News RIAA erleidet Niederlage vor Gericht

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#1
In ihrem Kampf gegen die Musikpiraterie via Internet hat sich die US-Musikindustrie nun eine Niederlage vor Gericht eingeholt. Das „Wall Street Journal“ berichtete von einem Gerichtsentscheid, dem nach zwei Universitäten nun nicht die Namen der Studenten nennen müssen, welche über ihren Uni-Zugang Songs austauschten.

Zur News: RIAA erleidet Niederlage vor Gericht
 
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#2
Eins ist klar, so weitergehen wie bisher kann die ganze File-Sharing Angelegenheit nicht, aber das die RIAA nun auf verteufelt komm raus versucht mit Exempeln, an ihren Kunden wohlgemerkt, ein Abschreckungspotenzial aufzubauen und dabei kategorisch alle Schuld an der momentanen Situation von sich weisst, kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Vielmehr muss sich die RIAA doch wohl ganz kalr der wirtschaftlichen Realität stellen, alle Branchen haben in den letzten Jahren global starke Verluste hinnehmen müssen, an der Tauschwut allein können die Umsatzeinbrüche daher wohl nicht liegen.
Zum anderen ist es die Preispolitik, wer von uns ist denn bereit für eine Maxi (auf der sich neben dem gewünschten Song meist noch der eine oder andere "billige" Remix desselben findet :-/ ) 5€ auszugeben, wenn er mittels eines Mausklick umsonst und, aus meiner Sicht der viel bedeutendere Punkt, bequem sofort erhält und es auch auf jedem anderen Medium nutzen kann. DRM zum Dank können selbst im iNet legal erworbene Musiktitel nicht auf allen Geräten abgespielt werden. :-(
Die MSuikindustrie sollte also endlcih aufwachen und erkennen was die Zeichen der Zeit schon lange aufzeigen: Der User will eine einfache und bezahlbare Möglichkeit (für mich wären z.B. 50C pro Musiktitel völlig in Ordnung, wenn ich diesen dann überall nutzen könnte) schnell und zu jeder Zeit auf Musiktitel zugreifen zu können.

Abschliessend müsste man noch anmerken, es gibt auch Untersuchungen die aufzeigen, dass Filesharingnutzer nicht weniger sondern sogar mehr Geld für Musik ausgeben als vorher. Wo dann allerdings die Argumentation der RIAA bliebe...
 
T

The Grinch

Gast
#3
Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast !
Keiner Seite kann man hier so richtig vertrauen.
Tatsache ist das in Deutschland die Musikindustrie an jedem
verkauften CD-Brenner, Rohling, Drucker und seit neuestem
auch an DVD-Brennern partizipieren. Dazu kommen noch die
Abgaben bei VHS-Leerkassetten und Audio-Kasetten.
Verdient wird hier genug. Eins ist nur noch nicht aufgefallen:
die Leute haben nicht mehr das Geld wie vor 2 Jahren (oder
halten mit Ihrem Geld mehr zurück wegen der schlechten
Wirtschaftslage). Rezession ist nicht nur was für Bürger, das
geht auch eine Musikindustrie etwas an.
 

Björn

Lt. Junior Grade
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#4
Wenn nicht Preisleistung im Vodergrund steht dann kann man die Schuld immer und leicht auf andere schieben. Ich möchte nicht bestreiten das Flatrates und billigere Internetpreise das kaufverhalten hämmen. Nur denke ich das man nicht automatisch jedes Lied was runtergeladen wird auch kauft. Zumal man ja auch noch sehen muss das es von einem Lied z.T. noch mehr als eine Version gibt. Hier kann ich immer nur sagen Preis Leistung. Natürlcih wollen die Leute damit Geld verdienen, nur ist es oft auch so das Eintagsfliegen produziert werden wo sie de CD keiner kauft weil man da eh nur drei mal reinhört. Ausserdem sollte man mal bedenken das in der Wirschaftlichen lage alle Sparen auch bei der Musik mit oder ohne Internet und Tauschbörsen. Das Slbe mit Spielen ein Spiel kostet ca 40€ egal ob super für denm PC umgestzt oder eine billiger Import von Konsole. Warum kaufen die so ein Importspiel nicht, sind nicht bereit so viel Geld dafür aus zu geben? Ich weiß es nicht vielleicht sollten sich ie schlauen Köpfe von denen mal Gedanken dafrüber machen!!!
 
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#5
Zum anderen sollte man bei der Tauschwut auch eins bedenken: Die meisten runtergeladenen Lieder würde ich mir zumindest gar nicht gekauft haben, die guten (ja sowas gibt's auch heute noch) kauf ich mir nach wie vor auf CD, für mich stellt die Tauschbörse eher eine Probierbörse dar, was nicht gefällt wird eh wieder gelöscht und das andere dann gekauft.
So habe ich tatsächlich ca. 2GB Musik im Share, aber von allen Titeln auch das Original zu Hause stehen.
 

Björn

Lt. Junior Grade
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#6
Jeder muss ja auch mit sich elbst im klaren sein. Ich sehe nur nicht ein eine Cd zu kaufen von der ich ein Lied gut finde damit die Leute die dahinzter stehen sich noch ein drittes Auto kaufen können und ich mir meins fast nicht mehr Leisten kann weil alles so teuer wird. Ausserdem Lohnt es sich meiner Meinung nach nicht mehr zu Sharen wenn die CD orginal so billig ist und von besserer Qualität, so das man lieber diese im Regal stehen hat. Ausserdem hat die Musikindustrie selber verpasst das Protential des Internets zu nutzen. Jetzt kommen sie an wollen einsteigen wahrscheinlich wieder mal zu teuer und die Labels sind sich wieder mal nicht einig.
 

xLoMx

Lieutenant
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#7
Wow da habt ihr ja viel geschrieben :)

Das die Verloren haben, hat meine Meinung zum US-Rechstsystem wieder ein wenig verbessert. Die MI durfte ja vor diesen Urteil einfach zu einen Internetanbieter gehen und die rausgabe der identität mit der Vorlage der IP rausgeben. Wohlgemerkt die Industrie durfte nachfragen ohne je ein Gericht aufgesucht zu haben. ein wenig Datenschutz sollte doch gewart bleiben.

Zum urheberrecht, es gibt in der heutigen zeit EXTREM falsche gesetzte zum urheberrecht. Es stimmt an den gesetzten zum geistigen eigentum etwas nicht. Bloß wo die Fehler liegen und wie man es besser machen soll kann ich leider nicht sagen, ich weiß nur das so wie es im moment geregelt ist nicht weitergehen kann. in den USA ist es ja noch viel schlimmer die haben ja den zeitraum des lizensbestandes ja verlägnert, bei filmen zum beispiel von 25jahren auf 75jahre, und das noch rückwirkent :(

ein vorschlag, wie wäre es wenn einer nur 200% von den entwicklungskosten verdienen darf? das heist wenn ein lied 20.000€ dichtung und aufnahme gekostet hat, dann darf man nur 40.000€ verdienen mit den lied danach ist es freies Gut. eine 100% rendite ist ja auch noch eine ganze menge. und leisten können die sich das immernoch die müssen halt nur weniger werbung machen was uns ja auch zu gute kommt.
 

Cannibal

Lt. Commander
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#8
Ich seh gar nicht ein, für ein Game 50 € zu zahlen und dann läuft das nochnichtmal vernünftig und man muss erst etliche Patches installieren oder Foren durchsuchen (was nochmal extra kostet) damit es überhaupt läuft. Dann drei mal zocken und schon ist´s langweilig. Genauso mit der Musik. Ich geb doch nicht 25 - 30 € für ne CD aus , wo mir vielleicht 3 Lieder gefallen, oder die nach 3 mal Hören in der Ecke liegt. Diesen 0815 Radiomist kann doch kein Mensch mehr hören. Siehe Superstar(mist).
 

CyberPunk

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#10
Es wird schon fleißig an P2P tools gearbeitet die mit Verschlüßelungstechnologien ausgestattet sind wo die User annonym bleiben.

Die Musikindustrie wird mit ihrem Vorgehen gegen die User nur noch mehr verlieren.
Wann werden die das wohl endlich kapieren.
 
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