News Nvidia: „Ohne neue Produkte sind wir raus aus China“

gymfan schrieb:
Bei 0,01% Dividendenrendite mit nVidia dürfte damit kein normaler Aktieninhaber nVidia Aktien haben.
Der Aktienbesitz ist ein komplizierter: https://wellstfinance.com/nvidia-dividende-2024-2025/

Und wie gesagt, der Wert einer Aktie ist für den Anleger zweimal interessant, erstmal beim Einkauf und dann nach langen Jahren mit dem Wachstum vom Aktienwert beim Verkauf. Die Nvidiaaktie ist damit nicht unbedingt das Lieblingsobjekt von Spekulanten, sondern von Leuten, die über Jahrzehnte planen und Leuten, die Aktien gerne in der Familie halten, also diese auch an den Nachwuchs weitergeben.
 
Child schrieb:
Nur: De-facto gibt es zwei "Chinas"
und die Insel Taiwan gehört eben zur Republik China, welche weiterhin existiert..
Defacto vertreten allerdings auch praktisch alle Länder der UN (Ausnahme Paraguay) eine 1-China Politik an, inkl. sämtliche EU Staaten, die USA & Kanada sowie Russland und Indien.


Zum Thema: Sanktionen bringen eh nix. Dann dauerts halt bissl länger bis China konkurrenzfähige Produkte herstellt, aber kommen wirds so oder so.
Für uns Konsumenten könnte das sogar gut sein.
 
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gymfan schrieb:
Ich sprach von Kaufen, und meinte damit irgend ne fiktive Firma... oder eine die ich nicht kenne nicht ganz China. Irgend ne K.I. Firma oder nen Rechenzentrum oder was auch immer.

Und der Strawman das ich irgendwie glaube das man hier was anderes verkauft geschweige denn eine 64gb Karte für 500 Euro ist zumindest bezogen auf mich frei aus der Luft gezogen, ich hab gar nichts in die Richtung gesagt.

Ich hab nur versucht zu erklären warum die Krokodielstränen Sinn machen 1. Absicherung wenn die nicht voll umgehen werden können hat man schon ne Ausrede sollte irgendwann schlechtere Zahlen kommen und 2. selbst wenn es umgangen wird, wird der Preis für Chinesen steigen, höherer Preis -> weniger Verkäufe, sollte das nicht stimmen hat Nvidia nen Fehler gemacht und zu wenig verlangt ein BWLer der die Preise nicht erhöht obwohl die gleichen Stückzahlen weg gehen hat entweder ne sehr kreative Erklärung davon oder er hat nen riesen Fehler gemacht.

Daher muss man entweder für 3. Länder die Preise senken (kleinere Margen) um die gleichen Preise in China zu haben, oder die Chinesen werden weniger kaufen, wieviel weniger wird man sehen, kann auch nur 2% weniger sein oder 40% who knows, aber irgend ne Menge weniger.
 
I don't care... I love it. I don't care.

Mir egal. Weder ob China nVidia Karten bekommt, noch ob nVidia deshalb Verlust fährt. Es könnte mir nichts egaler sein.
 
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BloodGod schrieb:
Mein Mitleid hält sich arg in Grenzen…

Wollte gerade das gleiche schreiben... Eine Runde Mitleid für die Lederjacke. Dauert wohl eine Woche länger, bis die nächste Strass besetzte Krokodilleder-Jacke in den Schrank wandert.
 
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Alesis schrieb:
2024 gab es 5 aggressive Militärübungen durch China gegen Taiwan. Taiwan wird ja schon seit Jahrzehnte Durch China bedroht. Und heute stellt will er noch mehr Waren an China verkaufen. Ich behaupte damit, es ist ihm völlig egal.
One China Policy. Taiwan gehört zu China. Alles Andere ist Augenwischerei.
 
SuperHeinz schrieb:
Nvidia befürchtet aktuell nicht, dass man sein Monopol auf dem chinesischen Markt verliert, weil das schlicht nicht vorhanden ist, sondern dass man den Anschluss verliert, weil die chinesischen Entwickler und Hersteller schon viel weiter sind, als sich das die meisten hier vorstellen können.

Nein, die Hardware ist in China nicht annähernd so weit, da braucht man sich keine Sorgen machen.

Das einzige Problem, das nVidia hat, ist, dass durch die Beschränkungen der Schwarzmarkt mit ihren eigenen Produkten floriert und sie daran gar nichts verdienen. Der Rest ist nVidia völlig egal.
 
andrehbs schrieb:
Das ist eine Aussage der Ahnungslosigkeit. Und Geschichte hat in deiner Meinung keinen Platz gehabt.
Fakt ist, dass es auch Menschen auf Taiwan gibt, sind in der deutlichen Minderheit, die sich eine chinesische Herrschaft wünschen. Warum soll also die Lederkacke nicht auch diese Bestrebung haben. Schließlich muss er ja nicht unter solch einer Herrschaft leben als Flüchtling. Oh, da würden sicherlich dann je nach politischer Ausrichtung andere sagen, Auswanderer.
Was machen eigentlich die ganzen Europäer in Nord- Mittel- und Südamerika? Wem gehört dann Tibet?

Fragen über Fragen, gegenüber dein Einzeiler nur Leere bietet.
 
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Fallout667 schrieb:
Der Kapitalismus ist der Untergang für die Welt.
Weil es im Kapitalismus soviele Kriege und Autokratien gab und gibt nh :kuss:
 
@Simonte
Kapitalismus ist keine Regierungsform. Kapitalismus heißt nur anhäufen. Im Kapitalismus geht es immer nur darum, anderen was weg zu nehmen, anderen nichts gönnen, sondern immer mehr und mehr für sich in Anspruch zu nehmen. Insofern gibt es Kapitalismus seit mindestens 7000 Jahren. Dabei ist es völlig egal, welche Regierungsform gerade am Start ist. Die Sowjetunion hatte nichts mit Kommunismus gemeinsam, sondern war nur Kapitalismus für sehr wenige. Deswegen gab es auch im Sozialismus wenige die Bananen essen konnten und die Masse musste eben Rhabarber fressen.
 
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MaverickM schrieb:
Nein, die Hardware ist in China nicht annähernd so weit, da braucht man sich keine Sorgen machen.
In China muss man unterscheiden zwischen dem Stand der vorhandenen Technik aus eigener Forschung, Entwicklung und Produktion und dem, was davon bei dem Konsumenten ankommen darf. Das wird alles staatlich gesteuert, da gibt es riesige Unterschiede. Konsumenten werden nur mit dem für unsere Begriffe nötigsten versorgt. Das Beste geht jeweils in die Rüstung und in das Militär. Da sind die Chinesen Weltspitze. Und deshalb sind hierzulande die größten Sorgen durchaus angebracht. Da dürfen wir uns nichts vormachen.

Das hier mal lesen: https://www.t-online.de/nachrichten...assiert-europaeische-jets-im-luftgefecht.html
 
Zuletzt bearbeitet:
MortalTeamwork schrieb:
Die 9mrd sind Peanuts im Vergleich zum Rest. Gaming hat nicht mehr DIE Priorität.

Da ist wieder das consumer denken. Unternehmen denken nicht so.

Der normale verbraucher macht immer den Fehler, alles relativ zu sehen.
Je mehr er verdient und in der Karriere Leiter aufsteigt, desto verschwenderischer geht er mit Geld um und desto egaler ist es ihm hier und da ein paar Euro mehr zu zahlen, da er den Wert nicht mehr sieht und mit dem einkommen relativiert. Großer Fehler, da man so seine gestiegene Kaufkraft wieder im wahrsten Sinne entkräftigt.
Unternehmen die Milliarden Gewinne vorzuweisen haben werden nen Teufel tun und nicht um jeden Cent kämpfen. Sei es bei Budgetplanung oder Verhandlungen mit Lieferanten.

Deshalb sind auch "kleinere" Sparten wie bei nvidia jetzt eben das Gaming weiterhin extrem wichtig, weil Unternehmen den absoluten Wert betrachten und nicht nur den relativen. Nvidia ist Marktführer bei dedicated GPUs. Für Nvidia dürfte Gaming deshalb weiterhin so wichtig wie bisher sein.
Für die Teams die daran beteiligt sind hat es weiterhin die einzige Priorität und Nvidia wird deren Kapazitäten und Budget sicher nicht gekürzt haben.

Nur weil Nvidia in einem neuen Zweig stark wachsen konnte heißt das nicht, dass ein anderer weniger Prio bekommt.
Man muss halt verstehen, dass ein Unternehmen für einen wachsenden zweig auch mehr Ressourcen bereitstellen kann. Nvidia ist keine "Person" die nur 8 Stunden am Tag arbeitet und sich in der Zeit lieber auf das konzentrieren sollte, was mehr gewinn abwirft. So läuft das doch nicht.
 
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Mimir schrieb:
Deshalb sind auch "kleinere" Sparten wie bei nvidia jetzt eben das Gaming weiterhin extrem wichtig, weil Unternehmen den absoluten Wert betrachten und nicht nur den relativen. Nvidia ist Marktführer bei dedicated GPUs. Für Nvidia dürfte Gaming deshalb weiterhin so wichtig wie bisher sein.
Für die Teams die daran beteiligt sind hat es weiterhin die einzige Priorität und Nvidia wird deren Kapazitäten und Budget sicher nicht gekürzt haben.
Ansich stimme ich dir zu:
Die Gamingsparte wirft für Nvidia seit deren Gründung nun schon über viele Jahre verlässliche Einnahmen und Gewinne ab. So ein erwiesenermaßen sicheres Standbein und die Marktführerschaft in diesem Segment gibt man sicherlich nicht leichtgiebig und freiwillig ab.

Wenn es aber beschränkte Kapazitäten gibt (beispielsweise in der Chipfertigung) und man sich entscheiden muss, ob die Fertigungskapazitäten, beispielsweise für 100.000stk GB202 Chips für eine 2400€ RTX 5090, eine 5500€ RTX Pro 5500 Blackwell, oder gar eine 10000€ RTX Pro 6000 Blackwell verwendet und entsprechend bepreist, verkauft werden sollen, wird der Gamingbereich logischerweise den kürzeren ziehen.
Mimir schrieb:
Nvidia ist keine "Person" die nur 8 Stunden am Tag arbeitet und sich in der Zeit lieber auf das konzentrieren sollte, was mehr gewinn abwirft. So läuft das doch nicht.
Das nicht, die anzahl der fähigsten Enwickler, sowohl auf Hardware-, als auch Softwareebene ist aber auch nicht unbeschränkt, insbesondere wenn wir von richtigen Experten für bestimmte Fachgebiete wie beispielsweise das Chipdesign reden. Nvidia wird sicherlich ein starkes Interesse daran haben, ihre fähigsten Leute in den erfolgsversprechendsten Segmenten unterzubringen und bei der Entwicklung von Hard- und Software, die für mehrere Bereiche genutzt werden können, auf diese gewinnbringenden Bereiche die größte Priorität und den größten Fokus legen. (So etwas wie die fehlenden ROPs und die Problemchen mit dem Treiber wäre bei den Pro Karten vermutlich nicht passiert...)

Gleiches gilt für strategische Entscheidungen:
Ich vermute immer noch, dass die Knappheit von VRAM auf den Gaming-Grafikkarten primär daher kommt, dass Nvidia Sorge hat damit ihren eigenen Pro-Karten für AI, die mit wesentlich mehr VRAM bestückt sind, aber eben auch viel teurer verkauft werden, "billige" Konkurrenz aus den eigenen Reihen zu schaffen.
Die Ingenieure bei Nvidia sind ja nicht blöd und wissen sicherlich wie knapp der VRAM auf den aktuellen Gamingkarten ist. Der Preis für die RAM-Module kann eigentlich auch kein Argument sein, wenn es AMD (und Intel) schaffen mehr auf günstigeren Karten zu verbauten und mittlerweile dürften sich auch Leute außerhalb der informierten Technik-Szene fragen, warum neue Grafikkarten für 300-450€ nun schon seit fast 10 Jahren immernoch nur 8GB VRAM verbaut haben, während sich nahezu alle anderen Specs deutlich, um das teils vielfache vergrößert/verbessert haben.

Nvidia wird das Thema Gaming sicherlich nicht aufgeben, allein schon der Deal für die Chips der Switch 2 wird wieder gutes Geld in die Kassen spülen und im Desktopbereich ist die allgemeine Bereitschaft zur Zahlung von vierstelligen Beträgen für eine Grafikkarte die rein der Freizeitbespaßung dient, in den letzten Jahren enorm gestiegen.
In anderen Bereichen wird aktuell aber einfach weit mehr Geld verdient und diese Bereiche werden logischerweise bevorzugt behandelt. (Hinsichtlich Ressourcen und Entscheidungen.)
 
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Xes schrieb:
Wenn es aber beschränkte Kapazitäten gibt (beispielsweise in der Chipfertigung) und man sich entscheiden muss, ob die Fertigungskapazitäten, beispielsweise für 100.000stk GB202 Chips für eine 2400€ RTX 5090, eine 5500€ RTX Pro 5500 Blackwell, oder gar eine 10000€ RTX Pro 6000 Blackwell verwendet und entsprechend bepreist, verkauft werden sollen, wird der Gamingbereich logischerweise den kürzeren ziehen.
Grundsätzlich ja, praktisch gesehen ist die 5090 aber vermutlich auch nur der Abfall der von der RTX 6000 Blackwell übrig bleibt.

Der Chip ist nicht umsonst Cut-Down, so kann man einfach eine gewisse Menge an "Abfall" noch an Gamer vermarkten und der "Abfall" davon wird dann zur Pro 5000, die ja nochmals fast halbiert wurde vom Ausbau her und ggü. der RTX 6000 Ada eigentlich schon keinen Sinn mehr macht.
 
SuperHeinz schrieb:
In China muss man unterscheiden zwischen dem Stand der vorhandenen Technik aus eigener Forschung, Entwicklung und Produktion

Und da hakt es halt, weil sie bei den Produktions-Nodes hinterher hinken und keine state-of-the-art Technik mehr aus dem Westen kriegen.
 
Ich leide mit NVIDIA!!!🤣
Der amerikanische Konzern spielt in China nicht mehr in der ersten Riege mit? Ich bin wahrlich untröstlich.😁
 
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Fallout667 schrieb:
Der Kapitalismus ist der Untergang für die Welt.
Lass gut sein, wird hier kaum einer begreifen.
Die Mehrheit wird weiter hinter der Karotte herrennen (bis sie tot umfällt oder nicht mehr rennen kann) und das Mantra des "ständigen Wachstums" oder das der "kapitalgedeckten Alltersvorsorge" vor sich hinbrabbeln.
 
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OSx86 schrieb:
Lass gut sein, wird hier kaum einer begreifen.

Weil es halt auch falsch ist, zumindest teilweise. Die Welt ist halt nicht nur Schwarz/Weiß.
 
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MaverickM schrieb:
Die Welt ist halt nicht nur Schwarz/Weiß.
Ich bitte dich, dass ist doch eine Phrase.
Während die Vermögensuhr für Deutschland 10 Billionen zeigt, zeigt die Verschuldungsuhr 2,5 Billionen.
Während ~72 Millionen Menschen ~81 Billionen Euro besitzen, werden bewusst gewollt Menschen in den Tod geschickt, weil es der reichste Mensch der Welt gerne gemacht hat, die Entwicklungshilfe einzustampfen.
Obendrauf spekuliert man an der Börse, ob Weizen teurer, oder günstiger wird. Da macht es also auch Sinn, Weizen Tonnenweise vergammeln zu lassen, um an der Börse die Gewinne einzufahren.
Während wir schon Plastik im Hirn und in den Hoden nachweisen können, wollen wir noch mehr Fast Fashion.

Obwohl wir tagtäglich unsere Natur, unsere Mitgeschöpfe vernichten, die Erderwärmung an Geschwindigkeit zulegt, müssen wir Menschen noch mehr Waffen produzieren, ständige Militärübungen abhalten, einzelne Menschen ihre privaten Raketen explodieren lassen, für ihren Kapitalismus, damit die anderen Kapitalisten mal in den Weltraum reisen können.

An welcher Stelle ist das Anhäufen (Kapitalismus) und das Vernichten von Ressourcen, um noch mehr anhäufen zu können für wenige, eine weiße Farbe? Ja, damit kein Gelaber kommt, weiß ich keine Farbe.
Also neben dem schwarz (negativ) das weiß (positiv). Wo ist Kapitalismus positiv, wenn 81 Billionen Euro auf wenige verteilt sind, während wir den Planeten vernichten?
 
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