Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

win7 fail8 schrieb:
Wenn du willst kann ich dir paar schöne ´Geschichten´ aus meiner eigenen
Erfahrung erzählen - du wirst danach keinen Joint mehr anfassen.

Erzaehl doch mal wie das Verbot Dir bei Deinem Laster geholfen hat.
 
AW: Cannabis Legalisierung

jamotide schrieb:
Erzaehl doch mal wie das Verbot Dir bei Deinem Laster geholfen hat.
Wie du ´wahrscheinlich´ aus dem Text entnehmen konntest ging es mir dabei nicht darum dass ich aufhörte weil es illegal ist, nein, sondern ganz einfach dass jeder der kifft wohl kaum die Nachteile des Kiffens aufzählen würde.


Ich will damit nur raten damit aufzuhören, egal ob es legal oder illegal ist.
Weed kann zu deinem größtem Feind werden.
Heute sind es 1 Joint im Monat - das ist akzeptabel.
Aber irgendwann verfällt man in einen Rausch und will den
nüchternen Zustand nicht mehr zurück.
High sein - das ist alles was zählt, egal wie!

Ich dachte bis vor Monaten auch noch "Jeder labert so einen Mist,
das macht nicht abhängig! Und wenn schon, mich trifft es eh nicht".

Und hierbei geht es mir nicht darum, wieviel Geld man dabei los wird - nein.
Letztendlich macht doch sowieso jeder was er will, aber ich bin das schlechteste Beispiel in dem Fall,
wenn man es so nennen mag.
Probier es aus und beobachte selbst wie du langsam vor die Hunde gehst - nicht nur finanziell,
sondern vorallem Psysisch.
Marihuana kann so einiges auslösen - und nun habe ich einige Schäden und glaub mir,
ich bin nicht stolz darauf.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Also wenn du den ganzen Tag high sein willst, frag dich lieber mal, warum das so ist.
Ich konnte damals mit dem Kiffen problemlos aufhören, als ich endlich einen Grund dazu hatte (zu der Zeit gab's mal wieder kein vernünftiges Dope weit und breit, und ich war heftig krank). Allerdings betreibe ich seitdem andere "ungesunde Dinge", wie z.B. in diesem Forum hier abzuhängen oder übermäßig viel zu zocken.

Wenn man den ganzen Tag kifft, den ganzen Tag im Internet surft, den ganzen Tag zockt (obwohl es schon gar nicht mehr richtig Spaß macht), dann tut man das, weil man sich nicht mit seinem eigentlichen Leben auseinander setzen will. Das hat nichts mit "Abhängigkeit" zu tun.
Das ist dann allenfalls noch eine temporäre Sucht, die jedoch eher Symptom als Ursache ist. Das Problem liegt ganz woanders.

Du bist nicht abhängig, du bist jemand, der sich an's Kiffen gewöhnt hat und keine bessere Methode kennt, um seine Zeit tot zu schlagen.

Die psychischen Schäden durch die Wirkstoffe sind natürlich unabhängig davon nicht wegzureden.
Tja, dumm gelaufen. Mir geht's (oder ging's? schwer zu sagen) genau so.
Wenn Cannabis legal und damals nicht so mystifiziert und dämonisiert worden wäre, hätte ich wahrscheinlich so einige hundert Gramm weniger geraucht.
 
AW: Cannabis Legalisierung

win7 fail8 schrieb:
Klar ´weist´ Cannabis im Gegenteil zu Alkohol scheinbar nur positives auf,
aber hast du mal jemanden gesehen der abhängig davon ist?

Die Zahl der Abhängigen ist gering. Die Nachteile sind eher das Auslösen einer latenten Psychose/Paranoia/Lugenschäden
 
AW: Cannabis Legalisierung

win7 fail8 schrieb:
Probier es aus und beobachte selbst wie du langsam vor die Hunde gehst - nicht nur finanziell,
sondern vorallem Psysisch.
Marihuana kann so einiges auslösen - und nun habe ich einige Schäden und glaub mir,
ich bin nicht stolz darauf.

Da stimme ich Dir zu, und Deine Beitraege waeren sehr wichtig und relevant, wenn es hier darum ginge mit welchem Rauschgift und wie oft wir uns die Kante geben sollten. In dem thread waere ich der erste, der vehement dazu raet nicht zu trinken und nicht zu rauchen.
Hier geht es aber darum, ob ein Verbot Sinn macht, und die Gefaehrlichkeit eines Betaeubungsmittels ist dabei nicht wichtig, da der Konsum nicht signifikant sinkt.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Schon recht aber ich ´sorge´ mich wahrscheinlich mehr
um das Wohl der Menschen und versuche ihnen einen brauchbaren Rat mit
auf dem Weg zu geben als darüber zu diskutieren ob eine Legalisierung Sinn macht -
denn egal wie wir darüber denken, etwas dazu beisteuern können wir trotzdem nicht.

Damit alle zufrieden sind :p :
Meiner Meinung nach sollten sich unsere ´lieben´ Politiker um
etwas relevanteres Gedanken machen und nicht um so ein Müll.

Aber dennoch, ich würde davon ausgehen dass einige Jugendliche nicht mehr kiffen würden,
denn: legal = uncool / illegal = cool (schade dass die Mehrheit so denkt)
Steuern könnte der Staat auch mächtig damit einziehen,
ob das durchkommen würde wäre allerdings fraglich.

Man kann es sehen wie man will, ob legal oder illegal,
alle Vor- und Nachteile werden sich immer irgendwie ausbalancieren und das
Ergebnis bleibt gleich.


Gruß
 
AW: Cannabis Legalisierung

Ok, Deine Haltung ist also legal,illegal,alles egal, kapiert.
Die Nachteile einer Prohibition ueberwiegen die Vorteile aber sehr stark, und indem wir Aufklaerungsarbeit wie in diesem Thread leisten, tragen wir sehr wohl zur Legalisierung bei.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Konti schrieb:
Wenn man den ganzen Tag kifft, den ganzen Tag im Internet surft, den ganzen Tag zockt (obwohl es schon gar nicht mehr richtig Spaß macht), dann tut man das, weil man sich nicht mit seinem eigentlichen Leben auseinander setzen will. Das hat nichts mit "Abhängigkeit" zu tun.
Achso ok... Stellt sich nur die Frage wieso.
´Wieso will man sich nicht mehr mit seinem realem Leben auseinander setzen?´
Zeitgleich überlege ich auch, was wäre, wenn...
´... ich niemals damit angefangen hätte?´
Und daraus schlussfolgere ich, dass ich dann mein ´altes Leben´ noch hätte.
- Zumindest meine Version ;)

Was ich noch erwähnen möchte:
Konti schrieb:
Das hat nichts mit "Abhängigkeit" zu tun
Den Weihnachtsmann gibt es! - Wird hier wohl niemand glauben.
Genauso unvorstellbar ist es auch, dass man es nicht Abhängigkeit
nennen kann!

Und GERADE wegen dem will man nichts mehr mit seinem echtem Leben zu tun haben,
da kannst du mir jetzt erzählen was du willst.


jamotide schrieb:
Ok, Deine Haltung ist also legal,illegal,alles egal, kapiert.
Scheinbar kennst du mich ja besser als ich mich selbst :)
Dann kannst du mir ja auch bestimmt sagen wieso ich immernoch nicht reich bin :rolleyes:
Nein im ernst, zitiere mal den Teil in dem ich schrieb ´Mir ist alles was mit Politik zu tun hat und auch sonst so in Deutschland passiert egal´ - so in der Art müsste ich es dann ja geschrieben haben.
 
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AW: Cannabis Legalisierung

@win7 fail8

Die Frage ist doch, ob sich durch die Legalisierung von Cannabis für Dich irgendetwas verbessert hätte.
Ob Du weniger abhängig gewesen wärst, oder aufgeklärter mit Cannabis umgegangen wärst etc. eben das, was von den Befürwortern hier alles zu Felde getragen wird.

Wie würdest Du im Nachhinein mit all Deinen Erfahrungen entscheiden. Legalisieren oder Cannabis weiter verbieten?
Und vor allem warum das eine oder das andere.

Einen Abriss Deiner Meinung hast Du ja etwas weiter oben im Thread schon gebracht.
Kannst Du das noch ein wenig ausführen?

Grüße
Zero
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

win7 fail8 schrieb:
Achso ok... Stellt sich nur die Frage wieso.
´Wieso will man sich nicht mehr mit seinem realem Leben auseinander setzen?´
Zeitgleich überlege ich auch, was wäre, wenn...
´... ich niemals damit angefangen hätte?´
Und daraus schlussfolgere ich, dass ich dann mein ´altes Leben´ noch hätte.
- Zumindest meine Version ;)
Ja genau ... das "wieso" sollte jeder für sich selbst beantworten (und sich diese Frage auch stellen).

Und klar. Es kann gut sein, daß man durch die Kifferei überhaupt erstmal in eine schlechte Lage kommt. Das kann aber genau so durch exzessives Zocken passieren ... oder sogar durch Facebook- und Foren-Sucht.

Was ich damit nur sagen will ist, daß das Thema "Sucht" oft von der falschen Seite angegangen wird. Insbesondere wenn man so eine "Sucht" besiegen will, geht das nur, wenn man im Leben eine andere Erfüllung findet.
Sich selbst einzureden (oder einreden zu lassen), man sei "abhängig", bringt einen nicht weiter und ist außerdem im Falle von Cannabis schlicht nichts weiter als eine Illusion.

win7 fail8 schrieb:
Den Weihnachtsmann gibt es! - Wird hier wohl niemand glauben.
Genauso unvorstellbar ist es auch, dass man es nicht Abhängigkeit
nennen kann!

Und GERADE wegen dem will man nichts mehr mit seinem echtem Leben zu tun haben,
da kannst du mir jetzt erzählen was du willst.
Sorry, ich hab das jetzt vier mal gelesen, aber verstehe immer noch nicht, was du eigentlich sagen willst.
 
AW: Cannabis Legalisierung

ZeroZerp schrieb:
Wie würdest Du im Nachhinein mit all Deinen Erfahrungen entscheiden. Legalisieren oder Cannabis weiter verbieten?
Und vor allem warum das eine oder das andere.
Wahrscheinlich habe ich meine Haltung gegenüber Cannabis genau daher,
weil ich es nicht genommen habe weil es illegal war oder sonst was, es hatte andere Gründe.
Sicherlich würden es viele deswegen nicht mehr tun, einige aber eben auch genau deswegen, weil es legal ist.
Und das meinte ich mit dem ´ausbalancieren´.
Da beides ´schlecht´ ist könnte ich mich für keines entscheiden,
was wegen meiner Erfahrung nach wohl auch besser ist.

Konti schrieb:
Insbesondere wenn man so eine "Sucht" besiegen will, geht das nur, wenn man im Leben eine andere Erfüllung findet.
Da kann ich dir allerdings Recht geben

Konti schrieb:
Sorry, ich hab das jetzt vier mal gelesen, aber verstehe immer noch nicht, was du eigentlich sagen willst.
Hängt mit dem einen Text von dir zusammen ;)

Habe hier durch Zufall etwas gefunden, habe nach etwas anderem gesucht
aber bin auf einen Thread im Web gefunden von jemanden der das soooo
perfekt beschreibt was genau man durchlebt, das stimmt Wort für Wort
ich musste ernsthaft überlegen ob ich das nicht irgendwann mal irgendwo reingeschrieben
hatte^^ Ich weiss davon ist gerade nicht die Rede aber es ist wenigstens im Zusammenhang mit dem Thema und ich hätte es niemals besser erklären können als dieser Typ
 

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Naja, der Text...also erst sagt er es sei unmoeglich aufzuhoeren, dann hoert er einfach so von heute auf morgen auf, ohne irgendeinen Horror Entzug? Dann sagt er immer wie schaedlich es ist, aber hat gar keine Schaeden davon getragen? Ich wuerd mal sagen wenn man jedes andere Rauschgift in hoher Dosierung taeglich von 16 bis 31 nimmt, waere man schon tot, oder zumindest todgeweiht. Ich bin auch nicht ganz sicher, was Du uns mit dem Text sagen willst, wenn man sich jeden Tag zudroehnt bekommt man nichts auf die Reihe, ok das haette ich mir fast gedacht. Der Text hat keinen Bezug zum legalen Status.
Die Geldprobleme und die Kriminalitaet sind wohl die einzig relevanten Probleme, die waeren ja bei legalem Status wie von anderen Unkraeutern wie Schnittlauch nicht mehr da.
 
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jamotide schrieb:
Naja, der Text...also erst sagt er es sei unmoeglich aufzuhoeren, dann hoert er einfach so von heute auf morgen auf, ohne irgendeinen Horror Entzug?

Er schreibt, dass man in einer akuten Sache vor die Wahl gestellt werden muss, um zu begreifen, was man da treib. Hätte er nicht sofort aufgehört, hätte ihn die Frau verlassen.
Erst wenn man das Messer auf die Brust gesetzt bekommt bewegt sich was.

Dann sagt er immer wie schaedlich es ist, aber hat gar keine Schaeden davon getragen?
Er sagte, dass er dadurch sein ganzes Leben verbaut und zerstört hat, von den physischen Auswirkungen mal ganz zu schweigen.

Ich bin auch nicht ganz sicher, was Du uns mit dem Text sagen willst, wenn man sich jeden Tag zudroehnt bekommt man nichts auf die Reihe, ok das haette ich mir fast gedacht.

Er widerspricht massiv den Leuten, die Cannabis als Spaßprodukt, ohne gesundheitlihe Nebenwirkung, kaum Suchtpotenzial und Potenzial auf aggressive Stimmungen darstellen.

Der Text hat keinen Bezug zum legalen Status.
Cannabis wäre legal, wenn es die von dem Textersteller genannten Auswirkungen nicht gäbe.
Dann würde nämlich einem selbst und Dritten kein Schaden entstehen.

Derzeit ist es illegal, weil man die bereits vorhandenen legalen Drogen schon nicht im Griff hat und dem Volk ganz klar signalisieren will, dass Cannabis schädlich ist und der Staat die Drogensucht nicht toleriert.
Konsequenter Weise sollte man Alkohol und Rauchen auch verbieten.

Die Geldprobleme und die Kriminalitaet sind wohl die einzig relevanten Probleme, die waeren ja bei legalem Status wie von anderen Unkraeutern wie Schnittlauch nicht mehr da.

Auch im legalen Status gäbe es ein Beschaffungsproblem, weil man ohne den begrenzenden Einfluss der Geldknappheit mehr konsumieren würde (siehe Ausführung nach dem Verlangen des immer gleichbleibenden Kicks). Zudem treiben die kontrollierte Abgabe und die Reinheit des Stoffs und Steuern den Preis in die Höhe. Nix ists, mit dem billigen Kick....
 
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ZeroZerp schrieb:
Er schreibt, dass man in einer akuten Sache vor die Wahl gestellt werden muss, um zu begreifen, was man da treib. Hätte er nicht sofort aufgehört, hätte ihn die Frau verlassen.
Erst wenn man das Messer auf die Brust gesetzt bekommt bewegt sich was.
Also ich habe einfach so aufgehört.
Hatte eine kurze Pause eingelegt wegen Krankheit und weil's nicht mehr gefettet hat. Danach habe ich einfach weiter gemacht mit dem nicht-kiffen und aus der kurzen Pause wurde die Ewigkeit.

Man darf halt nicht den Fehler machen, sich irgendetwas vorzunehmen.
Wenn man die Angewohnheit hat, seit Jahren, jeden Tag den ganzen Tag zu kiffen, ist es eine viel zu große Aufgabe, für immer aufzuhören oder für einen bestimmten Zeitraum Pause zu machen.
Wenn man jedoch immer nur einen Tag lang nicht kifft, wird man nach einigen Wochen merken, daß es ziemlich leicht ist. Man hat halt keinen Druck, weil man ja jederzeit weiter kiffen könnte, aber jeden Tag feststellt: "Ach, heute geht noch mal ohne."
Man muss sich dann allerdings auch die Langeweile irgendwie vertreiben.

In dem Text stehen allerdings schon einige typische Symptome.
 
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AW: Cannabis Legalisierung

Danke ZeroZerp, besser hätte ich das nicht schreiben können als du ;)
 
AW: Cannabis Legalisierung

Letztenendes hinterlässt die ganze Diskussion einen faden Beigeschmack bei mir. Was ist richtig, was ist falsch. Als ich ein par meiner alten Spezl auf diese Diskussion hier angesprochen hab, was sie tun würden -> Die haben durch die Bank geantwortet:Bloß nicht legalisieren.- Da schreiben alles nur Konsumenten, die einfach und günstig an das Zeug kommen wollen....

Das Verbot hat sie zwar nicht davon abgehalten, Cannabis zu konsumieren, aber den Konsum zumindest eingeschränkt. Seis aus geldtechnischen beweggründen, der Hürde der Beschaffung (weil mans eben doch nicht an jeder Ecke erhält) oder der Gefahr hin aufzufliegen.
Mit sicherheit konnte jeder sagen, dass bei einer Legalisierung sich die Konsummenge steigern würde.

Ich bin ja nach dieser Diskussion so weit, dass ich sagen würde, dass man es in einem Feldversuch unter streng kontrollierten Bedingungen, einfach mal ausprobieren sollte.
Sprich:Kifferpass - Limitierte Abgabe in Apotheken etc.

Dann könnte man das ganze Konstrukt der Cannabis- Konsumenten mal in "echten" Zahlen fassen.
Zeitgleich hat man vielleicht die Möglichkeit über eine Umfrage in Erfahrung zu bringen, was die Beweggründe des Konsums sind. Und wie sich dieser entwickelt.

Den Königsweg scheint es in diesem Thema aber leider wohl nicht zu geben.
Vielleicht sollte man aber vornehmlich erstmal die Themen angreifen, die man mit den legalisierten Drogen bereits hat und die ein höheres Gefährdungspotenzial aufweisen. Eins ist schon mal festzuhalten. Die legalisierten Drogen sind schonmal erheblich weiter verbreitet, als die verbotenen.

Oder man packt das Grundübel bei den Wurzeln- Die Jagd nach "Abschalten", "Erholung" und "Glückszuständen", die viele in der heutigen Gesellschaft nur noch finden, wenn sie sich wegbeamen.
Der Kosum scheint mit dem Druck und der Erwartungshaltung zu steigen, den die Gesellschaft auf den einzelnen ausübt. Völkchen wie einige Indianerstämme oder sonstige Eingebohrene schaffen es nämlich tatsächlich sich einfach mal am Abend was reinzuziehen. Das in Maß und in Grenzen. Diese leben allerdings auch unter anderen Bedingungen und eher im Einklang mit sich und der Natur.

Schwierig das ganze....
 
AW: Cannabis Legalisierung

ZeroZerp schrieb:
Da schreiben alles nur Konsumenten, die einfach und günstig an das Zeug kommen wollen....
Ach komm .. diese Polemik hatten wir doch bereits hinter uns gelassen.
Ich bin wie gesagt schon lange kein Konsument mehr und habe überhaupt kein Interesse daran, günstig an Dope zu kommen (zumal ich immer noch die Kontakte habe, auch so günstig an Dope zu kommen).

ZeroZerp schrieb:
Das Verbot hat sie zwar nicht davon abgehalten, Cannabis zu konsumieren, aber den Konsum zumindest eingeschränkt. Seis aus geldtechnischen beweggründen, der Hürde der Beschaffung (weil mans eben doch nicht an jeder Ecke erhält) oder der Gefahr hin aufzufliegen.
Sorry, aber das ist wieder mal realitätsferne Traumtänzerei.
1. Wer sagt, Cannabis würde grundsätzlich günstiger, wenn es legalisiert wär?
2. Wenn man Geldmangel hat, fängt man an zu ticken.
3. Hürde der Beschaffung führt eher dazu, daß man in neue "Kreise" eintaucht.
4. Gefahr aufzufliegen? Soll das ein Witz sein?
Ich kenne nicht einen einzigen Kiffer, den das interessiert hätte. Die meisten wollten das höchstens vor ihren Eltern geheim halten, aber eine Angst, von Bullen erwischt zu werden, gab es nicht.
Auf der anderen Seite war es gerade cool, wenn man mal fast erwischt wurde .. dann hatte man was zu erzählen ... wie z.B. als wir mit 100g Grass und gerade benutzter Bong in einem Polizei-Auto saßen, weil wir aufgrund der ganzen blauen Lichter die Flucht ergriffen haben und geschnappt wurden (hatten auf einer Wiese gekifft, die umstellt wurde).
Die waren allerdings nur an Leuten interessiert, die sich an einer Schlägerei beteiligt hatten, und haben uns somit mit all unserem Kram wieder gehen lassen.
Solche Dinge gehören eher zu den positiven Erlebnissen, wegen denen man darauf hin noch lieber kifft. Ein bisschen Spannung macht einfach Spaß.
 
AW: Cannabis Legalisierung

ZeroZerp schrieb:
Mit sicherheit konnte jeder sagen, dass bei einer Legalisierung sich die Konsummenge steigern würde.
Nicht besonders, oder jedenfalls nicht mehr als sie zur Zeit des Verbotes steigt. Ich sehe auch die Logik dahinter nicht, wieviele Leute kennst Du, die sich morgen Joints reinpfeifen und Heroin spritzen werden, weil es legal ist?
ZeroZerp schrieb:
Auch im legalen Status gäbe es ein Beschaffungsproblem, weil man ohne den begrenzenden Einfluss der Geldknappheit mehr konsumieren würde (siehe Ausführung nach dem Verlangen des immer gleichbleibenden Kicks). Zudem treiben die kontrollierte Abgabe und die Reinheit des Stoffs und Steuern den Preis in die Höhe. Nix ists, mit dem billigen Kick....

Vielleicht in einem Status der Duldung, wie in Holland, wo man den Handel immernoch den Drogenbanden und Schmugglern ueberlaesst. Aber in einem legalen Status wie Lavendel oder Dill wuerde das Zeug fast nichts mehr wert sein. Es waechst wie Unkraut, ist anspruchslos, und genau richtig fuer unser Klima. Mach Dir mal den Spass und schmeiss ein paar Samen Hanf aus Vorgelfutter durch die Gegend. Bei Opium ists wohl aehnlich, schliesslich waechst das Zeug ja ueberall zwischen den Feldern und Wiesen von alleine. Alkohol ist viel schwieriger herzustellen als Hasch und Alk kost ja auch nicht viel.
Natuerlich entkraeftet das auch das Argument mit den Steuereinnahmen, da selbst sehr hohe Steuern auf 5 cent pro Gramm immernoch nicht gerade viel werden. Dagegen stehen ja die enormen Erparnisse aus dem Rechtswesen.
Und was sollen das fuer hohe Kosten fuer die "Reinheit des Stoffs" sein? Bei Lebensmitteln funktioniert das doch auch, und die isst man sogar!
ZeroZerp schrieb:
Konsequenter Weise sollte man Alkohol und Rauchen auch verbieten.

Naja wenigstens bist Du konsequent, ich find ja die Leute schlimmer, die nur manche Sachen verboten haben wollen, und damit meine ich auch die Kiffer, die andere Drogen verboten haben wollen, aber ihre eigene nicht.
Was sagst Du eigentlich zur desastroesen Alkoholprohibition der 20er Jahre, also weil Du ja alles verboten haben moechtest? Moechtest Du der organisierten Kriminalitaet wirklich so ein Geschenk machen?
 
AW: Cannabis Legalisierung

Lieber grünen Samt als Alkohol . Eine gewisse Menge pro Monat und fertig :jumpin:
 
AW: Cannabis Legalisierung

EP1C_LAW schrieb:
Lieber grünen Samt als Alkohol . Eine gewisse Menge pro Monat und fertig
Wenn man es wirklich unter Kontrolle hat und es nur beim gelegentlichen Rauchen belässt, ohne sich direkt
auf die Suche nach dem ´Wundermittelchen´ zu machen, ist das völlig in Ordnung.
Zum Beispiel wenn man sagt man raucht 1x im Monat einen Dübel,
geht aber trotzdem seinen Hobbys und der Ausbildung/Arbeit nach,
hat man immer ein kleines ´Extra´ auf das man sich freuen kann und
auch die ´normale Wirkung´ abbekommt.
 
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