QD-OLED reinigen

Zum Isopropanol, was hier u.a. als Reinigungsmittel genannt wurde. Davon habe ich in der Garage immer einen 5l Kanister (Reinst, 99,9%) vorrätig. Ein hervorragender Reiniger auch für Kunststoffoberflächen im PC-Bereich, oder auch zur Desinfektion im Haushalt, aber bei jenen mysteriösen Kunststoffmischungen der Panel-Coatings wäre ich doch sehr vorsichtig. Wahrscheinlich passiert nichts wenn es stark verdünnt mit Wasser angewendet wird, aber meine Hand würde ich dafür eben doch nicht ins Feuer legen.

Vor Aceton kann man tatsächlich nur warnen, denn das greift die meisten Kunststoffe aggressiv an. Wurde aber schon weiter oben erwähnt.
 
Q990 schrieb:
Vor Aceton kann man tatsächlich nur warnen, denn das greift die meisten Kunststoffe aggressiv an.
Wundert mich nicht, kennt man ja auch als Nagellackentferner. :freak:
 
@Fighter1993
TN, IPS, Mini-LED und QD-OLED. Also verwendet auf Glossy- und matten Displays.
Das erste Mal 2015 gekauft, der aktuellste ist von 2025.

Verwendung:
Das Tuch besprühen und damit mit wenig Druck den Monitor reinigen. Ich wisch dann immer mit einem trockenen Tuch nach, damit es keine "Schlieren" gibt. Wischrichtung: horizontal und/oder vertikal. Natürlich schauen, dass das Tuch sauber ist und kein Dreck/Staub dran hängt (hab damit schon eine Brille gekillt).
Wenn richtig Dreck am Monitor ist, wie eingetrocknete Insektenkacke, gerne mal einen Sprühstoß zum Einweichen draufgeben, aber schauen, dass nichts in die Ränder vom Monitor läuft, und halt kurz einweichen lassen. Mein Tuch ist auch schon x-mal durch die Waschmaschine (kein Weichspüler!) gegangen, wie meine Brillenputztücher (funktionieren auch).

Darf es sonst noch eine Info sein, bevor eine Antwort kommt? Wie von @SavageSkull

Weil da kann ich zustimmen. Die QD-OLED-Panels haben eine ganz ekelhafte Glossy-Beschichtung. Weil das mit den blauen Schlieren konnte ich ebenfalls beobachten. Und halt, dass sie massivst kratzanfällig sind.

Ich meine auch gelesen zu haben, dass aktuelle QD-OLED-Panels (also die Anti-Reflex-Beschichtung) absolut keinen Alkohol (Iso) oder scharfe Tenside abkönnen. Und nach dem Wischen braucht es eher "lange", bis die Feuchtigkeit verdunstet, und dann setzt sich gerne wieder Staub an.

Aber ob Rogge nun das Nonplusultra ist, who knows. Es funktioniert und ist für mein Empfinden gut, da es den Monitor reinigt, dabei keine Schlieren zieht und das Panel nicht beschädigt –> natürlich bei richtiger Anwendung ;)


@S.Evans
Swifer ist so ne Sache, da sind Öle dran welche nicht optimal sind für nen Monitor. Hab ich ebenfalls schon gemacht, und es gab keine ersichtlichen schäden, aber es gibt hier im Forum den ein oderen Anderen Post dass das zeug nicht so pralle ist zur Monitor reinigung.

Mikrofasertuch ist nicht gleich Mikrofasertuch. Ich hab hier Putzlappen aus Mikrofaser die Fühlen sich an wie ein 1200 Schleifpapier und Brillenputztücher die sich anfühlen wie samt ;)
 
Ich habe noch einen Gigabyte MO27Q28G Monitor, der kein QD-OLED ist, sondern ein "Tandem OLED" und der lässt sich fast so gut wie die bisherigen LCD Monitore mit dem typischen Monitorreiniger putzen.
Nur mein Alienware mit dem QD-OLED ist so zickig.
Wobei @Amiga500 mit dem Monitor wohl auch seine Probleme mit dem Putzen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schwobaseggl schrieb:
Mikrofasertuch ist nicht gleich Mikrofasertuch. Ich hab hier Putzlappen aus Mikrofaser die Fühlen sich an wie ein 1200 Schleifpapier und Brillenputztücher die sich anfühlen wie samt
ist doch egal wie sich ein Tuch anfühlt, sobald es in irgendeiner Form hervorstehende Fasern hat bleiben auch Partikel haften die auch schon vor der Reinigung drin sind. Brillenputztücher und spezielle hier besprochene Displaytücher sind glatte Microfasertücher.
Q990 schrieb:
Brauchst du ja auch nicht. Bei uns funktioniert das jedenfalls seit ~1 Jahr absolut zufriedenstellend.
dann leuchte mal mit einer Taschenlampe deinen AOC seitlich an.
 
foggie schrieb:
ist doch egal wie sich ein Tuch anfühlt, sobald es in irgendeiner Form hervorstehende Fasern hat bleiben auch Partikel haften die auch schon vor der Reinigung drin sind. Brillenputztücher und spezielle hier besprochene Displaytücher sind glatte Microfasertücher.
Ja und nein, es kommt darauf an
  • Grammatur (g/m²): Gibt an, wie viel Material pro Quadratmeter enthalten ist, sprich: wie dicht und schwer das Tuch ist.
  • Webart & Flor: Je nach Webung (Atlas, Jacquard,..) und Faserlänge eignet sich das Tuch für unterschiedliche Zwecke. Kurzflor/Schleifen sind Allrounder, flauschiger Langflor nimmt viel Dreck auf, da der Schmutz tief im Tuch gebunden wird.
  • Materialmix: Je mehr Polyamid im Vergleich zu Polyester enthalten ist, desto weicher ist das Mikrofasertuch.
  • Kantenverarbeitung: Billige Kettelungen mit Polyesterfaden können auf empfindlichen Oberflächen Kratzer verursachen. Besser sind Tücher mit Kettelband oder per Ultraschall/Laser geschnittene Ränder.
  • Faserquerschnitt:Es gibt auch unterschiedliche Herstellungsarten der Fasern, also wie sie geformt sind etc. (Mikrofaser wird übrigens gesponnen). Dazu müsste ich jetzt aber meine alten Fachkundebücher suchen, ich meine, die waren dann O- oder W-förmig, mit oder ohne Öffnung in der Mitte.

Ich habe hier ganz günstige Mikrofaserlappen, das von Rogge beigelegte Tuch und noch meine Brillenputztücher, und da merkt man gewaltige Unterschiede. Mit meinen billigen Mikrofaserlappen kannst du easy Holz polieren. Damit würde ich niemandem empfehlen, irgendetwas Empfindliches zu putzen.

Also ja, die Haptik hat schon etwas mit der Eignung als Bildschirmreinigungstuch zu tun. Aber nein, hochfloorig (herausstehend) ist nicht automatisch besser für Monitore, da flauschig nicht gleich hochwertig heißt und kurzfloorig nicht gleich schlecht heißt.
 
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