Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Das hier hab ich gerade an diversen Stellen im Netz gefunden. Wäre der Wahnsinn wenn Uruguay das durchzieht. Mal sehen wer nachrückt :D
 
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Konti schrieb:
Tja, nette Theorie ... aber leider falsch.

"Problem-behaftete" Familien bleiben Unterschicht, weil die Eltern ihren Kindern nicht vermitteln, daß sie etwas besseres sein können, daß sie etwas schaffen können, daß es erstrebenswert ist, nicht sein Leben lang von Sozialhilfe in einer winzigen Wohnung zu hausen und den ganzen Tag nur zu rauchen, glotzen, zocken, saufen, etc.
Das hat jedoch weniger mit den Drogen zu tun, sondern mit mangelnder Erziehung, weil's die Eltern selbst nicht besser wissen.
Wenn Eltern, die ihre Kinder nicht richtig erziehen können, dann auch noch vorleben, wie man's sich mit nem Joint oder ner Flasche Bier "gut gehen" lässt, ist klar, daß die Kinder das oft nach machen. Manchmal funktioniert's allerdings auch gut als "abschreckendes Beispiel" ... habe einige Leute aus "Unterschichten Familien" kennen gelernt, die einen großen Bogen um Zigaretten und Alk gemacht haben, weil sie ihre Eltern daran kaputt gehen haben sehen.

Auf der anderen Seite gibt es folgendes Phänomen:
In "normalen" Familien (also dort, wo Eltern ihre Kinder tatsächlich erziehen) werden die Kinder meist deutlich besser auf den Umgang mit Drogen vorbereitet, wenn die Eltern eigene Erfahrungen damit gemacht haben, und ehrlich und glaubhaft vermitteln können, worauf man achten muss.
Meine Eltern trinken wie so ziemlich jeder Mensch in DE ab und an mal Wein, Wisky, Bier, ... und ganz selten trinken sie auch mal einen über den Durst (allerdings nicht im Sinne von "Koma-Saufen"). Mein Vater hat außerdem mal geraucht.

Die konnten mir glaubhaft die Gefahren von Alk + Tabak vermitteln, und so hatte auch ich nie Probleme mit diesen Drogen, da ich sie nur in Maßen konsumiert habe.
Von Cannabis haben meine Eltern keine Ahnung und mir irgendwelche hanebüchenen Horror-Stories erzählt.
Das Resultat war, daß ich diese Droge überhaupt nicht mehr ernst nehmen konnte ... ein 3jähriger Hardcore-Konsum folgte, bei dem ich selbst irgendwann zu ticken anfing, um meinen hohen Verbrauch zu finanzieren.
http://www.focus.de/panorama/welt/f...verdurstet-neben-toter-mutter_aid_771248.html

Es wurde bereits in den Medien bestätigt das die Mutter seit ihrem 16. Lebensjahr Drogen konsumierte, sprich 10 Jahre. Soviel zu; "Tja, nette Theorie ... aber leider falsch." :o

Zu deinem letzten Satz.
Du hast das trinken angefangen, um deinen hohen Verbrauch zu finanzieren.
Jaja ja alles klar, ganz gut kannst dir ja auch nicht mehr gehen, da hat der Suchtmittelkonsum wohl schon ganze Arbeit geleistet.
Bestimmt ist in der Zeit jener Arbeitslosengeldsatz dafür draufgegangen oder war arbeiten in dem Zustand möglich - ohman. :lol:

jamotide schrieb:
Erstens hat Dein Lehrer Dir da riesen Schwachsinn aufgetisch, denn alle Gesellschaftsschichten konsumieren irgendwelche Rauschgifte.
Und zweitens was willst Du uns damit sagen? Weil das alles in der Prohibition passiert bringt sie nichts, oder wenn Alk und Nikotin auch verboten waeren gaebs kein Problem mehr? Hat Dein Beitrag irgendeine Relevanz fuer das Thema besser legal oder illegal?
Der- oder diejenige, die die Fähigkeit besitzt zu lesen und folglich schlusszufolgern, ist in der Lage mein Posting vom 14.06 logisch respektive richtig zu deuten. Naja egal.
 
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Also du besitzt offensichtlich weder die Fähigkeit zu lesen, noch in irgendeiner Weise logisch zu argumentieren.

Cr[0]miX schrieb:
http://www.focus.de/panorama/welt/f...verdurstet-neben-toter-mutter_aid_771248.html

Es wurde bereits in den Medien bestätigt das die Mutter seit ihrem 16. Lebensjahr Drogen konsumierte, sprich 10 Jahre. Soviel zu; "Tja, nette Theorie ... aber leider falsch." :o
Was ist das denn für eine schlechte Strohpuppe?
Das widerspricht den von mir genannten Fakten in keinster Weise ... es hat nicht im geringsten etwas damit zu tun.

Cr[0]miX schrieb:
Du hast das trinken angefangen, um deinen hohen Verbrauch zu finanzieren.
Jaja ja alles klar, ganz gut kannst dir ja auch nicht mehr gehen, da hat der Suchtmittelkonsum wohl schon ganze Arbeit geleistet.
Sagt jemand, der (nüchtern?) nicht einmal in der Lage ist, richtig zu lesen. :rolleyes:

Konti schrieb:
Das Resultat war, daß ich diese Droge überhaupt nicht mehr ernst nehmen konnte ... ein 3jähriger Hardcore-Konsum folgte, bei dem ich selbst irgendwann zu ticken anfing, um meinen hohen Verbrauch zu finanzieren.
 
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Cokocool schrieb:

es stimmt ja alles bis zu einem gewissen grad. man achte auf die häufige verwendung des wortes "kann". die genannten beispiele sind allerdings ehr die ausnahmen. ebenso ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass alkohol und zigaretten auch als einstiegsdrogen eingestuft werden können.

also, kurz gesagt kann man alles, was die cdu/csu da von sich gegeben hat auch wiederlegen. nur haben die halt das sagen. demokratie halt ... manche reden auch von tyrannei, wenn man durch seine regierung in seinen persönlichkeitsrechten eingeschränkt wird aber ich will jetzt nicht pingelig sein.
 
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Ich kiff nicht. Ich rauch nicht mal Kippen.

Aber:
Ich habe keinen Bock mehr auch nur einen € Steuern dafür zu zahlen das Kifferlinge durch die Gegend gescheucht werden damit sich Dealer und die Organisationen dahinter die Taschen voll machen.
Hat die letzten Jahre nicht funktioniert und wirds auch in Zukunft nicht.
Die sollen den Krembel legalisieren, ein bisschen Steuern einkassieren und vor allem das gesparte Geld dazu benutzen Kindergärtner und Lehrer einzustellen!!!

Vielleicht bekommt mein Sohn dann ja nen Kindergartenplatz!

Echte Drogenaufklärung macht allerdings Sinn. Ab und an en Bier/Wein oder vielleicht auch ne Tüte ist halb so wild. Dichtet man sich aber permanent ist es ziemlich Wurst womit, du wirst abkacken.
 
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Echte Drogenaufklärung macht allerdings Sinn. Ab und an en Bier/Wein oder vielleicht auch ne Tüte ist halb so wild. Dichtet man sich aber permanent ist es ziemlich Wurst womit, du wirst abkacken.
Sehr objektiv. Gut, dass das von einem nicht-Konsumenten kommt. So ist das nämlich richtig.
 
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Ich bin eigentlich auch für die Legalisierung.

Vor allem zwei Argumente finde ich überzeugend:

- Dadurch, das diese Droge erst illegalisiert wurde, ist sie zum Magnet jedes pubertierenden Teenis geworden, dem es nicht um das Gras an sich geht, sondern eher darum, etwas verbotenes, unsicheres zu machen.

- Ich würde das Zeug dann knallhart versteuern und mit dem Erlös könnte man gute Dinge tun, anstatt sie in Dealerkreisen versickern zu lassen.

Einiges spricht aber dagegen:

- Wenn man es legalisiert, kann man es nicht willkürlich knallhart besteuern. Man müsste sich da an anderen Arznein/Rauschmitteln orientieren.
- Man müsste entsprechende Verteilerstrukturen schaffen (wenn man davon ausgeht dass mit "legalisierung" nicht der legale Konsum wann und wo man möchte gemeint ist, sondern es so wie in Holland geregelt ist), die sehr teuer wären, was den Gewinn aus Steuereinnahmen wieder relativieren würde.
- Der zentrale Punkt: Es wird NIEMALS, zuminestens nicht in den nächsten Jahrzehnten, einen hochrangigen Politiker geben, der diese Meinung offensiv vertritt und auf der Agenda stehen hat.

Deswegen finde ich die Situation, so wie sie ist, eigentlich ganz gut. Wer was haben will kriegt das schon. Nur das Zeug ist so schweineteuer, dass es sich Teenis gar nicht leisten können (zumindest nicht die breite Masse), das regelmäßig zu konsumieren.

Was ich realisierbar und wünschenswert finde ist eine passende Regelung zum Eigenbedarf. wer mit unter fünf Gramm erwischt wird sollte keine Konsequenzen zu fürchten haben, auch nicht dass es ihm abgenommen wird. Dafür müsste es aber wiederrum legalisiert werden unter einem Gramm...:freak: EInTeufelskreis:rolleyes:
 
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Man müsste entsprechende Verteilerstrukturen schaffen
Naja, deine Abgabekontrolle ist ein Modell. Ein anderes (bei dem der Ort nicht bestimmt werden kann, was aber in Holland auch so ist, du darfst es ja aus dem Shop mitnehmen) wäre, nach Mengen zu handeln (5g/Woche? 1g/Woche?) und es in Apotheken anzubieten. Sowas kann man doch mit dem neuen Perso schaffen. Dann brauchen die halt einen NFC-Leser plus Software. Das wird auch teuer, aber nicht so teuer, dass man es in einem Jahr nicht wieder drin hätte durch Steuern.

Der zentrale Punkt: Es wird NIEMALS, zuminestens nicht in den nächsten Jahrzehnten, einen hochrangigen Politiker geben, der diese Meinung offensiv vertritt und auf der Agenda stehen hat.
Ich hoffe, dass du dich irrst. Meiner Meinung nach sind es die noch sehr wichtigen konservativen Fraktionen an Wählern, die Politikern praktisch verbieten, solche Meinungen zu vertreten. Aber auch da findet ein demographischer Wandel statt (die sterben aus). Aus aufgeklärter Sicht ist nämlich eine objektive Konfrontation mit einem derartigen Thema sicherlich kein Fehler. Und das setze ich nicht gleich mit einer Legalisierung!

Nur das Zeug ist so schweineteuer, dass es sich Teenis gar nicht leisten können
Das ist falsch. Zum Teil (je nach Konsumverhalten) führt es zu Diebstahl, in der Szene selbst oder wo anders, um das Zeugs dann zu verscherbeln. Das sind dann die Extrembeispiele.
Aber bei den "normalen" 1-2 Mal im Jahr Konsumenten ist es auch egal. Die 10€ (wenn die Tüte so viel kostet) haben die dann auch! Bloss, dass dem Staat ordentlich Steuergelder entgehen. (Welche er auch sicherlich wieder teilweise in Aufklärung, Suchtprävention und -therapie investieren muss. Muss er momentan aber auch.)
 
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VsteckdoseV schrieb:
- Der zentrale Punkt: Es wird NIEMALS, zuminestens nicht in den nächsten Jahrzehnten, einen hochrangigen Politiker geben, der diese Meinung offensiv vertritt und auf der Agenda stehen hat.

In Suedamerika sehen das schon sehr viele so, und die haben auch die meisten Probleme mit illegalen Drogen. Daher wird der Impuls kommen, die Laender dort sind mittlerweile groesstenteils unabhaengig von den Vereinigten Staaten.
Und wenn Du Drogen "knallhart" besteuern willst, und so ein beschraenktes Verteilersystem wie in Holland fuer nur eine einzelne Droge einfuehren willst, dann werden sich die Schmugglergangs fuer den Erhalt Ihres Geschaeftes bedanken.
 
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- Wenn man es legalisiert, kann man es nicht willkürlich knallhart besteuern.

man benennt die tabak-steuer in tabak und cannabis-steuer um ;)

- Man müsste entsprechende Verteilerstrukturen schaffen

oder verkauft es einfach da, wo alkohol und tabak gehandelt werden. ausgabe ab 18 versteht sich...

Wer was haben will kriegt das schon.

ja nur in welcher (gesundheitsschädigenden) qualität? und damit muss er sich nicht selten ins drogenmileu begeben und damit steigt sprunghaft die gefahr, zu echten drogen verleitet zu werden.

Nur das Zeug ist so schweineteuer, dass es sich Teenis gar nicht leisten können (zumindest nicht die breite Masse), das regelmäßig zu konsumieren.

hast du eine ahnung was rauchen kostet? und wieviele teens rauchen? glaub mir, das geht schon ;)
 
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Und wenn Du Drogen "knallhart" besteuern willst, und so ein beschraenktes Verteilersystem wie in Holland fuer nur eine einzelne Droge einfuehren willst, dann werden sich die Schmugglergangs fuer den Erhalt Ihres Geschaeftes bedanken.
Hmm. Gras zu züchten kostet fast nix.
Da kann man 1000% drauf hauen, und es ist immernoch spottbillig, im Vergleich zur momentanen Preislage...
Da bleibt nix erhalten für den Schwarzmarkt. Vermutlich nicht einmal bei 1500% Steuern.
Oder der Markt muss billiger werden.
(Spezielle Sorten und Züchtungen mal aussen vor gelassen)
 
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Also Hanf wächst wie Unkraut. Vor allem in unseren Breitengraden kann man es so extrem billig anbauen das man nicht mal das Dope für eine kommerzielle Nutzung braucht. Selbst der Erlös aus Fasern und Öl langt für einen Gewinn.

Das Problem: Man redet das ganze einfach kompliziert!
-Erlaube den Großanbau minimal reglementiert (wie z.B. Wein oder Bier Herstellung auch)
-Erlaube den Privaten Anbau auf kleinen Flächen
-Den Vertrieb können Tabak Läden übernehmen. Einfach ne Lizenz anmelden lassen. Dann kennt man die Verkaufsstellen.
-Normale Steuern langen. MwSt 19% + irgendeine "aus Prinzip" Steuer von ein paar Prozent klappt bei anderen Waren ja auch.

Wenn mans nicht künstlich kompliziert macht rutscht der Preis sofort weit unter den Schwarzmarktpreis und die bist die gesamt illegale Infrastruktur mit einem Schlag los.

Und von den Gewinnen und gesparten Kosten wünsche ich mir Kindergartenplätze und Lehrer!

dass es sich Teenis gar nicht leisten können
Unabhängig vom "leisten können" sollte man sich als Jugendlicher ernsthaft überlegen ob Dope oder Alk sein müssen. Gesund isses definitiv nicht. Beides nicht!!! Natürlich macht die Dosis das Gift. Aber je jünger man ist um so kritischer ist das mit der Dosis.
 
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Laut unserer Budeskanzlerin Angela Dust eh.....Angela Merkel ist Haschisch viel gefährlicher als Nicotin und Alkohol.

Wenn man den Menschen sowas erzählt, glauben das auch viele :freak::rolleyes:
 
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Rollensatz schrieb:
Wenn man den Menschen sowas erzählt, glauben das auch viele :freak::rolleyes:

politiker geschwafel. immer genau hinhören... sie sagt "unserer auffassung nach", was ja völlig legitim ist. faktisch ist ihre aussage aber falsch und wissenschaftlich sogar wiederlegt.

sie führt eigentlich auch nur ein einzig wirkliches argument an und das ist, dass die hemmschwelle bei einer legalisierung noch weiter gesenkt werden würde.

naja, selbstständig denken ist halt zu viel verlangt. das kann unserer regierung nicht von uns erwarten. die macht das besser für uns.
 
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VsteckdoseV schrieb:
- Der zentrale Punkt: Es wird NIEMALS, zuminestens nicht in den nächsten Jahrzehnten, einen hochrangigen Politiker geben, der diese Meinung offensiv vertritt und auf der Agenda stehen hat.

Ich denke schon, dass es viel eher passieren wird. In den USA tut sich in der Hinsicht derzeit viel. In Kalifornien und anderen Staaten wachsen die Cannabis-Apotheken aus dem Boden wie Pilze. Man braucht zwar ein Rezept, aber es gibt dort Listen mit cannabis-freundlichen Ärzten ;)

In Chicago wurde vor ein paar Tagen der Besitz einer geringen Menge entkriminalisiert. Das sind zwar alles kleine Schritte, aber da kommt auf Dauer was zusammen. http://en.wikipedia.org/wiki/Decriminalization_of_cannabis_in_the_United_States

In Tschechien, Holland und Portugal sieht es auch recht liberal aus.

Bekanntlich schwappt ja viel aus den USA hierüber nach Europa. Sowohl im positiven Sinne als auch im negativen :)
 
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Ja der Beitrag trifft es voll auf den Punkt. Viele Menschen sind einfach zu ungebildet und machen sich direkt in die Hose, wenn sie das Wort Droge hören. Dabei kommt ihnen nicht in den Sinn, dass Alkohol oder Nikotin welche sind. Die Schmerzmittel nach dem letzten Krankenhausaufenthalt zählen auch nicht dazu. Besonders die ganzen Benzodiazepine/Opioide haben es in sich

Meine Oma hielt einen offensichtlichen Heroinjunkie für nen "Haschisch-Konsumenten" und mein Opa hat mich vor "Rauschgift" gewarnt hat aber gerne mal von Obstler bis Bier alles getrunken. Dazu gerne mal eine Zigarre oder Zigarillo :freak:

Vielen Dank an die Bildzeitung :mad:
 
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