Projekt Projekt "BetonBomber"

muss mir jetz nur noch nen triple radi für unten rein besorgen, damit das kein so wirrwarr mehr ist... kabel müssen auch noch "optimiert" werden...
aber alles zu seiner zeit.
heut werd ich mich erstmal den seitenfenstern widmen. ich glaub, das is ned ganz so einfach, wie ich mir das vorgestellt hab! :D
hach, wie langweilig das leben doch wär, wenn immer alles so käme, wie man es sich vorstellt!! :freak: :D

edit:
wie einige vllt. noch nich mitbekommen haben gehts mir um die betonoptik. ;)
also nix fließen, tapeten, farben graffities etc. ^^
irgendwie gefällt mir die "endzeitoptik" immer besser, je länger ich den betonbomber anschaue! oO
 
Hehe, echt mega geil geworden :daumen:

Um den Endzeitlook noch zu verbessern, könntest du den obigen Radi ja noch vom Lack entfernen und dann in ein Elektrolyse-Bad eintauchen um ihn etwas rosten zu lassen ;)

Aber noch mal meinen größten Resopekt, dass Du das durchgezogen und hinbekommen hast :daumen:

[edit] Finde die Farbe des Kühlwassers auch sehr gelungen, sieht ein wenig so aus, als würde da Flüssigbeton zirkulieren :)
 
was du jetzt natürlich vergessen hast, sind die tragegriffe :D
wie bei großen lautsprecher, kisten, etc. :)

bzw. rollen, am besten welche die bei bedarf aus dem boden nach unten rausfahrn :D
 
Ich würde auf jeden Fall alles Risse nochmal mit Beton Füllen und eventuell dann abschlecifen, schon alleine wegen der Stabilität. Armierung hin oder her, aber wenns schon bröckelt würde ic nur ungern meine teure Hardware da reinstecken. Also in dem Pukt muss ich sagen, dass ich dich äußerst mutig finde da jetzt schon da Zeug reinzubauen. Aber mal sehen was du so machst. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
 
mhh...hast du echt Freude mit dem Case? Ehrlich gesagt würde ich mich bissel schämen dafür...

Ich würde wenn schon denn schon Holz verwenden und Spachtelmasse dafür, damit kann man jede menge schicke sachen machen und das am Ende fein schleifen 2x normal und 2x nass ;).

Oder Gipskarton, aber Beton?...
 
sp33d schrieb:

wieso? die haben ne Beton Optik,
sie gibt in Größen von 60x60cm d.h. pro Seitenwand eine Platte.
dann braucht man ne Flex, mit der kann man die Ecken auf 45° Stutzen.
wodurch man die Seiten Bündig abschließen lassen kann.
Für Die Aussparungen kann man Bohrer+Meisel nehmen.


und das beste daran, Waschbeton Platten kosten nichts. --> Alter Nachbargarten od. Zeitung
 
naja, ich würde mich schämen, wenn ich bei der planung abgebrochen und es nicht einmal versucht hätte...
aber wenn das jemand so sieht, dass ich mich dafür schämen sollte, dann ist das okay für mich. jedem das seine! ;)
habe ja selbst gesagt, dass es misslungen ist.
das teil wär aber super gut geworden, wenn die innere schalung problemlos rausgegangen wäre...
ich persönlich kann auf jeden fall damit leben, wies ist. und wenn ich zeit hab werd ichs ausbessern.
so long... (...and thanks for all the fish)
 
So dann schau ich hier auch mal wieder vorbei...

Ganz ehrlich, es übertrifft meine Erwartungen :D

Vielleicht wäre es doch besser gewesen, das Case nicht im Ganzen sondern in vier Teile (Front, Top, Base, Back) zu gießen....
 
Wow ist ja schon viel vorangegangen.

Herzlichen Glückwunsch zum ganz interessanten Gehäuse

und schämen musst dich auf keinen Fall dafür,
wichtig ist ja das es dir gefällt
 
Wau! Das ist ja echt klasse. Ich hab das Spontan mit der Fallout Serie in Verbindung gebracht. Wenn die Leute da irgendwo nen PC aus einer Vault gefischt haben und damit arbeiten, sieht er so aus :lol:
Geiler Endzeitlook! Aber da muss noch ein bisschen mehr Dreck ran... "Schimmelbelag", Schlamm und rostige Nägel! (aber das ist nur meine bescheidene Meinung. Du hast Monate damit verbracht es zu bauen :D)
 
Wann genau hast du den Beton gegossen? Der braucht nämlich mehr als ein paar Tage um annehmbare Festigkeiten zu erreichen. Optisch fest bedeutet nicht unbedingt fest.

"Turbotrocken" hört sich auch nicht gut an, da der Zement Wasser für die chemische Reaktion braucht. Der Wasser/Zement-Wert sollte bei ungefähr 0,35 liegen. Ist zuviel Wasser drin, hast du später Löcher im Beton (weil sich da das Wasser gesammelt hat), ist zuwenig Wasser drin, fehlt es später an Festigkeit (weil nicht der komplette Zement reagieren kann).
Ich hätte die Schalung bei so einer filigranen Konstruktion mindestens eine Woche drangelassen.

Zwecks Festigkeit: Du kannst einen festeren Beton wählen, falls der andere doch zu bröckelig ist. Vllt C25/30 oder eventuell C45/55, wobei letzterer wohl Overkill ist. Dazu dann Quarzsand oder ähnliches dazumischen.

Für die Bewehrung empfehle ich dir Stahl"fäden" (von Stäben kann man hier ja nicht reden), die du zu einem Gitter zusammenfrickelst. Versuch die leicht anrosten zu lassen. Durch die raue Oberfläche "kleben" beide Materialien besser zusammen. (Deshalb sieht man auf Baustellen immer diesen "halbverrosteten" Stahl rumliegen.)

Last but not least: Hau da niemals mit dem Hammer drauf und lass das Gehäuse auch nie von einer Kante zur anderen kippeln. 1. brechen dir die Kanten ab und 2. bekommt das Ganze Risse.


So als Idee:
Statt alles aus einem Guss zu machen, könntest du dir einen Betonblock gießen und den in Scheiben schneiden. Dann kannst du auch gröbere Körnungen nehmen. Das sieht dann später genial aus, wenn man es glatt poliert und überall die durchgesägten Steinchen schimmern.
 
er kann das gehäuse aber auch größer machen und danach 1cm rand abschneiden ;)
dann bliebe der monolithische grundgedanke erhalten.
 
e-Laurin schrieb:
(Deshalb sieht man auf Baustellen immer diesen "halbverrosteten" Stahl rumliegen.)
Der stahl auf den Baustellen ist nicht extra verrostet oder oxidiert worden. Das passiert einfach bei der Lagerung und beim Transport weil der Stahl nicht gegen korrosion geschützt wird. Man kann auch problemlos fabrikneuen Stahl der nicht oxidiert ist verbauen.

Richtig ist das eine gewisse Oxidationsschicht die Reibung zwischen Stahl und Beton erschwert und somit zur Festigkeit beitragen "kann". Den Hauptzug übernehmen aber die Rippen im Stahl. Und auch nur mit dem Wert wird gerechnet.

@Topic
Ich hab ja am Anfang schon mögliche Schwierigkeiten prophezeit. Und siehe da. Sie sind eingetreten.

Mit Zementestrich und gesiebtem Material
asdf.gif
und der Menge Wasser in der Mischung bekommt man sowas halt nicht hin. Auch die Armierung kann man nicht einfach da reinlegen wo es einem passt.
 
das problem trat aber doch erst beim ausschalen auf? ich bin mir sicher mit anderer overfläche hätte das besser funktioniert.
 
s33d hat geschrieben, dass ihm schon beim Ausschalen Teile entgegengefallen sind. Ich tippe auf Schwindrisse durch zu schnell verdunstetes Wasser. Die sieht man auch oft bei Gips, weil das Wasser da rasend schnell verschwindet. Ansonsten wird sich der Frischbeton nicht gut verteilt haben.

Dem kann man entgegen wirken, indem man den Beton regelmäßig befeuchtet. Ich sag' mal, Sprühflasche mit Wasser gefüllt und drei mal drübersprühen, ohne dass Rinnsale oder kleine Pfützen entstehen, langt schon. Die Wandung ist nicht gerade dick, das Ding trocknet halt schnell aus. Eine Plane drüber, damit das Wasser nicht so schnell wegverdunstet, hilft auch.

Beim Befüllen der Schalung sollte man gleich mit einem Brett oder was anderen hinterherstopfen, um die Luft rauszubekommen. Ansonsten Flussmittel nehmen und ein paar Mal drin "rumstochern". Oder man stellt das Ganze für ein paar Minuten auf eine Rüttelplatte. Eine laufende Schleuder (altmodischer Trockner ^^) eignet sich hier gut. Wer da mal draufgesessen hat, weiß, was ich meine ^^

Zeit für so eine Aktion hat man genug, da der Beton im Laufe einer Stunde erstarrt (es sei denn, man hat da noch irgendwas reingemixt). Erst nach der Erstarrung wird der Beton fest und das dauert eigentlich Wochen (an sich erhärtet Beton noch nach Jahren [zumindest sehr schwach]).

Damit es keine Probleme beim Ausschalen gibt, zum einen Schalöl verwenden (wurde hier im Thread schon mal erwähnt) und die Schalung so konstruieren, dass sie sich leicht wieder lösen läßt. Statt Schrauben kann man ja auch Keile und Streben verwenden. Die kann man leicht wieder entfernen und dann fällt einem normalerweise auch schon die halbe Schalung entgegen.

Und es ist was dran, dass Kunststoff nicht so stark am Beton haftet. Vllt besorgt sich sp33d für einen weiteren Versuch sowas.

Alternativ kann man das Gehäuse auch in Etappen bauen. Zuerst gießt man die Bodenplatte, aus der die Bewehrung rausragt. Um die baut man dann hinterher die Schaltung für die Wände und gießt das wieder Beton rein. Am Ende kommt dann die Deckplatte. Man sieht dann hinterher vielleicht optisch die verschiedenen Etappen, aber man hat dann nicht mehr diese Kompliziertheit beim Herstellen.


@Humptidumpti
So ganz ausführlich habe ich das im Unterricht nicht gehabt. Ich habe mich im 3. Jahr als Maulwurf spezialisiert (Tief-, Straßen- und Landschaftsbau), da hat man mit Bewehrung nicht mehr viel am Hut. Ist aber auch ganz interessant.
 
e-Laurin schrieb:
Alternativ kann man das Gehäuse auch in Etappen bauen. Zuerst gießt man die Bodenplatte, aus der die Bewehrung rausragt. Um die baut man dann hinterher die Schaltung für die Wände und gießt das wieder Beton rein. Am Ende kommt dann die Deckplatte. Man sieht dann hinterher vielleicht optisch die verschiedenen Etappen, aber man hat dann nicht mehr diese Kompliziertheit beim Herstellen.t.
das sieht doch grausig aus.... :freak: da wäre die lösung mit einzelteilen sicher schöner.

bei der trockenzeit war ich auch überascht; unser estrich hat ca. 3 wochen benötigt. klar der war auch dicker und nur einseitig belüftet, dennoch denke ich, dass zu früh ausgeschalt wurde.

zusätzlich wäre es ev. gut bei einem weiteren versuch (von wem auch immer) kleinere fasern beizumengen. jene dünnen platten dich ich favourisiere (faserzement/faserbeton) sind auch derarig 'bewerht' und unglaublich belastbar. das optimum sind m.e. die faserbetonplatten von rieder mit glasfasern; mit 300€ pro platte leider 'etwas' teuer.
 
Wenn er überall dieselbe Mischung verwendet, sieht man hinterher keinen Unterschied.
Oder man macht mit Absicht mehrere Schichten, sodass ein Muster entsteht. Das geht am besten, indem man dem Zement Farbstoffe zugibt (zb zermahlende Ziegel -> rot; Ruß -> schwarz). Das wird dann absolut einmalig auf der Welt.
 
*an eine der ersten Vorlesungen im Studium zurück denk*

sp33d, hast Du rein zu fällig einen Raum mit erhöhtem CO2-Gehalt zur Verfügung? Früher wurden in Häuser kleine Feuerchen gelegt, weil bei der Aushärtung des Beton CO2 gebunden wird (yeah, tust noch was für die Umwelt :rolleyes:) Damit könntest Du also das Aushärten vielleicht etwas beschleunigen (oder was sagen die Experten hier? Hab in den Semesterferien früher immer aufm Bau gearbeitet, hab da aber nie 'n Feuer legen dürfen ;))

Bzgl. des Anfeuchtens: Ist das bei solchen dünnen Wandstärken wirklich so kritisch? dachte eigentlich, dass es bei größeren Bauwerken mit wesentlich größeren Wandstärken, die einem Rutsch gegossen werden (Staudämme/-mauern) eher kritisch sei...
 
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