Auch wenn Windows 11 (wie auch vorher 10, 8, 7, XP, ...) alles andere als ein Wunderwerk der Softwaretechnik ist, so finde ich dieses Halbstarken-Gebashe - wie es hier regelmäßig bei jedem Windows-Update und/oder Problem zelebriert wird - einfach nur noch kindisch.
Windows ist Software und dazu noch ein riesiges Ding mit einer Unmenge an Altlasten. Entsprechend ist es leider fast normal, dass es da - auch aufgrund der Vielseitigkeit der eingesetzten Hard- und Software - immer wieder zu Problemen kommt.
Jeder, der in der Softwareentwicklung tätig ist und schon mal an einem Projekt mitgearbeitet hat wird zugeben müssen, dass er auch selbst schon Bugs verursacht hat.
Jedes Programm/App/Treiber was auch immer, muss regelmäßig aktualisiert werden, weil neben ein paar wenigen neuen Features auch massig Bugs und/oder Sicherheitslücken gefixt werden müssen.
Schaut euch doch mal in Linuxforen um. Glaubt ihr wirklich, dass es da nicht auch regelmäßig nachgebessert werden muss? Die Wahrscheinlichkeit dass das System nach einem Kernelupdate nicht mehr vollständig startet ist da - vor allem bei einem Nvidia-befeuerten System - höher als nach einem Windowsupdate.
Der Wechsel auf eine Distro, die auf einem Arch als Rolling Release basiert (wie das gehypte CachyOS), dürfte auch nicht unbedingt die stabilste Lösung sein.
Und nein, ich win kein Windows-Fanboy. Hier laufen drei Systeme unter Linux, eins mit MacOS und zwei mit Windows.
Kritik ist wichtig und sinnvoll, aber sie sollte schon einigermaßen fair bleiben.