News Preise und Termin von OnLive bekannt

Ich würde es nicht unterstützen, alleine schon weil es monatliche gebühren gibt und ich denke es wird auch ordentlich floppen.
Man ist einfach zu sehr abhänig. Die machen dann ne Wartung oder ähnliches und man kann nicht spielen.
War schon nervig in meinen WoW zeiten. Man weiß dann ja auch nie, wann es wieder laufen wird und muss die ganze zeit davor sitzen.
Ist nix führ mich...
 
... ich liebe es, an meinem Computer rumzuschrauben - da werde ich den Teufel tun und so ein System unterstützen! :D


Doch abgesehen davon, bin ich grundsätzlich gegen monatliche Gebühren und stehe auch auf beste Grafikqualität, die mir eine entsprechende Komprimierung sicher niemals bieten kann.

Aber das wird die Entwickler nicht weiter interessieren, da meine Zielgruppe eh erst einmal außen vorsteht ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus technischer Sicht sehe ich nicht nur die Internetverbindung als Problem.
Sondern auch die Hardware für die Berechnung.
Wenn auf einmal alle das neue Crysis 2 zocken wollen.
Würde mich nicht wundern wenn Onlive dem Ansturm nicht gewachsen wäre.

Sie rechnen wahrscheinlich schon im vornherein damit das die Kunden das Angebot nicht
die ganze Zeit in Anspruch nehmen.
als Beispiel:
100 000 registrierte Kunden aber nur 10 000 davon sind online
 
@captain carot

wir sind momentan bestenfalls in einer technologischen übergangsphase und man kann natürlich nicht genau sagen wie die Zukunft aussehen wird. Aber eines steht fest, dass heutige Modell läuft aus.

Es macht keinerlei Sinn in jedem Haus leistungsfähige Hardware zu installieren und jeder der nur ein bisschen kalkulieren kann muss erkennen, dass soetwas energie- und ressourcenverschwendender Schwachsinn ist, egal wie gut die Stromsparmechanismen sind.
Da die Tendenz ohnehin immer mehr zu mobilen Geräten geht, wird diese "Zukunft" ohnehin sehr viel schneller eintreten als erwartet. Man muss sich doch nur einmal die Entwicklung der letzten Jahre ansehen.

Vor vier Jahren hatte ich auf meiner 250km langen Zugstrecke noch nicht mal überall Handyempfang, nun hab ich sogar in den Tunneln mobile Web mit durchschnittlich 250-350 KB downstream via HSDPA. Und bis 2015 soll großflächig Glasfaser verfügbar sein. Die Datenraten vergrößern sich beinahe monatlich und die Latenzen sinken immer weiter. Ich brauch mir heute bei den meisten Files schon keine Gedanken mehr zu machen ob sie nun auf dem Laptop, Handy oder Desktop liegen.

Natürlich sind nicht alle Entwicklungen gut, aber ich glaube man sollte sich langsam schon mal von den heutigen Vertriebsmodellen für Spiele etc. verabschieden.
 
Ist imho Schrott ohne Vorteile die nicht auch andere Lösungen schon jetzt bieten können.

Die Amis werden sicherlich drauf anspringen, da dort Spiele-Computer (von den paar wenigen Freaks mit SLI und Quadcores abgesehen die es überall gibt) hier meist gerade mal als Bürorechner durchgehen würden, wenn die Crysis spielen wollten würden sie also eher zu OnLive greifen als ihren Rechner aufzurüsten.

Überhaupt ist Europa und insbesondere Deutschland die letzte Hochburg der Spiele-PCs, Konsolen sind immer weiter auf dem Vormarsch.

Deshalb wird, zumindest in den USA, dieser Dienst (oder Gaikai) sicher mit Kusshand aufgenommen.

Von dem Vorteil, dass er mit jedem PC, d.h. auch Netbooks funktionieren soll(te) oder halt mit einer Settopbox für den HD-Fernseher bleibt aber imho nach einiger Überlegung nicht mehr viel übrig.

Kosten:
Der Dienst wird monatlich 15$ kosten, dies ist allein die Gebühr für die Bereitstellung der Serverhardware und des Traffics, Spiele sind darin wahrscheinlich nicht enthalten.
Spiele wird man wohl entweder für seinen Account kaufen können oder mieten können, also z.b. für eine Woche oder gar pro Spielstunde bezahlen.

Ein gekauftes Spiel (die man sicherlich nur direkt via OnLive kaufen kann, also nicht eine Ladenversion günstig kaufen und dann bei OnLive registrieren - d.h. es gibt nur einen Anbieter ohne Konkurrenz in diesem System, die Preise werden also hoch sein) wird an den Account gebunden und kann nicht weiterverkauft werden, höchstens mit dem gesamten Account. Hier kann man nicht mal wie bei Steam einzelne Accounts für jedes Spiel erstellen, da jeder Account eine Monatsgebühr kostet, d.h. Spiele sind also im Gegensatz zu anderen Accountbasierten Systemen WIRKLICH unverkäuflich.
Bei gemieteten Spielen erhält man sowie nur ein temporäres Recht das Spiel zu nutzen.

Spiele werden sicher nicht deutlich günstiger.
Publisher mögen zwar keine Raubkopierer und Gebrauchtspieleverkäufer und dieses System verhindert beides effektiv - aber dass sie wenn diese beiden Umsatzverringerer ausgeschlossen sind wirklich die Preise senken ist imho unwahrscheinlich, sie werden sicher mehrfach betonen, dass die Entwicklung des Spiels ja trotzdem gezahlt werden müsse und der Prozentsatz der Raubkopierer den Umsatz in der Vergangenheit nie so sehr geschmälert hat, dass die Preise deshalb erhöht worden wären (natürlich erzählt man gerade das genaue Gegenteil, aber in Doppeldenk sind Rechteinhaber und ihre Verbände immer gut gewesen).

Die Publisher werden damit argumentieren, dass ein Spiel ein Spiel ist, egal wie es vertrieben wird und dass 8 Stunden Assassin's Creed 2 halt 50€ kosten, egal ob man nun an den Ubisoft-Account gebunden ist oder an den OnLive-Account.

Vielleicht wird es Bundles oder vergünstigte Abos geben bei denen man dann für 20€ im Monat unbegrenzt viele ältere Spiele spielen kann, aber ich denke der Hauptfokus wird auf dem Verkauf von normalen Spielen liegen - höchstwahrscheinlich zum normalen Preis der UVP, da ja auch keine Konkurrenz in diesem geschlossenen Markt existiert.

Rechtliches: Indizierte Spiele wird es wenn der Dienst in Deutschland startet nicht geben, während man Aliens vs. Predator aktuell noch aus dem Ausland importieren kann und dann mit einem deutschen Steam-Account verknüpft, wird ein Import mit OnLive ja nicht mehr möglich sein und man ist auf das angewiesen, was im OnLive-Marktplatz zu kaufen ist - indizierte Titel werden aus rechtlichen Gründen nicht dazu gehören.

Technische Belange:
OnLive bietet eine Auflösung von 1280x720, also die kleine HD-Auflösung und somit weniger als jeder 19"-TFT.
Ob die ganz normalen Atom-Netbooks das Video ruckelfrei entschlüsseln können ist noch etwas fragwürdig, aber zumindest jeder Bürorechner sollte das beherrschen.
Multiplayerlag wird imho weniger ein Problem sein, ich gehe mal stark davon aus, dass OnLive im eigenen Netz auch Multiplayerserver anbieten wird, alles andere wäre nicht sehr durchdacht.
Somit wäre der Serverlag in Spielen bei den LAN-üblichen 5ms.

Allerdings kommt etwas sehr viel schlimmeres - Inputlag.

Wie hier schon jemand anführte, Gamermäuse fragen den USB-Port 1000mal pro Sekunde ab, haben 5600 DPI und Spieler tun alles damit das Spiel direkt auf ihre Befehle reagiert.
Das ist mit OnLive alles zwecklos, denn jeder Mausklick, jede Tastatureingabe, jedes Umschauen wird 60-100ms Lag haben, vom Spieler zum OnLive-Server, dort im Spiel umgesetzt, das Bild wird dort komprimiert, zurück zum Spieler geschickt, dort entkomprimiert und angezeigt - wie die überhaupt ordentliche und wirklich gültige Frameraten erreichen wollen erschließt sich mir noch nicht ganz, für 30fps muss den Spieler immerhin alle 33ms ein neues Bild erreichen - und dieses sollte dazu auch noch die Eingaben des Spielers wiederspiegeln, was aufgrund des höheren Inputlags imho nicht möglich ist.

Anderer Punkt: Bildqualität und Auflösung:
Die Bildqualität wird sicher zu wünschen übrig lassen - womöglich wird von OnLive Antialiasung und AF genutzt - aber dafür werden Kompressionsartefakte durch den Videocodec das Bild wieder verschlechtern.
Die Auflösung ist so niedrig, dass zumindest in Europa auch ältere Rechner die meisten Spiele mit mittleren Details (viel höher wirds bei OnLive sicher auch nicht werden) zum Laufen kriegen sollten, spätestens aber dann wenn man die jährliche Gebühr für OnLive (immerhin 180$) mal in eine Grafikkarte investiert (die immer noch sehr gute Radeon 4870 bekommt man immerhin schon für ca 120€).

Und wenn man gar kein Interesse hat seinen PC aufzurüsten oder gar keinen (aufrüstbaren) PC besitzt - dann kommt man imho mit einer Xbox 360 anstelle OnLive immer noch besser weg, die Konsole kostet auch nur 180-240€, besitzt die selbe Auflösung wie OnLive, aber ohne das Bild zwischendurch möglichst platzsparend zu komprimieren^^
Inputlag ist nicht vorhanden und die Titel werden alle sicherlich auf gleichem Detailgrad laufen wie bei OnLive.
(Online spielen kostet bei der Xbox 360 jährlich ca 60€ - alternativ kann man auch eine PS3 für 300€ nehmen wo Onlinespielen nix kostet - die lässt sogar einige Titel in 1080p laufen (die Xbox auch, aber afaik bei deutlich weniger Titeln).

Spiele für Konsolen sind zwar bei Saturn und Media Markt teurer (meist 60 oder 70€) als die sicher der UVP (also 50 oder manchmal 60€) entsprechenden PC-Titel bei OnLive - aber im Gegensatz zu OnLive ist man ja nicht an einen Händler gebunden, sondern kann auch Titel günstig im Ausland bestellen (30-50€ inkl. Versand) - natürlich auch indizierte Titel.
Im Gegensatz zu OnLive kann man diese Titel dann auch weiterverkaufen, verleihen und so lange spielen bis irgendwann die Konsole defekt ist und es in 10 Jahren keine Ersatzgeräte mehr gibt - und nicht nur bis zu dem Tag an dem OnLive (verdientermaßen) pleite geht.
 
Yasopp schrieb:
Hallo,

ich denke in 10-15 Jahren könnte das zum Standart werden. Die Publisher hätte damit alles erreicht was die sich wünschen, keine Raubkopierer und kein Second Hand Handel mehr.
Wenn die ersten Top-Titel nur noch über diesen Weg spielbar sind wird sich das mehr und mehr durchsetzen.
Wenn man an Halflife 2 mit Steam denkt, was war das Gemecker über diese Zwangsaktivierung übers Internet groß und heute ist Steam für eine große Zahl von Spielern was völlig normales.

vermutlich wirds wirklich so kommen. gibt immer mehr anzeichen darauf.
aber dann bleibt nur zu hoffen das die leute sich so einen mist nicht gefallen lassen. es wird nie an die qualität von lokalen spielinhalten kommen, damit mein ich die bild und ton qualität.
nicht umsonst entwickelt sich die technologie dahin immer weiter und benötigt vom pc zum monitor unheimliche datenmengen.
aber eben ich seh schon das viele publisher auf diese idee kommen werden, ubisoft wollte schon mal vorreiter sein mit der permanenten inet verbindung für offline games...
mich persönlich interessiert das weniger dann spiel ich halt nicht mehr als mich knechten zu lassen und nur noch alles zu mieten.

und zu HL2 ja das gemecker war sehr gross. aber vorallem weil viele noch nicht so richtig begriffen haben das es den offline modus dannach gibt.
und steam hat sich dahingegen ja auch nicht wirklich verändert. man kann ziemlich problemlos offline die spiele spielen die man hat.
 
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