Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Wasn hier los, keiner Lust über die leckerste und mit am unschädlichsten Droge der Welt zu reden reden? :D
 
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Doch, is aber so ziemlich alles gesagt. Fazit:
- Es gibt Up- und Downsides.
- Es ist psychisch schädlich und kann latente Psychosen fördern (wie andere Drogen inkl. halt auch).
- Es würde unmengen Steuern einbringen.
- Legalisierung würde hunderttausende Deutsche entkriminalisieren und dadurch Steuergelder sparen.

=> Aber das sind halt immernoch Streitpunkte :p

Als Cookies ist die "leckerste Droge der Welt" wie du schriebst übrigens noch esser :)
 
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Da hat wer wohl Geschmack ;)

Muffins sind auch sehr Schmackhaft, aber die standartvariente ist mir auch recht :D
 
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Als Tee oder Eistee schmeck es übrigens eher zum kotzen ^^

Bei Merles Aufzählung könnte man noch anfügen, dass der Legale Stoff kontrollierbar wäre.
-> Keine schädlichen Streckmittel mehr sei das nun Abfall (in Form von Kunststoff oder Rattengift oder sonstigem Müll) oder einfach nur Koks oder andere "künstlichen" Stoffe um eine schnelle Sucht zu erzeugen.

Hab erst vor kurzem in der Sueddeutschen, dass es in einigen Gebieten/Orten in Spanien legalisiert werden soll.
Also heißt es, auch heute ist das nicht unmöglich. Wobei eine Legalisierung mit einer Aufklärung einher gehen sollte, die ist aber heute nicht mal bei Alkohol, Tabak, Computerspielen und Co. wirklich gegeben. Lediglich Aids und Verhütungsmethoden haben sich durchgesetzt. Aber alles andere ist eher ein Tabu Thema in der deutschen Gesellschaft. Der Tod übrigens auch :D
 
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@NeoN
Wie im bisherigen Verlauf der Diskussion durch meine Beiträge klar wurde (du musst es nicht lesen, du kannst mir auch einfach glauben, dass ich beide Extrema sehe), ist dem nicht so. Ich selbst bin durch meine starke Betroffenheit in der Vergangenheit im Zwiespalt und größtenteils geläutert. Aber die Koma-sauf-Kultur, die momentan vorherrscht, ist einfach noch drastischer. Alles ist, solange nicht im Maßen genossen, schädlich.

Darauf reiten bei THC alle rum (von wegen Abhängigkeit etc), lassen aber den Vergleich zum übermäßigen Alkoholkonsum oft missen.
Es ist generell einfach nicht so schädlich wie der legale Alkohol. Cannabis ist aber auch nicht unschädlich.
Das ist nicht verherrlichend ausgedrückt. Das ists ein Fakt. Das Fördern von latenten Psychosen habe ich vielfach in diesem Thread erwähnt. Das sehe ich persönlich als Hauptproblem. Lungenkrebs? Wir dürfen ja auch Zigaretten rauchen. Berauschter Zustand? Verursachen legale Substanzen auch. Von diesen ganzen "Räuchermischungen", die reine Chemie enhalten, ganz zu schweigen!

Also wo bitte habe ich, realistische und nicht subjektive Kommentare vorausgesetzt, jemals hier was schöngeredet? Außer dem Geschmack :)
Denn: Cookies schmecken wirklich geil. Mir schmecken Cannabisprodukte, diese müssen auch nicht THC-haltig sein. (Beispiel: Geröstete Industriehanfsamen auf dem Salat, Industriehanf beim Kochen)
 
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Das war nicht als Kritik an der gesamten Einstellung gemeint und ich habe eure Posts bisher auch größtenteils verfolgt. Ich bin nur der Auffassung, dass man, wenn man für etwas argumentieren will, dies nicht unbedingt verherrlichen sollte, da das den Trotz der Gegner umso mehr hervorruft.
 
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Black_OC_Power schrieb:
Ich bin gegen eine Legalisierung.

1. Jeder der Cannabis will bekommt es jetzt auch schon. Durch einen der zahlreichen Dealer oder das Internet.

2. Freiverkäufliches Cannabis würde die Hemmschwelle für Kiffer und Ex Kiffer zum Konsum senken

3. Die Drogendealer die jetzt Cannabis verkaufen würden wahrscheinliche auf härtere Drogen umsteigen.

Ich glaub nicht das vorteile einer legalisierung das aufwiegen, wird aber sowieso nicht passieren weil kein Partei das druchsetzen wird.

1. Das angebotene Cannanbis ist oftmals von schlechter Qualität und gerade wegen der Repression gestreckt um mehr Gewinn auf dem Schwarzmarkt zu erzielen.
Man findet Schleifsand, -glas, gemahlene Neonröhren, Blei oder Brix im Cannabis.
[google brix + cannabis]
Während des Wachstums werden die Pflanzen mit Bleifarbe besprüht um das Gewicht zu erhöhen.
Der Konsum ist extrem schädlich. Mit einer Bleivergiftung ist nicht zu Spaßen.

Das Reinheitsgebot für Bier wird hier in der Republik für wichtig erachtet.
Als Cannabiskonsument bin ich gefährlicher Ware ausgeliefert.
Viel besser wäre es in einem Coffeeshop saubere und sichere Ware zu bekommen, wie auch eine Beratung

1a.
Die Alternative heißt Selbstversorgung, allerdings macht man sich dann gleich dem Rauschgiftanbau strafbar.
Auch wenn ich den Hanf nur selber rauche und nicht verkaufe bin ich kriminell.
Ich tue niemandem was und befinde mich trotzen in der Illegalität.

2.
Wieso sollte das meine "Hemmschwelle" herabsetzen.
Wenn ich keine Lust habe mich zu berauschen, dann Kiffe ich nicht.
Wenn ich fit sein muss wegen Arbeit und Studium kiffe ich nicht...
Ich saufe doch nicht laufend bloß weil es Alkohol freiverkäuflich im Supermarkt gibt.

3. Genau hier könnte man den Markt trennen.
Indem man Cannabis legalisiert, kontrolliert und verkauft hat man Kontrolle über den Markt.
Mit einem Schlag fällt der Schwarzmarkt in sich zusammen und man kann den Fokus auf die harten Drogen richten

Dealer die harte Drogen verkaufen gibt es jetzt schon.

Man könnte so sinnvolle Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität ergreifen und nicht jeden Kiffer der mit 2 mickrigen Gramm an der Grenze verdonnern.

4. Cannabis-Steuer
Genauso wie Alkohol und Zigaretten besteuert sind, würde eine Cannabis-Steuer der Staatskasse zugute kommen.
Zusätzlich könnten sinnvolle Beratungsprogramme damit finanziert werden.


Ich kann mit 29 Jahren sehr wohl selber entscheiden ob ich jetzt einen Feierabend-Joint rauche oder nicht.
Ich gebe kein Hanf an Minderjährige und ich verkaufe auf nichts.
Trotzdem bin ich ein Verbrecher. Blos weil ich ab und an Cannabis dem Alkohol vorziehe.

gruss
 
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Cannabis legalisieren = den Markt für Erwachsene regulieren!

am 02.02.2012 von Maximilian Plenert & Georg Wurth (DHV) erstellt

Der bestehende Schwarzmarkt für Cannabis sollte durch einen regulierten Markt mit Jugend- und Verbraucherschutz (Kontrolle von Qualität und THC-Gehalt) ersetzt werden. Durch eine Besteuerung kann mehr Suchtprävention finanziert werden.

Das Cannabisverbot hat viele negative Konsequenzen für unser Zusammenleben.
Unsere Sicherheit ist bedroht, weil das Verbot den Hells Angels und der Mafia Milliardenumsätze überlässt.
Die strafrechtliche Verfolgung von Millionen Menschen, die mit ihrem Cannabiskonsum niemand anderem schaden, stört das Verhältnis zwischen Bürger und Staat.
Die Tabuisierung behindert einen vernünftigen Dialog über den Umgang mit Cannabis zwischen den Generationen, insbesondere in Familien, sowie eine glaubwürdige Prävention.

Die Legalisierung hat nichts mit Verharmlosung von Cannabis zu tun. Ganz im Gegenteil: der Staat wird seiner Verantwortung erst gerecht, wenn er differenziert agiert.
Problematischem Konsum, insbesondere bei Jugendlichen, kann durch Prävention und Jugendschutz besser begegnet werden als durch ein pauschales Verbot für die gesamte Gesellschaft.

Bei der Regulierung des Cannabismarktes, z.B. durch Fachgeschäfte oder Cannabis-Clubs, geht es ausschließlich um Volljährige (sofortiger Lizenzentzug bei Abgabe an Jugendliche).
Für Erwachsene haben Strafverfolgung und Schwarzmarkt (z.B. Streckmittel) erheblich schlimmere Folgen als der Cannabiskonsum an sich. Diese "Nebenwirkungen" der Cannabispolitik dürfen nicht länger verharmlost werden!

Quelle: https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=2070
 
Zuletzt bearbeitet:
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Wäre Cannabis nicht legal, würden, so wette ich, auch viele dies nicht zu sich nehmen, da genau das auch das "coole" daran ist.
 
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Kann es sein, dass das
Wäre Cannabis legal, würden, so wette ich, auch viele dies nicht zu sich nehmen, da genau das auch das "coole" daran ist.
eigentlich so heißen sollte? Sonst bin ich verwirrt.

Wieso sollte das meine "Hemmschwelle" herabsetzen.
Wenn ich keine Lust habe mich zu berauschen, dann Kiffe ich nicht.
Wenn ich fit sein muss wegen Arbeit und Studium kiffe ich nicht...
Ich saufe doch nicht laufend bloß weil es Alkohol freiverkäuflich im Supermarkt gibt.
Das sehe ich auch so. Alkis gibts auch jetzt, genauso wirds Dauerkiffer geben. Aber die gibts jetzt auch schon. Es werden vermutlich ein paar Prozent mehr, aber gut...
Dafür werden Hunderttausende (oder sogar Millionen?) entkriminalisiert.
Mir egal, ist ja auch so nicht schwer zu bekommen, aber die Nebenwirkungen vom Strecken haben einen bitteren Beigeschmack (und das meine ich im übertragenen Sinne).
 
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Merle schrieb:
Komplettzitat entfernt *klick*

Vllt kann man auch Beobachten, dass der Kosnum von Alkohol daurch im Allgemeinen abnimmt. Wirschaftlicher Schaden hin oder her, kan nman halt steuern draufsetzen und wieder rausholen, ist gesundheitlich aber ein postiver Effekt^^
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.)
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Würde gerne einen weiteren Punkt anbringen der für eine kontrollierte Legalisierung mit Shop-Modell spricht: Oftmals wird das in den Niederlanden gehandhabte Modell der Coffeeshops als Konsumanregend bezeichnet, genauer betrachtet kann aber gesagt werden das die Legalisierung bzw. Toleranz der Droge Cannabis die Zahl der 12-Monats-Prävalenz des Cannabiskonsums unter jungen Erwachsenen (15 bis 34 Jahre) signifikant beeinflusst hat. Man könnte sogar sagen das der Reiz der Droge abgenommen hat. In den Niederlanden ist der Konsum was den europäischen Durchschnitt angeht im Zeitraum 1995-2005 sogar rückläufig. In allen anderen in der Studie veröffentlichen Ländern ist der Konsum in der Zeit angestiegen (in den Niederlanden ist er sogar gesunken unter 10%).

Die Studie ist von der EMCDDA (The European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction) die niedrigste Rate für Konsum in ganz Europa

http://www.emcdda.europa.eu/publications/annual-report/2011
 
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Wappenrock schrieb:
Ich verstehe schon gar nicht mehr warum wir noch Diskutieren müssen ~.~

Ja das fasst man sich an den Kopf. Es wäre schon, wenn Gesetze nur eine bestimmte Laufzeit hätten. Viele Gesetze wurden nun mal auf einer veralteten Wissenslage oder unter Lobbydruck gemacht.

Die Illegalität ist ein Witz. Die Leute haben vor 30 Jahren geraucht - rauchen heute - und es wird in 30 Jahren noch geraucht werden. Daran wird sich nie etwas ändern.

Weiterhin stört das Verbot das Verhältnis zwischen Konsument/Bürger und Staat, Justiz und Polizei. Wenn ich für ein "Verbrechen" ohne Opfer mit ernsthaften Konsequenzen, wie Geldstrafe, Hausdurchsuchung und Führerscheinprobleme, rechnen muss, dann kriege ich automatisch Hass auf Polizei und Staat.

Ich finde auch, dass es peinlich ist ein Stück Natur zu verbieten. Die Pflanze ist wahrscheinlich schon länger auf der Erde als der Homo sapiens. Dennoch verhält sich der Mensch auf der Erde wie ein Elefant im Porzellanladen.

Die Gefahren wie Sucht, Psychose oder Lungenschäden kann man nicht leugnen, aber sie rechtfertigen niemals ein Verbot.

Ein riesige Frechheit ist, dass man teilweise zu einer MPU geladen wird, obwohl man per Pedes mit etwas erwischt wurde. Besonders aus Bayern ließt man da viele Fälle. Da wird so getan als wäre ein Konsument eine tickende Zeitbombe. Aber meine Oma darf mit über 84 noch Auto fahren :rolleyes: Ähnlich dämlich ist die Reglung, dass man selbst viele viele Stunden nach dem Konsum noch Ärger mit dem Führerschein kriegen kann. Schön wären Schnelltests, die nur aktives THC nachweisen und nicht irgendwelche Abbauprodukte. Es kann also passieren, dass man mit einer MPU+Führerscheinentzug und über 1000€ Kosten belohnt wird, obwohl man Drogenkonsum und Straßenverkehr trennen kann. :freak:

Drogen direkt am Steuer verurteile ich natürlich und das steht zu recht unter Strafe. ;)

PS.
Insgesamt ist die Dummheit der Menschheit wirklich nervig ;)
 
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Von Drogen, egal welcher Art, halte ich generell nicht viel. Hab, beim Holland Besuch, natuerlich Cannabis/Pilze und weiss Gott was ausprobiert. Hat mir aber nicht so gut gefallen, dass ichs immer wieder machen wuerde. Alkohol trinke ich alle paar Wochen mal ein Stamperl Rum oder Vodka, und alle heiligen Zeiten rauche ich mal ne Zigarre. Trotzdem finde ich, soll jeder selbst entscheiden was er seinem Koerper antun will. Allerdings sollte man dafuer auch anstaendig in die Krankenkasse einzahlen.
Ich verstehe nicht, warum einer jeden Tag 7 Bier saufen oder 2 Schachteln Zigaretten rauchen kann, aber dasselbe in die Krankenkasse einzahlt wie ich. Ebenso verstehe ich nicht warum ein Fettsack mit 160kg nicht mehr einzahlen muss.

Meiner Meinung nach sollte:

- Cannabis legalisiert sein. Immerhin macht es, im Gegensatz zu Zigaretten/Alkohol, nicht koerperlich abhaengig.
- eine Abgabe auf jeden Tropfen Alkohol und jede Zigarette/Zigarre eingefuehrt werden, die DIREKT den Krankenkassen ausgezahlt wird.
- sollte man ab 10kg Uebergewicht pro kg weiteres Uebergewicht einen Betrag der Krankenkasse zahlen muessen. (3€/kg/Monat). Waehren bei 20kg Uebergewicht 30€/Monat.

-> durch die Legalisierung erhoehen sich Steuereinnahmen und die Qualitaet der Droge. Ausserdem wird die Droge entkriminalisiert, was sie deutlich weniger "intressant" fuer Jugendliche macht. Schonmal in den Niederlanden mit Jungen Leuten ueber Drogen gesprochen? Die meisten warn noch nie in diesen Shop, noch haben was geraucht, weils sie nicht intressiert. Warum auch?
 
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Ulukay schrieb:
- Cannabis legalisier[en]. Immerhin macht es, im Gegensatz zu Zigaretten/Alkohol, nicht koerperlich abhaengig.
Das kann man so nicht zweifelsfrei sagen und ist umstritten.

Ulukay schrieb:
- eine Abgabe auf jeden Tropfen Alkohol und jede Zigarette/Zigarre eingefuehrt werden, die DIREKT den Krankenkassen ausgezahlt wird.
Das wird nicht ordentlich funktionieren solang es zig verschiedene Krankenkassen gibt. Du kannst nicht jede verkaufte Flasche Alkohol einer bestimmten Person und damit Krankenkasse zuordnen.

Ulukay schrieb:
sollte man ab 10kg Uebergewicht pro kg weiteres Uebergewicht einen Betrag der Krankenkasse zahlen muessen. (3€/kg/Monat). Waehren bei 20kg Uebergewicht 30€/Monat.

Ich versuch gar nicht erst dir es zu erklären. Steiger erstmal weng dein Bildungsniveau.
 
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man sollte auch erwähnen das die niederlande ja in den südlichen provinzen am dienstag den sogenannten weedpass einführt,wo nur noch niederländer in die coffeeshops dürfen.

meiner meinung ein überfälliger schritt da die belästigung durch ausländische kiffer dort imo zu groß wurde.alleine in venlo in den zwei coffeeshops an der grenze kamen bis zu 5000 besucher täglich aus deutschland.

so wird der ball geschickt an die länder zurückgespielt welche auf eine repressive drogenpolitik setzen.
was machen nun die 5000 kiffer die alleine den coffeeshop in venlo besucht haben?ein paar werden wohl weiter nach holland fahren und versuchen dort auf illegalem wege ihr kiffzeug zu besorgen.
aber die meisten werden nun zuhause auf drogensuche gehen,was nun für deutschlands großstädte gerade in grenznähe ein problem werden kann.

und wir wissen alle,da wo eine große nachfrage ist wird es auch genügend leute geben die diese gerne befriedigen wird.
mit diesem hintergrund wird eine wie auch immer geartete legalisierung von cannabis auch in deutschland immer wichtiger werden.
bisher war es ja so das viele insbesondere in grenznähe gemütlich rüber fahren konnten,einen coffeeshop aufsuchen und unbehelligt von harten drogen ihrem vergnügen fröhnen konnten.
ob ich das jetzt gut finde oder nicht steht auf einen anderen blatt,dennoch war es so das sie dort in einer dem kriminellen milleu fernen umgebung kiffen konnten,was viel schaden minimiert hat.

ein beispiel:
ich kenne aktuell zwei drogenkonsumenten,beide waren schulkollegen von mir und gingen vor zwanzig jahren mit mir in der schule.dazu muss ich sagen das ich gebürtig aus dortmund komme und der eine auch in dortmund geblieben ist,während der andere mit seinen eltern nach kranenburg gezogen ist,was unweit von nimwegen liegt.
der aus dortmund fing auch ganz klassisch an,also erst kiffen,dann immer mehr falsche leute kennengelernt,und hier und da mal was härteres genommen und am ende voll auf der nadel gehangen.das ende vom lied:seit 7 oder 8 jahren auf methadon,hiv positiv,eben die ganze palette die ein junkie bekommen kann.

der andere der nach kranenburg gezogen ist fing auch an zu kiffen und kifft heute noch,aber hat sich eben nur in den coffeeshops mit dem zeug eingedeckt.

hat nie mit harten drogen bzw. mit leuten zu tun gehabt die harte drogen nehmen,kifft heute noch sporadisch (wie er immer sagt entspannungsjoint) und ist ein hohes tier bei einer versicherung in kleve.
wenn ich so die parallelen zwischen den beiden ziehe muss ich als neutraler beobachter sagen:die deutsche drogenpolitik hat mit ihrer alleine auf repression zielenden drogenpolitik versagt und ist mitschuld wenn sogenannte drogenkarrieren entstehen die am ende den menschen zum wrack werden lassen.

natürlich ist dies nur ein beispiel und sicher gibt es auch menschen in deutschland die nur kiffen und niemals was anderes nehmen,dennoch ist es eben so das man auch als kiffer in eine szene gedrängt wird wo eben alles zu bekommen ist.
dies wurde in holland ja erfolgreich mit den coffeeshops verhindert und wird auch fortgeführt,aber eben nur noch für inländer.

wenn ich lese, dass aktuell 1,5 millionen menschen im jahr nur nach maastricht wegen den coffeeshops fahren,dann wird mir angst und bange und ich frage mich wo fahren diese leute hin wenn sie in den coffeeshops nicht mehr bekommen?

diese werden ja nicht einfach von heute auf morgen aufhören sondern es werden sich ganz andere strukturen bei uns bilden,wo am ende nicht mehr kontrollierbar wird was da eigentlich verkauft wird (stichwort gestrecktes cannabis!).

deswegen bin ich als nichtkiffer ganz klar für eine freigabe des handel und konsum (in regulierten bahnen).
kiffer sind doch in der regel ganz friedliche und lustige zeitgenossen (was man von den kampftrinkern nicht sagen kann).
 
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Hanf ein nachwachsender Rohstoff. Unzählige Sachen wurden vor Jahrzehnten noch mit Hanf gemacht bevor sie durch Kunstoffe oder sonstwas ersetzt wurden. Levi's haben das Image von ewig haltbar dank Hanffasern. Die Hemp for Victory Kampagne des US Militärs während des 2. Weltkrieges etc. Es gibt so viele Einsatzmöglichkeiten. Ökonomisch und ölologisch. Keine Unkrautbekämpfung oder sonstige Pflanzenschutzmaßnahmen (Pestizide) nötig.

Wozu ganze Wälder abholzen für Papier wenn man einfach nen Sack Hanfsamen ausschütten braucht und und unter Idealbedingungen bis zu fünf mal pro Jahr mit dem Mähdrescher drübergehen kann? Wächst wie Unkraut. Ist ja auch Unkraut^^
 
AW: Cannabis Legalisierung

Wenn Hanf so toll ist, s.o.s. , warum wird es dann nicht mehr genutzt? Verboten ists ja hier zumindest nicht.
 
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