News Onboard-Grafik zu langsam für Windows Vista?

ich sehe in der Hinsicht ein ganz anderes Problem: wenn Vista wirklich die Grafikeinheit und deren dx9.0 Fähigkeiten quasi im Leerlauf nutzt, dann mache ich mir Sorgen um die Akkulaufzeit bei Noteboioks!!!
Die Grafikchips laufen dann auf 3d und erhöhen den Gesamtverbrauch des Systems...fast so als würde die ganze Zeit ein dx9.0 Spiel gespielt werden - vielleicht nicht ganz so extrem...

bin mal gespannt, ob das wirklich so sein wird...
 
sirwuffi schrieb:
...ein kleines notebook kaufen.
...
Entweder ein kleines Notebook oder eine für AquaGlass geeignete Grafikkarte. Ich würde mal sagen, da die Mobil-Chips immer weniger Pipelines haben als die mit der gleichern Zahl benannten Desktop-Chips, ab Mobility Radeon X600 oder Geforce Go 6600 sollte man auf der sicheren Seite sein, aber das wäre für mich schon kein "kleines" Notebook mehr. ;)

Beachte aber, dass das für AeroGlass gilt, Aero braucht weniger. ;)

Aber ich möchte dich daran erinnern, dass dein Notebook-Hersteller mit sehr hoher Warscheinlichkeit für ein heute verkauftes Windows-XP-Notebook nie Vista-Treiber bereitstellen wird - heute ein Niotebook für Vista zu kaufen ist also schon für sich, ohne Gedanken an AeroGlass sehr unsicher. ;)

gacor schrieb:
Nee, sorry, aber Produktivität definiere ich für mich etwas anders und nicht indem ich die ganze Zeit als Admin und Normaluser hin und her springe (warum auch immer).
Du kodierst ein Video, das dauert, währenddessen stellst du fest, dass du eine Java-Anwendung benutzen willst und kein JRE installiert hast, also schwubbs das JRE heruntergeladen, Benutzer gewechselt, JRE installiert, den Admin wieder abgemeldet, fertig und das ohne warten zu müssen bis das Video fertig kodiert ist. ;)
 
DocQ schrieb:
...wenn Vista wirklich die Grafikeinheit und deren dx9.0 Fähigkeiten quasi im Leerlauf nutzt, dann mache ich mir Sorgen um die Akkulaufzeit bei Noteboioks!!!...
Die Grafikkarte macht mehr, dafür die CPU weniger - auf Apple iBooks und PowerBooks hört man ja auch niemanden darüber klagen, dass Quartz Extreme seine Akkuleistung auffressen würde. ;)

Ich hab auch schon öfter Beiträge von Leuten gelesen, die für ihr Linux-Leben ein PowerBook gekauft haben, einfach weil die Dinger in mehrdeutiger Hinsicht sehr stabil sind und keiner von denen hat seine Entscheidung darauf Linux zu installieren damit begründet, dass Gnome/KDE/XFCE seine Akkulaufzeit verlängern würde. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hätte ich aber bei einem Notebook kein Problem mit. Einfach die Grafikeffekte deaktivieren, und fertig ist das ganze und sieht wieder aus wie WindowsXP. Außerdem wird es mit der nächsten Zentrino Version vermutlich auch eine noch leistungsfähigere onboard Grafik von Intel geben, und die wird mit sicherheit den Stempel Vista-Ready tragen dürfen. Bis Vista erscheint, dürfte die Grafikleistung wohl kein Problem mehr sein.
 
was ich ern hätte ist das windows bei spielen praktisch ausgeschaltet wird und nur das spiel läuft oder zumindestens das wenn man spielt der ie usw abgeschaltet wird.


wird beim spielen der desktop eigentlich immernoch berrechnet?
 
MountWalker schrieb:
32b-Anwendungen die auf Windows XP laufen laufen auch auf Windows XP x64. Verstanden?
Ja, das ist selbstverständlich, aber wieso du hoffst das es nur eine 64Bit von Vista gibt, hab ich nicht verstanden. Das Problem, das die Hersteller zu Faul sind, zweigleisig zu fahren, kann auch auftreten, wenn es nur eine 64Bit von Vista gibt, da ja wie gesagt 32 Bit Anwendungen auch darunter laufen. Wieso sollten also die App-Entwickler dann vermehrt auf 64 Bit umschwenken, wenn es nur eine 64Bit Version von Vista gibt? Übersetzen sie ihre Anwendung in 32Bit läuft sie schließlich auch noch auf älteren 32Bit Windows-Versionen. Wo sollte da ein vergrößerte Anreiz sein? Die eine x86-64 fähige CPU haben, werden sich trotz vorhandener 32Bit Version vermutlich für die 64Bit Version von Vista entscheiden, die keine entsprechende CPU eben die 32Bit Version. Wenn's die nicht gebe, dann würden nicht umbedingt alle ihre alte CPU in den Mülleimer hauen, wo sollte da ein beschleunigte Migration auf reine 64Bit Umgebungen geben, wenn es nur eine 64Bit von Windows Vista geben sollte? Wo liegt also die Logik, in deiner Begründung nach der Forderung, dass es nur eine 64Bit Version erhältlich sein sollte?
Wie kommst du eigentlich darauf, das ich das mit den 32Bit Anwendungen in 64Bit Umgebungen kein Ding der Unmöglichkeit sind, nicht wusste? Mein Post sagt dazu garnichts, im Gegenteil, ich spreche davon, das trotz nur 64Bit Windows weiterhin 32Bit Anwendungen entwickelt würden..
 
geisterfahrer schrieb:
... Wieso sollten also die App-Entwickler dann vermehrt auf 64 Bit umschwenken, wenn es nur eine 64Bit Version von Vista gibt? ...
Weil sich dann 64b-Systeme schneller verbreiten, je länger 32b-Systeme gehandelt werden, desto länger hält auch die Installationsbasis. Wenn heute in OEM-Rechnern nur noch 64b-Systeme verkauft würden, hätten wir in drei jahren immernoch Bedarf an 32b-Progs, wenn das erst in anderthalb Jahren passiert verschiebt sich das Ende des Interesses eben um anderthalb Jahre nach hinten, also haben wir dann in 4,5 Jahren noch 32b Apps.Genau das:
geisterfahrer schrieb:
Übersetzen sie ihre Anwendung in 32Bit läuft sie schließlich auch noch auf älteren 32Bit Windows-Versionen.
ist doch das Problem, je länger 32b-Systeme als aktuelle Systeme gehandelt werden, desto länger wirds auch nötig sein 32b-Software anzubietn und wenn Vista optional als 32b-Version verbtrieben wird haben wir nochmal ein paar Jahre mehr 32b-Ära, basta, Punkt, fertig.

Wie ich bereits vor mehreren Beiträgen gesagt habe: Windows 2000 hat auch niemand auf einen Pentium-1-Rechner installiert, darauf hat man einfach Windows NT 4 belassen und gut.

:n8:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hehe, MS sitzt halt am längeren Hebel ;) Aufrüstungen müssen spätestens dann erfolgen, wenn der Support für XP eingestellt wird, was so in 3 Jahren schon der Fall sein kann.

MS regiert die IT-Branche, ich habe weniger ein Problem damit, da ich eh häufiger Hardware, wie die meisten hier auch, verbaue...
 
zu weihnachten 2006 schenken lassen wie ich hoffe... wann kommt eigentlich diese hardwaremaessige ueberwachung die angekuendigt war vor einigen monaten? in einem atemzug mit vista?


greetz nenrik
 
Was wollt Ihr denn?

Bis Vista rauskommt, dauert es noch bis Ende 2006. Bis dahin sind GF7xxxx und ATI X800XX schon wieder unterer Standard, 2 GB auch und Festplatten mit 7200 upm sind es eh schon.

Die ALDI und MM PC's haben eh relativ starke Graphikkarten drinn, sodass der Normalo-User auch Vista in vollem Umfang nutzen kann.
Die Notebooks bekommen dann ne Leistungsstärkere Graka und fertig ist der Käse!

Das hier immer alle so rummjammern müssen. Wenn ich in die Sig's schaue braucht HIER keiner zu weinen, oder ?


Also immer locker durch die Hose atmen, Ne!:D
 
vielleicht sind bis dahin ja auch schon die aus wasserstoff energie gewinnenden "akkus" fuer notebooks standard. dann ist doch eh das problem aus der welt. :king:
 
Und vielleicht bevölkern wir ja dann auch schon einen anderen Planeten, wenn bis dahin Highend SLI Systeme normal sind und ein paar Millionen Computer dank Vista 400 Watt Dauerleistung ziehen und die Ölreserven dann schon 2010 am Ende sind... Wer hätte gedacht, das Umweltschutz auf dem Desktop beginnt :freak:
 
"AndrewPoison (07.08.2005, 09:47 Uhr)Editieren | Antworten
Also ich hab mir WMVHD-Titel mit DRM-Schutz von der MS-Site gezogen, und konnte es nach aktualisierung der Lizenzen völlig unproblematisch auf meinen alten CRT anzeigen. Gut, vielleicht ist dieser "Schutz" in der Beta noch ned integriert gewesen, aber ich glaube auch ned, das es wirklich dazu kommen würde. Sicherlich gab es schomma en Artikel darüber irgendwo, aber das wird sich bestimmt genauso aufgelöst haben wie WinFS und alles andere, was Vista eigentlich hätte "neu" gemacht. "

Mir wird schlecht wenn ich das so lese, was da alles durcheinander geworfen wird.

Auf Windows V wird mit dann aktuell neuen Grafikkarten, CPUs und Monitoren nur noch dann der HD Inhalt von kommerziell gekauften Datenträgern mit HD-Filmen möglich sein, wenn alle Hardwarekomponenten sich gegenseitig verifiziert haben, dass sie nicht manipuliert und berechtigt sind. Dann wird, wenn die Lizenz es erlaubt, der Inhalt per HDCP Anschluss incl. aktivierter HDCP Verschlüsselung an einen entsprechenden Monitor/Projektor mit HDMI Anschluss gesendet werden. Ist der Anschluss am Monitor nur analog(oder die Lizenz sieht was anderes vor oder eine Komponente ist nicht vertrauenswürdig), wird das tolle HD Bild von 1920x1080 runtergerechnet auf 720x568 und das matchige Ergebnis dann wieder hochskaliert auf 1920x1080. . Es ist dann zwar noch "hochaufgelöst" aber nur gefaked, denn die ganzen Details im Bild fehlen. Filme werden per AES verschlüsselt auf den Datenträgern vorliegen. UNSERE TEUERE GEKAUFTE CPU POWER wird benutzt, um den ganzen Stream realtime zu entschlüsseln.

gegen die HDCP Verschlüsselung empfehle ich z.B. (googlen bitte) DVI Magic, dieses entfernt den HDCP Kopierschutz aus dem Signal, so dass mit einem einfach 5 euro billigen hdmi auf dvi adapter, die Filme dann auch an jetzigen Geräten geschaut werden können, die keinen HDMI Anschluß haben.

gegen die teuren, verdongelten DRM geschützten HDTV Filme, empfehle ich das unsenet und die Gruppe alt.bin.hdtv . Dort werden im Monat dutzende HDTV Filme in 1920x1080 präsentiert. Alle in MPG2 Format. Pro Film ca. 8-20 GB, jenach Laufzeit und Qualität. Wer günstig einen Newszugriff braucht : www.newshosting.com unlimitiert von der Menge bis 10mbit für 14,95$ (Kreditkarte voraussetzung!).

Und wegen WINFs usw. das wird nicht "aufgelöst", das wird nur verschoben, ebenso wie die "harten" DRM Maßnahmen ein wenig später kommen.
 
Ich hoffe, dass sie die aktuelle klassische Ansicht von Windows XP beibehalten und nicht diese blaue Luna-Suppe als klassische Ansicht verwenden. Ich habe da so meine Bedenken.
schwarzrotgold - der, der auf grau steht.
 
geisterfahrer schrieb:
Ja, das ist selbstverständlich, aber wieso du hoffst das es nur eine 64Bit von Vista gibt, hab ich nicht verstanden.
Das Problem, das die Hersteller zu Faul sind, zweigleisig zu fahren, kann auch auftreten, wenn es nur eine 64Bit von Vista gibt, da ja wie gesagt 32 Bit Anwendungen auch darunter laufen.
Wieso sollten also die App-Entwickler dann vermehrt auf 64 Bit umschwenken, wenn es nur eine 64Bit Version von Vista gibt?
Übersetzen sie ihre Anwendung in 32Bit läuft sie schließlich auch noch auf älteren 32Bit Windows-Versionen. Wo sollte da ein vergrößerte Anreiz sein?
Die eine x86-64 fähige CPU haben, werden sich trotz vorhandener 32Bit Version vermutlich für die 64Bit Version von Vista entscheiden, die keine entsprechende CPU eben die 32Bit Version.
Wenn's die nicht gebe, dann würden nicht umbedingt alle ihre alte CPU in den Mülleimer hauen, wo sollte da ein beschleunigte Migration auf reine 64Bit Umgebungen geben, wenn es nur eine 64Bit von Windows Vista geben sollte? Wo liegt also die Logik, in deiner Begründung nach der Forderung, dass es nur eine 64Bit Version erhältlich sein sollte?
Wie kommst du eigentlich darauf, das ich das mit den 32Bit Anwendungen in 64Bit Umgebungen kein Ding der Unmöglichkeit sind, nicht wusste? Mein Post sagt dazu garnichts, im Gegenteil, ich spreche davon, das trotz nur 64Bit Windows weiterhin 32Bit Anwendungen entwickelt würden ..
Technisch macht ein 32 Bit Vista keinerlei Sinn.
Problem sind die P-M von Intel, die ja auch auch Mitte 2005 noch in 32 Bit only kommen und so Probleme machen. Vielleicht löst Intel noch das Problem oder Microsoft muss hier doch noch in 32 Bit was nachlegen. Wobei der Resourchenverbrauch bzgl. P-M und Akku-Laufzeit zumindest in 2006 noch kritisch zu betrachten ist.

Ärgerlich wäre 32 Bit, weil so angefangen von Treibern über Virenscanner alles doppelt im Binärcode gemacht werden müßte.
Zudem ist es auch für Microsoft besser, wenn es nur 64 Bit Kompilate gibt die voll auf Vista ausgelegt sind als ein Mix in 32 Bit aus neuen Funktionsaufrufen und 32 Bit Altlast.

32 Bit Applikationen laufen ja unter Vista und sollten eher für 98SE -ME-2K-XP-Vista kompatibel gestrickt sein.
64 Bit dann eben für Vista und andere, zukünftige Windows von Microsoft.

Zudem - auch für XP soll ja die Aero-Oberfläche nachträglich verfügbar werden, was dann eh in 32 Bit angesprochen wird.
 
wie oben schon angesprochen aber nicht beim namen genann :

wo bleibt TCPA ? (soll nicht heißen, dass ich das haben will)

schon vor 2 jahren stand davon was in bezug mit intel chipsätzen und longhorn im netz. und die letzte zeit hört nan kaum noch was davon - haben die den plan TCPA einzuführen wieder fallen gelassen oder doch nur vertagt ?

oder was macht TCPA ? kann ich in der longhorn beta keine cracks einsetzen oder so ?

-gb-
 
MountWalker schrieb:
Weil sich dann 64b-Systeme schneller verbreiten, je länger 32b-Systeme gehandelt werden, desto länger hält auch die Installationsbasis. Wenn heute in OEM-Rechnern nur noch 64b-Systeme verkauft würden, hätten wir in drei jahren immernoch Bedarf an 32b-Progs, wenn das erst in anderthalb Jahren passiert verschiebt sich das Ende des Interesses eben um anderthalb Jahre nach hinten, also haben wir dann in 4,5 Jahren noch 32b Apps.Genau das: ist doch das Problem, je länger 32b-Systeme als aktuelle Systeme gehandelt werden, desto länger wirds auch nötig sein 32b-Software anzubietn und wenn Vista optional als 32b-Version verbtrieben wird haben wir nochmal ein paar Jahre mehr 32b-Ära, basta, Punkt, fertig.
Achso, ich glaube nämlich, das sie die OEM-Rechner auch bei vorhandener 32Bit Version die 64Bit Variante installieren würden, da es sich prima vermarkten lässt. Du gehst davon aus, das sie trotz 64Bit CPU 32Bit Vista installieren würden. Gemäß dem Fall würde es wirklich eine Lebensverlängerung von 32Bit Systemen sein, was ich aber eben ausschließe.
Außerdem: Nach drei Jahren kann man die Leute mit ihren alten Rechnern nicht ignorieren, schließlich ist der allergrößte Teil der Computer bisher nicht 64Bit fähig (insbesondere weil bis vor kurzem Intel keine x86-64er hatte) und innerhalb von drei Jahren hat noch nicht jeder seinen Rechner in die Tonne gekloppt, deswegen wird dann trotz nur 64Bit Vista weiterhin 32Bit Versionen von Software geben, um eben die 32Bit 2000/XP Benutzer mit ihren alten Rechnern nicht auszuschließen.

Ob es nun Sinn macht, eine 32Bit Versionen zu veröffentlichen halte ich übrigens auch für zweifelhaft, aber nicht aus dem Grund, damit Softwareentwickler schneller umschwenken (was ich ja nicht glaube), sondern einfach, wenn die Anforderungen an die Hardware sowieso nur von so neuen CPU bewältigt werden können, die sowieso 64Bit unterstützen, wer sollte sich dann also die 32Bit Version kaufen, wenn sein Rechner eh zu lahm ist.

rkinet schrieb:
Ärgerlich wäre 32 Bit, weil so angefangen von Treibern über Virenscanner alles doppelt im Binärcode gemacht werden müßte.
Das sowieso, da es ja auch 32Bit Treiber für Windows 2000/XP existieren müssen. Die Hardwarehersteller werden sich bestimmt nicht das Geschäft mit den Leuten vermiesen, die ihren alten 32Bit Rechner noch aufrüsten wollen.

rkinet schrieb:
32 Bit Applikationen laufen ja unter Vista und sollten eher für 98SE -ME-2K-XP-Vista kompatibel gestrickt sein.
64 Bit dann eben für Vista und andere, zukünftige Windows von Microsoft.
Kostet zuviel Geld, die Hersteller werden die erste Zeit eingleisig fahren und nur 32Bit Versionen anbieten oder einfach nur zusätzlich eine als 64Bit kompilierte Version ohne weitere Anpassungen anbieten, bei der man sich fragen sollte, wieso man sie einsetzen sollte, da sie nicht umbedingt schneller ist, aber mehr Speicher verbraucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
geisterfahrer schrieb:
Außerdem: Nach drei Jahren kann man die Leute mit ihren alten Rechnern nicht ignorieren, schließlich ist der allergrößte Teil der Computer bisher nicht 64Bit fähig (insbesondere weil bis vor kurzem Intel keine x86-64er hatte) und innerhalb von drei Jahren hat noch nicht jeder seinen Rechner in die Tonne gekloppt, deswegen wird dann trotz nur 64Bit Vista weiterhin 32Bit Versionen von Software geben, um eben die 32Bit 2000/XP Benutzer mit ihren alten Rechnern nicht auszuschließen.

Ob es nun Sinn macht, eine 64Bit Versionen zu veröffentlichen halte ich übrigens auch für zweifelhaft, aber nicht aus dem Grund, damit Softwareentwickler schneller umschwenken (was ich ja nicht glaube), sondern einfach, wenn die Anforderungen an die Hardware sowieso nur von so neuen CPU bewältigt werden können, die sowieso 64Bit unterstützen, wer sollte sich dann also die 32Bit Version kaufen, wenn sein Rechner eh zu lahm ist.


Das sowieso, da es ja auch 32Bit Treiber für Windows 2000/XP existieren müssen. Die Hardwarehersteller werden sich bestimmt nicht das Geschäft mit den Leuten vermiesen, die ihren alten 32Bit Rechner noch aufrüsten wollen.


Kostet zuviel Geld, die Hersteller werden die erste Zeit eingleisig fahren und nur 32Bit Versionen anbieten oder einfach nur zusätzlich eine als 64Bit kompilierte Version ohne weitere Anpassungen anbieten, bei der man sich fragen sollte, wieso man sie einsetzen sollte, da sie nicht umbedingt schneller ist, aber mehr Speicher verbraucht.
Es könnte eine Variante mit 'Areo Express' Grafik geben, die dann für Win XP (SE ? = second edition) kommt.

Mitte/Ende 2006 haben wir gut 1,5 Jahre x64 CPUs am Markt, da ist genügend für Vista vorhanden. Zudem muss Microsoft eben wirklich neue Features bringen, damit auch auf Vista umgestiegen wird. Da reicht die alte 32 Bit Hardware eh nicht aus. Multi-Core, notfalls eben HT und natürlich x64 sind dann ein Minimum. Eine 32 Bit Version zusätzlich wäre einfach unwirtschaftlich. Ein Indiz für 64 Bit only ist auch die Produktpolitik bei Intel/AMD, die ja weitgehend die 32 Bit Desktop-CPUs ersetzt haben. Auch unterscheiden sich die Speichermodell für 32 Bit (eben uralt) und 64 Bit deutlich. Microsoft müßte da im Sourcecode von Vista viele Kompromisse machen.
Beim P-M fehlts da, nur die entsprechenden Notebook-Hardware würde eh durch Win Vista überfordert werden.

Microsoft muss einen deutlichen Anstieg der Hardwareperformance - den die Firma per XBox 360 ja selbst noch mitforciert - auch beim nächsten OS berücksichtigen.
Sonst lohnt sich Vista für die Kunden nicht und wir landen bei einem Win XP SE (das es aber zusätzlich gegeben könnte s.o.)

64 Bit ist eh bei den Konsolen Standard, da kann man bei PCs mit 32 Bit Anwendungen als Neuentwicklungen für 'Aero glass' wirklich keinen Blumentopf mehr gewinnen.
Natürlich laufen auch 32 Bit Applikationen dann unter Win Vista, nur das eben dann 98SE-Vista kompatible Programme. Neues dürfte aber nur noch in 64 Bit kommen.
 
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rkinet schrieb:
Da reicht die alte 32 Bit Hardware eh nicht aus.
Blöde Sache, ich hab in meinem vorherigen Beitrag einmal 64 statt 32 geschrieben. Ich meinte natürlich es macht kein Sinn eine 32Bit Version von Windows Vista zu veröffentlichen, das ergab sich aber eigentlich auch aus dem Sinn des restlichen Satzes. Also sind wir da auf einer Linie, aber unter der Vorraussetzung, dass diese Hardwareanforderungen überhaupt stimmen. Ich hab bisher noch nichts gesehen, was bei Vista all diese Hardware vorraussetzen soll. Lassen wir uns überraschen.. sonst könnte es nämlich doch Sinn machen, eine 32Bit Version für alte Rechner zu veröffentlichen.

rkinet schrieb:
Natürlich laufen auch 32 Bit Applikationen dann unter Win Vista, nur das eben dann 98SE-Vista kompatible Programme. Neues dürfte aber nur noch in 64 Bit kommen.
Ja, eben nicht, die Hersteller werden nicht von einen auf den anderen Tag die User mit älteren 32Bit Windows Versionen ausschließen. Was überhaupt daran so schlimm ein 32Bit Programm aus 2000/XP unter einem 64Bit Vista laufen zu lassen? Was hat der Benutzer konkret überhaupt davon? Nichts? Wieso dann nicht als 32Bit Version auch/nur anbieten, statt sich das Geschäft mit den Kunden mit Altrechner vermiesen?
 
geisterfahrer schrieb:
Was überhaupt daran so schlimm ein 32Bit Programm aus 2000/XP unter einem 64Bit Vista laufen zu lassen? Was hat der Benutzer konkret überhaupt davon?
Nichts ist daran schlimm, aber gewisse 64Bit Programme laufen unter einem 64Bit Betriebssystem schneller, als ihre 32Bit Pendants unter einem 64Bit Betriebssystem. Also verschenkt man mit 32Bit Programmen unnötigerweise Performance.
 
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