News O2-Mitarbeiter verweigern Outsourcing

tash schrieb:
Kosteneinsparung geht nur indem man mit der Anzahl der gleichen Mitarbeiter mehr produziert und auch verkauft (funktioniert auf Dauer nicht). Oder aber man entlässt immer X-Prozent(wie so oft) der Mitarbeiter, hm funktioniert wohl auch auf Dauer nicht. Kapitalismus gescheitert? Auf Dauer JA!

Man kann ja nicht bestreiten, dass der Kapitalismus in den letzten 150 Jahren sehr wohl nicht gescheitert ist. Dass er verbesserungsfähig ist, will ich aber auch nicht abstreiten

tash schrieb:
Nur leider ist es sinnfrei in einem kapitalistischem Land von einem morallosen Unternehemen ins Andere zu wechseln. Viel mehr sollte man hier sensibilisieren und das Kerngedankengut der Menschen erneuern.

Die Frage ist: Warum gibt es nur "morallose" (ich würde es: profitabel oder gewinnorientiert nennen) Unternehmen? Würde ein Unternehmen nur moralisch handeln, wäre es nicht konkurrenzfähig. Wenn so großes Interesse an einem moralischen Unternehmen bestünde, wäre schon längst eins gegründet. Du könntest auch eins gründen (fändest aber mit größter Wahrscheinlichkeit keine Kapitalgeber). Deine Forderung, das Kerngedankengut des Menschen zu erneuern, erinnert mich an die NS-Zeit und hat nichts mehr mit einer freien Welt zu tun.

tash schrieb:
Das liest sich wie von einem BWL'er verfasst. Ich könnte hier eine Diskussion mit Beispielen starten die du nicht gewinnnen kannst. Ist aber nicht tragisch, ich respektiere andere Meinungen.

Ich wäre an einer Diskussion interessiert und bin auch anderen Meinungen gegenüber aufgeschlossen. Ich denke aber, dass es kein Argument gibt, welches die Erfolgsgeschichte des Kapitalismus, der in den letzten 150 Jahren Wohlstand über alle kapitalistischen Länder und für alle (!) Bürger gebracht hat, entkräften könnte. Gegenbeispiel: Es beklagt sich ja auch niemand darüber, dass ein Brot nur 2€ (selbst für Geringverdiener ein Gegenwert von 20 Minuten Arbeit) kostet. Ich bin selbst kein BWLer aber habe mich viel mit Wirtschaftsformen im letzten Jahr beschäftigt und mir fällt kein besseres System ein (ich sage nicht, dass es perfekt ist).
 
numenor schrieb:
Mindestlöhne, und Kündigungsschutz bringt da nichts.
Ich hoffe du beziehst das nur auf den Zusammenhang. Alles andere wäre eine Pharse. Schlimm genug das man soweit gefallen ist, es überhaupt fordern zu müssen!

maddin91 schrieb:
Man kann ja nicht bestreiten, dass der Kapitalismus in den letzten 150 Jahren sehr wohl nicht gescheitert ist. Dass er verbesserungsfähig ist, will ich aber auch nicht abstreiten
Entschuldige, aber 150 Jahre sind doch keine Zeitspanne. Man sollte schonmal etwas weiter denken, was anscheinend nicht Viele machen - da nur das "jetzt" und "Ich" zählt. Getreu dem Motto: Nach mir die Sinnflut. Ein auf Zinsbasis basierendes System kann auf Dauer nicht funktionieren, wer etwas anderes behauptet hat schlichtweg keine Ahnung oder ist ein A****loch! Dem empfehle ich mal, sich ein paar Wochen mit der Weitläufigkeit zu beschäftigen, wobei das warum relativ schnell klar wird.

maddin91 schrieb:
Die Frage ist: Warum gibt es nur "morallose" (ich würde es: profitabel oder gewinnorientiert nennen) Unternehmen? Würde ein Unternehmen nur moralisch handeln, wäre es nicht konkurrenzfähig.
Damit wir konkurrenzfähig bleiben, werden wir zu moralischen Ar***löschern. Eine schöne Selbsterkenntnis, wie tiefgesunken ein Teil der Erdbevölkerung ist.

maddin91 schrieb:
Ich wäre an einer Diskussion interessiert und bin auch anderen Meinungen gegenüber aufgeschlossen. Ich denke aber, dass es kein Argument gibt, welches die Erfolgsgeschichte des Kapitalismus, der in den letzten 150 Jahren Wohlstand über alle kapitalistischen Länder und für alle (!) Bürger gebracht hat, entkräften könnte. Gegenbeispiel: Es beklagt sich ja auch niemand darüber, dass ein Brot nur 2€ (selbst für Geringverdiener ein Gegenwert von 20 Minuten Arbeit) kostet. Ich bin selbst kein BWLer aber habe mich viel mit Wirtschaftsformen im letzten Jahr beschäftigt und mir fällt kein besseres System ein (ich sage nicht, dass es perfekt ist).
Dein Wohlstand beruht auf Ausbeutung und Armut von derzeit rund 70% der Weltbevölkerung. Das ist natürlich Zukunfstorientiert und ein großer Erfolg für den Kapitalismus! Dein Bäckerbeispiel ist mir bewusst und ich kenne schlimmere Branchen, leider!
 
numenor schrieb:
Bei Sängern/Schauspielern ist es genau so weil geringe Qualifikationsunterschiede einen Großen einfluss auf den Gewinn haben, möchte jeder nur die besten, und ist bereit für einen etwas besseren Schauspieler ein paar Mio. mehr zu bezahlen.


Zu Deinem Schauspieler-Vegleich:
"Besser" ist der falsche Begriff in dem Zusammenhang. Da Schauspielerei trotz allen Kommerzes immer noch (zumindest überwiegend) in Richtung Kunst geht, und Kunst Gemschackssache ist, gibt es keine "bessere" Kunst.

Aber zu Deiner Aussage, dass sich Investitionen in den Servicebereich lohnen: im Telekommunikationsbereich gleichen sich doch alle Player nach unten an. Man schielt auf die Konkurrenz und sieht, dass die es auch nicht besser machen. Da entsteht eine Spirale nach unten, die ich persönlich vor wenigen Jahren daran festmachen konnte, dass die (damals hochgeschäätzte) Telekom es verpeilte, eine Festnetz-Rufnummermitnahme ordentlich umzusetzen. Da das ganze wichtig war (nicht nur wegen Visitenkarten usw), wollte ich das korrigiert haben. Leider habe ich noch an das Gute der TCom geglaubt und mir keinen Anwalt genommen. Zur nachträglich Mitnahme waren sie nicht mehr in der Lage - geschweige denn, mir Auskunft ber die Frage zu geben, wie ich denn an die (nicht neu vergebene) Rufnummer wieder rankomme. Irgendjemand dort muss doch wissen, ob die noch bei denen rumliegt oder mittlerweile bei der Bundesnetzagentur herumliegt.

Ach...da kommen komische Erinnerungen hoch ^^


Trimx schrieb:
Was heisst auf arbeit freigestellt? Unbezahlt urlaub ?

Das kann es heißen. Grundsätzlich kann eine solche Freistellung vereinbart werden - vorausgesetzt, die Vertragsparteien (arbeitgeber udn Arbeitnehmer) sind sich einig.

Häufig werden solche Freistellungsklauseln bereits im Arbeitsvertrag aufgenommen, insbesondere für die Zeit nach Ausspruch bis Ablauf der Kündigungsfrist. In den meisten Fällen dürften solche Klauseln jedoch unzulässig benachteiligend auf den Arbeitnehmer wirken, weshalb er häufig gut beraten ist, seine Arbeitskraft dennoch anzubieten, sodass der Arbeitgeber ggf. in Annahmeverzug kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Friccs schrieb:
Manchmal kann man das Niveau aber auch schon an der Rechtschreibung erkennen. Nimm's mir nicht übel.


Mehr hast du den Argumenten eines Users nicht zu bieten? Das ist schon sehr arm. Na dann hoffe ich mal, dass du in die Situation kommst für 3,50 EUR die Stunde arbeiten zu müssen, Brutto versteht sich. Denn viel mehr würde ich einem wie dir auch nicht zahlen. :lol:

Der Mindestlohn wird bereits in sehr vielen Ländern erfolgreich eingesetzt, nur im Billiglohnland Deutschland nicht, da noch zuviel Widerstand der Kapitalkommunisten (= Sozialismus für Reiche). Übrigens wird der Mindestlohn kommen, ist nur noch eine Frage der Zeit. An dieser Entwicklung werden argumentationslose und egoistische Menschen wie du nichts ändern können.^^
 
@ Tash
naja nicht nur: denn Mindestlöhne bedeuten automatisch weniger Arbeitsplätze, das ist bestenfalls linderung der Symptome, dort sehen ich aber durch Hartz etc. eigentlich genügend Anreize nur für einen Mindestbetrag zu arbeiten--> indirekter Mindestlohn.
wenn man einen Mindestlohn einführt der zu hoch ist werden Arbeitsplätze (für die manche noch froh sind) zerstört. Ist er zu niedrig werden die übrigen Gehälter die momentan für gering qualifizierte Arbeit bezahlt werden auf dieses niveau abgesenkt (Gesetzgeber hat sie dazu legitimiert und sind geschütz, da ja mindestlohn erfüllt wird).
Ich traue der aktuellen Regierung nicht zu einen guten Mindestlohn festzusetzen (wenn überhaupt möglich). Da ist eine Grauzonen momentan besser, weil viele noch über dem möglichen Mindestlohn bezahlen (wer glaubt der wäre bei 9€ oder mehr träumt, sonst haben wir bald eine halbe mio mehr arbeitslose).
Daher finde ich Mindestlohn eigentlich ein schlechtes Instrument. (wenn keine ausgebrägt Grundversorgung vorhanden wäre es anders, siehe Ausland)

Kündigungsschutz ist in D momentan zu hart, viele Firmen würden gerne mehr Leute einstellen, wenn sie wüssten das sie diese auch einfacher wieder entlassen können (aber eine andere Firma könnte ja dann einstellen). Der Arbeitsmarkt wäre wesentlich dünamischer, dies setzt vorraus das Leute bereit sind für einen Arbeitsplatz umzuziehen und engagiert sind, es ist halt nicht mehr so das man sein leben lang in einer Firma bleibt.
Erkaufen tut man sich diese Arbeitsplätze mit Krisensicherheit (und hier schaffen viele Firmen es nicht ihre Mitarbeiter zu schützen und der Staat muss ohnehinn eingreifen), da würde ich antizyklische Investitionen (unterstützung) bevorzugen.

@Instink ja da hast du vermutlich recht, dann halt beliebter, oder mehr Fans, mehr zahlungskräftigen denen es gefällt etc. Soll nur heißen für kleine Unterschiede lohnt es sich mitunter manchmal sehr viel mehr zu bezahlen, wenn diese Personen einen großen Einfluss haben.

Warum gleichen sie sich nach unten an? Weil Leute zu dem wechseln der durch Service einspaarungen ein paar cent-Euro günstiger ist, und den fehlenden Service erst zu spät zu schätzen lernen/einschätzen können. Mitunter gibts bei der T-Com noch excellenten service unter betreuter Kundendienst oder als Geschäftskunde (geht auch als Privatperson) kostet etwas mehr.
 
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maddin91 schrieb:
Man kann ja nicht bestreiten, dass der Kapitalismus in den letzten 150 Jahren sehr wohl nicht gescheitert ist. Dass er verbesserungsfähig ist, will ich aber auch nicht abstreiten
ja ne is klar gab bisher nie eine einzige krise die eine nation ruiniert hat...... hat alles super geklappt und funktioniert bisher.................

maddin91 schrieb:
Die Frage ist: Warum gibt es nur "morallose" (ich würde es: profitabel oder gewinnorientiert nennen) Unternehmen? Würde ein Unternehmen nur moralisch handeln, wäre es nicht konkurrenzfähig. Wenn so großes Interesse an einem moralischen Unternehmen bestünde, wäre schon längst eins gegründet. Du könntest auch eins gründen (fändest aber mit größter Wahrscheinlichkeit keine Kapitalgeber). Deine Forderung, das Kerngedankengut des Menschen zu erneuern, erinnert mich an die NS-Zeit und hat nichts mehr mit einer freien Welt zu tun.
is ja auch logisch es geht schliesslich nur um konkurenz. was hat eine verfluchte konkurenz damit zu tun den menschen ein besseres leben zu bescheren? richtig rein garnichts. konkurenz belebt nur die wirtschaft und den finanzsektor. und weder der finanzsektor noch die wirtschaft sind daran interessiert das es allen menschen gut geht. es interessiert nur das mehr güter produziert werden und geld einfliesst. der mensch ist dabei nur der mittelsmann.
aber recht hast du die unternehmen sind nicht moralisch. würde es kein verbot geben mensche zu schlachten töten, babys zu ermorden alte menschen zu vernichten, würde sich die wirtschaft dies gnadenlos zu nutze machen und tun.

maddin91 schrieb:
Ich wäre an einer Diskussion interessiert und bin auch anderen Meinungen gegenüber aufgeschlossen. Ich denke aber, dass es kein Argument gibt, welches die Erfolgsgeschichte des Kapitalismus, der in den letzten 150 Jahren Wohlstand über alle kapitalistischen Länder und für alle (!) Bürger gebracht hat, entkräften könnte. Gegenbeispiel: Es beklagt sich ja auch niemand darüber, dass ein Brot nur 2€ (selbst für Geringverdiener ein Gegenwert von 20 Minuten Arbeit) kostet. Ich bin selbst kein BWLer aber habe mich viel mit Wirtschaftsformen im letzten Jahr beschäftigt und mir fällt kein besseres System ein (ich sage nicht, dass es perfekt ist).

und der kapitalismus hat nie etwas erreicht!
die wissenschaft hat dich dahin gebracht wo du bist und zwar vor den computer!
könnten die forscher auf der welt einfach ihre arbeit machen wäre aids, krebs, ebola, typhus und allen voran der HUNGER längst beseitigt!
doch leider besteht keine notwendigkeit das es weniger kranke gibt und weniger hungernde und weniger gewalt auf dieser welt, denn dann würden viel zu viele menschen ohne arbeit darstehen und die reichen der industrie würden nicht daran verdienen.
wir reden hier von billionen beträge die flöten gehen für eigentlich unsinn.
all die energie die die menschen bisher in die wirtschaft gesteckt haben waren zu einem ziel da den konsumenten zu erschaffen und die finanzwelt zu füttern. diese ganze energie hätte man nutzen können um so ziemlich alle probleme der welt beiseite zu schaffen die der mensch sich selber produziet hat.
der mensch kam jahrtausende auch prächtig ohne autos und computer zurecht. jetzt haben wir beides. aber anstatt dieses wissen, diese technologie sinnvoll einzusetzen heisst es nur eines: MEINS MEINS MEINS.......

ja wir sind alle schuldig. meistens aber weil wir mittlerweile nicht mehr anders können, nicht weil wir es wirklich wollen. wir wurden vom kapitalismus zu schuldigen gemacht.
 
@tash

In den letzten 150 Jahren war der Kapitalismus am ausgeprägtesten und hat am meisten Wohlstand geschaffen. Auch davor gab es viele Ansätze, die zurück in die Zeit der Fugger gehen. Weil die Kirche aber größtenteils den Zins verboten hat und gewissermaßen ein Goldstandard vorhanden war, war der Fortschritt zu jener Zeit nicht so groß. Wenn du dich in die Richtung interessierst, kann ich dir nur das Buch "Der Aufstieg des Geldes" von Niall Ferguson (Professor in Harvard für Geschichte, Schwerpunkt Finanzwirtschaft) empfehlen.

Das Zinssystem als nicht-funktionierend und mich als Ar***loch zu bezeichnen finde ich doch sehr frech. Ich empfehle als Lektüre diesen Blogeintrag: Der Joseph-Pfennig: Zerstört sich das Geldsystem von selbst?

Dein Wohlstand beruht auf Ausbeutung und Armut von derzeit rund 70% der Weltbevölkerung. Das ist natürlich Zukunfstorientiert und ein großer Erfolg für den Kapitalismus! Dein Bäckerbeispiel ist mir bewusst und ich kenne schlimmere Branchen, leider!
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Ist korrekt. Der Kapitalismus kann nur menschenwürdig funktionieren, wenn der Staat die Rahmenbedingungen setzt. Und ich finde es sehr schade und menschenunwürdig, dass das in vielen afrikanischen (...) Staaten leider nicht der Fall ist.

Dass eine Riesenauswahl im Supermarkt genauso eine Errungenschaft des Kapitalismus (und der Marktwirtschaft) ist wie günstige Preise und kein Warenmangel, weiß leider nur ein kleiner Teil der Menschheit zu würdigen...

@eikira

Schade, dass du so ein negatives Bild vom Kapitalismus hast. Vielleicht kann dir dieser Blogeintrag auch die positiven Seiten zeigen: Klick

der mensch kam jahrtausende auch prächtig ohne autos und computer zurecht

Richtig, er wurde aber auch im Schnitt 35, starb schnell an Krankheiten, war Tyrannen oder der wilden Natur ausgesetzt, hat Naturphänomene den Göttern zugeordnet, war dumm wie ein Stück Brot, Zähne wie ein morsches Stück Holz, ständig Hunger. Du willst mir doch nicht sagen, dass du lieber vor ein paar Tausend Jahren gelebt hättest?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm, für die Mitarbeiter ziemlich blöd, für die Kunden am Ende auch. Nur der Vorstand und die Anleger freuen sich.

Aber nichts neues. Wir haben derzeit nicht die Ressourcen um alle auf einmal glücklich zu machen. Wenn jemand glücklich sein will, muss jemand anders dafür zurückstecken.
Wir können Ressourcen nur verschieben, nicht erschaffen.

Jetzt ist das Problem noch Offshoring, Outsourcing usw., wenn aber erstmal das passiert was viele so gern wollen, nämlich sowas wie Mindestlöhne in all den Billiglohnländern, dann siehts ganz übel aus. Denn dann gibts Produkte, die wir uns plötzlich nicht mehr leisten können. Mehr Ressourcen/Kapital gibts nämlich nicht, aber wenn dann auch noch Milliarden Menschen, die aktuell noch weit unter unserem Niveau sind auf unser Niveau kommen, dann müssen wir uns dafür nach unten bewegen.

Viel Spaß dabei. In einem Land wie Deutschland sollten wir noch eher froh darüber sein, dass es noch so viele billige Arbeitskräfte gibt, die Produktpreise niedrig halten.

Und ich persönlich, in meiner Lage, wäre eher dafür andere weit weg von mir weiter leiden zu lassen, damit es anderen gut geht, als alle auf dasselbe Niveau zu bringen welches dann eigtl. nichts halbes und nichts ganzes ist. Zum Leben zu wenig zum Sterben zuviel.
 
@numenor

Sorry: Ist es für eine Überflussgesellschaft nicht eine Schande das darüber überhaupt diskutiert werden muss? Ist es nicht eine Schande das sowas gefordert und gesetzlich geregelt werden muss? Ein Mensch der gute Arbeit vollrichtet, muss entsprechend davon Leben können (Punkt). Alles andere ist nur ein Beweis für den moralischen Verfall dieser Gesellschaft. Ich weiß garnicht worüber hier noch diskutiert werden muss. Wenn man dazu nicht bereit ist, dann ist das ganze nur bessere Form der Sklaverei. Wer jetzt noch behauptet, das dies Arbeitsplätze kostet, der ist (ich sage es höflich) naiv. Es funktioniert und genügend Fakten und Beweise gibt es dafür. MfG

@maddin91

Wir brauchen nicht hinterher trauern was es uns gebracht hat, sondern müssen zusehen was es zukünftig bringt. Weiter denken und für Gleichgerechtigkeit sorgen und zwar nicht nur hier sondern überall. Auch hat jeder Einzelene eine Verantwortung gegenüber unseren Nachkommen. Wer glaubt man könnte so weiter machen wie bisher, ist einfach mehr als naiv. Ausbeutung des Kapitalismus funktioniert in Zukunft nicht mehr. Nicht nur die Resourccen neigen sich immer mehr dem Ende entgegen.

Und ja, ein Zinsbasierendes System funktioniert nicht - wer das behauptet hat keine Ahnung oder ist ein A****loch! Setze dich damit auseinander.

PS: Die traurige Wahrheit ist hart!
 
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moep89 schrieb:
Und ich persönlich, in meiner Lage, wäre eher dafür andere weit weg von mir weiter leiden zu lassen, damit es anderen gut geht, als alle auf dasselbe Niveau zu bringen welches dann eigtl. nichts halbes und nichts ganzes ist. Zum Leben zu wenig zum Sterben zuviel.
Wenn das dein und aller Kerngedankengut ist, hat die Menschheit in meinen Augen kein Recht zu überleben und wird es wohl auf lange Sicht auch nicht! Dieser Kommentar wiedert mich an.
 
@tash
Ja es kann funktionieren, aber wieso sollen wir das Risiko eingehen, Hartz4 soll das Leben sichern. Für weniger als Hartz4 arbeiten wird eh kaum einer machen, die meisten die dies jetzt tuen sind Leute die keinen Anspruch darauf hätten, und diese sind nunmal nicht die um sich Deutschland kümmern muss (nicht Deutsche Staatsbürgerschaft).

Was Mindestlohn kostet sind die besseren Gehälter die momentan noch von vielen Gezahlt werden, da diese keine "Sklaverei" betreiben wollen, wenn es Mindestlohn gibt, werden diese auch nicht länger mehr bezahlen, sondern mindestlohn (vielleicht 20Cent mehr damits nicht Mindestlohn heißt).

In andern Ländern funktioniert es, aber dort verdienen dann Arbeitskräft die hier noch fürs Verpacken/Verkaufen etc. teilweise mehr als 7€ verdien 6,50$. Diese haben keine aussichten jehmals einen guten job mit ihren Qualifikationen zu bekommen, sondern dort heißt es von minimum wage zu minimum, vielleicht mal 50cent oben drauf. In D hat man noch die Möglichkeit wenn man sich anstrengt einen guten Job zu finden, diese Jobs gäbe es dann nicht mehr. Mindestlohn ist auch hauptsächleich ein Thema wenn man zusätzlich saisonale Teilzeit betrachtet (Studenten/Schüler die im sommer arbeiten, diese würden selbst für 3€ arbeiten wenns nichts anderes gäbe da sie kein Arbeitslosengeld etc. bekommen würden wenn sie nicht arbeiten).

Mindestlohn wird leider als Alleheilmitter propagiert, ist es aber leider auch nicht, für USA/Kannada ist es die beste Lösung (geringe soziale Mindestversorgung, wenn überhaupt) und eine große Zahl an saisonaler Teilzeitarbeit von Studenten/Schülern.
In D haben wir dies nicht, daher Leute nicht dazu zwingen Arbeit anzunehmen bei der sie weniger als durch Hartz4 verdienen würden, und es sollte sich ein inoffizieller Mindestlohn einpendeln der am Hartz4 Niveau gekoppelt ist.
 
finde es richtig was die o2 mitarbeiter gemacht haben. irgendwann muss man sich gegen kapitalismus ohne grenzen einfach mal wehren. die deutschen firmen haben eine gewisse soziale verantwortung... aber da es heute nur um profitmaximierung geht und nicht mehr um mensch und familie brauch man sich über sowas nicht mehr wundern.

Ein hoch auf "deutsche land" *prost*
 
Outscourcing hin oder her - O2 UMTS funktioniert seit heute abends nicht mehr, anscheinend sogar bundesweit ... Doofer Verein, die ganze Zugfahrt ohne Internet :(

Beim nächsten Mal doch lieber Telekom oder Vodafone.
 
@madin
ou ja 10 tolle sachen die der kapitalismus uns gebracht hat.
ich hab bereits geschrieben das die wissenschaft dich weiterbringt und nicht das geld.
aber scheinst du definitiv nicht zu verstehen.
und die meisten der 10 punkte bassieren auf wissenschaft und nicht auf kapitalismus. geld hat den einen oder anderen dummen angespornt, aber durch WISSEN werden ideen geboren, geld ist da ein völlig falscher motivator.
aber glaub du ruhig an den kapitalismus, und krisen gehören ja dazu wie bauchschmerzen zu einem festschmaus...... ja wenn man gierig is(s)t aber nicht versteht was genügsamkeit bedeutet.

du bist definitiv ein kapitalistischer narr. sorry das ich so direkt anfahre aber wegen einer solchen denkweise sterben täglich 10 tausende kinder an armut, nicht weil es zu wenig zu essen gibt auf der welt, sondern weil sie es sich schlicht nicht leisten können. davon wird aber nicht tag täglich berichtet, wäre ja langweilig ständig hungernde sterbende menschen im tv und der zeitung zu sehen oder immer im radio zu hören.
und meist fängt es klein an. der trend zum outsourcing zeigt den beginn eines kaputten systems.
zuerst entdeckt man dass andere länder doch viel günstiger in der produktion sind. weil hierzulande die gleichen produkte viel zu teuer sind. also entwickelten sich mehr service und dienstleistungsstellen... ja und seit gut 8-10 jahren ist outsourcing expontentiell am steigen! wo willst du in 10-20 jahren hier noch stehen was machen wenn alles irgendwo billiger geht.
das system checkt seine eigenen macken nicht, dann kann sich keiner mehr als konsument nennen wenn keiner mehr arbeiten kann, willkommen in der dritten welt. und dann fängt das gejammere und noch mehr leid an. GROSSE KLASSE dank kapitalismus den du so toll findest. in 150 jahren von 0 auf wohlstand und in 20-30 jahren hallo steinzeit.

die polen gehen nach deutschland für mehr wohlstand, die deutschen kommen immer öfters in die schweiz weil sie hier besser verdienen..... danke kapitalismus für diese wanderungen die völlig unnötig sind. man könnte meinen menschen lernen aus fehlern.

aber HEY kapitalismus rockt so derbst!
 
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maddin91 schrieb:
@eikira

Schade, dass du so ein negatives Bild vom Kapitalismus hast. Vielleicht kann dir dieser Blogeintrag auch die positiven Seiten zeigen: Klick

Autsch. Ein Artikel mit selbst-geschaffenen "Fakten". :lol:

Der Kapitalismus (= Kapitalkommunismus) ist eine extreme Form in der (Wirtschafts-)Poltik, genauso wie Rechts- und Linksextremismus bzw. Nationalsozialismus und Kommunismus . Extremisten sind einfach scheiße, nicht nur in Ihrer Denkweise, sondern auch charakterlich.^^

Der Link, den du in deinem Beitrag angibst, zeigt dumme Extremistenpropaganda mit wirklich hohlen Argumetationsversuchen. Michael Miersch, der Autor des Artikels, ist ein bekannter neoliberaler Rechtspopulist der nix anderes zu tun hat, als seinen ebenfalls hohlen Kundenklientel (Pi'ler die sein Klopapier lesen) in den Hintern zu kriechen. Wie man sieht kann man also mit Extremismus auch richtig gut Geld verdienen, denn Dumme gibt es ja wie Sand am Meer.
 
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tihnk schrieb:
ABER: Ich bin eben NICHT mehr bei Telekom & T-Online & T-Mobile, WEIL der Service da mittlerweile auch sowas von outgesourct sch**** ist, dass du dich die restlichen 23 Monate deiner Vertragslaufzeit nur noch bis auf's Blut ärgerst. :mad:

Dann doch lieber bei einem 25%-50% günstigeren Anbieter (wie eben O2), mit teils sogar besserer Netzstruktur, den du - wenn das Outsourcing (tatsächlich sehr unschöne und langfristig wenig erfolgsversprechende Taktik weil (Kunden-) Serviceschädigend) die Qualität zu weit abgesenkt hat

Der Service der Telekom ist immer noch der beste den es gibt, kein anderer anbieter hat annähernd soviele eigene Techniker bzw. die meisten setzen komplett auf subs. Natürlich müssen auch im Telekom Service Subs eingesetzt werden, sonst könnte man dank EU nicht mehr mithalten. Der markt muss ja offen sein und der Kunde die Wahl haben - nur das der Kunde damit die Wirtschaft nach und nach runter reisst daran denkt bei der EU keiner. Es ist eine ewige Spirale: Du willst billiges Internet und natürlich nicht unter 16.000. Was kümmert es dich was für Arbeitsbedingungen herrschen? Und was kümmert es dich wenn die Arbeiter die so nichts verdienen wiederrum auch nur noch billige Produkte kaufen können weil sie nichts mehr in der Tasche haben? Diese Seuche breitet sich nach und nach auf alle Bereiche aus, überall wird nur noch gespart und die Werbung von nahezu jedem Produkt setzt auch genau da an.
Früher wurde mit Qualität geworben, heute zählt nur noch der Preis. Wohin hat uns das gebracht?
Heute sind viele ehemals deutsche Firmen zum Grossteil im Ausland, siehe z.b. Siemens. LKW verstopfen unsere Strassen seitdem die Automobilindustrie die Lagerhaltung auf Just-in-Time Lieferungen umgestellt hat was wiederrum zu Dumpinglöhnen und schlechten Bedingungen für die Fahrer geführt hat und natürlich zu mehr Unfällen durch Termindruck und nichteinhaltung der Lenkzeiten.
Und so weiter...
Ich kann nur an jeden Menschen mit Verstand Appelieren keine billigen Produkte/Dienstleistungen zu nutzen, jeder der das tut schädigt unsere Wirtschaft und damit sich selbst.
 
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