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Ich möchte ein PC zusammenbauen. Der PC wird zum arbeiten gebraucht womit Zeichnungen erstellt und angesehen werden. An dem PC soll ein 24" Monitor angeschlossen werden. Natürlich wird der PC auch für Office und fürs surfen genuzt. Welchr Hardware eignet sich hierfür am bestens? Andere PC's sollen im Netzwerk auf diesen PC zugreifen und Dateien öffnen und speichert können.
( Vielleicht kommt da aber auch bald ein Server hin, der das übernimmt.
Das Budget liegt für die Hardware so bei 1500€ dazu kommt dann noch XP und Office 2010.
meine erfahrung ist, dass bei 3d-cad-anwendungen die grafikkarte erst bei großen modellen und hohen grafikdetails limitiert. zwar hat in der firma, in der ich arbeite, jeder konstrukteur einen xeon-vierkerner, aber mir persönlich erschließt sich da nicht ganz der sinn.
rein intuitiv würde ich auf einen flotten, sparsamen 2-kerner, wie die neuen i3-sandy-bridges und eine potente grafikkarte (nvidia quadro) setzen. 8 gb ram, 1 bis 2 hdds mit 2 tb und 7.200 rpm (z.b. samsung f3 spinpoint) und eine 60-120 gb ssd für das system, die programme und zum lokalen arbeiten. wichtig wäre mir außerdem ein leiser betrieb, also ausreichend große kühlkörper, evtl. sogar passiv-betrieb.
Wäre noch gut zu wissen was mit diesen Programmen hauptsächlich gemacht wird. Reine 2D-Konstruktionszeichnungen oder große und aufwändige 3D Renderings. Das macht dann doch nen Unterschied.
Informiere dich auf den Hersteller-Homepages nach den benötigten Anforderungen.
Hier geht es beim Arbeiten ja auch gerne um Support, für den evtl bestimmte Komponenten von den Software-Firmen gefordert werden.
XP ist für einen aktuellen PC eine wirkliche Option mehr, weniger als 4GB Ram zu kaufen lohnt sich nicht und den kannst du nur mit einem 64bit Betriebssystem richtig ansprechen.
Guck dir mal die Workstations von HP und DELL an, die dürften was für dich sein. Falls du eine SSD willst, würde ich die separat kaufen und einbauen.
Oje was wird denn hier alles durcheinandergewürfelt. Office 2010 wird unter Windows XP voll unterstützt und ist auch für ein modernes System noch brauchbar. Ob es Sinn macht jetzt noch alles unter XP zu installieren muss jeder für sich entscheiden der Support gilt aber noch bis 2014. Für reine CAD 2D Bearbeitung braucht man auch keine 8GB oder mehr Speicher geschweige denn einen 3D Controller.
Die Frage wäre also welche Aufgaben sollen mit dem PC erledigt werden und welche Software abgesehen von Office soll eingesetzt werden? Für professionelle 3D Software wird das Budget auf der anderen Seite schon recht knapp. 2D CAD erledigt auf der anderen Seite fast jede halbwegs aktuelle Hardware mit links. Da würde ich mich bei diesem Budget auch weniger auf die Hardware und mehr auf das Zubehör konzentrieren. Guter 24 Monitor kostet schon einiges und zusammen mit einem Tablet ist dein Budget schnell futsch.
Wenns nur 2D-CAD sein soll, dann brauchst du auch keine Workstation oder die entsprechende Grafikkarte. Das schafft zur Not auch die CPU. Simples CAD hatten wir früher sogar auf nem normalen Pentium 3 laufen ^^. Ein 64Bit System würde ich dennoch bevorzugen, da unter XP die 2GB-Grenze für Anwendungen besteht. Man kann diese zwar mit ein paar Handgriffen umgehen, schön ist das aber nicht Vom Netzwerk her sollte das keine Probleme bereiten.
Also ich habe mit Monitor, Software und Hardware ein Budget von 2000€. Es wird größtenteils mit 2D Zeichnungen gearbeitet. Was sagt ihr? Ist ein Komplettsystem von Dell z.B. besser als ein zusammengestellter PC?
Also bei nem Budget von 2000 € für nen 2D-CAD-Rechner würde ich mir sicher nicht die Arbeit machen und selbst bauen....
Allerdings würde ich mich eher bei den Business-Geräten umsehen, wenn du damit arbeiten willst...
Nimm einfach einen i3-2xxx oder i5-2xxx, 4-8 GB RAM, evtl ne SSD und dann ist sicher auch noch ein WACOM-Tablett und ein Eizo-Monitor drin
Fractal Design Define R3 83 €
Alle Gehäuselüfter entfernen. be quiet! Silent Wings PWM 120 13 €
Hinten aussaugend, am Mainboard angeschlossen und im Bios weit runtergeregelt. ASUS P8B WS 155 €
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Konstruktionsszeichnungen, in denen sich durch 1-bit-Speicherfehler Fehler eingeschlichen haben, nicht so wirklich das sind, was gewünscht wird. Nicht dass dann irgendwo wieder eine Gebäudedecke einstürzt und Leute unter sich begräbt, weil jemand an der falschen Stelle gespart hat ;-). Von daher mein Rat: ECC. Macht das System auch noch stabiler - und kostet kaum noch Aufpreis. Im Aufpreis enthalten ist aber dann auch ein sehr hochwertiges Mainboard, das auf Workstation- und Serveranforderungen optimiert ist. Zumindest vorläufig soll der Rechner ja sogar beide Funktionen erfüllen. Intel Xeon E3-1235 215 €
Man könnte vielleicht auch etwas niedriger ansetzen, lohnt sich aber Preis/Leistungsmäßig nicht wirklich (HT, Turbo, Basistakt). Von daher mit geringem Aufpreis lieber deutlich mehr Leistung - hier hast Du das XEON-Äquivalent zu einem i7-2600. Die iGPU P3000 wird auch treiberseitig für die hier verwendete Software gepflegt, was noch mal mehr für XEON spricht. Allerdings kannst Du hier nur einen Monitor betreiben. Sollte es dann mal ein zweiter Monitor sein, dann bei der Grafikkarte auch wieder eine professionelle Karte nehmen, damit sich keine Konstruktionsfehler durch 1-bit-Fehler in der Grafikkarte einschleichen und es keine Treiberprobleme gibt. Also zum Beispiel eine Quadro oder Fire Pro. Wenn Du von vornherein eine extra Grafikkarte nimmst, kannst Du auch den Intel Xeon E3-1230 ohne iGPU nehmen. Scythe Mugen 2 Rev. B 33 €
Natürlich ebenfalls im BIOS schön weit runtergeregelt. Coollaboratory Liquid Ultra 9 € Kingston ValueRAM DIMM Kit 8GB ECC 91 €
Sollte reichen, musst Du wissen. Wenn nicht, noch einen Satz rein. Intel SSD 320 Series 120GB 167 €
Ich weiß nicht, wieviel Platz Du brauchst. Normalerweise sollte das dicke reichen. Ansonsten gibt es aus der 320-Series noch 80GB, 160GB, 300GB und 600GB. Oder eine WD20EARS, WD7500BPKT oder WD6000HLHX für die Daten dazu nehmen. Je nachdem, was da an Festplatten reinkommt, sollte man noch den ein oder anderen Gehäuselüfter davor setzen. ASUS DRW-24B3ST 21 € Seasonic X-Series Fanless X-400FL 124 €
OK, hier kann man sparen: Enermax ErPro80+ 350W Netzteilverlängerungskabel 4-pol P4 1 €
Hilfe beim Zusammenbau findest Du auf diesem Link hier. Auf Seite 3 findest Du auch ein Video zu dem hier gezeigten CPU-Kühler - und ganz wichtig das Video mit dem Kabelmanagement.
Ergänzung ()
Hmmm - eigentlich nicht uncool. Für wieviele Arbeitsplätze soll der Server sein? Welche sonstigen Anforderungen? Gesamtes Datenvolumen? Durchschnittliche Dateigröße? Maximale und minimale Dateigröße? Wachstumsrate? Was ist bereits an Infrastruktur, vor allem zur Datensicherung, vorhanden?
Man könnte nämlich mehr oder weniger aus den gleichen Teilen einen Server bauen. ECC schützt nicht nur vor Rechenfehlern, 1-bit-Fehler führen auch gerne zu Abstürzen, weswegen so etwas auch in Server zum Einsatz kommt. Die von mir gezeigte Produktlinie ist auch für Server in kleineren Betrieben gedacht, oder eben für Workstations.
Die Workstation könnte dann quasi als produktives Ersatzteillager dienen. Geht am Server was kaputt, kann der ganz schnell mit dem jeweiligem Ersatzteil aus der Workstation wieder ans Laufen gebracht werden. Auch bei der Fehlersuche kann es sehr hilfreich sein, mal eben einzelne Bauteile austauschen zu können. Zum Beispiel wenn man gar nicht weiß, was Sache ist, oder um Vermutungen zu bestätigen, bevor man in die falsche Richtung arbeitet oder ein Ersatzteil bestellt, das gar nicht kaputt ist, um dann doof aus der Wäsche zu gucken. Oder doof aus der Wäsche guckt, weil das besorgte Ersatzteil auch kaputt ist und man jetzt gar nicht mehr weiß, was nun kaputt ist oder nicht.
Der Rest der Firma kann dann ganz schnell wieder weiterarbeiten - nur der eine Arbeitsplatz muss dann eben warten, bis das entsprechende Ersatzteil eingetroffen ist. Vor allem langfristig ist das eine gute Strategie. Nach ein paar Jahren ist es oft schwer, Ersatzteile zu bekommen - zumindest dauert es länger. Bis dahin ist aber die jetzt noch tolle Workstation nicht mehr so toll und wird wahrscheinlich an weniger wichtiger Stelle eingesetzt, so dass der temporäre Ausfall der Workstation noch weniger ins Gewicht fallen würde.
Dann übrigens optimal das X-400 von Seasonic (Lüfter kann nicht ausfallen, vollmodular, daher ganz schnell und einfach ausgetauscht, und super effizient). Aber nenn erst mal die Anforderungen, dann kann man das mal konkretisieren und aufeinander abstimmen. Selbst wenn der Server später erst gekauft wird, hast Du quasi ein komplettes Paket, eine Einkaufsstrategie. Das macht so etwas in der Regel deutlich günstiger, spätestens langfristig. Kurzfristig aber zum Beispiel im Zusammenhang mit Festplatten. Dann kauft man jetzt gleich die, die dann später in den Server kommen.
Ergänzung ()
Beim Office wäre es vielleicht mal ein Ansatz, auf Open Office zu wechseln ...
Frickeln sollte man den auch nicht, das ist richtig. Ich halte es da mit sorgfältig zusammenbauen. Insofern das Konzept aber einzigartig wäre, wäre dies kein Beleg dafür, das es schlecht ist. Bei sorgfältigem Nachdenken sollte erkennbar sein, dass das gar nicht so dumm ist - und die Praxis bestätigt es. Da diese Begrifflichkeit von mir erfunden ist, wird Dich natürlich jede Suche danach zu mir führen. Ich sollte mir das mal als Gebrauchsmuster sichern. Vergleichbare Ansätze werden aber im professionellen Bereich eingesetzt - und zwar auch von den großen Firmen. Mal abgesehen davon, dass deren Computer gleichsam von irgendwem zusammengebaut werden - oder, um es mit Dir zu sagen, zusammengefrickelt werden. Die kochen auch nur mit Wasser - allerdings Kantinenfraß zu Gourmetpreisen. Individuelle Lösungen sind da oft besser, persönliche Identifikation noch mehr.
Und jede professionelle Anfrage mit Dell oder HP zu beantworten ... da kannst Du auch bei Spielerechnern jede Anfrage mit MediaMarkt oder Saturn beantworten. Zumal Du den TE im Weiteren auch völlig damit alleine lässt, was er sich da in den Onlinekonfigurator warum packen soll und was warum nicht. Wenig hilfreich. Und in einem Forum, in dem es um PC-Zusammenstellungen ("Kaufberatung für eigene Zusammenstellungen") geht, bist Du letztlich sogar mit dieser Einstellung völlig fehl am Platze. Dafür gibt es das Forum Komplettsysteme ("Egal ob Alienware, Dell, HP, Medion, Sony oder ein anderer Hersteller - hier bist du richtig").
Ja sichere dir das und lass es am besten für Jahrhunderte patentieren, dann kommt wenigstens niemand anderes auf solche Einfälle
Klar setzen große Firmen sowas ein. Wäre ja auch viel zu einfach, wenn man standardisierte, wartungsfreundliche PCs fertig kaufen würde, mit denen man rechtlich abgesichert ist.
Da setze ich als Großunternehmen doch bestimmt gerne auf Selbstbau (ich erwähne nebenbei nur nochmal die Stichpunkte Elektroschrottgesetz, CE-Logo, GS-Logo). Du bist als Firma als Selbstschrauber nämlich plötzlich Hersteller von Elektroprodukten, für die du haften musst.
Outsourcing ist ja auch sowas von überbewertet. Alles selbst machen ist angesagt, dann braucht man sich weniger Gedanken um die eigentliche Firmenstrategie zu machen.
Man hat besser gleich eine PC-Schrauber-Werkstatt im Haus.
Wer Ironie in diesem Absatz finden, darf sie behalten...
Einen Konfigurationsvorschlag hatte ich bereits gemacht. Das der TE plötzlich die Anfrage komplett umschreibt, dafür kann ich nichts.
Dafür fehlen auch sämtliche Angaben (wie du auch schon bemerkt hast), weshalb man hier bisher gar keine Empfehlung aussprechen kann.
Weder hast Du einen konkreten Vorschlag gemacht noch der TE die anforderungen komplett umgechrieben. Klare Ansage: Du hörst besser auf, auch diesen Thread hier zuzutrollen. Von Dir kommt nichtss, gar nichts konstruktives. Mach Deine Vorschläge und belass es dabei. Wenn Du keine hast, Halt Dich raus. Nächster Troll-Versuch und Meldung geht raus.