Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Wenn jemand sich den Kopf zutun will mit Drogen, soll er/sie. Ist mir alles so richtig sch'egal.

Mein Problem fängt an, wenn der Junkie anfängt unter Drogeneinfluss zu fahren oder schwere Maschinen zu bedienen und somit das Leben anderer und meins in Gefahr bringt.

Das kann für jede Droge gesagt werden.

Oder wenn eine Haufen zugekiffter Junkies meinen mich belästigen zu müssen, an welchem Ort auch immer, weil deren Kopf gerade zu ist wie 30 Russen.

Dann fängt das an ein Problem für mich zu werden und meine Toleranz hört da auf.
 
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XamBonX schrieb:
Oder wenn eine Haufen zugekiffter Junkies meinen mich belästigen zu müssen, an welchem Ort auch immer, weil deren Kopf gerade zu ist wie 30 Russen.

was soll dieses *zu ist wie 30 russen* bedeuten? ist das nicht etwas rassistisch oder zumindest zu klischeehaft?

wenn du jedenfalls auf den vodka konsum bei russen anspielst, kann ich dir garantieren, dass es diese verhaltensweisen nicht bei cannabis konsumenten gibt. bei cannabis konsum geht man lieber jeder art von auseinandersetzung aus dem weg. gewalttaten oder belästigungen druch cannabis konsum allein sind mir nicht bekannt. wenn alkohol dazu kommt sieht das aber anders aus.

gibt doch auch diese typische frage: wen würdest du nachts lieber in der stadt treffen? 10 bekiffte junkies oder 10 volltrunkene fußballfans?
 
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Zornbringer schrieb:
was soll dieses *zu ist wie 30 russen* bedeuten? ist das nicht etwas rassistisch oder zumindest zu klischeehaft?

....

gibt doch auch diese typische frage: wen würdest du nachts lieber in der stadt treffen? 10 bekiffte junkies oder 10 volltrunkene fußballfans?

Äh ja... Ist das nicht auch ein wenig klischeehaft?
Noch nie nen aggressiven Kiffer getroffen? Und noch nie nen volltrunkenen, der friedlich ist, hin- und herwackelt und sich nur schlapp lacht?

Es ist Typsache und stark abhängig von der aktuellen Gemütslage, wie man worauf reagiert- Ob bei Alk oder Cannabis. Ein Kiffer ist nicht zwangsläufig friedlich, entgegen aller Behauptungen hier. Ein Kiffer kann genauso aussteigen (mehrfach selbst erlebt).

Und genau da krieg ich zu viel - Wenn man sowas öfter erlebt hat und dann hier eine Verharmlosung bis in den Gipfel stattfindet. Wenn man hier so vor sich hin liest, könnte man meinen, dass Kiffen Auswirkungen hat, wie wenn man ein Glas Cola trinkt.

Und genau diese Aussagen und Fehleinschätzungen bestärken mich darin, dass das Zeug doch verboten bleiben sollte, weil eben überwiegend KEINE vernünftige Reflektion der Konsumenten diesbezüglich stattfindet.

Vielleicht könnte man aber sowas in Deutschland einführen, wie die Altersgrenze beim Motorradführerschein. Dort ist es ja so, dass wenn man das 25 Lebensjahr erreicht hat, man gleich "offen" fahren darf, da statistisch die Reife ab 25 erheblich gestiegen ist und die Unfallstatistik bei Mopedfahrern rückläufig ist.
Es ist ja tatsächlich so, dass man mit gehobenen Alter mehr Erfahrung hat und zeitgleich nicht mehr so viel Mist im Kopf.
Cannabiskonsum ab 25 wäre ein Modell, dass ich mir vorstellen könnte....
 
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Und jede zweite Seite muss ich daran erinnern, verboten oder nicht, den Konsum interessiert es nicht. Wozu also die gesundheitlichen Aspekte diskutieren? Alkohol ist ein gefaehrliches Neverngift, aber ein Verbot wuerde nicht helfen.
 
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ZeroZerp schrieb:
Es ist Typsache und stark abhängig von der aktuellen Gemütslage, wie man worauf reagiert- Ob bei Alk oder Cannabis. Ein Kiffer ist nicht zwangsläufig friedlich, entgegen aller Behauptungen hier. Ein Kiffer kann genauso aussteigen (mehrfach selbst erlebt).
Kann passieren, hat allerdings i.d.R. wenig mit dem Kiffen zu tun.

Davon abgesehen ging es hier erstmal um allgemeine Tendenzen.
Und die allgemeine Tendenz ist nun mal, daß Cannabis weit weit weniger Potenzial für Prügeleien und Auto Unfälle bietet als es bei Alkohol der Fall ist.

ZeroZerp schrieb:
Und genau diese Aussagen und Fehleinschätzungen bestärken mich darin, dass das Zeug doch verboten bleiben sollte, weil eben überwiegend KEINE vernünftige Reflektion der Konsumenten diesbezüglich stattfindet.
Von welchen "Aussagen und Fehleinschätzungen" redest du hier bitte?
Und von welchen Konsumenten?
Und was ist das überhaupt für eine völlig hirnrissige Begründung, nachdem bereits mehrfach geklärt wurde, daß ein Verbot den Konsumenten überhaupt nicht hilft? :freak:

ICH habe mehrere Jahre selbst gekifft (und aufgehört), über 100 Kiffer kennen gelernt und mich außerdem zusätzlich noch durch Dokus/Artikel informiert. ICH kenne die Fakten, DU hast keine Ahnung!
Ich habe außerdem erlebt, wie es in Berlin kaum möglich ist, mal einen Abend feiern zu gehen, ohne daß ein Besoffener mal wieder eine Schlägerei anzettelt oder wahllos irgendwelche Dinge demoliert.
Allein in meinem Bekanntenkreis gibt es 4 Idioten, die betrunken ihr Auto zu Schrott gefahren haben. Jemand, der seine Karre stoned zerschrotet hat, ist mir nicht bekannt.

Akzeptier die Fakten und halt den Rand, wenn du nichts sinnvolles beizutragen hast!
 
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@konti
Das was Du als Fakten darstellst, sind leider nur Behauptungen. Und genau da liegt das Problem. Meine Erfahrungen widersprechen einfach den Deinigen. Deswegen sind sie nicht richtiger und nicht falscher.

Es sind meine Erlebnisse, die keine Einzelfälle darstellen - Meine Frau ist in Kiffer- Kreisen in der Jugend groß geworden und hat selbst gut Gas gegeben. Auch aus ihrem Kreis gibt es genug Leute deren Existenz das Kiffen zerstört hat, weil man lieber gechilled hat, anstatt in Schule oder Richtung Ausbidungsplatz zu gehen. Auch da gabs die "nur in Ausnahmefällen" auftretenden Psychosen und Angstattacken. Einige sind vollständig hängen geblieben und kommen selbst mit knapp 30 Jahren nicht mehr auf die Beine.

Deswegen kann ich Deine Behauptungen zwar aus Deiner Sicht akzeptieren, da Du wohl einfach andere Erfahrungen gemacht hast als ich (und leider auch viele andere Bekannte), kann diese aber nicht als allgemeingültig stehen lassen.

Mein gott... Ich hab auch zig Kiffer kennengelernt, hab mir auch zig Artikel reingezogen. Zu jeder Studie die den Canabiskonsum als harmlos darstellt, gibt es eine andere, die das nicht so sieht.
Sicher ist, dass es gesundheitsschädlich ist, dass Negativfolgen bei Langzeitkonsum nachgewiesen sind, der Rauschverlauf mit Alkohol nicht zu vergleichen ist und die Wahrnehmung und das eigene Handeln beeinflusst wird.

Du wirst es nicht glauben, aber ich kenne jemanden, der stoned seine Karre in den Graben gesetzt hat. Er und die Anderen, die an Bord waren hatten ein scheiss Glück, dass keiner ernsthaft verletzt wurde.
Sind dann auch noch getürmt, weil sie (o-Ton der Polizei gegenüber) in ihrem Rausch gedacht hatten, dass alles nicht so schlimm sei.
Am nächsten Tag mit zunehmenden Nackenschmerzen und Gehirnerschütterung wars dann für viele nicht mehr so lustig. Auch nicht als die Polizei auf der Matte stand.
Allein daran sieht man, wie verzerrt die Realität bei den "Konsumenten" ankommen kann.

Ich und viele andere denken einfach anders als Du.
Und ich werde die Sache immer wieder geraderücken, wenn der Eindruck erweckt wird, dass Cannabis ein Spaßmittel sei, welches ein angenehmes Prickeln erzeugt, wie wenn man einen Schluck Mineralwasser zu sich nimmt (siehe den kurzzeitigen Off- Topic Ausflug on diesem Thread, wie man sich das Zeug am besten reinpfeift und dass jeder, der den Konsum dieses Rauschmittel kritisch betrachtet, einen an der Waffel hat).

Was hältst Du denn von meinem Vorschlag vom legalen Konsum ab 25? Dann sind ja die meisten geistig doch etwas weiter als in den Jugendjahren.
Oder wir machen den Volksentscheid.
 
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Ok, an dieser Stelle möchte ich mich zunächst mal für meine recht ausfallende Art im letzten Post entschuldigen. Das war unangebracht und überflüssig.
Aber es nervt mich ungemein, daß du wiederholt Haltungen unterstellst, die so gar nicht bestehen, und die ganze Zeit am Punkt vorbei redest.

Cannabis könnte noch so schädlich sein .. es spielt keine Rolle!
Worauf es bei der Diskussion um ein Verbot bzw. eine Legalisierung erst mal ankommt, ist wie der Konsum dadurch beeinflusst wird.
Und es ist nun mittlerweile Konsens, daß eine Legalisierung grob gefährlichen Konsum eher vermindern als verstärken würde. Dazu kommen die positiven Effekte der Entkriminalisierung (+ weniger Zugang zum Schwarzmarkt), der wirtschaftlichen Aspekt, und die gesundheitlichen Aspekte für Konsumenten.

ZeroZerp schrieb:
Sicher ist, dass es gesundheitsschädlich ist, dass Negativfolgen bei Langzeitkonsum nachgewiesen sind, der Rauschverlauf mit Alkohol nicht zu vergleichen ist und die Wahrnehmung und das eigene Handeln beeinflusst wird.
Ja, das hatte ich glaube ich auch bereits hier im Thread irgendwo mal beschrieben.
Daß Cannabis völlig harmlos sei, habe ich nie behauptet.

ZeroZerp schrieb:
Was hältst Du denn von meinem Vorschlag vom legalen Konsum ab 25? Dann sind ja die meisten geistig doch etwas weiter als in den Jugendjahren.
Das mag stimmen. Aber man hat sich hier nun mal auf 18 festgelegt.
Das gilt für harten Alk, Medien mit gewaltätigem Inhalt, Auto fahren, Pornos drehen, etc. Da wäre es irgendwie seltsam, Cannabis erst ab 25 zu erlauben. Das würde die Sache nur wieder in's Lächerliche ziehen (so wie es jetzt mit dem Verbot schon der Fall ist).

Es ist sinnvoller, Cannabis ab 18 zu erlauben und den Verkauf staatlich zu regeln.
Wenn Cannabis endlich einen passenden Status erhält, fangen die Leute auch eher an, das ernst zu nehmen. Wenn Eltern mit ihren Kindern darüber ganz ungezwungen reden können und erklären, warum man es damit -genau wie mit Alkohol- nicht übertreiben sollte (schon gar nicht, wenn man noch minderjährig ist), können einige Hardcore-Kiffer-Schicksale wahrscheinlich verhindert werden.
 
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Konti schrieb:
[...] warum man es damit -genau wie mit Alkohol- nicht übertreiben sollte (schon gar nicht, wenn man noch minderjährig ist), können einige Hardcore-Kiffer-Schicksale wahrscheinlich verhindert werden.
Wenn es beim Alkohol schon nicht funktioniert (Stichwort: Koma-Saufen oder Kinder, die mit Vollrausch ins Krankenhaus gebracht werden), warum sollte es dann bei Cannabis?
 
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Und alles dreht sich, dreht sich, dreht sich...

Immer wieder lustig im Kreis herum.
Das man so was auch vernünftig lösen kann, beweist für mich Holland.
Da herrscht auch ein ganz andere Vorgehensweise, als hier in Deutschland, wo gleich der Teufel an die Wand gemalt wird.
Das größte Problem, ist doch schon die negativ Propaganda gegen THC.
Die ist wesentlich stärker und es werden viel mehr Horrorszenarien aufgezeigt, als es bei Alk der Fall ist.

Das beweist mir nur, dass man in diesen Land immer noch nicht mit Drogen umgehen kann.
Nicht solange, Alk die Volksdroge Nummer 1 ist und bleibt.
Da stehen nicht auf einer Flasche irgendwelche Warnsprüche.

erst wenn hier etwas getan wird und zwar im richtigen Maße, dann kann man mit mir weiter über THC Verbote verhandeln. :p
 
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Konti schrieb:
Ok, an dieser Stelle möchte ich mich zunächst mal für meine recht ausfallende Art im letzten Post entschuldigen. Das war unangebracht und überflüssig.

Kein Thema, Konti. Kann in der Hitze des Gefechts schonmal passieren. Ich will mit dem, was ich so schreibe ja auch niemandem auf den Schlips treten. Die Legalisierung einer Droge ist aber nunal keine Einbahnstraße. So wie es Argumente dafür gibt, gibt es Argumente dagegen, die sauber abgewägt werden müssen.

Aber es nervt mich ungemein, daß du wiederholt Haltungen unterstellst, die so gar nicht bestehen, und die ganze Zeit am Punkt vorbei redest.

Meine Ausführungen betreffen nicht im Speziellen Dich, sondern, wie so oft geschrieben eine Grundhaltung in diesem Thread, der schon auf einen unkritischen Umgang mit Cannabis schliessen lässt.

Das widerspricht nunmal genau dem, was hier einige wenige verantwortungsvolle Konsumenten in diesem Thread mitunter versuchen zu vermitteln, nämlich, dass Cannabiskonsumenten im allgemeinen aufgeklärter wären.

Cannabis könnte noch so schädlich sein .. es spielt keine Rolle!
Worauf es bei der Diskussion um ein Verbot bzw. eine Legalisierung erst mal ankommt, ist wie der Konsum dadurch beeinflusst wird.

OK- Einverstanden. Es geht ja hier in der Diskussion tatsächlich um den Aspekt des Verbots und ob dieses Sinnvoll sei.
Dann gerade verstehe ich aber nicht, warum hier oftmals der Umgang, die Auswirkungen und Schädlichkeit von Alkohol herausgestellt wird.
Wie Seppuku vorher schrieb, sieht man ja gerade schön am Alkohol, dass viele Argumente der Legalisierungsbefürworter bei Umsetzung nicht greifen.

Die Konsumenten werden immer Jünger, die Menge des Konsums immer höher, der Umgang damit immer unreflektierter. Erziehungsmaßnahen, Aufklärungsarbeit etc. finden so gut wie nicht statt.

Die Frage, die man sich stellen muss ist, ob durch das Verbot eine Abschreckung oder Hinderungsstufe aufgebaut wird, Cannabis zu konsumieren.
Und ich sage, dass wenn nur einer von zehn durch ein Verbot gehindert wird, das Zeug zu konsumieren, dann hat sich das Verbot schon rentiert.
Auch wird das Bewustsein dafür geschärft, dass es eben nicht normal ist, Cannabis zu konsumieren, wenn man jedesmal beim Kaufprocedere in Erinnerung gerufen bekommt, dass das keine "normale" Supermarkt- Kaufaktion ist.

Wenn man der Argumentationsweie einiger Befürworter hier folgt, kann man generell alle Verbote in Frage stellen.
Denn alle Verbote werden in diesem Land nunmal auch mehr oder weniger oft gebrochen.
Es ist immer so, dass derjenige, der es darauf anlegt, jedes Verbot aushebeln kann. Das geht von Mord, was seltener vorkommt, bis zum Falschparken und Geschwindigkeitsübertretungen.
Aber Verbote aufzuheben, nur weil sie von einer Vielzahl an Bürgern ignoriert werden, halte ich nicht für sinnvoll, eben weil Verbote im Allgemeinen einen Ursprung und einen Sinn haben.

Auch wenn der Ursprung des Verbots von Cannabis auf anderen Grundlagen fußt (politisch), als es jetzt in Erscheinung tritt (Abschreckung, Prävention, Eindämmung des tatsächlichen Konsums), so ist es dennoch kein Grund dem ganzen jeglichen Sinn und Wirkung abzusprechen. Gerade auch unter dem Blickwinkel des veränderten Konsumverhaltens und Wirkstoffgehaltes in der heutigen Zeit.

Da man in der Theorie wohl offensichtlich nicht sagen kann, wie sich eine legalisierung von Cannabis auf das Konsumverhalten auswirkt, kann man gerne Feldstudien betreieben und das Zeug in z.B. einem Bundesland freigeben. Dann bekommt man zuverlässige Werte, ob sich der Konsum erhöht, oder eben nicht, ob das Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, Schulnoten etc. hat, oder nicht.
Dann sieht man auch sehr schnell, ob das Verbot sinnvoll ist, oder nicht.

Aber das ist natürlich auch eine Frage des Blickwinkels. Die einen sehen den Rausch als ihr Grundrecht, Genuss ihre Freiheit und Spaß an und ich sehe im Rausch eine Flucht, eine Betäubung und gesundheitliche Negativauswirkungen.

Ich bin nunmal generell gegen die Einnahme von Bewustseinsverändernden Substanzen
Gegen eine Einnahme von Cannabis, Koks, Alk hätte ich nichts, bis zu der Grenze in der sich der Genuss, wie es so oft hier beschrieben wird, mit der Rauschwirkung mischt. Den Rausch selbst kann ich nicht befürworten. Und gerade darauf sind die Konsumenten dieser Substanzen scharf.

@china
Das größte Problem, ist doch schon die negativ Propaganda gegen THC.
Die ist wesentlich stärker und es werden viel mehr Horrorszenarien aufgezeigt, als es bei Alk der Fall ist.

Sehe ich anders. Jeder der sich mit dem Thema beschäftigt, bekommt mit, dass Alkoholmisbrauch derbere Folgen und Auswirkungen als Cannabis Konsum hat.
Das wird auch nirgendwo schöngeredet.

Die Frage ist, ob man zusätzlich zu dem ganzen Mist, der legal ist, jetzt auch noch die Zwischenschritte erlauben muss.
Die Argumentation XY ist brutal schlimm und es passiert so vie Mist mit XY - Da sollte man XZ erlauben, weil es weniger schlimm ist, geht tatsächlich über meinen Horizont hinaus.
 
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Wenn er sich mit beschäftigt, ja. Dann sieht es bei Alk anders aus.
Bei den meisten anderen Drogen, kriegt man es aber meistens schon unter die Nase gerieben.
Wenn ich mich an die Drogenaufklärung in der Schule erinnre, dann krieg ich heute noch das Heulen.
Nicht, dass es mich davon abgehalten hätte, damals mal an einer Tüte zu ziehen, aber es ging dort grundsätzlich nur erst mal um Zigaretten und Alk.

Irgendwie musste ich so lachen, als ich Mr. Garrison bei South Park gesehen hatte.
"Drogen sind schlecht, mkay?"
Genau so banal lief das damals auch bei uns ab.

Auch die Darstellung in den Medien ist immer die gleiche.
Es sei denn, eine empörte Quoten Sendung die RTL explodiert, bring mal wieder einen Bericht. :rolleyes:

Die gesamte Art und Weise, wie mit dem Thema hier umgegangen wird, ist völlig verkehrt.

Alkohol ist laut richterlichen Spruch in Deutschland erlaubt, weil man nicht davon ausgehe, dass er für einen Rausch konsumiert wird...
Alleine hier, fällt mir nix mehr zu ein.

An dieser Stelle einen freundlichen Dank an Volker Pispers! :D
 
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ZeroZerp schrieb:
Die Frage, die man sich stellen muss ist, ob durch das Verbot eine Abschreckung oder Hinderungsstufe aufgebaut wird, Cannabis zu konsumieren.
Der massive Konsum verbotener Rauschgifte spricht wohl eher fuer ein ausgeglichenes Verhaeltnis zwischen Abschreckung und Reiz des Verbotenen.

ZeroZerp schrieb:
Und ich sage, dass wenn nur einer von zehn durch ein Verbot gehindert wird, das Zeug zu konsumieren, dann hat sich das Verbot schon rentiert.
Eben nicht, denn dieser eine kommt nicht gratis, der wird bezahlt mit hoher Belastung und Kosten fuer Polizei und Gerichte, hohen Profiten fuer kriminelle Banden und weitere Nachteile, die hier schon oft aufgezaehlt wurden.
Und der eine gibt sich dann stattdessen die Kante mit Alk und Nikotin, was noch schlimmer ist.

ZeroZerp schrieb:
OK- Einverstanden. Es geht ja hier in der Diskussion tatsächlich um den Aspekt des Verbots und ob dieses Sinnvoll sei.
Dann gerade verstehe ich aber nicht, warum hier oftmals der Umgang, die Auswirkungen und Schädlichkeit von Alkohol herausgestellt wird.
Ist tatsaechlich irrelevant, es wird aber so oft angesprochen, weil es so laecherlich ist und um die Heuchelei aufzuzeigen. Aber die Gefaehrlichkeit eines Rauschgiftes hat offensichtlich keinen Einfluss auf den legalen Status.
Historisch spielt die soziale Schicht, die ein Rauschgift konsumiert, die groesste Rolle dabei. Zum Beispiel war von 1840 bis 1880 in England Gin verboten, aber Whiskey erlaubt. Der Poebel konsumierte Gin,die Reichen Whiskey.
Cannabis war zur Zeit des Verbots hauptsaechlich von schwarzen und Mexikanern genutzt worden. Zitat von Anslinger 1937 oder so:
"There are 100,000 total marijuana smokers in the US, and most are Negroes, Hispanics, Filipinos and entertainers. Their Satanic music, jazz and swing, result from marijuana usage. This marijuana causes white women to seek sexual relations with Negroes, entertainers and any others."

Von 100.000 auf 4 Millionen, ja der Konsum sinkt echt enorm waehrend einer Prohibition.
 
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ZeroZerp schrieb:
Was hältst Du denn von meinem Vorschlag vom legalen Konsum ab 25? Dann sind ja die meisten geistig doch etwas weiter als in den Jugendjahren.
Oder wir machen den Volksentscheid.

die frage ist zwar nicht direkt an mich gerichtet aber ich geb dir trotzdem eine antwort darauf...

(volksentscheid? keine gute idee wenn man sich die allgemeine wahlbeteiligung anguckt.)

ich halte eine legalisierung ab 25 für genau so sinnvoll wie eine legalisierung ab 18 oder gar ab 16. ein 16 oder 18 jähriger hat genau so viel erfahrungen mit cannabis wie ein 25 jähriger. rechtlich gesehen haben alle noch keine erfahrungen mit cannabis.

unser aktuelles rechtssystem funktioniert doch so. ab 18 bist du ein mündiger bürger. ab 18 werden dir die restriktionen genommen, die doch noch hattest als du nicht volljährig warst. führerschein, erwerb von alkohol und tabak usw.

ich sehe nicht was eine differenzierung rechtfertigen würde. ich sehe nicht, wieso bei cannabis eine ausnahme gemacht werden sollte und den stoff erst ab 25 jahren *freizugeben*.

man könnte genau so gut den alkoholkunsum erst ab 25 jahren erlauben. in den usa gibt es da z.b. eine unterscheidung. volljährig mit 18, alkohol erst ab 21. das resultat davon ist viel excessiverer alkoholkonsum. stichwort springbreak...

unabhängig davon gibt es einen sehr wichtigen anderen aspekt zu der thematik, der glaube noch garnicht angesprochen wurde.

wäre cannabis legal, würde natürlich auch viel offener und öfter darüber geredet werden. die hemmschwellen würden wegfallen und die *kiffer* wären nicht mehr in ihrer dunklen randgruppe. dialoge mit arbeitskollegen, freunden und familie könnten endlich stattfinden.

momentan gibt es keine gesellschaftlichen regeln zum cannabis konsum. viele hauen sich schon morgens zum kaffee den ersten joint oder bong rein und kiffen den ganzen tag durch (im gegensatz zu alkohol geht das ohne dass man in ein koma fällt oder stirbt). würden mehr offene dialoge stattfinden, könnten diese probleme thematisiert werden. gesellschaftliche regeln zum cannabis konsum könnten etabliert werden.

denn, ganz einfach, wenn man von seinen freunden, familie oder kollegen auf problematisches konsumverhalten hingewiesen wird, hat das eine enorme wirkung auf einen selbst. "was, du fängst schon morgens an zu kiffen? das ist ein problem"... hört man von kollegen bestimmt nicht gerne, vorallem wenn ein anderer kollege ausschließlich zum feierabend mal einen joint raucht.

ohne gesellschaftliche regeln macht man sich seine eigenen. im bezug auf den cannabis konsum kann das aber durchaus sehr problematisch werden. vorallem, wenn man sich im schatten bewegen muss und mit niemandem seine tatsächlich schlechten angewohnheiten diskutieren kann.
 
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ZeroZerp schrieb:
@konti

Es sind meine Erlebnisse, die keine Einzelfälle darstellen - Meine Frau ist in Kiffer- Kreisen in der Jugend groß geworden und hat selbst gut Gas gegeben. Auch aus ihrem Kreis gibt es genug Leute deren Existenz das Kiffen zerstört hat, weil man lieber gechilled hat, anstatt in Schule oder Richtung Ausbidungsplatz zu gehen. Auch da gabs die "nur in Ausnahmefällen" auftretenden Psychosen und Angstattacken. Einige sind vollständig hängen geblieben und kommen selbst mit knapp 30 Jahren nicht mehr auf die Beine.

Deswegen kann ich Deine Behauptungen zwar aus Deiner Sicht akzeptieren, da Du wohl einfach andere Erfahrungen gemacht hast als ich (und leider auch viele andere Bekannte), kann diese aber nicht als allgemeingültig stehen lassen.

Hätten diese Leute nicht gekifft, sondern sich stattdessen jeden morgen an der Bushaltestelle für's erste Bierchen getroffen, wäre dann aus denen etwas anderes geworden? Imho liegt das Problem in diesen Fällen nicht an der Droge an sich - die ist austauschbar - sondern an den Menschen, die nicht mit ihnen umgehen können.

Klar gibt es Kiffer, die nicht mehr in ihrem Leben klar kommen. Genauso wie es auch Alkis gibt, die es nicht mehr schaffen. Aber über diesen Punkt sollten wir doch eigentlich längst hinaus sein, denn: Das Kiffen - genau wie trinken - nicht zwangsläufig gesundheitsfördernd ist, ist glaub ich allen Beteiligten klar.

Trotzdem gibt es weiterhin eine gesellschaftliche Doppelmoral im Umgang mit verschiedenen leichten Drogen, sowie extreme Auswirkungen durch die Prohibition die man - und das wurde jetzt glaub ich zum 300. mal gesagt - bereits in den 20er Jahren in den USA sehen konnte.

Der Verbot einer Substanz führt zu massiven Folgeproblemen. Sogar so massiv, dass sich die USA entschieden, den Alkohol wieder zu legalisieren, weil sie mit der folgenden Kriminalität nicht zurecht kamen. Das selbe sehen wir momentan in Mexico.
 
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Nossi schrieb:
Imho liegt das Problem in diesen Fällen nicht an der Droge an sich - die ist austauschbar - sondern an den Menschen, die nicht mit ihnen umgehen können.

Das ist der springende Punkt. Die Kategorisierung "Droge" impliziert aber ja schon, dass ein kontrollierter und bewuster Umgang damit kaum möglich ist, weil diese ja als Auswirkung hat, dass man die Rationalität bzw. die Wahrnehmung am besten positiv beeinflusst. Das Gehirn will bei Belohnung einfach mehr davon. Der Kopf unterscheidet dann nicht, welche Dosis gesund ist und welche nicht.

Trotzdem gibt es weiterhin eine gesellschaftliche Doppelmoral im Umgang mit verschiedenen leichten Drogen, sowie extreme Auswirkungen durch die Prohibition die man

Sehe ich auch so. Deswegen sollte man da auch garnicht groß unterscheiden, sondern das Problem des Drogenkonsums und die Gründe dafür am Schopfe packen. Ich kann die Doppelmoral auch nicht verstehen, weil diese nur Öl ins Feuer der Diskussion um Drogenkonsum gießt.

Der Verbot einer Substanz führt zu massiven Folgeproblemen.

Es hat immer eine andere Wirkung, wenn man eine liebgewonnene Marotte staatlich oktruiert aufgeben soll, als wenn ein Verbot, welches schon jahrzehnte besteht aufgehoben werden soll.

Zudem interessiert es die meisten einfach nicht, was mit sonstigen Drogen so passiert, weil der Ärger mit den legalen schon groß genug ist.

Es ist einfach nicht wichtig, eine Diskussion über Cannabis Konsum zu führen, weil es eben tatsächlich auch nur eine Randgruppe betrifft. Deswegen bewegt sich diebezüglich auch seit Jahren nichts.
Ich sag immer- Mir wäre es ja lieb, den Alkohol mit Cannabis zu substituieren, weil man da vielleicht ein wenig den gesundheitlichen Aspekt und die Auswirkungen des Rausches eindämen kann, aber ich halte es für falsch, alles "einfach so" auf die Bevölkerung loszulassen.

Das wär doch mal ne Aufgabe für den Staat. Eine Substanz finden, die einen berauscht, dies aber tatsächlich mit möglichst geringen oder überwiegend positiven Folgen für Körper und Geist.
Und sei es ein Cannabis- Derivat, welches sich nicht im Fett des Körpers ablagert, der Rausch zeitlich genau eingeschränkt werden kann... etc.etc.
 
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Seppuku schrieb:
Wenn es beim Alkohol schon nicht funktioniert (Stichwort: Koma-Saufen oder Kinder, die mit Vollrausch ins Krankenhaus gebracht werden), warum sollte es dann bei Cannabis?
Das wird immer wieder passieren .. kann man kaum etwas gegen tun. Das sind allerdings auch einzelne Vorkommnisse.

Es geht darum, einer richtigen Sucht bzw. einem Langzeitkonsum vorzubeugen.
Überleg mal, wie viele Jugendliche und junge Erwachsene zu "Kiffern" werden, die wirklich regelmäßig (oft täglich und den ganze Tag lang) kiffen, und überleg mal, wie viele Alkoholiker du kennst.

Es geht darum, ob man eine Droge ernst nimmt oder nicht.
Alkohol gehört zu unserer Gesellschaft und die Gefahr wird trotzdem ernst genommen.
Cannabis wird i.d.R. entweder verteufelt oder eben als total harmlos angesehen. Die wenigsten (Konsumenten so wie Nichtkonsumenten) können diese Droge richtig einordnen.

Durch die krasse Negativhaltung von Uninformierten und das unverhältnismäßige Verbot wird die Gefährlichkeit von Cannabis in's Lächerliche gezogen. Sie wird unglaubwürdig!
Eine Legalisierung und allgemeine Akzeptanz kann helfen, die Gefahr des Konsums nüchtern zu bewerten. Und sowas kommt bei weit mehr Menschen an.

ZeroZerp schrieb:
Und ich sage, dass wenn nur einer von zehn durch ein Verbot gehindert wird, das Zeug zu konsumieren, dann hat sich das Verbot schon rentiert.
Nicht, wenn von den restlichen 9 fünf durch das Verbot überhaupt erst dazu gekommen sind.

ZeroZerp schrieb:
Wenn man der Argumentationsweie einiger Befürworter hier folgt, kann man generell alle Verbote in Frage stellen.
Denn alle Verbote werden in diesem Land nunmal auch mehr oder weniger oft gebrochen.
Es ist immer so, dass derjenige, der es darauf anlegt, jedes Verbot aushebeln kann. Das geht von Mord, was seltener vorkommt, bis zum Falschparken und Geschwindigkeitsübertretungen.
Du wirfst hier mal wieder Rüben und Steine in einen Topf.
Zuerst mal muss man unterscheiden zwischen Verboten, die nur einen selbst betreffen. Solche sind genau genommen nicht vereinbar mit unserem Grundgesetz.
Gesetze, bei denen es darum geht, Dritte vor Schaden zu bewahren ERGEBEN sich aus unserem Grundgesetz.
 
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ZeroZerp schrieb:
Äh ja... Ist das nicht auch ein wenig klischeehaft?
Noch nie nen aggressiven Kiffer getroffen? Und noch nie nen volltrunkenen, der friedlich ist, hin- und herwackelt und sich nur schlapp lacht?

Langweile uns bitte nicht mit nicht-repräsentativen Erfahrungen. Alkohol macht in der gesamten Tendenz aggressiver als Alkohol. Das ist ein unumstößlicher Fakt ;)


ZeroZerp schrieb:
Cannabiskonsum ab 25 wäre ein Modell, dass ich mir vorstellen könnte....
Dann soll man aber auch bitte das Alter für die BW auf 25 anheben. Mit 18 schon in der afganischen Wüste herumballern dürfen, aber noch nicht kiffen dürfen :freak:

Das ist in den USA so klasse. Man darf mit 18 noch nicht trinken, aber Waffen besitzen oder ebend in der Armee direkt herumballern :evillol:

ZeroZerp schrieb:
Am nächsten Tag mit zunehmenden Nackenschmerzen und Gehirnerschütterung wars dann für viele nicht mehr so lustig. Auch nicht als die Polizei auf der Matte stand.
Allein daran sieht man, wie verzerrt die Realität bei den "Konsumenten" ankommen kann.
Natürlich ist es dumm auf Drogen zu fahren.

Aber die Leute waren gar nicht so dumm, sie haben nämlich Eigenschutz betrieben ! Wären sie geblieben und von der Polizei direkt erwischt worden wären, dann hätten sie direkt Blut abgegeben müssen. Dann hätte es für sie deutlich schlechter ausgesehen. Höhere Blutalkoholkonzentration oder/und aktives THC oder/und passives THC-COOH - Am nächsten Morgen sehen diese Werte natürlich besser aus :)
 
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Konti schrieb:
Alkohol gehört zu unserer Gesellschaft und die Gefahr wird trotzdem ernst genommen.

Die Gefahr wird genau dann ernst genommen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist- Sprich, wenn der Konsum erhebliche Auswirkungen hatte bzw. es zur Abhängigkeit gekommen ist.
Dann ist der Schock auf einmal groß.

Eine Legalisierung und allgemeine Akzeptanz kann helfen, die Gefahr des Konsums nüchtern zu bewerten. Und sowas kommt bei weit mehr Menschen an.

Aufklärung, Gespräche, Information darüber immer gerne! Das wäre zum Beispiel der positive Effekt eines Volksentscheides, weil dort wirklich alle Interessensgruppen auch öffentlich und mit breitem Medienspektrum gehört werden, sich öffentlich darüber unterhalten wird, diverse Studien angefertigt werden etc. etc.

Nicht, wenn von den restlichen 9 fünf durch das Verbot überhaupt erst dazu gekommen sind.

Naja- Gewagte These, dass vom neun Konsumenten fünf durch das Verbot generiert wurden.

Zuerst mal muss man unterscheiden zwischen Verboten, die nur einen selbst betreffen. Solche sind genau genommen nicht vereinbar mit unserem Grundgesetz.
Gesetze, bei denen es darum geht, Dritte vor Schaden zu bewahren ERGEBEN sich aus unserem Grundgesetz.

Die ganze Sache wird ja grundsätzlich immer erst zum Problem, wenn die Auswirkungen anderen gegenüber da sind. So enden bestimmt ein minimaler Anteil der Alkoholfahrten oder Fahrten unter Cannabis Einfluss dann tatsächlich im Desaster. In Relation gesehen sind auch wenige Drogenabhängig und feiern im Rausch exzesse.

Leider ist unumstößlich, dass durch den Konsum von Drogen im Allgemeinen häufig ein Schaden bei Dritten entsteht. Das wird gerne übersehen. Es gibt den direkten Schaden, den man bei sich selbst anrichtet und den indirekten. Und sei es nur durch unpässlichem Verhalten bzw. geistiger Abwesenheit, womit man die Party xy versaut. z.B. hat der Jubilar einen eingeladen, weil er die Anwesenheit wünscht. Nicht schön für ihn, wenn derjenige dann breit in der Ecke liegt. Das mal, um die geringsten der Folgen einmal dazustellen. Schlimmer wirds dann, wenns an Folgekosten der Krankenkassen geht, Therapien, Arbeitsplatzverlust, schwache Leistungen in der Schule etc.

Das stellt nämlich schon einen Schaden innerhalb der Gesellschaft dar.
Selbstbestimmung immer gerne, aber nicht, wenn dann die Allgemeinheit in welcher Form auch immer darunter zu leiden hat.
 
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Klar ´weist´ Cannabis im Gegenteil zu Alkohol scheinbar nur positives auf,
aber hast du mal jemanden gesehen der abhängig davon ist?
Ich war es lange Zeit!
Weil das Gefühl ´high´ zu sein einfach geil war...
Mitlerweile habe ich gelernt dass es dumm war, aber das tut ja hier nichts zur Sache :wink:
Man wird nicht physisch abhängig, aber dein Kopf will dass man am liebsten 24h ´high´
bleibt - aber den Effekt kann man leider nicht durchgängig oder jeden Tag erzielen.
Nur nach vielen Tagen/Wochen Pause - hält ein abhängiger aber nicht durch.
Also kaufst du und kaufst du, schmeisst ALLES Geld was du hast dafür raus und
willst nicht wahrhaben das rein GARNICHTS mehr passiert, egal ob du nur einen Joint
oder gar 5g auf einmal rauchst.
Und das kann ich dir versprechen: ES MACHT DICH KAPUTT!
Wenn du willst kann ich dir paar schöne ´Geschichten´ aus meiner eigenen
Erfahrung erzählen - du wirst danach keinen Joint mehr anfassen.

Also Finger weg!!
Ergänzung ()

Cokocool schrieb:
Alkohol macht in der gesamten Tendenz aggressiver als Alkohol
Versteh´ ich nicht...
 
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