Also ich habe es tatsächlich bei mir auch so gemacht.
Vor 15 Jahren, vor der Kernsanierung meines Hauses, ging lediglich das Außenkabel an der Fassade entlang direkt ins Wohnzimmer in die TAE. Nach Rücksprache mit dem Bauherrenservice der nächsten großen Stadt durfte ich mir einen eigenen APL setzen. Der Herr meinte nur: wenn Sie das fachgerecht machen ist es ok. Ich hatte mir einen Krone Evz 84 bestellt, an der Außenwand montiert und die Adern auch entsprechend aufgelegt.
Problem damals war, dass der nach Montage geschaltete VDSL 50 Anschluss nur einadrig lief. Ich hatte also zig Technikerbesuche und auch erwähnt, dass ich den APL selbst installiert hatte. War kein Problem, das eigentliche Problem lag an einem Masten montierten EVz mit korrodierten Anschlüssen.
Zwischenzeitlich hatte ich das CAT7 Kabel vom APL auch mit einem Stecker versehen und direkt in den Router gesteckt. Das Ergebnis waren über 10 Mbits mehr im Downstream und eine stabilere Verbindung (535 Meter Leitungslänge).
Ende letzten Jahres war ein Techniker wegen des SVDSL Anschlusses bei mir. Er meinte, dass es top wäre und fand es auch ok. Immerhin bin ich das letzte Haus in der Straße, dass SVDSL bekommen kann.
Allerdings bin ich ich vom Fach und es handelt sich bei mir um ein EFH. Die Techniker hatten nichts zu beanstanden, ich hätte es ansonsten sofort auf TAE zurückgebaut. Dies hatte ich auch den Technikern angeboten. Die meinten nur: wenn es besser läuft, lass es so.
Das ist aber nur mein konkreter Fall. Generell sollte man immer den Empfehlungen und Richtlinien der Telekom folgen.
Sobald Glasfaser kommt und stabil läuft, lasse ich die Kupferleitung abhängen.