Ich hole diese Thread-Leiche mal wieder hoch, da das Thema noch ganz gut zu meinen Experimenten passt, die ich innerhalb der beiden letzten Wochen durchgezogen habe.
Das Thema "Wieviel Leistung braucht man für einen Office-PC?" hat mich auch sehr beschäftigt, da mich mein alter Pentium 4 so langsam aber fast sicher in den Wahnsinn getrieben hat.
Ich hatte einen Pentium 4 (Sockel 478, Prescott-Core, 1 MB Second-Level Cache und FSB 800) mit 3 GHz auf einem ASRock P4i65G und 2 GB DDR1-400 Speicher (verteilt auf 2 Module) laufen. Eigentlich ging die Kiste so halbwegs unter Windows XP und unter Ubuntu-Linux.
Nach einiger Zeit habe ich aber einen neuen Bildschirm mit DVI gekauft und wollte natürlich eine zeitgemäße Grafikkarte mit HD-Fähigkeiten und DVI. Das Ganze natürlich möglichst mit AGP 8-fach...

Ihr könnt Euch bestimmt denken, wie die Suche nach einer Grafikkarte hinterher ausging...?
Am Ende ist es dann ein neuer Pentium Dual-Core E6300 (2,8GHz) auf einem ASRock G41M-LE mit 4 GB DDR2-800 Ram geworden. Der Prozessor wird mittels eines Boxed-Kühlers von Intel mit Kupfer-Einsatz (getrennt im Neuzustand beschafft, stammte von einem Quad-Core) gekühlt (Normalbetrieb unter Windows mit WEB-Radiostream, Outlook und Verfassen dieses Textes liegt bei 36 Grad Celsius, Mainboard 31 Grad). In der linken Seitenwand des Midi-Towers (stammt von einem neueren Scaleo P) habe ich einen 120er Lüfter montiert, der direkt Luft auf den Prozessor-Lüfter und die Spannungsversorgung rund um den Prozessor-Sockel pustet. Eigentlich könnte ich mir den Quirl auf dem Prozessor-Alu-Kühlkörper auch gleich sparen. Der "Große" macht schon genug Wind.
Was soll ich sagen? Der Rechner läuft richtig gut, ist leise, schnell und hat sich meiner Meinung nach als guter Kauf herausgestellt. Mit dem Lüfter muss ich aber noch einmal gucken. Werde mal ein Thema im Mainboard/Intel-Form erstellen.
Ich kann sagen, dass die Kiste absolut stabil läuft. Keine Abstürze, Fehler, Zicken oder sonstwas. Würde die Kombi jederzeit wieder so kaufen. Das einzige, was mich evtl. zu einem Asus-Board treiben würde, wäre die doch sehr geniale Prozessor-Lüfter-Steuerung beim Asus. Das klappt bei meinem ASRock noch nicht so, wie ich es mir vorstelle (evtl. bin ich aber auch nur zu unerfahren im Umgang mit den Bios-Einstellungen des Boards, um den Lüfter zu optimieren). Die Lüfterdrehzahl ändert sich nicht wirklich, egal, was die Auswertung der Temperatur-Diode des Prozessors durch das Bios ergibt. Der Quirl dreht immer gleichschnell, obwohl der Intel-PWM-Lüfter wohl selbst auf manuelle Einstellungen ("Target-Speed" variabel von 1-9) reagiert.
Gruß Lord Extra