AW: Cannabis Legalisierung
Black_OC_Power schrieb:
Ich bin gegen eine Legalisierung.
1. Jeder der Cannabis will bekommt es jetzt auch schon. Durch einen der zahlreichen Dealer oder das Internet.
2. Freiverkäufliches Cannabis würde die Hemmschwelle für Kiffer und Ex Kiffer zum Konsum senken
3. Die Drogendealer die jetzt Cannabis verkaufen würden wahrscheinliche auf härtere Drogen umsteigen.
Ich glaub nicht das vorteile einer legalisierung das aufwiegen, wird aber sowieso nicht passieren weil kein Partei das druchsetzen wird.
1. Das angebotene Cannanbis ist oftmals von schlechter Qualität und gerade wegen der Repression gestreckt um mehr Gewinn auf dem Schwarzmarkt zu erzielen.
Man findet Schleifsand, -glas, gemahlene Neonröhren, Blei oder Brix im Cannabis.
[google brix + cannabis]
Während des Wachstums werden die Pflanzen mit Bleifarbe besprüht um das Gewicht zu erhöhen.
Der Konsum ist extrem schädlich. Mit einer Bleivergiftung ist nicht zu Spaßen.
Das Reinheitsgebot für Bier wird hier in der Republik für wichtig erachtet.
Als Cannabiskonsument bin ich gefährlicher Ware ausgeliefert.
Viel besser wäre es in einem Coffeeshop saubere und sichere Ware zu bekommen, wie auch eine Beratung
1a.
Die Alternative heißt Selbstversorgung, allerdings macht man sich dann gleich dem Rauschgiftanbau strafbar.
Auch wenn ich den Hanf nur selber rauche und nicht verkaufe bin ich kriminell.
Ich tue niemandem was und befinde mich trotzen in der Illegalität.
2.
Wieso sollte das meine "Hemmschwelle" herabsetzen.
Wenn ich keine Lust habe mich zu berauschen, dann Kiffe ich nicht.
Wenn ich fit sein muss wegen Arbeit und Studium kiffe ich nicht...
Ich saufe doch nicht laufend bloß weil es Alkohol freiverkäuflich im Supermarkt gibt.
3. Genau hier könnte man den Markt trennen.
Indem man Cannabis legalisiert, kontrolliert und verkauft hat man Kontrolle über den Markt.
Mit einem Schlag fällt der Schwarzmarkt in sich zusammen und man kann den Fokus auf die harten Drogen richten
Dealer die harte Drogen verkaufen gibt es jetzt schon.
Man könnte so sinnvolle Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität ergreifen und nicht jeden Kiffer der mit 2 mickrigen Gramm an der Grenze verdonnern.
4. Cannabis-Steuer
Genauso wie Alkohol und Zigaretten besteuert sind, würde eine Cannabis-Steuer der Staatskasse zugute kommen.
Zusätzlich könnten sinnvolle Beratungsprogramme damit finanziert werden.
Ich kann mit 29 Jahren sehr wohl selber entscheiden ob ich jetzt einen Feierabend-Joint rauche oder nicht.
Ich gebe kein Hanf an Minderjährige und ich verkaufe auf nichts.
Trotzdem bin ich ein Verbrecher. Blos weil ich ab und an Cannabis dem Alkohol vorziehe.
gruss