Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Das in Cannabis enthaltene THC soll eine erhebliche Wesenveränderung bei Menschen hervorrufen oder hervorgerufen haben und soll für viele Konsumenten als Einstiegsdroge zu härteren Sachen wie Kokain oder Heroin o.ä. dienen oder gedient haben.
OK. Das mag sogar stimmen. Aber das stimmt auch für Nikotin. Wenn einer schon raucht, wie weit ist es dann, einfach mal Aromatabak zu rauchen? Und dann Gras? Und dann Crystal Meth?
Wenn einer säuft, will er dann nicht vielleicht auch mal n stärkeren kick? H?

Das ist es eben. 2 Meßlatten. THC ist keine Droge, die näher am Einstieg zu anderen Drogen steht, als Alkohol, Koffein oder Nikotin. Nur der entscheidende Punkt ist: Du musst dich, um Gras zu bekommen, im Moment zu Leuten begeben, die oft auch mit anderem zu tun haben. Manche nur mit bissle E, manche aber auch mit Koks oder was weiss ich. Diese Situation und die daraus sinkenden Hemmschwellen (man steht ja praktisch schon davor) entstehen aber doch nur, weil ich mir mein Gras illegal bei "dubiosen Dealern" beschaffen muss.
Also ist das Verbot hier am förderndsten. Also um aus THC für die BILD-Presse eine Einstiegsdroge zu machen.

Das sind alles nur so meine Hintergrundgedanken...

*edit:
@Konti: 2 dumme, ein Gedanke :)
 
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@Konti
Genau ... weil du ALLE Polizisten und Zöllner kennst und natürlich keiner von denen auch nur ein Mensch ist ...

Fällt dir eigentlich jetzt selbst mal auf, wie voreingenommen du in dieser Diskussion bist?
Wenn du meine bisherigen Beiträge zu diesem Thema alle gelesen und verstanden hättest, würdest du jetzt nicht diese völlig sinnfreien Kommentare loslassen.

@aggressiv
Micha, du weißt wirklich überhaupt nicht, wovon du sprichst.
Ich kenne mehrere hundert Kiffer, und deine Darstellung ist schlicht und ergreifend völlig falsch.

Du kennst also angeblich mehrere hundert Kiffer, die nicht aggressiv sind!
Toller Hecht!
Ich behaupte, dass du das nur erfunden hast, um die Diskussion hier zu stören.
Kennt man ja von dir aus anderen Themenfäden!

Solche destruktiven Bemerkungen, die man in diesem Forum immer wieder lesen muss und oft nur deshalb losgelassen werden, weil Beiträge aus dem Zusammenhang gerissen und deshalb regelmäßig -und auch hin und wieder bewusst und von bestimmten Leuten mit voller Absicht- fehlinterpretiert werden, machen eine konstruktive Diskussion zu den verschiedenen Themen immer wieder sehr schwer bzw. unmöglich.

Bisher war dieser Austausch sehr interessant und auf einem angenehm hohen Niveau.
Schade, dass es nun anders kam.
 
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Das sagt nun ausgerechnet derjenige, der jedes Mal (egal zu welchem Thema) dadurch auffällt, falsche Informationen zu verbreiten und Kompetenz vorzutäuschen, wo er keine hat.

Statt dich einfach mal unter zu ordnen, weil du offensichtlich keine Ahnung hast, erfindest du irgendwelche Geschichten von aggressiven Kiffern, die nur im bekifften Zustand aggressiv sind, nur um deine festgefahrene Meinung durchzudrücken.
Ist klar ... ich bin mir sicher als Zollbeamter, der bei solchen Leuten höchstens mal was beschlagnahmt, kennst du diese Personen bestimmt so super gut, daß du beurteilen kannst, was der Konsum für Einfluss auf sie hat. :rolleyes:
(Zumal du natürlich auch ganz sicher sein kannst, daß sich diese Leute nicht durch LSD oder ähnliches die Psyche geschädigt haben.)

Halt dich doch einfach raus, wenn du keine Ahnung hast. Ist das so schwer?
 
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@Konti
Du bist es einfach nicht wert, dass man sich noch weiter mit dir beschäftigt.
Ich setze dich ab sofort auf die Ignorierliste, damit ich deine geistigen Auswüchse nicht länger ertragen muss. Das ist das erste Mal, dass ich dies in einem Forum mache.
Hätte ich längst tun sollen.
Und tschüss!
 
AW: Cannabis Legalisierung

Ich werde nicht ein weiteres Mal an dieser Diskussion teilhaben, allerdings möchte ich eine Kritik äußern.

Es scheint mir so, dass man ständig die andere Seite (gegen eine Legalisierung) aus dem Forum jagt, bzw. aus dieser Diskussion. Irgendwie ist jeder, der gegen die Legalisierung von Drogen (Cannabis) ist, am Ende verblendet, blöd oder ungebildet. Das ist wie ein Symptom hier ;).
 
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@cerasus
Naja. So hätte ich persönlich diese Diskussion nicht enden lassen. Natürlich wirds mal ein wenig schärfer, wenn etwas, dass man aus seiner Lebenserfahrung oder auch aus dem simplen Beschäftigen mit der Materie weiß, als falsch dargestellt wird. Man hat halt seine Erfahrungen oder nicht.
Der Punkt ist ganz einfach: Die Diskussion nimmt immer die Selbe wende. Wenn man es abstrakter betrachtet, geht es aber gar nicht um die Substanz selbst. Es geht um die Relation. Warum ist Alkohol legal? Warum Cannabis nicht?
Die ganze Situation: "Cannabis schlecht, sollte verboten bleiben." Ist so halt relativ sinnfrei.
Und ja. Jemand kann das nun einmal nur korrekt/ausführlich beurteilen, wenn er entweder den Effekt kennt (also selber zumindest ein Mal gekifft hat) oder eben sich wirklich unvoreingenommen damit auseinandersetzt.

Vieles kann man ja vollwertig akzeptieren. Es KANN einen an andere Drogen heranführen (siehe dazu auch oberster Post von mir auf dieser Seite). Kann aber Alkohol auch. Das einzig gültige Argument bezüglich der Substanz selbst für mich persönlich ist eben die stärkere Wirkung auf die Psyche. Das fördern von latenten psychischen Problemen, die dann exzessiv zu Tage treten. Das ist ein Argument, mit dem man konstrukti diskutieren kann.

Das geht nun auch nicht gegen Micha45, aber angeblich Agressionen unter dem Einfluss von THC ist einfach kein Argument. Denn das wurde so noch nicht beobachtet. Ein bekiffter kann natürlich einen anderen zusammenschlagen. Aber das hätte der auch nüchtern (vermutlich sogar früher, weil nicht so lethargisch) gemacht. Oder besoffen (noch viel früher, Hemmschwelle sinkt und Agressionspotential steigt hier nämlich tatsächlich!).

Daher hät sich für mich die einzige konstruktive Diskussion in dem Sektor auf. Psychische Auswirkung auf latent gefährdete und Kinder/Jugendliche. Eventuell bei zu frühem Konsum starker Leistungsabfall in der Schule durch "Null-Bock-Mentalität". Wäre aber beim saufen mit 14 Jahren jeden zweiten Tag auch nicht anders, also letzteres.
Daher sorry. Vieles ist Schwachsinn. Und diese Argumente sind schlichtweg zu 90% nicht haltbar.

Ich hatte das alles schon. War selber ein paar Jahre dabei. Und? Ich will die Zeit nicht missen. War eine geile Jugend. Und dazu gehörte auch das. Nach meinem Abi hab ich mich halt gerafft. So wie es viele tun. Und wirklich geschädigt bin ich nun nicht. Nur, dass ich meine Quittung bekommen habe (Führerschein>Abstinenz>MPU).
 
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Ich selbst habe eine aggressive Art und Weise zu diskutieren, also kann ich auch nicht irgendwen anprangern, wenn es hin und wieder etwas hart zur Sache geht.
Dennoch reduziert man viele Menschen auf eine bestimmte Sache und somit verscheucht man diese Menschen, inklusive mich. Ich scheine nicht sehr erfahren in dieser Sache zu sein, auch nicht sehr belesen, aber ständig wird die eine Seite "unterdrückt". Ich weiß nicht wieso das ist, vielleicht, weil sich die Cannabis Konsumenten in der wirklichen Welt tatsächlich unterdrückt fühlen (wegen dem Doppelmoral Alkohol/Cannabis). Fällt das nur mir auf?
Ab und zu irrt sich einer, der sich gegen die Legalisierung stellt. Wo bleiben diese Menschen?
Alle sind weg.

Mit einem hast du vollkommen recht:

Es geht um die Relation. Warum ist Alkohol legal? Warum Cannabis nicht?

Nur wieso wählt man jedes Mal die eine Richtung der Straße?
Ich sehe es auch ein, dass das ungerecht ist, wenn das eine erlaubt und das andere unerlaubt ist. Aber wieso müsse man Cannabis legalisieren, weil es ja für Alkohol der Fall ist und nicht Alkohol verbieten, weil es für Cannabis der Fall ist?
Man kann doch die Sache auch von der anderen Seite anpacken. Ich verstehe einfach nicht, wie man rational sein kann und zugleich Menschen vergiftende Dinge erlauben möchte (es sei denn, sie dienen als Arzneimittel).
Ich kann das einfach nicht verstehen. Nur wirklich eingehen möchte ich auf die Diskussion nicht mehr, weil wir das schon zig mal besprochen haben. Gleich kommt dann ein Argument a la "aber Schokolade schadet auch dem Menschen" und das ganze fängt von vorne an usw. Wir kommen keinen Schritt mehr voran, bis wir neue wissenschaftliche/soziokulturelle Ereignisse vor uns haben.

Aber eine Frage hätte ich dennoch, gibt es Beispiele für Menschen, die es geschafft haben 30 Jahre und mehr regelmäßig Cannabis zu konsumieren (und nur allein Cannabis)? Falls ja, auch ohne Erkrankungen? Also ohne Erkrankungen, die auf Cannabiskonsum zurückzuführen wären.
Keine Geschichten aus euren Bekannten, bitte.
 
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Du willst den Menschen vor seiner eigenen "Dummheit" schützen, indem du ihm verbietest etwas zu tuen, was er aber höchstwahrscheinlich trotzdem macht.
Andere sehen das anders. Sie vertreten den Ansatz, dass es keine Lösung sein kann, etwas zu verbieten nur weil einige wenige Probleme damit haben oder nicht richtig damit umgehen können.

Zu deiner abschließenden Frage:
Schwierig, wenn du nichts von unseren Erfahrungen hören willst. Man kann nun natürlich die üblichen Verdächtigen bekannten Cannabis-Befürworter nennen. Ob diese dann aber einerseits nur Cannabis konsumiert haben und andererseits keine Folgeschäden davon trugen wird wahrscheinlich nicht genau bekannt sein.

Vielleicht der hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Howard_Marks

Nach eigenem Bekunden wendete Marks bei seinen Geschäften niemals Gewalt an und handelte nie mit harten Drogen.

Ob dir das reicht, bleibt dir überlassen.

Über gesundheitliche Probleme ist mir zumindest nichts bekannt. Und über 30 Jahre gequarzt hat der mit Sicherheit.. :)

edit: recht interessant - youtube.com/watch?v=5XO1s4OjykE&NR=1

und 14.02 Diskussionsrunde zum Thema im rbb

http://www.rbb-online.de/klippundklar/archiv/klipp___klar_vom_14/klipp___klar_vom_14.html

Hans-Christian Ströbele, B’90/Grüne, Bundestagsabgeordneter

Rolf Zacher, Schauspieler

Stefanie Vogelsang, CDU, Bundestagsabgeordnete

Frank Tempel, Die Linke, drogenpolitischer Sprecher Bundestagsfraktion

Wolfgang Büscher, Buchautor und Sprecher Kinderhilfswerk "Die Arche"
 
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AW: Cannabis Legalisierung

Aber wieso müsse man Cannabis legalisieren, weil es ja für Alkohol der Fall ist und nicht Alkohol verbieten, weil es für Cannabis der Fall ist?
Müssen sie nicht. Beides sind Ansätze, die am Ende mehr Gleichberechtigung schaffen.
In der Prohibition wären vermutlich die Karten ganz anders, denn da würde man den Eindruck vermitteln, dass es um Langzeitauswirkungen geht.
Und zum Beispiel: (leider doch Bekannte) natürlich sind die am Ende "verrafft". Es ändert die Menschen, slso der Langzeitkonsum. Leider muss ich aber wieder anmerken, dass 30 Jahre saufen nicht minder gravierende Auswirkungen hat. Bei Kiffen äußert es sich meist psychisch und/oder durch Antriebslosigkeit. Beim Alk auch, plus körperliche Auswirkungen. Bei dei der Haut angefangen, über die Zähne bis zu Organen.

Leider hast du vollkommen Recht, wenn du sagst, wir drehen uns im Kreis. Wäre das alles einfach, gäbs keine Vielzahl von Diskussionen.

*edit: Besseres Niveau in der Diskussion, sagt mir zu :-)
 
AW: Cannabis Legalisierung

Leute...gesundheitliche Auswirkungen sind doch voellig irrelevant denn ob Verbot oder nicht, der Konsum bleibt aehnlich, also wozu diskutieren. Prohibition funktioniert einfach nicht, das ist das was in der Realitaet zaehlt.
Ein Zollbeamter ist wahrscheinlich nur ueber seinen Job besorgt, denn wenn Rauschgift legal eingefuehrt wird, gibt es in dem Bereich dicke Einsparungen fuer den Staat. :D
 
AW: Cannabis Legalisierung

OT:
Ich habe auch nichts gegen eine etwas aggressivere Gangart in Diskussionen.
Aber auch dann, wenn der Ton etwas schärfer wird, sollte man ein bestimmtes Niveau beibehalten und nicht mit stumpfen und idiotischen Kommentaren andere als Deppen hinstellen.
Aber ok, es gibt ja schließlich die Ignore-Funktion.

topic:
Hier wird immer wieder der Vergleich zum Alkohol angeführt.
Ich bin ebenso der Meinung, dass Alkohol gefährlicher und problematischer als Cannabis ist.

Man darf nur eine Sache nicht vergessen, an der sich auch nichts ändern wird:
Alkohol hat einen extrem hohen Stellenwert in allen Gesellschaften dieser Welt.
Es wird von der Medizin und der Politik zwar immer darauf hingewiesen, dass vor allem Jugendliche und Kinder die Finger davon lassen sollen.
Im Großen und Ganzen passiert aber nicht allzu viel, außer ein paar kleinen gesetzlichen Anpassungen.
Es wird munter weiter gesoffen und 14-jährige schießen sich weiter die Gehirnzellen weg.

In unseren Gesellschaften werden Raucher immer weiter ins Abseits gedrängt.
Glaubt deshalb wirklich irgendjemand ernsthaft, dass man in diesen Zeiten ausgerechnet Cannabis legalisieren wird? Vollkommen unabhängig von dem ganzen Für und Wider?
Wenn es diese Diskussion in den 70ern oder Anfang der 80er gegeben hätte, wären die Chancen weitaus besser gewesen. Aber auch nur vielleicht.

@jamotide
Die Aufgabenbereiche des Zolls sind so breit gefächert und vielseitig gestaltet, dass ein Wegfall der Drogenkriminalität nicht ins Gewicht fallen würde.
Der Zoll bekämpft in diesem Zusammenhang ja auch nur den Drogenschmuggel aus dem oder ins Ausland.

Die Drogenfahnder der Polizei müssten sich da ernshaftere Gedanken um ihren Aufgabenbereich machen als Zollbeamte.
 
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AW: Cannabis Legalisierung

Merle schrieb:
Daher hät sich für mich die einzige konstruktive Diskussion in dem Sektor auf. Psychische Auswirkung auf latent gefährdete und Kinder/Jugendliche. Eventuell bei zu frühem Konsum starker Leistungsabfall in der Schule durch "Null-Bock-Mentalität".
Auch an diesem Punkt braucht man eigentlich gar nicht zu diskutieren, aus dem simplen Fakt:
Das Verbot schützt vor Konsum nicht!

Nur mal so als Hinweis meine eigene Geschichte:
Alkohol: Bier ab 16, Rest ab 18; Eltern kennen sich damit aus und klärten mich gut auf.
--> extrem seltener und zurück haltender Konsum als Jugendlicher
Cannabis: komplett verboten; Eltern kennen weder Wirkung noch Folgen und versuchten mich mit absurden Behauptungen abzuschrecken.
--> extremer Cannabis-Konsum von 15 bis 18; mehrere Gramm pro Tag, zum Ende hin High als pausenloser Dauerzustand für etwa 8 Monate

Mit dem Schutz vor Cannabis kann man so ein Verbot nicht rechtfertigen. Denn Schutz wird nicht geboten!
Eher noch wird dadurch Cannabis zu einem willkommenen Mittel, sich von den Eltern abzugrenzen, und eher noch kommen die Konsumenten mit qualitativ schlechtem oder gestreckten Zeug in Berührung, was noch schlimmere Folgen haben kann.



Legalisierung:
- Einnahmen durch Verkauf und Steuer (übersteigen Verwaltungskosten bei weitem); Einsparungen durch wegfallende Verfahren
- im Zuge der Legalisierung ist eine bessere Aufklärung wahrscheinlich --> weniger übertriebener Konsum
- sauberes Zeug
- austrocknen vom Cannabis-Schwarzmarkt --> weniger Kontakt von Jugendlichen zu harten Drogen und Waffen
 
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AW: Cannabis Legalisierung

Das Problem daran ist die vorher bereits angeführte Suchverlagerung, mMn. Es würden bei Legalität schon wieder mehr Leute kiffen. Und die psychischen Auswirkungen/Förderung von Psychosen sind prozentual mit ziemlicher Sicherheit höher anzusetzen als beim Alkohol.
Daher finde ich das Argument schon gültig. Natürlich ist damit die Auswirkung als geringer einzustufen, da nicht alle betrachtet werden, die nun auch schon kiffen, sondern die, die wieder (oder auch das erste Mal) damit beginnen.
Außer Acht gelassen werden sollte es dennoch nicht, in einer konstruktiven Diskussion.

Ich bin für Legalisierung. Aber ich sehe halt schon auch Nachteile. Und die gibt es. (Natürlich nicht nur beim THC)

*edit:
Eigentlich ist der letzte Satz falsch. Ich schwanke nämlich. Ich weiß, wie gefährlich auch THC sein kann. Und ich spreche von der Substanz selbst, nicht von den Umständen. Gewohnheitskiffen ist halt gefährlich.
 
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@Merle
Ich halte von der Verharmlosung von Cannabis auch nichts und halte sie sogar für gefährlich. Dennoch entkräftet dies nicht das Argument von Konti nicht, dass eine Kriminalisierung für die Eindämmung des Konsums kein effizientes Mittel ist.

Wenn man Cannabis legalisiert sollte es meiner Meinung nach eine Obergerenze für den THC Gehalt geben und eine intensive Aufklärungsarbeit an den Schulen über den Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis erfolgen.
 
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Das Ding ist letztendlich, daß ein Verbot nicht verhältnismäßig ist.

Jedes Kind weiß, daß Cannabis zu den ungefährlicheren Drogen zählt und so "normal" ist wie Bier.
Cannabis ist in unserer Gesellschaft ebenso verankert wie Alkohol und etliche Filme stellen "Kiffen" als etwas lustiges (wenn's Jugendliche betrifft) oder gechilltes (wenn's Ältere betrifft) dar.
Bei so etwas selbstverständlichem greift ein Verbot einfach nicht (zumal man als reiner Konsument eh straffrei davon kommt).

Ein Verbot kann ein Zeichen setzen, aber nicht im Falle von Cannabis. Keiner nimmt es ernst.
Und dadurch daß das Verbot so absurd ist und es keiner ernst nimmt, entsteht eher eine Verharmlosung als das Gegenteil der Fall wär.
Wenn Cannabis legalisiert würde und ab 18 wäre, und damit eine entsprechend ehrliche Aufklärung über die Folgen (und warum man das in jungen Jahren, während die Persönlichkeitsbildung sehr stark ist, lieber nicht machen sollte) einhergehen würde, würde eine viel bessere Wahrnehmung für die Gefahren von Cannabiskonsum entstehen.

Das Verbot ist hier wirklich kontraproduktiv. Das hat eine völlig andere Wirkung als bei harten Drogen wie LSD, Heroin oder Koks.
 
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Also wir drehen uns schon wieder im Kreis.

Was heißt hier bitte, dass die Kriminalisierung kein effizientes Mittel ist?

Ich zitiere mokabo als Beispiel:

Du willst den Menschen vor seiner eigenen "Dummheit" schützen, indem du ihm verbietest etwas zu tuen, was er aber höchstwahrscheinlich trotzdem macht.
Andere sehen das anders. Sie vertreten den Ansatz, dass es keine Lösung sein kann, etwas zu verbieten nur weil einige wenige Probleme damit haben oder nicht richtig damit umgehen können.

Euer Hauptargument ist einfach ein Witz @all. Tut mir leid, wenn ich das so ausdrücke.
Wie oft muss ich das ganze noch lesen?
Mit der Argumentationsweise können wir alle Gesetze und Regeln auf diesem Planeten abschaffen.
"Nur weil einige sich nicht daran halten..." oder "Kriminalisierung schützt vor Cannabiskonsum nicht".
Die härtesten Strafen gelten für Morde. Und dennoch werden Tausende Menschen Tag für Tag ermordet.
Sollen wir also auch diese Gesetze abschaffen, weil die Kriminalisierung die Morde nicht aufhalten kann?
Sollen wir die Verkehrsregeln auch abschaffen? So oder so gibt es immer wieder welche, die einfach schneller fahren oder über die rote Ampel fahren.

Ich vergleiche hierbei nicht die Taten an sich. Natürlich ist ein Mord etwas ganz anderes als Cannabiskonsum. Es geht dabei um euer Argument. So kann man nicht argumentieren.
Was ist ein Rechtsstaat? Warum hat man Gesetze? Sie sollen die Taten eindämmen so gut es geht. Kein Gesetz auf der Welt kann Straftaten völlig verbannen.
So ist das nun einmal.
Eine zivilisierte Bevölkerung hat nunmal Gesetze und Regeln, damit das Zusammenleben gut funktioniert. Und die meisten Völker auf diesem Planeten sind der Meinung, dass Drogen der Bevölkerung zu viel schaden. Deswegen ein Verbot. Drogen sind generell zig fach schädlicher als Kippen oder Alkohol.
Aber es gibt Drogen, die sind in mancher Hinsicht weniger gefährlich.
Es schadet auch niemandem, wenn ich falsch parke. Bekomme dennoch eine Strafe.
Mir schreibt man also vor, wo ich zu parken habe und wo nicht, obwohl die Welt an sich keinem gehört. Bzw. es ist das Eigentum von jedem. Wo ist dort meine Mündigkeit?

Ich bitte euch also logisch und vernünftig zu argumentieren.


edit:

Jedes Kind weiß, daß Cannabis zu den ungefährlicheren Drogen zählt und so "normal" ist wie Bier.

Wir sollten wirklich mehr Aufklärung betreiben...
Tut mir leid, aber genau wegen solchen Gedanken ist aus gutem Grund ein Verbot da.
Noch mehr verharmlosen kann man das nicht mehr.

Es ist auch wirklich lächerlich, dass man um mehr Aufklärung bittet, aber auch zugleich Drogen legalisieren will...
Wieso können wir nicht noch mehr Aufklärung betreiben und zugleich Drogen verbieten? Das wäre viel konsequenter und effektiver. Je weniger Leute, desto besser.
 
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cerasus schrieb:
Drogen sind generell zig fach schädlicher als Kippen oder Alkohol.

Dir ist schon bewusst, dass du mit diesem Satz implizierst, dass Kippen und Alkohol keine Drogen sind? ;)

Ansonsten sollte man bei der Diskussion keine Vergleiche heranziehen, bei denen andere Menschen direkt geschädigt (Körperverletzung oder sogar ein absichtlicher Mord) oder behindert werden (Falschparken). Solche Gesetze sollen Opfer schützen und nicht wie beim Drogenkonsum die "Täter".
 
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Ich hätte Rauschmittel schreiben sollen. Ihr wisst ja, was ich meine.

Es ist auch verboten sich umzubringen. Dabei ist man zugleich Täter und Opfer.

So wie man bei Drogenkonsum zugleich Täter und Opfer ist.
 
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cerasus schrieb:
Ich vergleiche hierbei nicht die Taten an sich. Natürlich ist ein Mord etwas ganz anderes als Cannabiskonsum. Es geht dabei um euer Argument. So kann man nicht argumentieren.
Was ist ein Rechtsstaat? Warum hat man Gesetze? Sie sollen die Taten eindämmen so gut es geht. Kein Gesetz auf der Welt kann Straftaten völlig verbannen.
So ist das nun einmal.

Du kappierst den Unterschied nicht.. Wenn du Tempolimits und folgende Sanktionen abschaffst, fahren die Leute schneller. Wenn du Morde nicht mehr bestrafst, passieren solche mit Sicherheit häufiger. Wenn du Cannabis legalisiert, konsumieren nicht mehr Leute (wenn man von Ländern mit Vorreiterrolle ausgeht) und man kann diesen Menschen gezielt besser helfen.

Ich bitte euch also logisch und vernünftig zu argumentieren.
dito

Drogen sind generell zig fach schädlicher als Kippen oder Alkohol.

Das ist eben nicht der Fall. Es gibt immer wieder Rankings in denen der Alkohol ganz weit vorne dabei ist. Nikotin natürlich auch.
 
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