News O2-Mitarbeiter verweigern Outsourcing

Ganz schön mies was da mit den Angestellten gemacht wird. Wie soll das gehen? Schneller arbeiten, mehr Kunden abspeisen, darunter kann die Qualität der Beratung nur leiden. Viele andere sind doch mit schlechtem Beispiel vorangegangen. Warum man immer noch nicht begriffen hat, dass es nichts bringt die Renditen der Aktionäre durch Ausdünnen der Angestellten nach oben zu treiben?
 
Hallo

Das ist nun das Echo durch die vielen günstigen Verträge die O2 anbietet, und wenn man mit den Kunden kein Geld mehr verdienen kann, muss man halt seine Kosten minimieren, und das zum Leit der Mitarbeiter......

Mit freundlichen Grüßen

Martin Krüger
 
Mit den Füßen abstimmen! Die Handyvertreter ruhig mal wissen lassen das man keinen O2 Vertrag haben will weil sie Ihre Mitarbeiter wie Vieh verschachern.

Verträge kündigen ... das zieht !

Ausserde möchte ich an der Stelle einfach mal Volker Pispers zitieren

" ... entweder Sie sind für den Mindestlohn, oder Sie sind ein Arschloch ...und da diskutier ich auch nicht drüber! "

Ich denke so krass kann man das hier einfach mal stehen lassen!
 
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Ja, Mindestlöhne müssen her. Andere Länder zeigen das es funktionieren kann, ohne das Firmen weiter abwandern. Fast jedes europäische Land hat einen Mindestlohn, selbst die oft als rückständig bezeichneten Staaten östlich von Oder und Neiße! Tarifautonomie ist für den Arsch wenn dem hart arbeitenden Menschen nichts übrig bleibt und sie sich ihr Leben zusätzlich mit Steuermitteln finanzieren müssen.

Leider ist das in den Schrumpfhirnen unserer vergreisten Regierung noch nicht angekommen, ist ja auch schwer den Realitätssinn zu behalten wenn man jeden Monat eine Entlohnung 8000€ auf dem Kontoauszug zu stehen hat.
 
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bLu3to0th schrieb:
Wo kein Geld, da ist Geiz geil...
Komisch irgendwie hat jeder Ottonormalverbraucher in Dt kein Geld, also sind wir daran schuld, dass wir noch weniger verdienen und deshalb noch weniger ausgeben und deshalb noch weniger verdienen........................................!?

Ich kanns nich mehr hören, dass alles auf die Geiz ist geil Mentalität geschoben wird - wer kein Geld hat, kann auch keins ausgeben und das betrifft nunmal die Masse der Bürger!

Es sind doch gerade Diejenigen die ein gewisses Einkommen haben (das muss nicht umbedingt viel sein) die die Geiz-ist-Geil mentalität an den Tag legen. Es heißt nicht umsonst wer billig kauft kauft 2mal.
Da wird in massen Billigschrott produziert:freak: anstatt ein mindestmaß an Qualität anzulegen und den Billigkram sein zu lassen. Qualität wäre dann auch nicht mehr so teuer wenn es in gewissen Größen wie derzeit Geizprodukte hergestellt wird.
 
Friccs schrieb:
@0815: Wieso hast du keine Aktien von deinem Konzern gekauft? Hättest ordentlich mitverdienen können.
.

Habe ich! Wie viele Andere auch im Unternehmen (es gibt hier ein Aktienprogramm für Mitarbeiter, doch wer kann schon mehr als 20-50€/Monat entbehren und Aktien kaufen, die man mind. 3 Jahre halten muss?). Da werden die Mitarbeiter auch auf den EPS gedrillt und man schaut womöglich mal eher weg, wenn es in der Nachbarabteilung rummst...

Wie soll der sogenannte Aufschwung auch beim "Volk" ankommen. Er kommt nur beim Shareholder an ;) Dessen Marge wird naturgemäß nach oben getrieben, bis es nicht mehr geht. Das ist der Fluch eines börsennotierten Unternehmens! Wen interessiert bei den Analysten und "Besitzern" denn die innere Ordnung eines Unternehmens? Doch erst, wenn es sich auf dem absteigenden Ast befindet.
 
Dr. MaRV schrieb:
Ja, Mindestlöhne müssen her.
Mindestlöhne verursachen höhere Preise für Konsumgüter und Dienstleistungen, wodurch mehr Schwarzarbeit verursacht und ausländische Produkte begünstigt werden. :o
 
Mindestlöhne verursachen höhere Preise für Konsumgüter und Dienstleistungen, wodurch mehr Schwarzarbeit verursacht und ausländische Produkte begünstigt werden.
Du kannst sicher hellsehen.
Viele europäische Länder haben den Mindestlohn eingeführt.
Aber ne liebe Dumpinglohn und Outsourcing betreiben, da wird die Qualität sicher besser :rolleyes:
 
Tarifautonomie ist für den Arsch wenn dem hart arbeitenden Menschen nichts übrig bleibt und sie sich ihr Leben zusätzlich mit Steuermitteln finanzieren müssen.

Leider ist das in den Schrumpfhirnen unserer vergreisten Regierung noch nicht angekommen, ist ja auch schwer den Realitätssinn zu behalten wenn man jeden Monat eine Entlohnung 8000€ auf dem Kontoauszug zu stehen hat.

Schrumpfhirne ... nein , da bist Du absolut auf dem Holzweg. Das pure Kalkül steht dahinter. INSM ist das Stichwort. Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ... Was in Italien die Mafiafinanzierte P2 Loge war (ist), mit der Stilblüte Berlusconi .. das Ist Merkel / Westerwelle mit der INSM in Deutschland. Das das leistungslose Einkommen der Spitzenverdiener durch das Ausnutzen von Lohnsklaven durch den Staat finanziert wird ist doch kein Geheimnis mehr. Wie lang soll die Liste der Vermögensumschichtungen von Unten nach ganz Oben denn hier sein? Was lasst Ihr Euch noch alles gefallen, für das bisschen vorgegaukelten Luxus den man Euch bietet? Noch längere AKW Laufzeiten ... weils so schön war? Noch mehr Finanzspritzen für Banken die munter so weiter machen wie bisher? Noch mehr Bildzeitungsbefehle von Trude Springer an die "Regierung" ? ... Bald ist Wahltag! Wahltag ist Zahltag Frau Merkel und Herr(?) Westerwelle ... je nach gusto wählt soweit links oder rechts wie Ihr auf dem Wahlzettel findet. Wenn nix anderes drauf ist wählt überhaupt nicht !
 
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SheepShaver schrieb:
Mindestlöhne verursachen höhere Preise für Konsumgüter und Dienstleistungen, wodurch mehr Schwarzarbeit verursacht und ausländische Produkte begünstigt werden. :o
Genau so argumentieren auch die Lobbyisten und unsere unsozialen Politiker in der Regierung.
Schau dir unsere Nachbarstaaten an in denen es einen Mindestlohn gibt. Da funktioniert es auch.
Der jetzige "Aufschwung" ist auch nur auf Pump und dem Rücken von Lohndumping finanziert. Die Rechnung dafür wird noch kommen.


Es gibt einfach zu viele die den Märchen von CDU oder SPD glauben schenken. Solang sich das nicht ändert und die Leute immer wieder auf den Leim gehen bleibt das Abstrafen der großen Parteien reines Wunschdenken. Nicht das eine Linke, Piratenpartei, NPD und wie sie alle heißen es besser machen könnten, aber der Schock würde tief sitzen bei SPD,CDU/CSU, FDP und Grüne. ;)
 
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da wird man mal wieder sehen, wie machtlos die angestellten gegenüber dem management sind. ...dann fliegen sie eben alle raus.
es ist so arm, dass das alles so einfach möglich ist.
 
Ja, alle Macht dem Proletariat! Nein im Ernst, erstens ist das nicht so einfach möglich und zweitens, was würdest du wie ändern? Niemand kann "einfach so" gefeuert werden.
 
Niemand kann "einfach so" gefeuert werden.

Hahahaha ... welchen Teil von "Betriebsbedingter Kündigung" darf ich Dir denn Erklären ?

Wach mal auf ;-)

erstens ist das nicht so einfach möglich und zweitens, was würdest du wie ändern?

1. Mindestlohn

2. Steuerreform mit Höchststeuersätzen die Ihre soziale Gerechtigkeit nicht vergeblich suchen. Und zwar OHNE Schlupflöcher!

3. Zeitarbeit >6Monate muss zwingendermassen in ein festes, unbefristetes Arbeitsverhältnis führen.

4. Es muss eine Finanztransaktionssteuer und eine Spekulationssteuer geben die sich gewaschen hat.

5. Alle Grundversorgungs - Schlüsselindustrien müssen in staatlicher Hand bleiben, oder wieder überführt werden ( Bahn, Energie, Telekomunikation, Post, Strassen ... usw.)

6. Keine Höchstsätze für Rentenbeiträge... pauschal auf jeden Betrag 10% wie in der Schweiz
Das Zauberwort ist jeder Betrag! Und eine einzige Rentenkasse.
...

ich könnte hier den ganzen Tag weitermachen wenn Du willst.
 
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Die Bedingungen für eine betriebedingte Kündigung sind klar geregelt. Wenn man das Gefühl hat, dass die Kündigung nicht rechtens ist, dann kann man Einspruch dagegen erheben. Im Streitfall muss der Arbeitgeber dann beweisen, dass der Arbeitsplatz des Gekündigten weggefallen ist. Zudem gilt bei allen Kündigungen der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit: eine Kündigung darf nur dann in Betracht kommen, falls der Betrieb den Arbeitnehmer nicht andersweitig einsetzen kann. "Einfach so" geht also nicht.
 
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Die Bedingungen für eine betriebedingte Kündigung sind klar geregelt. Wenn man das Gefühl hat, dass die Kündigung nicht rechtens ist, dann kann man Einspruch dagegen erheben. Im Streitfall muss der Arbeitgeber dann beweisen, dass der Arbeitsplatz des Gekündigten weggefallen ist. Zudem gilt bei allen Kündigungen der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit."Einfach so" geht also nicht.

Frag Dich einfach selbst ob Du Dir irgendeine Chance ausrechnen würdest wenn der O2 Vorstand Deinen Arbeitsplatz zur "Disposition" stellen möchte. Recht in Deutschland haben , und bekommen ist in Deutschland schon lange ein Unterschied. Wir leben hier nicht mehr in den 70ern mein lieber ;)

Wenn es garnet anders geht dann zieh mit der Abteilung doch nach Rumänien ... ach , das wollen Sie nicht ? Tja .. schönen Arbeitsfreien Tag noch...
 
Heftiges heuchlerisches rumgejammere hier! "Die da oben" verdienen so viel, weil die, den es gehört das so wollen (Aktionäre).

Und wenn der Service bei o2 jetzt schlechter wird und euch das aber wichtig ist, dann sucht euch einen anderen Anbieter. Wenn ihr das in Kauf nehmt und dafür lieber weniger bezahlt, und die Kunden das honorieren, dann hat o2 genau das richtige gemacht!

Wieso sollte ein Unternehmen Leute beschäftigen, die es meint nicht mehr so brauchen?

Ich für meinen Teil werde mir übrigens überlegen, wie lange ich noch bei o2 bleibe. An sich ein guter Laden, aber genau beim Service nervt mich das, wenn ich ewig warten muss. Abwägungssache. Vielleicht sind mir die gesparten Euro auch so viel Wert.

Und der cr4t hat vollkommen Recht: zu viele Heuchler hier. Ihr kauft Elektronik aus China (wo sich Leute in den Tod stürzen), Schokolade aus Kakao, Kleidung aus Baumwolle die von Kindern geerntet wird, wollt möglichst viel Prozent auf euer Geld, kauft bei Aldi, wo einen keiner berät und wo alles lieblos in die Ecke geworden ist, kauf online, weils billiger ist, was aber den Einzelhändler um die Ecke sterben lässt. EURE Entscheidung. (Ich mach es auch so.) Hinterher traurig sein ist noch ok, aber dann anderen die Schuld geben lächerlich.
 
Also, ich als Teltower bin entsetzt und kenne durchaus einige Personen, die das betrifft. Keiner möchte für weniger Geld mehr arbeiten. Da ist es doch logisch, dass sich die Genossen wehren. Das wird noch einen Schatten nach sich ziehen, der bestimmt in der Politik diskutiert wird. Ich hoffe, dass es bald eine Einigung geben wird.

LG, Paule
 
Nur am Rande: Jeder von uns lebt und will den Kapitalismus. Vielleicht seid ihr euch dessen persönlich nicht bewusst. Dabei geht es nicht zwangsweise um den alltäglichen Genuss von Bedarfsgütern.

Die "Geiz ist Geil" Mentalität zeigt uns doch täglich, dass jeder von uns den Kapitalismus nährt. Die Ausrede, dass die Menschen geizen "müssen" weil sie sich sonst nichts leisten können, ist völlig deplatziert.

Im übrigen hier eine Definition des Wortes Geiz: Der Ausdruck Geiz (von mittelhochdeutsch gīt[e]: „Gier“, „Habgier“) bezeichnet eine zwanghafte oder übertriebene Sparsamkeit, damit verbunden auch den Unwillen, Güter zu teilen.

Wenn, dann ist ein Geringverdiener nicht geizig, sondern muss mit seinen Mitteln haushalten bzw. sparsam umgehen.

Jeder Mensch, mit wenigen Ausnahmen, konsumiert täglich sowieso über seinen Bedarf. Dabei ist der Bedarf =/= mit den Wünschen und Konsumgütern jedes einzelnen zu bemessen.

Im übrigen nennt man das, was man hier in Deutschland hat, eine "soziale" Marktwirtschaft - was jedem darunter in den Sinn kommt, kann er für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass die soziale Marktwirtschaft, wie sie stellenweise hier noch läuft, euch auch gewisse Vorteile bringt. In der freien Marktwirtschaft hätten wir hier nämlich schon verstärktere Zustände wie bspw. in den USA.

Ich lass mich allerdings nicht darauf festnageln, dass der Kapitlalismus Abgrundtief Böse ist und für jeden "kleinen Mann" nur zum Nachteil geht. Meinetwegen gefallen sich einige in den Opferrollen und in der schwarz/weiß Malerei.

Was wären denn die Alternativen? Jede Staatsform würde in gewisserweise gut funktionieren, wenn sie nachhaltig und sinnvoll eingesetzt würde.
 
Und der cr4t hat vollkommen Recht: zu viele Heuchler hier. Ihr kauft Elektronik aus China (wo sich Leute in den Tod stürzen), Schokolade aus Kakao, Kleidung aus Baumwolle die von Kindern geerntet wird, wollt möglichst viel Prozent auf euer Geld, kauft bei Aldi, wo einen keiner berät und wo alles lieblos in die Ecke geworden ist, kauf online, weils billiger ist, was aber den Einzelhändler um die Ecke sterben lässt. EURE Entscheidung. (Ich mach es auch so.) Hinterher traurig sein ist noch ok, aber dann anderen die Schuld geben lächerlich.

Und jetzt ? Ewig so weitermachen? Oder so ganz langsam sich mal wieder auf alte Tugenden besinnen ... Es muss ja nicht abrupt oder lebbensverändernd sein ... Der Trend Deines Lebens sollte es sein, sich immer mehr Gedanke darüber zu machen was Du da kaufst, wo Du es kaufst , und ob letztlich nur Leute davon profitieren die Dir letztlich Dein eigenes Leben ruinieren.

Die Welt wird nicht an einem Tag gerettet ... wir sind ja auch net an einem Tag in die Grütze geritten.
 
trick17 schrieb:
Hahahaha ... welchen Teil von "Betriebsbedingter Kündigung" darf ich Dir denn Erklären ?

Wach mal auf ;-)



1. Mindestlohn

2. Steuerreform mit Höchststeuersätzen die Ihre soziale Gerechtigkeit nicht vergeblich suchen. Und zwar OHNE Schlupflöcher!

3. Zeitarbeit >6Monate muss zwingendermassen in ein festes, unbefristetes Arbeitsverhältnis führen.

4. Es muss eine Finanztransaktionssteuer und eine Spekulationssteuer geben die sich gewaschen hat.

5. Alle Grundversorgungs - Schlüsselindustrien müssen in staatlicher Hand bleiben, oder wieder überführt werden ( Bahn, Energie, Telekomunikation, Post, Strassen ... usw.)

6. Keine Höchstsätze für Rentenbeiträge... pauschal auf jeden Betrag 10% wie in der Schweiz
Das Zauberwort ist jeder Betrag! Und eine einzige Rentenkasse.
...

ich könnte hier den ganzen Tag weitermachen wenn Du willst.

und wenn wir schon dabei sind: Das Zinssystem abschaffen
 
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