) sollte auch verboten werden, so wie sie einst im Fernsehen verboten wurde. :mad:
 
Rauchen ist und bleibt der Konsum einer Droge, einer durchaus schweren Droge.


Der Konsum von Drogen im Allgemeinen gehört verboten, ebenso wie die Werbung und der Vertrieb im Handel.
 
Silencio schrieb:
Manchmal nervt es mich gewaltig, wenn auf den öffentlichen Bahnhöfen weiterhin geraucht wird, obwohl es doch ausdrücklich verboten ist.

Zur Zeit wird das von den Nichtrauchern noch toleriert, wenn die Raucher sich außerhalb der gelben Zone aufhalten. Hin und wieder gibt's Ärger, aber es bleibt meist bei bösen Blicken. Leider.

Für mich ist ein Raucher in beengten öffentlichen Plätzen in etwa so angenehm wie ein Ghettoblaster mit so einem Sound. Wenn man es mag - schön. Wenn man es nicht abstellen kann - scheisse.

Wenigstens ist der Trend klar: Die Leute hören auf zu rauchen. Meine Hoffnung ist ja, dass volljährige Raucher in 30 Jahren kleine Räumlichkeiten in den Städten aufsuchen können, wo der Konsum unter Aufsicht erlaubt ist: Zwei Zigaretten für 14,95€

Schließlich haben wir Aderlass, verbleites Benzin und FCKW auch erfolgreich hinter uns gelassen.
 
Wie viele Menschen sind doch gleich nach diesen Dingen süchtig? Alle zusammen genommern sind wohl nur ein winziger Bruchteil verglichen mit Nikotinsüchtigen - abgesehen davon, dass ich noch nie etwas von einer "Zuckersucht" gehört habe und die Fettsucht auch nicht so ganz hier reinpasst. Ja, da besteht wahrlich Handlungsbedarf :rolleyes:

Außerdem kann der Mensch auf Fett und Zucker dummerweise nicht verzichten. Wird wohl doch nix draus... Also wiedermal ein blöder Vergleich ;) Nichtmal beim Alkohol ergibt er Sinn (welch Neuigkeit in diesem Thread).

Die Raucher scheinen doch sowieso stolz drauf zu sein den Staat zu entlasten, indem sie früher sterben und damit weniger Rentengelder benötigen. Also warum nicht auch gleich mehr zu Lebzeiten durch höhere Steuern beitragen? Das Land braucht mehr solcher selbstlosen Helden. Opfern ihr eigenes Leben für die Allgemeinheit. *schnief* Ich glaub ich hab was im Auge... Ach war nur Zigarettenqualm :p
 
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<NeoN> schrieb:
Jo, auch in Sachen Alkohol, Coffein, Fett und Zucker;)
Ich hör schon die Schreie..

Und wieder ein Apfel-/Birnenvergleich. Gibt es eigentlich ein Infoportal, wo man sich Rauchen durch sowas schönreden kann?

Hast immer noch nichts dazu geschrieben, wenn ich neben dir an einem Pott Farbe schnüffeln würde und dir das Ding auch mal unter die Nase halte. Ist schließlich meine Freiheit, mein Luxus und so...
 
Hier wird ja jede Kleinigkeit im Aquarium versenkt...
Um es nochmal klarzustellen: Der Vergleich ist deswegen absurd, weil manche Dinge, bei denen du meinst die Menschen wären danach süchtig, gar keine Drogen sind. Sonst könntest du genauso bei Wasser und Luft argumentieren. Der Mensch ist körperlich abhängig davon, in die Definition der Sucht, wie sie bei Alkohol und Nikotin verwendet wird, passt das jedoch ganz und gar nicht.

Und wegen "losschießen, wenn man sich in der eigenen Lebensweise bedroht fühlt". Da nehmen sich beide Seiten nichts. ;) Sonst gäbe es diese ganze Diskussion gar nicht.
 
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ich weiß ja nicht was für Probleme Deutschland mit dem Rauchverbot hat.
Wenn ich andere Länder anschaue wird das deutlich restriktiver gehandhabt.

Was ist so schwer daran einfach an die frische Luft zu gehen fürs Rauchen.
 
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