News O2-Mitarbeiter verweigern Outsourcing

RiskforFun schrieb:
Einerseits is Geiz geil und jeder versucht alles so billig wie möglich zu bekommen.
Andererseits werden Dinge überteuert gekauft ( iphone) , sicher weil sie es qualitativ
auch verdient haben.
Aber wie passt das zusammen? Einerseits die Habgier , andererseits der Hype um teuere Dinge.
Wie siehst Du das?
Das iPhone bringt in gewissen Kreisen nunmal einen ungeheuren Geltungs- bzw. Prollnutzen mit sich. Da bezahlt man grundsätzlich gern mehr im Vergleich zu Androidmodellen, denen eher das billigheimer/bastler Image anhaftet - obwohl die Leistung durchaus vergleichbar ist.
Image kostet. Trotzdem will der durchaus geltungssüchtige Konsument nicht als Holzkopf dastehen. D.h. er vergleicht trotzdem Preise um das iPhone möglichst günstig zu bekommen. Wer will schon ein cooler dummer sein? Dann lieber doch ein cooler schlauer. Zumindest vordergründig.

Das gleiche gilt für alle Luxusartikel. Sie sagen aus "Seht her ich bin was und kann mir was leisten". Dass trotzdem beim Preis verglichen, gehandelt und geknausert wird ist wie gesagt der Sache geschuldet, dass man nicht als Holzkopf dastehen will, weil man deutlich mehr bezahlt hat als andere.
 
Allein diese Aussage da kommt mir die Galle, senken der Löhne um 20% und dafür dürfen dann alle schneller und Effizienter arbeiten, es wird Zeit dem modernen Sklaventum in Europa ein für allemal den Kampf anzusagen. Heute die Callcenter Angestellten bei O2 und morgen bist du an der Reihe ...
 
Fr@993r schrieb:
Respekt.

Da weiß ich schon warum ich beim teuren T-Online bin. Service muss bezahlt werden. Anders kann das gar nicht funktionieren, kann jeder gesunde Menschenverstand nachvollziehen, auch ohne BWL-Kenntnisse.

Schön wenn es so wäre.
Die Telekom hat zwar höhere Preise outsourced ihren Service aber auch bei Arvato.
Arvato hat ja so schon einen niedrigen Lohn aber stellt auch noch Mitarbeiter über Zeitarbeitsfirmen ein. Ich hab dort gearbeitet für sagenhafte 6,40€ die Stunde. Monatsende ca 150€ mehr Geld als HartzIV für 38h Woche Schichtarbeit und das meiste von den Mehrverdienst ging für Fahrkosten drauf.

Aber Arbeit muss sich lohnen. ;D
 
Oha, wer Tinpoints verlinkte filme sieht kriegt echt ein Magengeschwür.

Wer immernoch nicht verstanden hat ist entweder Gehirnamputiert, oder verdient daran.
 
Cr4y schrieb:
Das iPhone bringt in gewissen Kreisen nunmal einen ungeheuren Geltungs- bzw. Prollnutzen mit sich. Da bezahlt man grundsätzlich gern mehr im Vergleich zu Androidmodellen, denen eher das billigheimer/bastler Image anhaftet - obwohl die Leistung durchaus vergleichbar ist.
Image kostet. Trotzdem will der durchaus geltungssüchtige Konsument nicht als Holzkopf dastehen. D.h. er vergleicht trotzdem Preise um das iPhone möglichst günstig zu bekommen. Wer will schon ein cooler dummer sein? Dann lieber doch ein cooler schlauer. Zumindest vordergründig.

Das gleiche gilt für alle Luxusartikel. Sie sagen aus "Seht her ich bin was und kann mir was leisten". Dass trotzdem beim Preis verglichen, gehandelt und geknausert wird ist wie gesagt der Sache geschuldet, dass man nicht als Holzkopf dastehen will, weil man deutlich mehr bezahlt hat als andere.

Klingt mir ein wenig zu pauschal.
Ich bin ganz sicher niemand, der auf Statussymbole angewiesen ist, sie braucht oder Wert drauf legt. Dennoch nutze ich ein iphone und hab den Preis dafür gern bezahlt.
Nach vielen Vergleichen empfinde ich auch, daß es weniger das Statussymbol ( gut , bei einigen schon, vor allem als es noch wesentlich teuerer war ) ist, sondern eben qualitativ ne ganz andere Welt als jede Android Handy.
Diese Liste liese sich übrigens beliebig erweitern. Ob Auto, TV oder sonstwas.
Qualität setzt sich letztlich doch durch. Aber der völlig überfüllte Markt strotzt nur so von Billigkram. Sicher mag da einer sagen, besser was Schlechtes billig gekauft, als was Gutes sich nicht leisten können. Aber man kann nicht pauschal sagen, daß es immer nur das Günstigste und Billigste ist, was sich durchsetzt. Auch wenn sämtliche Werbetafeln uns sowas weissmachen wollen.
Deswegen ist es auch ein Gesellschaftsproblem. Weil der , der sich das teuere nicht kaufen kann eben eher was Billiges zum Ausgleich kauft, anstatt auf das teuere zu sparen.
Keine Ahnung wieso das bei vielen so ist.
 
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RiskforFun schrieb:
Klingt mir ein wenig zu pauschal.

Ja klar, das war auch nur ein Beispiel, um meine Aussage etwas anschaulicher zu machen. Und Beispiele hinken meistens etwas ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich finde das Beispiel sehr einleuchtend. Denn meistens ist es doch so, dass der Käufer das iPhone haben will und nicht irgendein Touch-Handy. Sonst würden wesentlihc mehr Leute die Funktionen intensiv vergleichen und Handys wie das HD2 oder das Mozart von HTC würden sich besser verkaufen.

Ich möchte doch auch einen gewissen Status darstellen und kaufe mir u.a. den VW anstatt des Skoda, weil ich keinen "Billigheimer" fahren möchte und es mir vor allem leisten kann.
Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht.

Als betroffener o2-Kunde bin ich ehrlich gesagt etwas sauer und sehr traurig über die Entwicklung, an der ich als Kunde ja direkt beteiligt bin. Ich möchte auf der einen Seite wenig bezahlen und mein Geld sparen bwz. in andere Investitionen lenken, die mir einen höheren individuellen Nutzen versprechen.
Auf der anderen Seite empfinde ich auch eine gewisse Verantwortung für das Personal des Anbieters.
Es ist übrigens typisch für spanische Unternehmen, ihre meist ausländischen Angestellten so richtig auszupressen und als Pseudo-Sklaven zu halten.
Das macht Telefónica so, das macht Santander so und HochTief wird noch sein blaues Wunder erleben.
Das kommt von der Gier am Aktienmarkt der dickste und größte zu sein, würde ich mal trocken konstatieren.

Ich empfehle allen mittelständischen Unternehmern immer wieder, klein zu bleiben bzw. konservativ zu wachsen und eben nicht Unternehmensanteile zu emmitieren, da die Risiken unüberschaubar sind.
Jetzt wurde ein Bauunternehmen geschluckt, vor knapp zehn Jahren war eis Mannesmann, das geschluckt, zerkaut, verdaut und zerschlagen wieder ausgesch***** wurde.

Wer nicht checkt als Manager (der auch mal BWL /VWL studiert haben sollte) , dass Raffgier zum Unternehmensende führt, ist kein guter Manager.
Deshalb ist mein großes leuchtendes Beispiel im Dunkel der deutschen Idioten-Manager-Mehrheit der Herr Grupp von Trigema. Er hat Verantwortung für sich, seine Firma und die Leute, die bei ihm beschäftigt sind und er nimmt diese auch wahr anstatt nur auf den UnternehmensZUgewinn gegenüber dem Vorjahr zu schielen, wie es die angestellten, bonusbezahlten Manager tun.
Ergänzung ()

PS
Daher plädiere ich auf jeden fall für die inhabergeführte Unternehmen, weil dort mehr Verantwortungsgefühl auch den Mitarbeitern gegenüber herrscht, als bei den anonymen Gewinn-als-Dividende-Ausschüttern am Aktienmarkt.
 
Ich habe mich durch sämtliche Beiträge durchgearbeitet und bin schockiert, welche Ansichten manche so vertreten. Entweder geht es ihnen (noch) zu gut (siehe SheepShaver & Co.) oder sie haben das System nicht begriffen. Das derzeitige System kann UNMÖGLICH auf Dauer funktionieren. Unsere Staatsschulden sind nicht zurückzahlbar und "refinanzieren" sich jährlich durch neue Schulden. Um zu begreifen, dass das keine Lösung sein kann, muss man nichts studiert haben, das ist simple Mathematik.

Einige wenige bereichern sich an der Mehrheit der Bevölkerung. Weshalb es schwer ist, sich dagegen zu wehren, wurde weiter oben bereits von jemandem erklärt. Was wird denn sein, wenn die (Super)Reichen alles Volksvermögen besitzen werden und niemand mehr da ist, dem man etwas wegnehmen kann? Wohin mit ihrem Schotter, wenn niemand mehr etwas produziert und dadurch keine Güter mehr verfügbar sind?

Wir könnten alle in Wohlstand leben, wenn die Regierungen sich nicht korrumpieren lassen und sich tatsächlich für die Volksinteressen einsetzen würden. Wie es aussieht, wird dies noch lange eine Utopie bleiben. Schade eigentlich.

Welche Maßnahmen in der Tat sehr wichtig sind: Abschaffung des Zinssystems und Überführung von volkswichtigen Strukturen in Staatseigentum. Denn dann gehört dem Volk wieder die Bahn, das Telefon, die Krankenkasse, etc. ;)

So, nun werden sich bestimmte Leute angesprochen fühlen und sich dazu genötigt sehen, die bisherige Misswirtschaft zu verteidigen. Nur zu, kritisiert mich. Mich selbst wird das nicht tangieren, weil ich die "Wahrheit" kenne.
 
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Hm. Der bisherige Service von O2 hat mir sehr gefallen. Wenn ich aber sowas nun lese, dass der O2-eigene Service, den sie vor nicht allzu langer Zeit als solchen angepriesen haben und nun doch outsourcen, könnt mir echt die Galle hochkommen.

Warum nur ist in Deutschland ehrliche, gute Arbeit nichts mehr wert? Es ist unfassbar. Vor allem im Servicebereich wird an völlig falscher Stelle gespart.
 
SunnyboyXP0 schrieb:
IWir könnten alle in Wohlstand leben, wenn ...

Wir vielleicht (auch wenn ich das in Zusammenhang mit dem Kapitalismus bezweifel) aber nicht Alle Menschen! Rein physisch sind allein die Ressourcen der Erde begrenzt, als das wir Alle so leben könnten. Das ginge vielleicht ein paar Wochen gut, aber dann ist Puste kuchen (K.O.). Der Kapitalismus benötigt die Armut Anderer!

SunnyboyXP0 schrieb:
Welche Maßnahmen in der Tat sehr wichtig sind: Abschaffung des Zinssystems
Glückwunsch, kaum einer kappiert es, obwohl es logisch ist. Mit einem Zinssystem gibt es keine brauchbare Zukunft für Alle, das kann nicht funktionieren!

News schrieb:
Unklar ist, wie es für die 175 Mitarbeiter weitergeht. Das Mobilfunk-Provider hatte sie – nachdem ihr Widerspruch bekannt geworden war – von der Arbeit freigestellt, der Zutritt zum Arbeitsplatz wurde ihnen verwehrt. Laut Unternehmens-Sprecher Albert Fetsch prüfe man, inwiefern man die Mitarbeiter in anderen Teilen des Konzerns einsetzen könne. Aber auch betriebsbedingte Kündigungen seien möglich.
Das ist natürlich eine super Grundlage für die Zukunft, in einem Unternehmen. Man(Mitarbeiter) wird geprüft auf Eignung für andere Abteilung oder Entlassung, super!
 
SunnyboyXP0 schrieb:
Mich selbst wird das nicht tangieren, weil ich die "Wahrheit" kenne.
Aha, das erübrigt dann ja jede weitere Diskussion mit dir, da du es ja sowieso besser weisst. :freaky:
Demzufolge werde ich deine wirren Phantasien nicht weiter kommentieren und wünsche dir noch viel Spass im Leben und süße Träume weiter von deiner Diktatur des Proletariats.
 
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So kann kein vernünftiger Service geboten werden !

So sollte kein Arbeitnehmer behandelt werden, auch wenn das Wunschdenken zur heutigen Zeit ist !
 
Gabbermafia schrieb:
???
Seit wann das? Die ist für das ganze Land Brandenburg und wird in Potsdam gedruckt

Doof nur das die Redaktion in Neuruppin sitzt. Oder eine Redaktion. Zudem ist das "Märkische Verlagshaus" hauptsächlich die Druckerei, die auch die F.A.Z. für Brandenburg drucken.
 
Cr4y schrieb:
Das mag so z.T. richtig sein.
Ich finde es nur interessant, wie sich der Konsument immer wieder selber der Kritik entzieht.

Es achtet von euch natürlich keiner auf die monatlichen Grundgebühren... und wenn der eine mal 5€ teurer ist, wird natürlich im Forum nie über überzogene Preise hergezogen.
Hier nutzt auch keiner Preissuchmaschinen um beim möglichst günstigen Anbieter einzukaufen - wie käme man nur dazu (und wenn man das macht, dann sowieso nur um "denen da oben" was vom Kuchen zu klauen).
Die Immobilien-, Finanz-, Wirtschafts- und Staatenkrise wurde natürlich auch zu keinem bisschen von dem einfachen Mann ausgelöst, der einfach nie genug von neuen Hypotheken auf sein Haus bekommen konnte, um sich noch mehr Konsumgüter auf Pump kaufen zu können... Wer hätte denn damit rechnen können, dass die Häuser- Preise irgendwann auch mal fallen würden...
Es sind natürlich immer nur und ausschließlich die großen AGs!!!!

Reine Heuchelei - meine Meinung. Ihr redet euch aus eurer Verantwortung (bzw. blendet sie gleich ganz aus) genauso raus wie all die habgierigen Manager...

Danke dafür, ich sehe das genauso.

Man muss das einfach so verstehen: O2 ist ein Unternehmen wie jedes andere auch und somit profitorientiert und muss zugleich konkurrenzfähig bleiben. Wenn man keine Kosten einspart, bleibt eins von beiden auf der Strecke: Entweder die Aktionäre bekommen keine Gewinne oder dem Konsument ist die gebotene Leistung zu teuer.

Und wenn dann so eine Aktion durchgezogen wird, wird von den Konsumenten natürlich nur gemeckert. Wobei die Konsumenten eigentlich am längeren Hebel sitzen: Wem die Firmenpolitik nicht gefällt, wechselt den Anbieter, fertig. O2 kann dann sehen, was diese Aktion gebracht hat. Aber so kommt es leider nicht, weil der Konsument natürlich auch nur auf sein Wohl bedacht ist und eine gute Leistung für angemessenes Geld verlangt.

Aber die Schuld bekommen natürlich trotzdem die bösen Manager, die die Wirtschaft in den Abgrund reiten und den kleinen Mann ausbeuten. Wenn Manager in unserer Gesellschaft so viel verdienen, dann liegt das aber alleine an Angebot und Nachfrage. Wäre jeder ein guter Manager, würden diese Leute auch nicht mehr so viel verdienen. Weil sich die Firmen aber um gute Leute kloppen müssen, sind sie gezwungen, das Gehalt zu bezahlen, damit der Laden weiterhin gut läuft.

Fazit: Nicht meckern, mal an die eigene Nase fassen und wem es nicht passt, dass Manager so viel verdienen, kann ja selbst einer werden und in den Genuss der Bonuszahlungen kommen (wer dann immer noch findet, es ist zuviel, kann das Geld dann den Arbeitern spenden).
 
Lol, längere Wartezeiten.

Wie gehts denn noch länger als nach fast exakt 2h Warteschleife kommentarlos aus der Leitung geworfen zu werden um es nochmal versuchen zu dürfen.
 
SheepShaver schrieb:
Aha, das erübrigt dann ja jede weitere Diskussion mit dir, da du es ja sowieso besser weisst. :freaky:
Demzufolge werde ich deine wirren Phantasien nicht weiter kommentieren und wünsche dir noch viel Spass im weiteren Leben und süße Träume weiter von der Diktatur des Proletariats.

Da scheint es wohl einem ziemlich gut zu gehen. Du musst sicher nicht arbeiten und noch Geld vom Staat(Hartz IV) anfordern, weil du so nicht über die Runden kommst.
Ich tippe auf CDU/FDP Wähler und wenns Dicke kommt auch noch aus dem Hotelgeschäft, denn die haben ja etwas von dieser Koalition, nicht wie 90% der Bevölkerung.
Aber an den Umfragewerten, kann man ja sehen, wie die FDP gerade dasteht.
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Deutschland macht immer mehr schulden, was ich eigentlich nicht verstehen kann. Es gehen alleine schon 40% der Lohns direkt an den Staat. Die 60 restlichen werden dann auch noch schön vom Staat geteilt, nämlich durch die indirekten Steuern(MwST, Kraftstoffsteuer etc.)
Ich glaube 10% der deutschen Bevölkerung besitzen 70% des Vermögens.
Warum nimmt man da nicht was? Oder warum nimmt man einem Schuhmacher nichts weg?
Weil man sich da nicht ran wagt, es gibt Berichte, da wurden Steuerhinterzieher ausfindig gemacht, jedoch wurden die Inspekteure danach entlassen!
Oder man machts wie viele Reiche, ab nach Luxemburg oder andere Steueroasen, das Proletariat zahlt es ;)
Na dann Prost
 
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Wenns den Mitarbeitern nicht passt sollen sie halt kündigen. So einfach ist das :D
 
maddin91 schrieb:
Man muss das einfach so verstehen: O2 ist ein Unternehmen wie jedes andere auch und somit profitorientiert und muss zugleich konkurrenzfähig bleiben. Wenn man keine Kosten einspart, bleibt eins von beiden auf der Strecke: Entweder die Aktionäre bekommen keine Gewinne oder dem Konsument ist die gebotene Leistung zu teuer.
Kosteneinsparung geht nur indem man mit der Anzahl der gleichen Mitarbeiter mehr produziert und auch verkauft (funktioniert auf Dauer nicht). Oder aber man entlässt immer X-Prozent(wie so oft) der Mitarbeiter, hm funktioniert wohl auch auf Dauer nicht. Kapitalismus gescheitert? Auf Dauer JA!

maddin91 schrieb:
Und wenn dann so eine Aktion durchgezogen wird, wird von den Konsumenten natürlich nur gemeckert. Wobei die Konsumenten eigentlich am längeren Hebel sitzen: Wem die Firmenpolitik nicht gefällt, wechselt den Anbieter, fertig. O2 kann dann sehen, was diese Aktion gebracht hat. Aber so kommt es leider nicht, weil der Konsument natürlich auch nur auf sein Wohl bedacht ist und eine gute Leistung für angemessenes Geld verlangt.
Nur leider ist es sinnfrei in einem kapitalistischem Land von einem morallosen Unternehemen ins Andere zu wechseln. Viel mehr sollte man hier sensibilisieren und das Kerngedankengut der Menschen erneuern.

maddin91 schrieb:
Aber die Schuld bekommen natürlich trotzdem die bösen Manager, die die Wirtschaft in den Abgrund reiten und den kleinen Mann ausbeuten. Wenn Manager in unserer Gesellschaft so viel verdienen, dann liegt das aber alleine an Angebot und Nachfrage. Wäre jeder ein guter Manager, würden diese Leute auch nicht mehr so viel verdienen. Weil sich die Firmen aber um gute Leute kloppen müssen, sind sie gezwungen, das Gehalt zu bezahlen, damit der Laden weiterhin gut läuft.
Das liest sich wie von einem BWL'er verfasst. Ich könnte hier eine Diskussion mit Beispielen starten die du nicht gewinnnen kannst. Ist aber nicht tragisch, ich respektiere andere Meinungen.

maddin91 schrieb:
Fazit: Nicht meckern, mal an die eigene Nase fassen und wem es nicht passt, dass Manager so viel verdienen, kann ja selbst einer werden und in den Genuss der Bonuszahlungen kommen (wer dann immer noch findet, es ist zuviel, kann das Geld dann den Arbeitern spenden).
Nein Danke, auf diese Niveau (sofern noch eins vorhanden) lasse ich mich nicht herab und ziehe konsequent mein Linie durch.
 
Friccs schrieb:
Mindestlohn ist eine politische Entscheidung und keine ökonomische. MMn überflüssig.

Hohle Phrasen. Was meinst du genau damit? Höchststeuersatz von 60%? Deutschland hat schon das komplizierteste Steuerrecht der Welt wo keiner mehr durchblickt. Und soll ich dir was sagen? Es gibt immer noch Schlupflöcher. Aber du kannst mir sicher sagen wie man die stopfen kann.

Genau, weil Staatsbetriebe bekanntlich die besten und effizientesten sind. Siehe Bahn, Post und die Telekom. Sagt dir die DDR etwas?

...

Selbst deine neoliberalen Vorbilder wenden sich dem Mindestlohn zu, auch wenn nur durch die vor der Tür stehende Freizügigkeit der östlichen EU Staaten. Da musst du deine Meinung mal updaten, Argumente gab es eh nicht, ausser die die bestimmt auch nicht zu deinem Vorteil sind.

Es gibt nur Schlupflöcher weil das Recht so aufgeblasen ist. Wenn deutlich mehr als die Hälfte aller weltweiten Bücher zum Steuerrecht auf Deutsch geschrieben sind, sagt das alles.

Wann waren Bahn und Post nochmal Staatsbetrieb, ach in den Zeiten in denen das Briefgeheimniss noch etwas zählte und 2 Wochen Frost nicht dem gesamten Verkehr lahmlegten.
Tatsächlich haben Postangestellte ihr Leben selbst bestritten und ihren Teil für die Gesellschaft leisten können, die Aufstocker bei ehemals PIN etc. sind für uns alle schlecht.
Von den Stromkonzernen, Abwasser, Gas, Wasser reden wir besser erst gar nicht.
Alles Dinge für die eigentlich kein richtiger/freier Markt existiert und die damit auch nicht in einen gehören.

Du gehörst bestimmt auch zu den Leuten die feiern das die Rente zu einer Basisrente verkommen ist weil kapitalgedeckte Renten ja ein so toller neuer Markt sind.
 
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Das Problem ist doch zu allererst: in Deutschland lohnt sich qualitativ guter Service bei Telefon internet nicht! Als allererstes Kriterium wird der Preis genommen, danach die Geschwindigkeit, Service kommt ganz hinten (bei Geschäftskunden ist Service aber weiterhinn sehr wichtig). Da verwundert es mich nicht wenn Firmen Call Center schließen, gebührenpflichtige Nummern einführen und Call Center Outsourcen. Alle reden davon das sie so viel Wert auf Service legen, dafür zu bezahlen ist aber leider kaum noch jemand bereit. Siehe Kabeldeutschland Kunden etc.

Mindestlöhne, und Kündigungsschutz bringt da nichts, Deutschland muss aufwachen und verstehen was Globalisierung heißt. Speiziell für uns, geringer Qualifizierten jobs dürfen nicht mehr den Hauptteil der Arbeit darstellen (denn dort können wir unseren Lebensstandard auf dauer nicht halten), hoch spezialisierte Berufe zusammen mit felxibilität werden noch immer gebraucht. Es tut mir wirklich leid um die Leute. Wir haben ein Arbeitsüberangebot auf dem Gebiet, das heißt doch das entweder die Vergütung sinken muss (damit es mehr Arbeitsplätze gibt) oder oder die Bildung muss zunehmen damit es einen Ruck richtung höhere qualifikationen gibt.
Dort liegt auch das Problem, die Politik unterstütz dies auch noch, in der Schule gilt wer zu schlau ist, muss den andern helfen (und darf aber selber nicht lernen). Es ist volkommen in Ordnung nicht auf ein Abi hinzuarbeiten. Gesammtschule--> alle sind gleich. Ist die Hauptschule zu schlecht packen wir doch die Realschule dazu und bilden den kleinsten gemeinsamen Nenner. (ok sehr Berlin spezifisch).
Ja jeder soll seinen spass haben, aber ich persöhnlich und so wie ich es einschätze 3/4 meines jahrgangs hätten von einem höheren Leistungsanreiz profitiert.

Die zeiten sind vorbei wo man denkt das man mit geringer qulifizierter Arbeit gut leben kann, man kann davon leben aber nunmal gerade so, da wird sich nichts ändern, eher verschärfen. Das sollte gerade die jungend kapierien und früh damit anfangen sich zu qulifizieren. Mindestlohn ist genauso wie starke Gewerkschaften ein Jobkiller.

Ach da gerade Manager-Gehälter genannt werden: die kriegen jetzt demnächst mehr weil sie als Beleidigungsobject missbraucht werden, und alles ihre schuld ist.
Klar machen die Fehler, aber deswegen verdienen sie so viel, damit man den bestmöglichen bekommt, das haben die Firmen erkannt. Bei Sängern/Schauspielern ist es genau so weil geringe Qualifikationsunterschiede einen Großen einfluss auf den Gewinn haben, möchte jeder nur die besten, und ist bereit für einen etwas besseren Schauspieler ein paar Mio. mehr zu bezahlen.
 
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